EFH bei Koblenz (RLP) - Meinungen zum Grundriss

Diskutiere EFH bei Koblenz (RLP) - Meinungen zum Grundriss im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Hi zusammen, auch ich möchte hier einmal unseren Plan zur Diskussion stellen und sage "DANKE" vorab für konstruktive Kritik. 1. Wir sind: 2...

  1. #1 dmprivat, 20.01.2026 um 15:13 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 20.01.2026 um 15:37 Uhr
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    Hi zusammen,

    auch ich möchte hier einmal unseren Plan zur Diskussion stellen und sage "DANKE" vorab für konstruktive Kritik.

    1. Wir sind:
    • 2 Erwachsene, Ende 30, 2 Kinder (beide <2 Jahre alt)
    • Keine weiteren Kinder geplant
    • Keine Beeinträchtigungen / Behinderungen
    • Keine Vermietung oder Einlieger geplant
    2. Grundstück und Rahmenprogramm:
    • Adresse: In den Wiesen 4, 56182 Urbar, Flur 11, Flurstück: 367
    • Bebauungsplan: siehe Anhang
    2A. Projektrahmen:
    • Gesamtbudget (inkl. Bodenarbeiten, Keller, "Vorarbeit" Garten): ~ 800.000 € - 900.000€ ohne Grundstück
    • Fläche / Geschosse: ca. 180m² Wohnfläche, ca. 60m² Nutzfläche, 2 Vollgeschosse + 1 Kellergeschoss (es sind 3,5 Geschosse möglich)
    • Ziel: Hochwertige, kreative Architektur – zugeschnitten auf die Hanglage, mit optimaler Berücksichtigung von Sonnenverlauf, Rheinblick (Ausnutzung maximale Bauhöhe), Nachbarbebauung
    • Ideen: Split-Level Ansatz / versetzte Ebenen, Maximierung der erlaubten Flächen im Baufenster (bspw. Garage zum Nachbar / zur Straße, Gauben/Erker), großzügige Fensterflächen zur Rheinseite (blickgeschützt vor Fußgängern/Straßenverkehr), offene Lufträume / kreative Deckenlösungen
    • Herausforderungen: lediglich ~9m breites Baufenster und ~11m Höhenunterschied vorne zu hinten, daher Ausnutzung aller Möglichkeiten zur Verbreiterung des Baufensters nötig und Absicherung des Hangs gegen Wasser / Verrutschen usw. kritisch
    2B. Raumkonzept:
    Keller:
    • Tiefgarage (2 Stellplätze, E-Ladeanschlüsse)
    • Hausanschlussraum
    • Lager- und Werkraum
    Mittlere Wohnebene:
    • Elternschlafzimmer mit Ankleide + Bad (Dusche + Wanne)
    • 2 Kinderzimmer + Kinderbad (Dusche)
    • Waschraum
    Obere Wohnebene:
    • Wohn-/Essbereich mit Kamin (Rheinseite)
    • Offene Küche (Übergang zur Gartenseite)
    • Abstellkammer bei Küche / oder integriert in Küche
    • Büro für 2 Personen (inkl. Schlafcouch für Gäste)
    • Gäste-WC
    • Terrasse (Gartenseite - Osten) und Balkon (Rheinseite - Westen)
    Zugänge / Treppen:
    • Möglich über Kellergeschoss + Treppe
    • Bevorzugt rechteckige / quadratische Treppe (keine Rundungen) gegenüber länglichen Treppen
    Außenfläche vor Haus:
    • Einladender Vorplatz / Hof
    • 2 PKW Stellplätze
    • Integrierte Mülltonnen / Gelber Sack
    Gartengestaltung:
    • Geplant ist eine großzügige Gartenfläche, terrassiert in zwei Ebenen, die bereits mitgedacht und vorbereitet werden muss, da das Grundstück hinten nach Bau nicht mehr befahrbar ist.
    • Der Preis für die Ausarbeitung/Möblierung des Gartens ist nicht im Budget einkalkuliert, Vorarbeiten sollten es aber sein:
      • Obere Ebene (Grundstücksende): Pool, Außenküche mit Lounge, ggf. Sauna/Fitnessraum (nicht im Budget enthalten!)
      • Untere Ebene: Ebenerdiger Garten mit Direktverbindung zum Haus, ggf. Dachüberstand kreativ als Verbindung zwischen Haus/Garten
    3. Welchen Hausstil bevorzugen wir?:
    • Moderner Stil
    • Walm-/Pultdach
    • Split-Level
    • Große Fensterflächen
    4. Welche Zusatzwünsche/Features:
    • Balkon
    • Doppelgarage/Werkstatt
    • Holz-Kamin
    • Luftraum
    • Nutzgarten
    • Pool
    • Sauna/Fitnessraum im Garten
    5. Bebauungsplan/Einschränkungen:
    Link zum Bebauungsplan kann ich nicht einfügen, da nicht erlaubt - BPlan PDF ist mit 50mb zu groß für Upload. Ich habe einen Auszug eingefügt als Screenshot.

