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  1. #1

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    Planung eines freistehenden EFH

    Hallo zusammen und ein frohes neues Jahr!

    Wir wollen für unsere Familie (2 Erwachsene, 2 Kinder) ein freistehendes EFH bauen. Geplant sind bislang zwei Vollgeschosse mit Keller, kein ausgebautes Dach. Wohnfläche soll ca. 200m2 plus ausgebautem Keller werden.
    Ein Grundstück haben wir schon, loslegen wollen wir möglichst im Sommer. Wir stehen aber noch ganz am Anfang der Planung.
    Wir waren bei zwei verschiedenen Architektenbüros, denen wir unsere Wünsche und Raumplanung mitgeteilt haben. Wir haben von beiden einen allerersten Vorentwurf bekommen. Da ist natürlich noch kein Volltreffer dabei, aber zumindest konnten wir uns so schon mal einen ersten Eindruck von der Vorgehensweise der beiden machen.

    Einer hat einen Entwurf mit ein paar Böcken vorgestellt, die er im Gespräch schön reden wollte (zumindest hab ich hier bei einigen Grundrissdiskussionen gelernt, wo gerne welche Fehler gemacht werden). Da ich keine Ahnung habe, wollte ich gerne mal eure Meinung zu seinen Aussagen hören.

    - er hat das Elternbad im OG genau über der Sofaecke im EG geplant. Ich hab schon öfter gelesen, dass das Probleme bei der Entwässerung und Geräuschentwicklung geben kann. Seine Meinung: das wäre überhaupt kein Problem mit der Entwässerung. Geräusche entstünden angeblich nur durch nicht fachgerecht installierte Wasserhähne??????

    - wir haben vor, das Haus mit Gas zu heizen. Die Heizung soll im Technikraum im Keller stehen. Dazu müsste es doch einen eingeplanten Kamin/ Abzug bis durchs Dach geben oder nicht? Er meinte: man bräuchte nur ein 7mm Rohr, das könnte man auch in eine Trockenbauwand legen, das wäre überhaupt kein Problem?????

    - er meinte, eine Bauzeit von acht Monaten wäre gar kein Problem, notfalls würde es auch in sechs gehen . Der andere Architekt meinte, ein Jahr wäre wegen der Trocknungszeiten am besten, zur Not würde es auch in acht Monaten gehen, schneller auf keinen Fall.

    Was meint ihr zu den Aussagen?

    Interessanterweise haben beide Architekten das Haus quadratisch geplant (auch beide 13x13m). Der B-Plan lässt ein Baufenster von 15mx14m zu (das wir auf keinen Fall komplett ausnutzen wollen!) Mich hat das überrascht, da ich öfter gelesen habe, dass rechteckige Gebäude besser zu planen wären als quadratische. Kann mir jemand dazu was sagen?

    Beide kommen auf eine sehr ähnliche Wohnfläche, die ersten groben Kostenschätzungen weichen aber erheblich von einander ab.
    Der eine rechnet bei einer Bruttogeschossfläche von 593m2 mit Kosten für die Kostengruppen 300 und 400 mit 520.000€, der andere bei einer Wohnfläche (inkl. Keller) von 355m2 mit Kosten von 652.000€ für KG 300 und 400.
    Wie kommt sowas zustande, ich dachte, Architekten rechnen nach vorhandenen Tabellen und daher sollten die Kosten weit weniger abweichen oder nicht?

    Und eine vorerst letzte Frage. Wir möchten das Haus gerne voll verklinkern. Wo kann ich mich zu den verschiedenen Wandaufbauten und Vor- und Nachteilen diverser Materialien/ Steine schlau machen?

