Komplette Rohrsanierung EFH mit Einliegerwohnung

Diskutiere Komplette Rohrsanierung EFH mit Einliegerwohnung im Sanierungskonzept & Kostenschätzung Forum im Bereich Altbau; Liebe Forumgemeinde, ich habe eine zugegeben recht schwammige Frage, die für uns aber entscheidend sein könnte bei der Überlegung, ob wir uns...

  1. oliverk87

    oliverk87

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    Liebe Forumgemeinde,

    ich habe eine zugegeben recht schwammige Frage, die für uns aber entscheidend sein könnte bei der Überlegung, ob wir uns eine Immobilie zulegen.
    Wir würden gerne ein großes Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung erwerben. Das Haus wurde 1976 gebaut. Grundsätzlich habe ich an mehreren Stellen gelesen, dass man Wasserleitungen und Heizungsrohre bei einer Immobilie dieses Alters erneuern sollte. Die Frage ist nun, was das realistisch kosten könnte.

    Ein paar Eckdaten: Das Haus hat ein Souterrain, ein Erdgeschoss und ein ausgebautes Dachgeschoss, insgesamt ca. 250 m² Wohnfläche. Einschl. ELW sind das 10 Wohnräume, 2 Küchen, 3 Bäder (eines mit Wanne) und ein Gäste-WC. Geheizt wird ausschließlich über Heizkörper, keine Fußbodenheizung.

    Zu den aktuell verbauten Rohren habe ich folgende Info vom Verkäufer:
    1. Abwasserrohre sind aus GA in 100mm und 70mm Durchmesser
    2. Die Kalt-und Warmwasserrohre sind von WICU nach DIN 1786 also Kunststoffummantelte Kupferrohre mit 28mm Durchm.
    3. Heizungsrohre sind ebenfalls Kupferrohre
    Fragt man Google, kommt man auf Kosten für ein (mutmaßlich kleineres EFH) von 10-15 TEUR, das erscheint mir zu niedrig angesetzt. Ich habe mehrere Firmen in der Gegend nach Erfahrungswerten angefragt, da habe ich überhaupt nur von einer Firma eine Rückmeldung bekommen, die meinten (ungesehen), ich sollte mit 100-150 TEUR rechnen, was mir wiederum enorm erscheint und ehrlich gesagt das Projekt für uns beerdigen würde. Eine Bestandsaufnahme vor Ort ist unrealistisch, da ich dann noch vor dem Kauf mit mehreren Handwerkern (andere Dinge müssen ja auch noch gemacht werden) anrücken müsste für Kostenvoranschläge.

    Hat jemand von euch eine Vorstellung, auf was ich mich da realistisch einstellen müsste?

    Danke und Grüße
    Oliver
     
  2. Kriminelle

    Kriminelle

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    Meine schwammige Antwort dazu:
    Nun schreibst Du nichts über den Zustand des Hauses. Welcher Energielevel, welche Heizung, wie alt, was Du weiterhin gedenkst zu sanieren, ob das Dach gedämmt ist usw.
    Dein "grundsätzlich" bezieht sich meiner Meinung nach nicht auf nur mal die Leitungen austauschen. Denn wenn Du die alte Küche drin lässt und das Bad von anno dazumal, dann kannst Du auch die Leitungen lassen.
    Dann ist die Frage, was Du Dir überhaupt leisten kannst. Wechen Standard willst Du mit dem Haus erreichen. Das geht kongruent über, ob man überhaupt 250qm braucht.
    Vielleicht ist das Haus in den Portalen ein Schnapper, den Du Dir so gerade leisten kannst. Dann könnte es eine Bruchbude sein, die abgerissen gehört. Weiss man es?
    Ist das Dach dicht? Gibt es Feuchteschäden?
    Heisst das, dass Du Dir die Immobiie überhaupt nicht angeschaut hast? Man geht am besten erst einmal rein und schaut, was man für einen Eindruck bekommt. Dann geht man mit einem Sachverständigen oder anderweitigen Fachmann rein. Der sagt einem dann nach Bestandsaufnahme, was dringend zu tun ist oder was man später noch machen kann.

