Konzept für die Dämmung an Mansarde

Diskutiere Konzept für die Dämmung an Mansarde im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo, Im Rahmen unserer Sanierung möchte ich die Mansarden dämmen. Sie umschließen große Teile meines 1. OG mit knapp 75° Neigung. Der obere...

  1. #1 Jlz, 06.07.2026 um 23:06 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 06.07.2026 um 23:37 Uhr
    Jlz

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    Hallo,

    Im Rahmen unserer Sanierung möchte ich die Mansarden dämmen. Sie umschließen große Teile meines 1. OG mit knapp 75° Neigung. Der obere Teil vom Dach soll nicht gedämmt werden (sondern der Dachboden).

    Im Moment sieht der Aufbau so aus (siehe auch erstes Bild... Bauphysikalisch offensichtlich nicht unproblematisch, aber durch undichte Fenster etc. hat es vermutlich über 100 Jahre ganz gut funktioniert...)
    - Ziegel auf Lattung (25 Jahre alt)
    - Bituminierte Unterspannbahn (25 Jahre alt)
    - Balken 10x14cm Querschnitt (Originaljahr 1913)
    - Unterkonstruktion mit Rigipsplatten

    Der Zustand wurde vom Zimmermann insgesamt als völlig in Ordnung eingestuft. Ich möchte eine Zwischensparrendämmung von innen einbringen. Vom Zimmermann habe ich den Hinweis bekommen, dass ich nicht an die Bitumen-Unterspannbahn dran dämmen darf. Nach etwas Recherche, ziehe ich nun in Erwägung, auf die Unterspannbahn komplett zu verzichten.

    - Ziegel auf Lattung
    - Balkenlage aufgedoppelt von 14 cm --> 24 cm; Dazwischen 20 cm Holzweichfaserplatten (mit genug Abstand zu den Ziegeln)
    - Dampfbremse
    - Unterkonstruktion mit Rigipsplatten

    Diese sehr diffusionsoffene Konstruktion wird hier bspw. beschrieben:

    Was haltet ihr davon?

    Viele Grüße!

    Julian
     

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  2. ToTi

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    Welche Quellen soll das gewesen sein und mit welchen Begründungen?!
    Das Video ist totaler Blödsinn, denn ich möchte verhindern das Feuchtigkeit an meinen Balken kommt. Tauwasser an der Unterseite einer Unterspannbahn ist überhaupt kein Problem, wenn die Hinterlüftung gewährleistet wird. Im Video wird die Konstruktion nur verschlimmbessert. Wie wird denn die Ableitung an der Traufe gewährleistet? Läuft das Wasser dann auf die Schwelle, Mauerwerk oder an der Wand herunter?!
    Die Unterspannbahn hat die Aufgabe eindringenden Niederschlag (Schnee, Regen, Hagel usw) sicher zur Traufe und dann nach außen abzuleiten.
    Fehlt diese, kann Feuchtigkeit in die Dämmung eindringen. Holzfaserdämmung kann zwar Feuchtigkeit aufnehmen und regulieren, aber wenn es zu viel wird, kann es zu Schäden führen.
     
  3. Viethps

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    Da es um Altbestand geht, muß man lediglich für Zuluftöffnungen unterhalb der Schalung sorgen. Dann funktioniert das natürlich....
     
  4. ToTi

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    Geb ich dir Recht, aber das Problem mit Niederschlagswasser am Balken ist damit nicht gelöst. Es ist halt blöd, wenn durch etwas Neigung das Wasser immer an eine bestimmte Stelle geleitet wird. Das ist etwas, das ich nicht zum ersten Mal sehe und ich diese Konstruktion als sehr kritisch ansehe. Dann lieber eine Unterspannbahn mit Durchhang einbauen. Ist zwar auch nicht perfekt, aber besser als eine Platte wo ich nicht vorgeben kann, wohin das Wasser laufen soll, nämlich im der Mitte vom Gefach.
     
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