Haus 1920er Dachstuhl behandeln?

Diskutiere Haus 1920er Dachstuhl behandeln? im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo, bin mir unsicher ob hier eine und wenn ja welche Schutzbehandlung notwendig ist: Bisherige Originaldämmung alte Platten, sieht wie ein...

  1. #1 Maremarie, 08.06.2019
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    Hallo, bin mir unsicher ob hier eine und wenn ja welche Schutzbehandlung notwendig ist:
    Bisherige Originaldämmung alte Platten, sieht wie ein Gemisch aus Stroh/Holz und was Bindendem, ist raus, Dampfsperre wurde in den 90er angebracht. Die Platten sind raus, das Holz scheint gesund zu sein.
    Sollte vor dem Anbringen neuer Dämmung das Holz behandelt werden? Später komme ich nicht mehr dran.

    Vielen Dank für Eure Ratschläge!
     
  2. #2 petra345, 08.06.2019
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    Trockenes Holz benötigt keine Chemie. Aber es muß immer trocken sein bzw. schnell wieder austrocknen können.


    .
     
  3. #3 Maremarie, 09.06.2019
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    Danke
     
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    Im Gegensatz zu Petra ja, jetzt ist der Dachstuhl offen - vorbeugend /bekämpfend behandeln, es gibt keine vernünftige Begründung dies nun nicht mit zu erledigen, auch in Betrachtung des Alters des Gebäudes... @Manufact?
     
  5. #5 Manufact, 10.06.2019
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    Natürlich kann man Fungizide vorsichtshalber applizieren.
    Bin aber eigentlich der Meinung von Petra.
    Wenn das Holz trocken bleibt, besteht keine Schimmelgefahr
     
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    Ich habe grundsätzlich immer behandeln lassen, es geht ja nicht nur um Feuchte, es gibt genug Schädlinge im Holz die kein Wasser oder Feuchte benötigen und gerade wenn jetzt ausgebaut wird, sehe ich da keine Begründung dies nicht mit zu erledigen.
     
  7. #7 Gast85808, 10.06.2019
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  8. #8 simon84, 10.06.2019
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    Naja nein, weil man danach nicht mehr hinkommt ohne das Dach abzudecken.

    Den Buchsbaumzünßler gab es auch nicht und die Hecke stand 50 Jahre. Dann war sie auf einmal weg.

    Es gibt ja nicht nur "hochgiftige" Holzschutzmittel.
     
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    @Skogen zum einen bezieht sich diese Einteilung eher auf Neubau und Konstruktion-zum anderen wird doch sicherlich mit Einbau Dämmung und Folien etc der Bestand wesentlich geändert, die damaligen Holzgüten entsprechen sicher nicht der Heutigen geschweige KVH etc.. lapidar auf 68800 zu verweisen, wirkt wohl nicht zielführend aber was weiss ich schon :winken
     
  10. #10 Bauer85, 10.06.2019
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    Wie und womit soll denn gegen z.B. Hylotrupes vorbeugend behandelt werden?

    Wenn kein frisches Nadelholz verbaut oder bestehendes angeschnitten wird ist die Befallswahrscheinlichkeit bei ca. 100 Jahre altem Holz sehr gering, die meisten Duftstoffe welche der Hausbock zum Auffinden von geeigneten Eiablageplaetzen nutzt sind der Oberflaeche dieses Holzes laengst entschwunden.
    Darin und in der Problematik der dauerhaften Wirksamkeit sehe ich schon ganz gute Gruende nicht zu behandeln.

    Um welches Holz handelt es sich denn ueberhaupt?
     
  11. #11 simon84, 10.06.2019
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    Was kann es denn schaden, wenn man den Dachstuhl z.B. mit einer ölbasierten Schutzlasur behandelt ?

    Zum Beispiel (Achtung Werbung aufgrund eigener positiver Erfahrungen) Osmo Holzschutz Öl Lasur
     
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  12. SIL

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    @bauer55 und Skogen - nach welchen Kriterien bewertet ihr den Holz mit vermutlich 100 Jahre Alter - nach einer Neubau Norm oder DIN... , definitiv ist der Dachstuhl ja nicht mehr in seinen originalen Zustand, wird gedämmt vermutlich DG ausgebaut vllt noch Bad, dieses fehlt in den Angaben vom TE, andererseits gibt es genug Dächer die Schäden haben nach Ausbau unabhängig ob behandelt oder nicht, kategorisch zu sagen 'Nein ein Behandeln' ist völliger Unsinn, entspricht wohl nicht ganz den Gegebenheiten....
     
  13. #13 Bauer85, 10.06.2019
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    Enthaelt nichts das gegen den Hausbock wirksam waere. Nichteinmal der Hersteller selbst behauptet einen Schutz gegen Insekten.
    Die Eindringtiefe wird einige mm betragen und kaum den gesamten Querschnitt erfassen, selbst ein perfekter oberflaechlicher Schutz ist nach den ersten neuen Rissen im Holz dahin da damit ungeschuetztes Holz freiliegt.
    Der einzige Wirkmechanismus waere die Verminderung des Austritts von Duftstoffen, was bei Holz dieses Alters kaum noch etwas bringt.
    Schaden wirds, abgesehen von ein paar Euro in der Kasse, allerdings auch nicht.

    Nach Zustand, Befall und Gebrauchsklasse.
    Kein lebender Befall nachgewiesen -> keine Bekaempfung.
    GK 0 -> Keine vorbeugende Behandlung.
    Bei GK 1 wird Iv gefordert aber aufgrund des Alters und der damit einhergehenden Unattraktivitaet fuer H. sowie der Problematik im Bestand ueberhaupt einen dauerhaft wirksamen Schutz dagegen zu erstellen wuerde ich selbst dabei nichts tun so lange keine besonderen Gefaehrdungen vorliegen wie z.B. ein Saegewerk, grosser Holzlagerplatz oder verfallende Holzgebaeude in der nahen Umgebung.

    Womit soll konkret nach welchem Verfahren behandelt werden?
     
  14. #14 simon84, 10.06.2019
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    Hausbock klar, da hilft das nix. Da müsste man richtig vergiften.
    Aber gegen div. Pilzbefall und Oberflächenfeuchtigkeit wird es doch schon gut schützen, oder meinst du nicht?
     
  15. #15 Bauer85, 10.06.2019
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    Doch, dagegen hilft es sicher. Zum Einen wird durch die geoelte Oberflaeche das Holz schon deutlich weniger Wasser aufnehmen wenn es nicht dauerhaft nass werden sollte und zum Anderen enthaelt es auch Propiconazol als Fungizid.
    Fuer solche Zwecke ist das IMHO in Ordnung nur sollte ein Dachausbau eigentlich nie solche Probleme mit Feuchtigkeitsanfall haben die den Schutz noetig machen, sofern er korrekt ausgefuehrt wurde.

    Ich sehe die Gefahr eher in Insekten und schweren Ausfuehrungsfehlern bei denen langfristig auch keine Oelung mehr hilft.
     
  16. #16 simon84, 10.06.2019
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    Ist absolut richtig, leider meistens bei Altbausanierung und gleichzeitig ausgeführter Zwischensparrendämmung nicht immer die Realität...
     
  17. #17 Maremarie, 10.06.2019
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    Leider weiß ich nicht um welches Holz es sich handelt... Dass die Dämmung fachmännisch ausgeführt wird, davon gehe ich aus...
    Danke für die vielen Antworten!
     
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