Schimmel zwischen Dreifachverglasung?

Diskutiere Schimmel zwischen Dreifachverglasung? im Fenster/Türen Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir haben mit unseren Fenstern im Neubau (KfW 55 von 2023 mit Lüftungskonzept) immer wieder Probleme. Heute ist uns aufgefallen, dass wir...

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    Hallo,

    wir haben mit unseren Fenstern im Neubau (KfW 55 von 2023 mit Lüftungskonzept) immer wieder Probleme.

    Heute ist uns aufgefallen, dass wir nicht nur hin und wieder Feuchtigkeit und Schimmel/Stockflecken im Fensterrahmen haben, sondern auch eine unbekannte weißliche Substanz zwischen den Scheiben bzw. innerhalb der Dreifachverglasung.

    Wir lüften gemäß Lüftungskonzept 3-4x am Tag für rund 10min und haben eine Luftfeuchtigkeit, die 50% nie übersteigt.

    Die meisten Probleme treten im OG auf.

    Ich freue mich über Hinweise auf mögliche Ursachen und Hinweise dazu, ob so etwas normal ist oder nicht.

    Leider ist der Bauträger wenig kooperativ, genau wie der Fensterbauer. Im Winter ist unter anderem das betroffene Fenster auch gerne mal zugefroren.
     

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  2. #2 simon84, 02.03.2024
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    wie messt ihr die rel LF ? Nur ablesen am Display oder habt ihr Daten über den ganzen Tagesverlauf?
    Frage daher es wäre sehr untypisch dass es NIE über 50% gibt

    Tritt das Phänomen in der Früh auf ? Wie lüftet ihr während dem schlafen ? Regel Air? Zentrale oder dezentrale KWL ?
     
  3. #3 driver55, 02.03.2024
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  4. ahoi

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    Das Problem tritt in der Regel dann auf, wenn es draußen kalt ist, also eher am Morgen.

    Es befinden sich zwei dezentrale Lüftungsgeräte im Haus, was dem Lüftungskonzept entspricht.

    Die RLF lesen wir mehrfach am Tag von einem digitalen sowie von einem analogen Hygrometer ab.
     
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  5. ahoi

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    nein, es ist auf jeden Fall „plüschig“ und weiß - bei den Temperaturen aber kein Eis. Und es befindet sich, das sieht man auf den Bildern schlecht, zwischen den Scheiben der Dreifachverglasung und wohl innerhalb der schwarzen „Ummantelung“ der drei Scheiben.

    Aber ja: Es kam auch zu Kondenswasserldung hinter der Dichtung außen. Das allerdings eher bei sehr niedrigen Temperaturen.
     
  6. #6 KalleNapf, 15.11.2025
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    Hallo zusammen,

    ich denke das Thema passt gut hier rein und hoffe ein paar Ideen oder Vorschläge zu bekommen.

    Wir haben einen Neubau (4 Stockwerke: UG, EG, OG und DG) aus dem Jahr 2019. Die Außenwände bestehen aus 36,5 cm starkem Porenbeton (+ Putz usw.), was auch ziemlich gut dämmt.
    Dazu kommen 3-fach verglaste Fenster.
    Es gibt keine Lüftungsanlage.
    Kurz vor Fertigstellung meinte der Bauträger, er muss aufgrund irgendwelcher Vorschriften eine Zwangs- be-/entlüftung installieren. Dies geschah in Form von 2 Limodor Lüftern, die sich im EG Bad und im OG Bad befinden und ganz simpel Luft aus dem Raum nach außen befördern. In den Lüftern sind Hygrometer integriert, die ab einer bestimmten Luftfeuchtigkeit den Lüfter aktivieren.
    Zusätzlich wurden in den 3 Schlafräumen im OG Hygrometer installiert, die den Lüfter im OG steuern und im Flur im EG ist ein weiteres Hygrometer, das den Lüfter im EG steuert.

    Zu der Zwangs- be-/entlüftung gehört auch, dass bei den Fenstern ein Teil der Dichtungen entfernt wurde. Somit sind die Fenster nicht zu 100% dicht, sondern lassen bei Unterdruck im Haus Luft herein und bei Überdruck im Haus Luft hinaus.
    Und genau hier liegt das Problem.
    Gerade im Winter, wenn geheizt wird und es draußen niedrige Temperaturen hat, entsteht im Haus ein Überdruck was dazu führt, dass sehr langsam warme Luft im OG und DG durch die Fensterrahmen nach außen gedrückt wird. Die warme Luft enthält viel Feuchtigkeit die dann im und am Rahmen aufgrund der kalten Außenluft kondensiert. Somit ist in den Fensterrahmen im OG und DG im Winter immer ein Feuchtigkeit und natürlich bildet sich dort dann auch Schimmel.

    Dies lässt sich aufgrund des "Konzepts" auch kaum vermeiden.

    Ich habe mir mittlerweile Shellys in die Limodor Lüfter gebaut, um diese auch gezielt an und aus schalten zu können. Somit könnte ich diese im Winter dauerhaft laufen lassen, was einen kontinuierlichen Unterdruck im Haus erzeugt und somit keine warme Luft durch die Fensterrahmen nach außen gelangt. Fazit: die Rahmen bleiben trocken.
    Nun hat sich aber in den Kanälen der Rahmen bereits Schimmel gebildet, und ich weiß nicht, wie ich diesen restlos entfernt bekomme.

    Außerdem ist generell die Idee, die Lüfter im Winter dauerhaft laufen zu lassen nicht gerade das Gelbe vom Ei...

    Hat jemand Erfahrung damit gemacht und evtl. weitere Ideen, zum einen die Feuchtigkeit in den Fensterrahmen zu vermeiden und vor allem, wie man diese restlos vom Schimmel säubern kann? Mit Spiritus habe ich schon gearbeitet, allerdings kann ich so nur die sichtbaren Flächen im Rahmen reinigen. Die Kanäle, die auch der Entwässerung dienen sind verschlossen und nicht direkt zugänglich.

    Wenn ich jetzt einen kontinuierlichen Unterdruck im Haus erzeuge, ziehe ich immer Luft durch diese "verschimmelten" Kanäle, was ich mir nun als nicht allzu gesund vorstellen kann...

    Besten Dank schon Mal für eure Erfahrungen und Ideen.
     
  7. #7 Jo Bauherr, 15.11.2025
    Zuletzt bearbeitet: 15.11.2025
    Jo Bauherr

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    Heutzutage schneidet man doch nicht einfach nur die Dichtungen aus. Das war mal am Anfang (in den frühen 90ern) bei den "dichten" Fenstern. Jetzt setzt man ein oder zwei Regel-Air in den Fensterrahmen ein.
    Damit wäre das Problem behoben.





    .
     
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