Innendämmung

Diskutiere Innendämmung im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo, habe hier ein Dauerbrenner Thema. Blicke aber nicht wirklich durch. Wir haben ein Haus von 1890 gekauft. Mauerdicke UG 41 cm (vermute...

  1. #1 Lupus23, 12.12.2024
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    Hallo,
    habe hier ein Dauerbrenner Thema. Blicke aber nicht wirklich durch.
    Wir haben ein Haus von 1890 gekauft. Mauerdicke UG 41 cm (vermute 38,5cm vollziehen +putz?)
    Drei Seiten sind mit 5cm Styropor gedämmt worden 2006. die Straßenseite (Westen) jedoch aufgrund einer Gestaltungssatzung der Gemeinde nicht. Aussendämmung ist nicht umsetzbar.
    Daher würden wir gerne eine Innendämmung umsetzen. Problem: die holzbalkendecke zum OG. Da müsste man ja durchmauern, um wärmebrücken zu vermeiden. Trotzdem habe ich Angst um die Balkenköpfe…
    Wie würde man das denn am besten machen?
    Welches Material?
    Ein Bauleiter hatte Poroton wdf 80 vorgeschlagen. was meint ihr dazu?
     
  2. #2 Andreas Teich, 13.12.2024
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  3. #3 Lupus23, 13.12.2024
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    Wenn ich den Aufbau bei ubakus angebe, spuckt er mir schon ganz schön viel tauwasser aus. Wie macht man das denn am Übergang zur Decke / den Deckenbalken? Können die nicht feucht werden ?
     

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  4. #4 Architectus, 13.12.2024
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    Ihr gabt doch sicher kleine Zimmer und da kann man nicht sehr viel aufbauen.
    Ohne Dampfsperre wirst du bei einem Dampfdiffusions-Taupunktrehner bei Innendämmung kein positives Ergebnis bekommen.
    Der Klassiker in so einem Fall ist Lattung mit Isover Dämmung, bitte kein Styropor dann durchgehend die Dampfsperre und dann Gipskartonplatten.
    Gib das mal in deinem Rechner ein, dann wird das mit dem Taupunkt schon passen.
     
  5. #5 Lupus23, 14.12.2024
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    Habe an vielen Stellen gelesen, dass für innen eher diffusionsoffene Dämmungen ohne dampfbremse empfohlen werden. Aber hier scheinen die Meinungen stark auseinander zu gehen. Und ich verstehe nicht, wie man den Abschluss an den Decken macht oder ob ich durch die Decke durch muss mit der Dämmung….
     
  6. #6 Architectus, 14.12.2024
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    Das ist keine Meinungsfrage , deswegen der Hinweis es in den Rechner zu geben, mach das und du wirst sehen, warum es fünkttioniert.
    Um Anschlussdetails zu klären bedarf es Detailzeichnungen, anders führt es häufig zu Missverständnissen.
     
  7. #7 Lupus23, 14.12.2024
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    Ist es keine Meinungsfrage? Die Hersteller von diffusionsoffenen dämmplatten für innen sehen nicht vor das man es mit dampfbremse benutzt oder? Ich sehe dass es im inakzeptabel Rechner viel besser aussieht mit dampfbremse. Aber anscheinend beachtet der ja auch die kapillaraktivität solcher dämmstoffe nicht ?

    detailzeichnungen würde ich gerne geben, aber weiß ja nicht wie es zu machen ist … :-(
     
  8. #8 Tikonteroga, 14.12.2024
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    Hat die Wand, die von innen gedämmt werden soll, ein Fenster?
     
  9. #9 Lupus23, 14.12.2024
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    Ja, zwei Fenster die auch erneuert werden.
     
  10. #10 Architectus, 14.12.2024
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    Doch, die reden von einer feuchtevariablen Dampfbremse und die sollen reden soviel sie wollen, meistens wollen sie verkaufen und wenn man deren System übernimmt muss einwandfrei gearbeitet werden uind Baustoffüberprüfungen sehr viel genauer durchgeführt werden, wenn hingegen jemand als Laie nur eine Wand dämmen will, dann ist meine Empfehlung die mit einer Dampfsperre und schön drauf achten, die einen reden von Dampfbremse und amdere von Dampfsperre, da ist der Dampfdiffusionswiderstand ein anderer.
     
  11. #11 Andreas Teich, 15.12.2024
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    Ubakus kann keine Kapillaren Dämmstoffe berücksichtigen und geht von lange anhaltenden ungünstigen Bedingungen aus,
    die in der Realität praktisch nicht vorkommen können. Wenn die Fassade Schlagregendichtigkeit und die
    Balkenköpfe ohne Berührung der Außenwand eingesetzt wurden sollte es funktionieren.
    Kontrolle ist natürlich schwierig- ggf. Feuchtigkeit im Balkenkopf messen,
    Ggf Meß- Drähte dauerhaft befestigen und zur Nachkontrolle herausstehen lassen.
     
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