    Vielen Dank schon mal.
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  2. Planung eines freistehenden EFH

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Panama Beitrag anzeigen
    - er hat das Elternbad im OG genau über der Sofaecke im EG geplant. Ich hab schon öfter gelesen, dass das Probleme bei der Entwässerung und Geräuschentwicklung geben kann. Seine Meinung: das wäre überhaupt kein Problem mit der Entwässerung. Geräusche entstünden angeblich nur durch nicht fachgerecht installierte Wasserhähne??????
    Es gibt mehrere Arten von Geräuschen die hier entstehen können. Armaturen können zu Fließgeräuschen und Wasserschlägen führen, aber was sich besonders unangenehm bemerkbar macht, wäre die Abwasserführung. Natürlich kann man diese Geräusche vermeiden bzw. bestmöglich reduzieren, aber das bedeutet Aufwand und kostet Geld. man sollte sich das Leben nicht unnötig schwer (und teuer) machen.

    Zitat Zitat von Panama Beitrag anzeigen
    - wir haben vor, das Haus mit Gas zu heizen. Die Heizung soll im Technikraum im Keller stehen. Dazu müsste es doch einen eingeplanten Kamin/ Abzug bis durchs Dach geben oder nicht? Er meinte: man bräuchte nur ein 7mm Rohr, das könnte man auch in eine Trockenbauwand legen, das wäre überhaupt kein Problem?????
    Er meinte wohl eher 70mm für ein LAS. Dieses kann man aber nicht beliebig verlegen. Das LAS einfach so in einen Trockenbauwand packen ist nicht.

    Zitat Zitat von Panama Beitrag anzeigen
    - er meinte, eine Bauzeit von acht Monaten wäre gar kein Problem, notfalls würde es auch in sechs gehen . Der andere Architekt meinte, ein Jahr wäre wegen der Trocknungszeiten am besten, zur Not würde es auch in acht Monaten gehen, schneller auf keinen Fall.
    Machbar ist fast alles, aber wie soll man das aus der Ferne beurteilen? Ich halte nichts von so engen Zeitplänen, denn je weniger Zeit eingeplant wird, um so präziser muss jeder Ablauf geplant werden, und es darf wirklich niemals irgendwas dazwischen kommen. Ob das praktisch machbar ist? Darüber kann man streiten. Das sind dann die Fälle bei denen nach 1 Jahr Bezug überall Feuchteschäden auftreten weil mangelhaft getrocknet wurde.
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  4. #3
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    Stimmt, er meinte 70mm, das war mein Fehler. Was heißt den LAS? Und was muss man machen, wenn es nicht einfach in eine Trockenbauwand passt?

    Ich denke ja auch, dass sechs Monate unrealistisch sind und zu Problemen führen, die man sich sparen kann. Vor allem stehen wir gar nicht unter Zeitdruck. Ich hatte halt insgesamt einen seltsamen Eindruck. Der Plan war eher lieblos gestaltet, und meine Bedenken hat er direkt vom Tisch wischen wollen. Da hätte ich kein gutes Gefühl bei einer Zusammenarbeit.
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  5. #4

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    Ganz kurz zur Bauzeit:

    6 - 8 Monate mag rein von der Taktung der einzelnen Gewerke schon gehen (wobei das Haus nicht eben klein zu sein scheint, weswegen ich da schon etwas üppiegre Zeitpolster einrechnen würde9, jedoch schließe ich mich dem Argumnt des 2. Archi voll umfänglich an! Trocknungszeiten sind das eine. Diese kann man ggf. etwas beschleunigen (Estrich) bzw. mit Trocknungsgeräten befördern.

    Die Abbindeprozesse, das Schwinden und Kriechen von Betonbateilen z.B. dauert sehr lange an (ca. 2 jahre, danach geht's zwar auch weiter aber im Sub-mm-Bereich). Übergänge zw. Mauerwerk und Beton sollten die entsprechenden zeten bekommen, so daß diese Vorgänge zumindest schon etwas zur Ruhe gekommen sind. Mein Fazit: lieber etwas länger bauen, dafür rissefreier. Zudem: Trockenheizen und Trocknungsbeschleunigung kostet auch Geld!

    Ob quadratisch richtig ist??? Kene Ahnung. Hängt vom Grundstück ab. Bei einem langgestreckten Grundstück würde ich eher langgestreckt bauen. Insgesamt sehe ich aber auch Probleme mit den Innenbreichen (Abstand zur Fassade/ den Fenstern immer mind. 6 - 7 m!). Ist das Haus schmaler, werden diese Abstände naturgemäß auch geringer.

