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Wärmeverlust Wasserspeicher / Isolation Rohre,Fittings

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  1. #1

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    Wärmeverlust Wasserspeicher / Isolation Rohre,Fittings

    Hallo mal wieder Mittlerweile sind Heizung und Co auf unser Nutzerverhalten eingestellt. Dafür nochmal danke für die vielen Tipps hier und bosys seite.

    So zum Problem. Wir haben einen 150 Liter Warmwasserspeicher. Dieser wird morgen und am späten nachmittag ca. 30min geheizt. Wir haben eine Zirkulationsleitung die morgens 1 Std und ab ca. 17 Uhr wenn wir heimkommen läuft bis ca. 22 Uhr. Der Speicher verliert wenn ich das richtig beobachte im Laufe weniger Std. ca. 10 Grad. Ist das nicht sehr viel ? Legionellenreinigung nimmt die Anlage automatisch vor.
    Die Anzeige am Speicher und die Anzeige an der Fernwärmestation weicht auch immer ein paar Grad ab.



    Dazu ist mir aufgefallen das die Heizungsbauer die Fittings im Heizraum nicht gedämmt haben. Klar sind da Hebel dran und schwer zugänglich sollte aber auch nicht hier Isolationsrohr sein ? Oder ist das vernachlässigbar ?
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  2. Wärmeverlust Wasserspeicher / Isolation Rohre,Fittings

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  3. #2
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    kurzes update : autsch ..meine zirkulationspumpe läuft wie gesagt morgen eine std am stück und abends von 16 -22 Uhr. durch. Ist das so richtig oder reicht es wenn Sie pro Stunde etwas läuft damit ich gleich warmes wasser habe ?
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  4. #3

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    10K in wieviel Stunden von welcher Ausgangstemperatur?
    Ist eine Schwerkraftbremse verbaut?
    Was macht die "Legionellenreinigung"?
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  5. #4
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    Laut Anleitung heizt die Legionellenheizung zu fixem Zeitpunkt so hoch das diese sterben.

    Trinkwassertemparatur ist auf 55 Grad eingestellt. Wie schnell ist schwer zu beobachten. Mir fällt halt auf wenn ich gerade dort bin hat die Temparatur beispielsweise 45 Grad obwohl erst vor 3 Std aufgeladen wurde. Die digitale Anzeige an der Station weicht auch von der Anzeige am Speicher ab .

    Die Zirkulation funktionert wie gesagt sehr gut es ist immer gleich heisses Wasser da. Lässt man die in der Zeit wo man zuhause ist durchlaufen ? Kann 3 Zeiträume definieren am Tag. Aufheizen wie gesagt früh morgen vor dem Aufstehen und nachmittags nochmal. Am WE 3 mal da auch mal ein heisses Bad mittags und Abend anfallen kann. (Sportlerhaushalt)



    Schwerkraftbremse schau ich nach.
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  6. #5

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    150 Liter verlieren 10K an Temperatur, macht also 1,74kWh. Selbst wenn man unterstellt, dass das Thermometer nur einen engen Bereich innerhalb des Speichers erfasst, und der Zeitraum mehrere Stunden beträgt, dann wäre das schon eine Hausnummer. Mit den Fittings bzw. der dort fehlenden Dämmung ist das kaum zu erklären. Hier scheint auch die Dämmung der WW und Zirk.-rohre einen Einfluss zu haben.
    Die Verluste einer WW-Verteilung sind im praktischen Betrieb schwer zu bestimmen. Ohne Zapfvorgang und ohne dass die Zirk.Aktiv ist, dürfte so ein Speicher die 1,7kWh maximal an einem ganzen Tag verlieren. Höhere Verluste sind also durch die Nutzung und WW-Verteilung bestimmt.

    Die Verluste über die Verteilung kann man über deren Dämmung und den Volumenstrom bestimmen. Ohne jedoch die Zeiten zu kennen während denen die Temperaturunterschiede gemessen wurden, kann man die 10K nur als Anhaltspunkt für erhöhte Verluste heranziehen.
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  7. #6

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    Wenn " immer gleich heisses Wasser da" ist, brauchst Du vielleicht gar keine Zirkulation? Sind die Leitungswege sehr kurz?

