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Dämmrahmen "vergessen"

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  1. #1

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    Dämmrahmen "vergessen"

    Liebe Fachleute,

    unser Dach wurde vor längerer Zeit neu gedeckt und 3 Dachflächenfenster eingesetzt. Dachaufbau außen > innen: Dachziegel, Lattung, Konterlattung, 6 cm Holzfaserdämmplatten, 14 cm Sparren mit Mineralwolle-Zwischendämmung, Dampfbremse etc..
    Die Innenverkleidung sollte bauseits erfolgen, nach Beratung durch die Dachdeckerfirma/ Zimmerer.

    Im Nachhinein stellten wir fest, dass die Fenster sehr eng am Sparren/Wechsel sitzen (teils nur knapp 2 cm Platz, leider unterschiedlich), und Dämmrahmen nicht verwendet wurden. Auf Nachfrage bei der ausführenden Firma erhielten wir die Antwort, dass dies nicht notwendig sei, und man da problemlos mit dem Innenfutter des Fenster-Herstellers oder auch selbst gebaut ranarbeiten könne. Als Bau-Laien gaben wir uns (leider) erstmal damit zufrieden. Jetzt sind wir an der Innendämmung und wollen die Fenster korrekt abdichten.
    Zwar hat es noch nicht reingeregnet, aber natürlich pfeift der Wind ordentlich durch und wir haben keine Lust auf solche Wärmebrücken...

    FRAGE: Müssen wir mit Dämmrahmen nachrüsten? Oder gibt es alternative (superdämmende) Materialien, die wir in die Lücken schieben können zum Abdichten/Dämmen? Wenn ja, welche?

    Vielen Dank vorab!!
    annabau
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  2. Dämmrahmen "vergessen"

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  3. #2

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    Foto? die BDX-Dämmrahmen passen leider nicht immer... Um sie dann einzubauen müsste man großflächiger in die Bausubstanz eingreifen...
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke für die schnelle Info zu Dämmrahmen, wollten ohnehin nur ungern die Fenster wieder ausbauen. Bilder folgen.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Sorry für die Verzögerung, sind derzeit nur wochenends auf der Baustelle, daher jetzt erst die Bilder:
    DG_101.jpg 1. eines der Fenster - Dämmung oberhalb/unterhalb u. Laibung noch nicht drin, Dampfbremse auch noch nicht.

    DG_102.jpg 2. Mini-Abstand zwischen Rahmen und Sparren/Wechsel/Latten

    DG_104.jpg 3. Abstand variiert leider auch, ist teils < 1 cm. Wechsel bzw. Balken scheinen leicht schief. Fenster sind lt. Wasserwaage einigermaßen im Lot.

    OG_102.jpg 4. Lücke(n) unterhalb eines Dachfensters, durch die man bis zum Insektenschutzgitter an der Traufe sieht

    DG_201.jpg 5. Unterspannbahn oberhalb eines Fensters (Perspektive: schräg in die obere linke Fensterecke fotografiert), die wohl im Zweifelsfall Wasser ins benachbarte Sparrenfeld ableiten sollte (wenn sie nicht zu knapp bzw. angerissen wäre).

    DG_203.jpg 6. gleiches Fenster wie 5., unterhalb.


    Preisfrage: Wie dichtet man all diese Detailstellen Wärmebrücken-vermeidend ab?
    Expandierendes Fensterdichtband an schmäleren Stellen? Was tun mit der grünen angerissenen/zu knappen Unterspannbahn - Dachziegel oberhalb des betreffenden Fensters wegnehmen und Spannbahn neu machen? Etc...
    1000 Dank vorab für hilfreiche Hinweise!
    annabau.
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  6. #5

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    Ai ai ai.... Gefällt mir gar nicht aber kann man wohl nun mal nicht mehr ändern...

    Ich würde es mit MiWo machen, in Streifen und von der Dicke auf Übermaß unten die Zwischenräume noch mal mit MiWo ausstopfen. Als Innenverkleidung würde ich mal über die Fertigfutter vom Hersteller nachdenken, die sind unempfindlicher als GKB/ Fermacell. Sollte nämlich der Fall einer Wärmebrücke eintreffen, dann hast du weniger das Risiko dass dir das Innenfutter beginnt zu schimmeln. Mögliches Kondensat kannst du dann wegwischen und es hat auch nicht so einen hervorragenden organischen Untergrund für den Schimmel...

    Glaube kaum, dass du mit dem HW verhacktstückt bekommst, das/die Fenster noch mal auszubauen und richtig, oder sagen wir mal besser, einbauen zu lassen.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Liebe Bauexperten,
    gibt es noch andere Meinungen zum Thema außer dem MiWo-Vorschlag von Kalle88? Was ist mit der Idee, selbst-expandierendes Fugendichtband zu verwenden in verschiedenen Dicken?
    Und bezügl. Unterspannbahn: schauen ob sie genug überlappt und falls nicht: anflicken?
    Viele Grüße,
    annabau
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