    Stell doch mal die ID des Exposes hier ein, dass man mal einen Eindruck vom Haus bekommt
     
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  3. Fred Astair

    Fred Astair

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    Auch wenn Du "grundsätzlich gelesen" hast, sehe ich pauschal keinen Grund die Rohre auszutauschen. Wie @Kriminelle schon schrieb, hängt das von vielen Faktoren ab und kann so nicht beantwortet werden. Schon gar nicht mit einer Kostenschätzung.
     
    Viethps gefällt das.
  4. oliverk87

    oliverk87

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    Danke euch für eure Antworten.

    Der generelle Zustand des Hauses ist ordentlich, das Dach ist gedämmt, die Fenster sind doppelt verglast und die Holzrahmen offensichtlich regelmäßig gepflegt worden. Die Fassade hat Witterungsspuren, aber ist intakt. Schimmel oder andere offensichtliche Zeichen von Feuchtigkeit konnten wir bei der ersten Besichtigung nicht feststellen. Die Bäder könnte man erneuern, es ist aber nicht zwingend erforderlich, die grundsätzliche Substanz ist nicht mehr ganz zeitgemäß, aber intakt. In 2 Räumen müsste Teppichboden ausgetauscht werden, in zweien das Parkett abgeschliffen, in den übrigen liegt Laminat, das man so belassen kann. Die Heizanlage ist 20 Jahre alt und jährlich gewartet worden, da gehe ich davon auf, dass man die noch 5-10 Jahre guten Gewissens laufen lassen kann. In Sachen Sanierung ist der einzige aber große Posten, der potentiell ansteht, die Elektrik. Es sind allerdings zumindest überall dreiadrige Leitungen verbaut, so dass es möglicherweise mit einem neuen Sicherungskasten getan ist. Dazu kommen diverse Renovierungen, sprich neue Küchen und Tapeten.

    Von unserem laienhaften Eindruck ausgehend könnte man also sagen, man macht erstmal nur das Nötigste. Allerdings möchte ich dann ungern nochmal im ganzen Haus Wände für neue Leitungen aufreißen, wenn wir schon eingezogen sind.

    Warum so ein großes Haus? Weil wir 5 Personen sind und entsprechend Platz brauchen, außerdem die Vermietung der ELW uns bei der Finanzierung entgegen kommen würde. Der Immobilienmarkt bei uns ist eine Katastrophe, kleinere Häuser sind weder relevant billiger, noch in besserem Zustand. So gesehen wäre das Haus zum derzeit geforderten Preis (falls man ihn noch etwas drücken kann) fast schon ein Schnäppchen - sofern die Kosten für Instandsetzung nicht komplett eskalieren.

    ID des Objekts bei IS ist
    166327664
     
  5. artibi

    artibi

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    So wie ich das les ist die Hütte entweder zu groß oder euer Budget zu klein.
    Von der Beschreibung her liest es sich als weitestgehend unsaniertes Haus aus den 70ern. Wenn es bei euch am Tausch der Leitungen scheitert lasst es besser gleich sein.
    Dass eine 20 Jahre alte Heizung noch zehn Jahre hält ist möglich. Die Chance, dass sie morgen kaputt geht dürfte aber ähnlich groß sein.
    Holzfenster doppeltverglast sagt auch nicht viel - das können uralte Dinger sein mit U-Wert > 3. Zustand Fassade und Dach? Wurde da mal etwas gemacht?
     
  6. oliverk87

    oliverk87

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    Das ist ja eben die Frage. Ich rechne damit 200-250 TEUR zusätzlich zum Kaufpreis in die Hütte stecken zu können. Wenn allerdings die Wasserleitungen allein 100-150 fressen brauch ich über den Rest nicht mehr groß nachdenken.
     