    Ob das Grundstück, der B-Plan, die angestrebte Gebäudegestaltung dies hergibt/ fordert, kann man nur beurteilen, wenn man das Ganze besser kennt. Pauschal geht da nix.

    Kosten: Kan mangeks Unwissen über die Entwürfe kaum einer beurteilen...ich jedenfalls nicht. Auch nicht wie die Kollegen zu den Ergebnissen gelangt sind. Tabellen alleine machen es da sicher nicht.
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  6. #5

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    Was heißt den LAS?
    Luft - Abgas - System. Goggel fragen....
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Panama Beitrag anzeigen
    Wir waren bei zwei verschiedenen Architektenbüros, denen wir unsere Wünsche und Raumplanung mitgeteilt haben. Wir haben von beiden einen allerersten Vorentwurf bekommen.
    Wenn das wirklich freie Architekturbüros und keine Subunternehmer von GÜ waren, dann aber mal allerhöchste Vorsicht!
    Eine solche Vorentwurfsplanung ist keine Aquiseleistung mehr!

    Da solltet Ihr ganz schnell das Thema Beauftragung und Abrechnung klären, damit Ihr nicht von beiden eine Rechnung über Leistungsphase 1 - 8 bekommt!!!

    Wenn es GÜ-Planer sind, sieht das etwas anders aus!

    ++++++++++++++++++

    Thema Bauzeit:
    Reine Bauzeit zwischen erstem Spatenstich und Einzug? Dann sind 8 Monate schon stimmig, ggf etwas weniger.
    Wenn aber incl. Planung, dann ist ein Jahr sehr realistisch!

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Abwasser und Therme:
    Beides Blödsinn. Lasst Euch sagen, wo der Kollege das schon realisiert hat und fahrt dahin!
    Referenzandressen solltet Ihr eh prüfen.

    ich dachte, Architekten rechnen nach vorhandenen Tabellen und daher sollten die Kosten weit weniger abweichen oder nicht?
    Es gibt solche Tabellen, aber die meisten rechnen mit eigenen Erfahrungswerten, die wesentlich besser als die Tabellen sind.
    Das die Summen noch so weit von einander abweichen, mag schon passen. a) reden wir nicht über den gleichen Entwurf, b) rechnet der eine eher so, der andere eher anders, c) MWST???? d) ...., e) ....

    Bei dem derzeitigen Stand kann das noch nicht in einer 2% Spanne liegen.

    Verblender? Hier?
    Verblender haben einen ziemlichen Haken. Die Dämmstärke ist begrenzt, da die Zulasungen für die Luftschichtanker nur bestimmte Schalenabstände zulassen.

    Bei Gas braucht Ihr aber zum Ausgleich für das "böse" Gas einen guten Dämmstandard!
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  8. #7

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    Vielen Dank für deine schnelle Antwort R.B.

    Stimmt, er meinte 70mm, das war mein Fehler. Was heißt den LAS? Und was muss man machen, wenn es nicht einfach in eine Trockenbauwand passt?
    LAS = Luft Abgas System

    Über dieses Rohr wird die Verbrennungsluft zur Gastherme befördert und gleichzeitig das Abgas aus dem Haus geführt. Details dazu findet man in der Feuerungsverordnung deren Inhalt auch vom Bundesland abhängig ist. Deswegen wird man dann solche Details vorab mit dem Schornsteinfeger besprechen. Infos finden sich auch auf den Seiten der Hersteller.

    Am besten man plant irgendwo einen "Schornstein" ein, quasi als "Platzhalter". Wie das dann im Detail ausgeführt wird, das wäre zu klären. Es gibt viele Wege nach Rom. Welcher der für Deinen Fall kürzeste Weg ist, das ergibt die Planung.

