Sanierung Reihenmittelhaus Bj. 1988

Diskutiere Sanierung Reihenmittelhaus Bj. 1988 im Sanierungskonzept & Kostenschätzung Forum im Bereich Altbau; Wie gut funktioniert das mit dem tackern? Ich stelle mir vor das wenn das Rohr an einer Stelle nur 5mm hochguckt, dann habe ich da schon nur noch...

  1. #21 nordanney, 12.01.2025
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    Sehr gut. Kann dann so aussehen. 16er MSVR auf 20mm PUR alukaschiert.
    upload_2025-1-12_14-22-7.png
    Das ist schon sehr druckstabil. Absacken ist aber auch heute noch genauso "normal" wie damals.
     
  2. Lars R

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    Wenn die Gefahr des Absackens sowieso weiterhin besteht, stellt sich halt immer noch die Frage, ob es sich dann echt lohnt den ganzen Estrich neu zu machen oder ob ich doch einfach nur die Unebenheiten ausgleiche und nur Fräse.
     
  3. #23 Tikonteroga, 17.01.2025
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    Ich habe mal vier Beispiele rausgesucht, wie der Aufbau grob sein könnte. Kommt halt auch drauf an welche Heizlast du hast und welche Wärmeleistung du mit den Aufbauten realisieren kannst. Ich würde sagen entweder Beispiel 2 oder Beispiel 3 und über die Höhe der Rohrüberdeckung kannst du es auf 65 mm angleichen.

    Beispiel 1:
    1. Knauf N440 Dünschichtestrich: >= 32mm
      1. Knauf N440 Dünschichtestrich, Rohrüberdeckung: >= 20 mm
      2. Uponor Mintec (Rohr 9,9 mm): 12 mm
    2. PUR, >= 100 kPa: 20 mm
    3. Gesamt: >= 52 mm

    Beispiel 2:
    1. Knauf N440 Dünnschichtestrich: >= 38 mm
      1. Rohrüberdeckung: >= 20 mm
      2. Uponor Nubos (Rohr: 16 mm): 18 mm
    2. PUR, >= 100 kPa: 20 mm
    3. Gesamt: >= 58 mm
    Beispiel 3:
    1. Knauf N440 Dünnschichtestrich: >= 37 mm
      1. Rohrüberdeckung: >= 25 mm
      2. Uponor Mintec (Rohr: 9,9 mm): 12 mm
    2. PUR, >= 100 kPa: 25 mm
    3. Gesamt: >= 62 mm
    Beispiel 4:
    1. Knauf N440 Dünnschichtestrich: >= 43 mm
      1. Rohrüberdeckung: >= 25 mm
      2. Uponor Nubos (Rohr: 16 mm): 18 mm
    2. PUR, >= 100 kPa: 25 mm
    3. Gesamt: >= 68 mm
     
  4. #24 nordanney, 17.01.2025
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    @TE: Bitte nicht eine Variante mit einem Mini-Röhrchen wählen. Eine 16/2 Rohr solltest Du schon nehmen.
     
    driver55 und simon84 gefällt das.
  5. #25 Tikonteroga, 17.01.2025
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    Naja, eigentlich erübrigt sich dieser Beitrag. Denn insgesamt habe ich ja folgendes geschrieben:

     
  6. #26 nordanney, 17.01.2025
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    Mini-Rohr ist halt Mist, da ungedämmter Altbau. Insofern erübrigt sich der Vorschlag 3.
     
  7. Lars R

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    Danke euch. Noch eine andere Frage: Einer der Heizungsbauern hat gesagt, Parkett auf Fußbodenheizung ergebe keinen Sinn, das Holz isoliere viel zu stark. Außerdem würde es bei verklebender Verlegung Probleme mit dem Kleber geben, dann müsste man schwimmend verlegen.

    Ich hatte eigentlich vor, ein gutes Parkett, was Fußbodenheizung-kompatibel ist, klebend zu verlegen. Hat der Heizungsbauer Unsinn erzählt? Natürlich leiten die Fliesen die Wärme besser, aber dass sich Parkett nicht auf Fußbodenheizung eignet, habe ich vorher noch nie gehört.

    Seht ihr da ein Problem, und würdet ihr eher schwimmend oder verklebt verlegen?
     