  7. GreatScott83

    GreatScott83

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    Hallo Oliver,

    Ich war ziemlich exakt in der gleichen Situation. Minimal Neuer das Haus, ohne ELW net ganz Schwabeländle aber nah dran.
    Mal ein Vergleichsversuch von 2024 nur für Wasser & Abwasser: 140 m² WFL Haus, Abnahmestellen in Keller, 1x Garten, 1x Vorgarten, Küche, 1 Gäste WC im EG, 1 Bad mit Dusche und Wanne und 2 Waschbecken im OG und ein 1 WC im DG. Die einen Kosten fürs Leitungen erneuern, bis einschl. Eckventil (und inkl. Stemm- und Kernbohrarbeiten) waren ziemlich genau 10.000 Euro. Wie gesagt, nur Wasser und Abwasser. Dazu kommen dann natürlich noch die Arbeiten fürs Schlitze schließen, verputzen / tapezieren / Fliesen oder was auch immer man da macht.
    Wir hatten einen befreundeten Sanitärler da, der uns dazu geraten hat (aber die Arbeiten nicht selbst durchgeführt hat), damit man auf vermutl. Lebzeiten Ruhe hat.
    Die Heizleitungen haben wir in unserem Fall aber gelassen, die wurden soweit sie in Augenschein genommen werden konnten als "absolut in Ordnung" bezeichnet (von 2 versch. Sanitärfirmen).

    Mal zu deinem Fall: Irgendwann wirst du dir über ein neues Heizsystem gedanken machen müssen. Und nach aktueller Entwicklung läuft das entweder auf eine Wärmepumpe raus (zentral, oder dezentral mit Luft-Luft-Wärmepumpen / Klimaanlagen), eine Holzheizung (Pellets, Hackschnitzel) oder Fernwärme. Und mit dem Heizsystem gibt es dann evtl. auch Anforderungen an deine Heizkörper und Heizleitungen. Eine Wärmpepumpe z.B. arbeitet besser mit größerem Leitungsdurchmesser und Heizkörpern mit viel Fläche. Eine Holzheizung könntest du vermutl. direkt an das bestehende System so anschließen.

    Arg viel sieht man in IS leider nicht von innen, nur in einem Fenster erkennt man, dass da noch direkt vors bodentiefe Terassenfenster ein älterer Rippenheizkörper geknallt wurde, so einer würde mit Holzheizung noch gehen, mit Wärmepumpe eher nicht. Tatsächlich erinnert mich das Haus ein bisschen an meines. Und wenn du noch mehr von den Schmuckstücken, total ungünstig schön Mittig an die Wand in einer Niesche stehen hast, dann möchtest du das vermutllich früher oder später eh ändern. Optionen gibt es einige, dass durch die Änderung das Haus nicht gleich zur Vollbaustelle wird. Eine Decken oder Wandheizung z.B. - Der Schornstein kann nach Abbau des Ölers auch als Versorgungsschacht dienen. Oder die Leitungen Aufputz in der Sockelleiste.

    Gedanken würde ich mir an deiner Stelle noch um folgendes machen:
    - Das vermutlich Velux Holzdachfenster mit Rolladenaufsatz, das man von der Garagenansicht aussieht dürfte langsam durch sein. Ich weiß wie meine beiden Aussehen ;-)
    - Die Terassentüre im DG sieht unten rechts noch recht komisch aus. Feuchteschaden?
    - Die alten Alueingangstüren dürften recht zugig und kalt im Winter sein.
    - Die Holzfenster könnten doppelt verglast sein, evtl. neue Dichtungen einziehen, warten (Reinigen und Schmieren, evtl. die einen oder anderen Beschläge tauschen).
    - Wenn du eh tapezierst, schau dir gleich noch die Rolladenkästen an, die kannst von innen, entweder hinten oder unten aufmachen. Da lohnt es sich evtl. gleich eine Dämmung einzuziehen.
    - Steckdosen und / oder Lichtschalter austauschen (lassen). Die Kontakte von 40+ Jahre alten Steckdosen können doch schon etwas angegammelt sein, dass es beim Anschluss von Großverbrauchern wie z.B. dem Raclett an Silvester doch auch mal ungewöhnlich Warm an der Wand wird.