    Ich würde die WW-Temp. auf 60 Grad stellen, am Tage keine Absenkung vornehmen, Nachts von 23.00 bis 05.00 abschalten und die sog. Legionellenschaltung außer Betrieb nehmen. Die ist nämlich in Kleinanlagen mit Sparambitionen nur ein Seelentröster.
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  8. #7

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    hast Du evtl am Vor- und Rücklauf der Zirkulation ein Thermometer?
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  9. #8

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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Wenn " immer gleich heisses Wasser da" ist, brauchst Du vielleicht gar keine Zirkulation? Sind die Leitungswege sehr kurz?
    das hat der TS doch garnicht geschrieben, sondern
    Zitat Zitat von LaSina Beitrag anzeigen
    ... oder reicht es wenn Sie pro Stunde etwas läuft damit ich gleich warmes wasser habe ?
    und da würde ich sagen, es reicht nicht
    wahrscheinlich sind die Leitungswege lang, oder schlecht gedämmt ?
    wenn dann die Zirkulation läuft, hat das vielleicht den positiven Effekt einer Art Wandheizung

    ob es tatsächlich reicht, oder mit welchen Laufzeiten man zurechtkommen will, kann man ja ganz einfach ausprobieren indem man die Laufzeiten der Zirkulationspumpe ändert, manuell oder mit einer Zeitschaltuhr, und an der entferntesten Zapfstelle verfolgt was da noch ankommt.

    wenn die Zirkulationsleitung schon vorhanden ist, dann muß sie auch betrieben werden (Legionellen), oder wenn sie tatsächlich überflüssig ist, dann halt baulich getrennt / stillgelegt werden --> Stemmarbeiten

    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Ich würde die WW-Temp. auf 60 Grad stellen, am Tage keine Absenkung vornehmen, Nachts von 23.00 bis 05.00 abschalten und die sog. Legionellenschaltung außer Betrieb nehmen. Die ist nämlich in Kleinanlagen mit Sparambitionen nur ein Seelentröster.
    je höher die Wassertemperatur, umso höher sind auch die Zirkulations- und Speicherverluste
    großartig reduzieren wird man die Verluste dadurch nicht können
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  10. #9
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    150 Liter verlieren 10K an Temperatur, macht also 1,74kWh. Selbst wenn man unterstellt, dass das Thermometer nur einen engen Bereich innerhalb des Speichers erfasst, und der Zeitraum mehrere Stunden beträgt, dann wäre das schon eine Hausnummer. Mit den Fittings bzw. der dort fehlenden Dämmung ist das kaum zu erklären. Hier scheint auch die Dämmung der WW und Zirk.-rohre einen Einfluss zu haben.
    Die Verluste einer WW-Verteilung sind im praktischen Betrieb schwer zu bestimmen. Ohne Zapfvorgang und ohne dass die Zirk.Aktiv ist, dürfte so ein Speicher die 1,7kWh maximal an einem ganzen Tag verlieren. Höhere Verluste sind also durch die Nutzung und WW-Verteilung bestimmt.

    Die Verluste über die Verteilung kann man über deren Dämmung und den Volumenstrom bestimmen. Ohne jedoch die Zeiten zu kennen während denen die Temperaturunterschiede gemessen wurden, kann man die 10K nur als Anhaltspunkt für erhöhte Verluste heranziehen.

    Ich hab jetzt mal beobachtet nach dem Aufheizen war nach 3 Std die Temparatur noch konstant oben über 50 Grad. Also scheint da alles ok zu sein. Um 9 eben waren es noch 45 Grad aber da lief die Geschirrspülmaschine, Waschmaschine und ich hab ein Bad genommen. Sollte also ok sein ?

    Die Fittings dämme ich noch nach die geben gut Wärme ab. Die Zirkpumpe lass ich laufen wenn wir zuhause sind. Ist ja auch jammern auf hohem Niveau da wir keinen Riesenverbrauch haben. Möchte aber die Anlage möglichst optimal haben. Die Rohre an sich sind alle ordentlich gedämmt und verklebt auch an den Ecken etc.