    Zitat Zitat von Panama Beitrag anzeigen
    - er meinte, eine Bauzeit von acht Monaten wäre gar kein Problem, notfalls würde es auch in sechs gehen . Der andere Architekt meinte, ein Jahr wäre wegen der Trocknungszeiten am besten, zur Not würde es auch in acht Monaten gehen, schneller auf keinen Fall.
    Es gibt eben Menschen die grundsätzlich erst einmal sagen "alles gar kein Problem". Dummerweise sind es dann die Kunden die die (angeblich nicht vorhandenen) Probleme ausbaden müssen. Wenn sowieso kein Zeitdruck besteht würde ich mich nicht auf Experimente einlassen. Ob das Haus dann einen Monat früher oder später fertig ist, das wird sich noch zeigen.
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  9. #8
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    Thomas, ich hatte LAS bei Google eingegeben, da kam aber was anderes raus ;-) . Danke für die Erklärung.

    Die Entwürfe möchte ich ungern einstellen, das sind ja die allerersten und wir sind damit noch gar nicht zufrieden. Ich weiß auch jetzt schon, welche kritischen Anmerkungen von euch kämen (die hab ich ja auch), deswegen müssen da erst mal neue Entwürfe her, denke ich.

    Das Grundstück ist 21m breit und 31m lang. Es liegt in einer Baulücke, rechts und links stehen zwei Zweifamilienhäuser, je zwei Vollgeschosse plus Satteldach. Die Ausrichtung ist nach Nord-West. Wir möchten das Haus lieber über die volle Breite des Baufensters ziehen und dafür nach hinten nur so tief wie nötig, damit wir nicht so viel Garten "verlieren". Zur Straße müssen wir fünf Meter Abstand einhalten.
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  10. #9

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    Reine Bauzeit zwischen erstem Spatenstich und Einzug? Dann sind 8 Monate schon stimmig, ggf etwas weniger.
    Wäre mir zu knapp, Ralf.

    Zudem: EFH mit 200m2 oder etwas mehr; unterkellert. Das ist eher groß, denn klein.

    Trocknungs- und vor allem Abbindezeiten.

    Sicher sind weniger als 8 Monta e machbar. Keine Frage. Ob es aber sinnvoll ist? Ich tendiere eher zu längeren Bauzeiten. Muß jetzt kein Jahr sein, aber 8 - 10 Monate finde ich schon richtiger....
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  11. #10

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    Thomas - ähnliche Grösse, allerdings HRB, dafür mit kleinem Schwellbrandschaden in der Bauzeit, 22.06. Beginn Baggerarbeiten, 23.12. Einzug der Bauherren!
    OK - das war schon aufreibend, aber zur Not machbar.
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  12. #11

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    HRB = "trockene Bauweise" = schneller = weniger schwinden/ kriechen, weil nix Beton...da mag das schon gehen....
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  13. #12

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    Naja - wenn ich Mark so seine KS-Großformate legen sehe, dann geht das genauso schnell und an Wasser wird Innenputz und Geschoßdecke (Beton) gespart, was aber nicht entscheidend ist, da ich nach Möglichkeit (= Einsehen des Bauherren) alle Neubauten mech. trocken lasse.
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  14. #13
    Themenstarter

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    Hallo Ralf, deinen Post hatte ich vorhin übersehen.
    Doch, es sind zwei freie Architekturbüros. Wir haben beide angesprochen, und beide haben uns die allererste Vorentwurfsplanung für einen Pauschalbetrag angeboten. Wenn wir einen von beiden beauftragen, wird mit diesem ein normaler Vertrag abgeschlossen und der Pauschalpreis verrechnet. Ansonsten zahlen wir die Pauschale und gut ist.
    Ich hätte mir nicht vorstellen können, einen Architekten nach einem einstündigen Kennenlerngespräch zu beauftragen (wir haben leider keiner Empfehlungen bekommen, sondern mussten übers Internet recherchieren).

    Danke für deine Erklärung zu den Kosten.

    Was meinst du hiermit: "Verblender? Hier?
    Verblender haben einen ziemlichen Haken. Die Dämmstärke ist begrenzt, da die Zulasungen für die Luftschichtanker nur bestimmte Schalenabstände zulassen."
    Sorry, ich bin noch totaler Anfänger und hab die Fachbegriffe noch nicht drauf ;-). Deswegen hab ich auch gefragt, wo ich mich zum Thema Wände und Materialien schlau machen kann.