    Ich kenne deine Familiäre Situation nicht, aber bei mir mit 2 kleinen Kindern + Hund bin ich persönlich froh, dass ich in die Böden zum jetzigen Zeitpunkt nicht soo viel Energie und Geld reingesteckt habe. Baujahrtypisch wird bei dir auch vermutlich ein Stabparkett im einen oder anderen Raum liegen und vielleicht noch einige Bodenfliesen in schönen 70er Jahren Brauntönen. Das Stabparkett kann man aufarbeiten und auch bleichen lassen, dann sieht es wieder top aus. Aber ich bin froh, dass wir das auf später verschoben haben, so viel wie da runter fällt und macken oder kratzer macht. Die optisch nicht so ansprechenden Fliesen haben wir simpel mit Rigid-Vinyl überdeckt. Nur Teppichböden haben wir rausgerissen und auch Vinyl verlegt.

    Summa Sumarum dürften wir (ohne Gartenbauer eingerechnet) irgendwo zwischen 50 und 70k an Sanierungs und Renoverungskosten rausgekommen sein. Inkl.bad und WCs neu um auf einen Zustand zu kommen mit dem wir uns wohlfühlten um einzuziehen und uns im Winter nicht der kalte Luftzug um die Nase weht. Elektriker allerdings noch nicht eingerechnet. Hier steht dann auch irgendwann der Sicherungskasten an, den möchten wir dann im Rahmen von Solaranlage und / oder Wärmepumpe mit angehen. Ach und die Haustüre steht noch auf dem Plan bei uns. Handwerker hatten wir nur den Sanitärler im Haus (und einen Ofenbauer, um ein Edelstahl Rohr in den Schornstein einzuziehen wegen Versottung, das ist bei dir glaube ich schon gemacht), der Rest lief komplett DIY.

    Viel Erfolg
     
  8. simon84

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    :yikes:yikes:yikes

    Puh, da hätte man sich aber mehr Mühe geben können.

    Wenn du 250K für Sanierung aufbringen kannst, dann würde ich mir über den prophylaktischen Tausch von Rohren jetzt keine Sorgen machen.
    Warum das 100K kosten sollte ich mir noch nicht ganz bewusst.

    Nimm einen SV mit zur Besichtigung, da warten bestimmt ganz andere Überraschungen. Schau dir das Flachdach von der Garage (?) genau an, das schaut für mich so aus als ob es bald kommt.
     
  9. GreatScott83

    GreatScott83

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    Interessehalber, darf ich Fragen woran du das fest machst / siehst (mich interessiert es ehrlich!)? Wenn ich die beiden Garagendächer auf die ich schauen vergleiche sieht die auf dem Bild eher wie meins aus, die 2022/2023 neu gemacht wurde (Attika, Abdichtung, Bekiesung). Die vom DHH Nachbarn hat ~15 Jahre auf dem Buckel, und da sieht Attika und Vermosung mal ganz anders aus.
     
  10. #10 Kriminelle, 20.05.2026 um 23:03 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 20.05.2026 um 23:09 Uhr
    Kriminelle

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    Das ist mir auch aufgefallen.
    Außerdem sieht mir das Terrassenfenster nach Kühle und Zug im Winter aus. Das gehört Ggf ausgetauscht.
    Was wurde da denn noch kurz vor den Fotos gestrichen? Es kann der Treppenaufstieg im Keller sein. Der ist auch nicht überdacht. Gammel ist dort zu erwarten, was jetzt übergestrichen wurde.