    Was mich noch verwundert ist der Temparaturunterschied an der Fermwärmestation bzw. dem Regler dort und dem Thermostat am Wasserspeicher. Dort zeigt der Speicher immer etwas mehr an. Kann das an dem Fühler liegen der hinten am Speicher anliegt das dieser eher ungenau im Vergleich zum Messer im Wasserspeicher ?

    Danke für die Hilfe bin etwas beruhigt
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  11. #10

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    Zitat Zitat von LaSina Beitrag anzeigen
    Ich hab jetzt mal beobachtet nach dem Aufheizen war nach 3 Std die Temparatur noch konstant oben über 50 Grad. Also scheint da alles ok zu sein. Um 9 eben waren es noch 45 Grad aber da lief die Geschirrspülmaschine, Waschmaschine und ich hab ein Bad genommen. Sollte also ok sein ?
    Sieht deutlich besser aus.

    Die Fittings dämme ich noch nach die geben gut Wärme ab.
    Das würde ich allein schon aus optischen Gründen machen. Was so ein Fitting an Wärme an die Umgebungsluft abgibt kann man grob abschätzen. Hier spielen die Raumtemperatur, Wassertemperatur und die Oberfläche eine entscheidende Rolle. Wir bewegen uns hier typ. zwischen 1W und 4W PRO Fitting. Da gilt "Kleinvieh macht auch Mist", und da man dieses "Problem" einfach beseitigen kann, sollte man hier auch dämmen. Wenn man schon an der 2. Nachkommastelle optimiert, dann gehört das einfach dazu.

    Dort zeigt der Speicher immer etwas mehr an. Kann das an dem Fühler liegen der hinten am Speicher anliegt das dieser eher ungenau im Vergleich zum Messer im Wasserspeicher ?
    Diese "Fühler" haben teils erhebliche Toleranzen und dann kommt noch hinzu, wie sie die zu messende Temperatur aufnehmen (sprich Kontaktfläche). Unterschiedliche Anzeigen sind daher eher die Regel als die Ausnahme. Wer hier genau messen möchte müsste die Fühler zuerst kalibrieren, und dann auch noch sicherstellen, dass sie an der Messstelle auch wirklich die richtige Temperatur messen können.
    Ich hatte mal Sensoren für Raumtemperaturmessungen, da hätte man auch gleich einen Finger in die Luft halten können, die Abschätzung wäre genauer gewesen.

    Wenn möglich dann bevorzuge ich Tauchfühler, da diese aufgrund der größeren Kontakfläche schneller reagieren und eine Beeinflussung durch die Umgebungstemperatur nahezu ausgeschlossen ist. Zudem ist es egal mit welchem Rohrmaterial man arbeitet, die Variante funktioniert also auch bei Verbundrohren problemlos. Anlegefühler nutzt ich nur wenn ich ständig die Messposition ändern muss und ich eine Kontaktfläche habe, an der ich auch wirklich die Temperatur des Mediums messen kann.
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Hallo,
    die Frage nach der (Schwerkraftbremse schau ich nach) hast Du noch nicht beantwortet. Leicht nachzuprüfen, wenn Vor- und Rücklauf
    bei ausgeschalteter Z-Pumpe über einen längeren Stundenzeitraum nahezu die gleiche Teperatur aufzeigt fehlt diese oder defekt.

    Wenn Du an der entlegensten Zapfstelle nicht mehr als 3ltr. benötigst um WW zu bekommen würde ich die Zirkulation total abstellen.
    hab ich seit Jahren so!

    mfg Leo
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  14. #12

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    Zitat Zitat von Skalare Beitrag anzeigen
    Wenn Du an der entlegensten Zapfstelle nicht mehr als 3ltr. benötigst um WW zu bekommen würde ich die Zirkulation total abstellen.
    hab ich seit Jahren so!
    Nicht abstellen, sondern wenn überhaupt, dann abtrennen.
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