  8. #28 nordanney, 17.01.2025
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    Lass den Heizungsbauer seine Heizung bauen und nicht übers Parkett reden. Der hat nämlich keine Ahnung.
    Parkett funktioniert sehr gut. Parkett verklebt man bei FBH, bitte nicht schwimmend. DAS ist nämlich zusätzlich isolierend.
    Was meinst Du, warum bei so vielen Parkettsorten "geeignet für FBH" explizit dabei steht. Auch Probleme mit Kleber sind Unsinn.
     
  9. #29 Tikonteroga, 18.01.2025
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    Auf der einen Seite hat Holz mit 0,12 ... 0,18 W/mK eine niedrigere Wärmeleitfähigkeit als Fliesen mit 1,3 W/mK. Auf der anderen Seite hat der Parketkleber mit üblicherweise 0,2 .. 0,4 eine niedrigere Wärmeleitfähigkeit als Dünnbettmauermörtel (Fliesenkleber) mit 1,0 W/mK. Der Heizestrich selbst, in den die Rohre eingelassen sind hat eine Wärmeleitfähigkeit von 1,4 W/mK. Wenn du jetzt Parkett verlegst, hast du auf jeden Fall durch den Fußbodenbelag eine Schicht, die den Wärmestrom des Heizestrich verzögert...

    Wenn ein Parkett mit Fußbodenheizungen kompatibel ist, dann bedeutet das ja, dass das Parkett durch die Erwärmung bzw. Temperaturschwankungen und die damit verbundene Materialausdehnung und -schrumpfung keinen schaden nimm. Es heißt aber nicht, dass das Parkett jetzt auf einmal eine besonders hohe Wärmeleitfähigkeit hat und somit die oben beschriebenen Nachteile in Verbindung mit einer Fußbodenheizung nicht hat.
     
  10. #30 nordanney, 18.01.2025
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    Ja, schlechter Leitfähigkeit. Zum Glück kann man den Nachteil nicht im Portemonnaie spüren.
     
  11. #31 Tikonteroga, 18.01.2025
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    Weißt du Nordanney, letzens hast du mich kritisiert, weil ich geschrieben habe wie "ich könnte mir vorstellen" oder "ich glaube". Dann stellst du dich aber hin und behauptest irgendwas. Wenn ich dich jetzt fragen würde, ob du das was du da behauptest belegen kannst, dann würde sich herausstellen, dass du es nicht kannst.
     
  12. #32 nordanney, 18.01.2025
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    Klar kann ich es. Dafür benötige ich aber den vollständigen Aufbau des Hauses sowie der Heizung mit Auslegung sowie die jeweiligen Temperaturen VL/RL sowie das Lüftungskonzept.

    Und am Ende kommt eine €-Betrag raus, der bei +/- 10€ im Jahr liegt. Erwartungsgemäß eher unter 10€.

    Das schöne in einem gut gedämmten Haus ist ja, dass die Wärme = Energie ja nicht verschwindet.
     
  13. Lars R

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    So, einige Zeit ist vergangen, hier mal ein Update und eine Frage.

    Update: Nach der Übernahme des Hauses habe ich die Fliesen entfernt und der Estrich war in Ordnung und gerade. Die Risse kamen von den Fließen bzw. Dem Mauerwerk.

    Ich habe dann Angebote für Fußbodenheizung Fräsen eingeholt und lasse das jetzt machen.

    Nun die Frage: Das Schließen der Kanäle und Ausgleichen würde ich übernehmen. Für das Verschließen gibt es ja scheinbar unterschiedliche Materialien. Was ist die ideale Lösung dafür? Kann ich auch z.b. Knauf FE 80 Allegro Fliessestrich (Calciumsulfat) nutzen um die Kanäle im Zementestrich zu füllen? Wenn ja, brauch ich eine Haftbrücke?
     
  14. Tikonteroga

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    Das es sich um einen Zementestrich handelt, würde ich grundsätzlich eine Füllmasse basierend auf Zement (!) und nicht Gips verwenden.
     
  15. Lars R

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    Macht Sinn. Was ist denn die günstigere Alternative zu Ausgleichsmasse? Oder einfach Zementestrich nehmen und etwas flüssiger anrühren? Allerdings brauch der doch sehr lange zum antrocknen oder? Ich würde gerne relativ bald danach Boden ausgleichen.
     
  16. nordanney

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    Der ist für Schichtdicken ab 35mm vorgesehen. Normalerweise nimmt man dafür Ausgleichsmassen wie z.B. Knauff N 440 (extra für FBH-Nachrüstungen). Lass Dir im Fachhandel etwas anbieten.
     
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