    Wir haben uns jetzt wegen der Heizung auch noch nicht 100% festgelegt. Wir wollen nicht unbedingt eine Wärmepumpe, in welcher Form auch immer. Falls es sinnvoll wäre, hätte ich aber auch kein Problem damit. Photovoltaik kommt jedenfalls nicht infrage, die Ausrichtung ist suboptimal und ich möchte das auch aus optischen Gründen nicht auf dem Dach haben. Aber eine Putzfassade wollen wir auf keinen Fall, Klinker ist 100% gesetzt.

    Also, zum Zeitplan. Wir stehen noch sehr am Anfang, haben aber eine sehr genaue Vorstellung von den Räumen und zT. auch zu deren Anordnung (Küche nach hinten raus, Elternbad und SZ nach hinten raus zB.). Deswegen geht es hoffentlich mit der Planung halbwegs zügig (vier, max. 6 Monate). Ein Bplan liegt vor und da wir keine Ausnahmen wollen, müsste das vereinfachte Genehmigungsverfahren reichen und das geht dann hoffentlich recht fix. Meine Wunschvorstellung wäre ein Einzug spätestens im Sommer 2016 :-). Das sollte dann ja realistisch sein :-).
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Panama Beitrag anzeigen
    Sorry, ich bin noch totaler Anfänger und hab die Fachbegriffe noch nicht drauf ;-). Deswegen hab ich auch gefragt, wo ich mich zum Thema Wände und Materialien schlau machen kann.
    Schlau machen - hier! Im Forum! Mittels Suche!

    Zum Technischen:
    Die Verblender müssen am tragenden Mauerwerk verankert werden. Also Innenputz-tragendes Mauerwerk-Dämmung-Luftschicht-Verblender.
    Die Drahtanker, die Tragmauerwerk und Verblender verbinden, gibts nicht zum beliebigen Ablängen wie Wasserleitungen, sondern vorgefertigt.
    Und mit einer Zulassung. Und diese Zulassungen erlauben eben keine 24 oder 30 cm Dämmung, sondern derzeit irgendwas bei 18 cm.
    Das ist sicher nicht schlecht, aber wer hohen Dämmstandard will, hat damit ein Problem.

    Entweder doch auf andere Oberflächen gehen oder über WDVS mit Riemchen nachdenken. Da ist aber die Oberflächen- und Farbwahl eingeschränkt!

    Bei konkreten Fragen hier einfach konkret fragen.
    Verblender sind sicher die pflegeleichteste und bei entsprechender Steinwahl auch schönste Aussenansicht, sind aber auch die planungsaufwändigste Oberfläche und die mit den meisten Schwachpunkten.
    Als Test auch für die Kollegen:
    Wie wird die Z- oder L-Folie im Fensterbereich fachgerecht und dicht angeschlossen? Ganz häufiger Schwachpunkt und nicht einfach zu lösen.
    Lastabtragung der Fenster - wie???
    Und wenn Du den Kollegen ganz tief auf den Zahn fühlen willst, frag sie nach Verblenderverbänden und Schichtplänen (Nein, nicht früh, spät, Nachtschicht, sondern Zeichnungen der einzelnen Verblenderschichten mit Auflösung der Verbände an den Ecken und Öffnungen!!!)
    Wenn bei der Frage nach dem Verband wilder Verband als Antwort kommt, dann - naja.
    Kann man sicher machen, ist für den Maurer auch das leichteste (Hirn kann aus bleiben), aber optisch eher naja.
    Ein schöner Läufer- oder Kreuzverband braucht bei Planung und Ausführung eben mehr Verstand.

    Ach ja - Frag auch nach der Abdichtung unter den Rollschicht-Fensterbänken

    +++++
    Zum Thema Architekten:
    Wenn Ihr das geklärt habt, um so besser. Nur sind da schon zu oft Leute reingefallen.
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  17. #15

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    @Ralf: Wen frage ich sowas eigentlich? Den Architekten (im Zweifel eh) oder den Rohbauer?
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