    Es liest sich ja so, als wenn Ihr keine großen Ansprüche habt. Das ist nicht negativ gemeint. Allerdings lese ich auch in einem Halbsatz von „Dazu kommen diverse Renovierungen, sprich neue Küchen und Tapeten“.
    Ich würde das an Deiner Stelle vernünftig kalkulieren. Eine Küche von 3,60 zu 3999€ will man eventuell auch nicht haben, und eine Ikeaküche bekommt man auch nicht mehr für einen Appel und ein Ei (Tipp: Kleinanzeigen, da bekommt man abgelegte, aber gute Schränke)
    Dann auch in EL das Entfernen alter Tapeten: das kann zeitlich eine kleine Hausnummer werden. Bäder kann man selbst, das geht hier auch nach Einzug.
    Aber ein Topf Farbe kostet mittlerweile auch mehr als nen Zehner. Aber da ist in EL vieles möglich.

    Problem sehe ich auch eher bei der „Heizung in 10 Jahren“.
    und was natürlich irritierend ist bzw man weiß, dass die Innenräume erst gar nicht im Exposé gezeigt werden, wenn sie noch auf dem Stand der 70er Jahre sind.

    Ich würde an Deiner Stelle 3-400€ für einen SV investieren und dann mit den Hinweisen von hier genau kalkulieren. Gerade auch wegen des Hanges/Keller/Energie/Heizung/Asbest. Und dann hoffentlich später Gratulation zu einem eigenen Haus - aber das kommt später. Halte uns auf dem Laufenden, dann kannst Du diesen Thread oder einen neuen nutzen, um die Umbaufragen zu stellen.

    Ein Wermutstropfen noch: eine ELW ist kein Garant zu zusätzlichem Einkommen. Sie stellt an Euch Verpflichtungen, die man oftmals erst nach Jaaahren als positive Bilanz ziehen kann. Ihr werdet in die Wohnung investieren müssen. Und eine Souterrain Wohnung will meist nicht dauerhaft bewohnt, sondern fluktuationsbehaftet sein. Somit werdet ihr öfters Mietausfälle haben.
     
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  11. simon84

    simon84
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    Zugegeben, die Photos sind nicht gut, aber ich meine da Moos genau bei Bahnenstößen zu erkennen (schlechte Überlappung, lange feucht), das ganze sieht definitiv nicht neu oder vor kurzem gemacht aus, unregelmäßige Ränder an der Attikaufkantung. Kann natürlich auch nur Dreck sein. Deshalb meinte ich ja genauer anschauen.

    Die Türzarge vom Balkon ist auch total vergammelt, obwohl es so aussieht als ob da jemand vor kurzem 5 Schichten Farbe aufgebracht hat.
    Balkonunterseite an den Kanten passt auch dazu.

    Generell finde ich es ja schon schwierig, wenn man es nicht mal schafft einen Grundriss plan aufzulegen um zu photographieren oder scannen,
    die vergammelten Waschbetonfliesen nicht sauber macht für Verkaufsphotos, Unrat und Müll in Photos sichtbar ist, alles zugewuchert und dann noch so eine Schattenpose im Gartenphoto.
    Ich weiss ja nicht, aber kann mir irgendwie vorstellen wie da so ne Besichtigung aussieht.

    Die schlimmsten Stellen wurden wohl schon überpinselt, den 5 Eimern Farbe im Photo nach zu urteilen.

    Will das Haus nicht schlecht reden, aber ein sauberes Exposè ist das halt nicht wirklich.
    Für den Interessenten/Käufer vielleicht nicht von Nachteil, aber unbedingt Fachexpertise mitnehmen.
     
  12. Kriminelle

    Kriminelle

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    Die Grundrisse sind da, oder meinst Du nicht plan?
    Ja traurig. Aber ist meist so, wenn der alte Eigentümer verstirbt oder auszieht und die Kinder schlicht alles dem Makler übergeben. Der wird jetzt keine Homestagerin angagieren, wenn sich der Hausverkauf über den Preis regelt.
    Ich als ehemalige Immobilienfotografin kann da auch nur schluchzen.
     
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