    Grösse des Grundstücks:

    • 520m2
    • Hanglage
    • 15m breit, 35m lang
    • GRZ 0,3
    • GFZ 0,6
    • Lmax 20m
    • Dach: 25-30 grad
    • Baufenster ~9x16
    • 3,5 Vollgeschosse (inkl. Keller) möglich
    • Satell- oder Walmdach vorgegeben (wir planen Pultdach, da der Nachbar das auch genehmigt bekommen hat)
    • Ausrichtung zum Rhein hin (Westen)
    Randbebauung wo erlaubt: bei der Garage / Nebengebäuden:
    ~2 Stellplätze vor der Garage

    6. weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf:
    Keine Außentreppe, da nicht wettergeschützt, daher die Treppe „in der Mitte des Hauses“.
    Das enge Baufenster (9m) machte uns die Aufteilung etwas schwer.

    7. angedachte Haustechnik:
    Heizungstyp: Wärmepumpe
    Lüftung: Aktiv
    "Einfach" Smarthome gesteuert

    8. Hausentwurf:
    Von wem stammt die Planung: Architekt
    Was gefällt Euch besonders? Warum?

    • Die Aufteilung, mittlere Etage als Schlafbereich, das Wohnzimmer, der Ausblick, das Split-Level
    Was gefällt nicht? Warum?
    • Eigentlich soweit alles – ich suche nur kritische Ideen, um einzelne Räume zu verbessern.
    9. Preisschätzung lt. Architekt/Planer
    • Persönliches Preislimit: ~ 800.000 - 900.000 €
      • Letztlich wird es aber nicht an mehr scheitern
    Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht?
    Was ist die wichtigste Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
    Welchem Raum würdet ihr wie verändern?

    • Wahrscheinlich das Elternbad und die Küche - ich glaube das Verhältnis der Größen passt nicht so gut.
    • Welche Ideen habt ihr für das Elternbad?
    • Gerne weitere Anmerkungen!
     

    Anhänge:

  2. Fasanenhof

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    Ich verstehe das Split-Level nicht. Das erscheint mir für den hinteren Bereich vom EG ein wenig zu verschachtelt zu sein.
    Zudem empfinde ich die Aufteilung des großen "Erwachsenenbadezimmers" mit dem Weg durch das Schlafzimmer als unpraktisch. 14m² Bad plus 25m² Schlafzimmer plus 7,5m² Terrasse für die Eltern, aber die Kinder sind mit 13-15m² eingebunkert.

    Ob deine Preisvorstellung realistisch ist will ich hier nicht bewerten.... Das sieht insgesamt ziemlich groß und sehr teuer aus.
     
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  3. dmprivat

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    Danke dir für das schnelle Feedback. Die Idee des Split-Levels liegt im Lichteinfall für die Kinderzimmer. Wir wollten diese ~1m hochziehen, damit Sie nicht zu sehr im souterrain versinken - vor allem das Hintere. Die Terrasse vorne ist tatsächlich eher "optisch" als wirklich genutzt. Wir brauchen das ganze eigentlich nicht. So sind wir aber etwas nach hinten versetzt, was uns ein wenig mehr Privatsphäre schafft, da die Straße schräg abfallend ist.
     
  4. chris84

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    Die Kinder sind nach 15-20 Jahren eh aus dem Haus - da kann man sich gleich schonmal über ne Folgenutzung der Flächen Gedanken machen ;-)
     
  5. dmprivat

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    Sehe ich in der Tat genauso - über 14m² hätte ich mich mit 16 gefreut. Wenn die Kinder mal raus sind, kommt ein Gästezimmer rein und mit dem 2. Zimmer schauen wir dann... wahrscheinlich ein Lagerplatz, da wir keinen Speicher haben :28:
     
  6. Kriminelle

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    In 15-20 Jahren können sich einige Hobbies entwickeln, wo man dann froh ist, dass man ein Zimmer frei bekommt. Bis jetzt kenne ich keinen Haushalt, wo man keinen Zweck für „endlich ziehen sie aus“-Räume findet. Und die ausgezogenen Kinder wollen ja auch ggf. Mal bei den Eltern nächtigen - oder die Enkel. Die Zeit vergeht dann ratzfatz.

    Zur besseren Diskussionen:
    IMG_1939.png IMG_1938.png IMG_1940.jpeg

    Zum Entwurf äußere ich mich später.
     
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  7. chris84

    chris84

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    Jo, so wie bei der Schwiegermutter. Die Abladestelle für allen möglichen Mist, den die Nachfahren dann irgendwann zum Wertstoffhof fahren dürfen :p
    Es ist des Menschen ureigentlicher Instinkt, alle zur Verfügung stehenden Räume zu "nutzen". Für die meisten Menschen bedeutet das leider eine unmögliche Menge von materiellen Dingen anzuhäufen...
    War schon recht witzig, als meine Mutter von 120m² auf 60m² gezogen ist. Effektiv war in der 120²-Wohnung nicht 1cm² mehr Platz als in der jetzigen 60er, wenn man so den rumstehenden Krimskrams mit berücksichtigt...

    Aber wir schweifen vom Thema ab.
    Noch was produktives: Ich würde die 2. Dusche im Haus niemals nur durch das Elternschlafzimmer erreichbar machen. Wenn da die Dusche Nr. 1 mal ein "Problem" hat und nicht genutzt werden kann, rennt die ganze Mannschaft durchs Elternschlafzimmer. Besonders lustig bei 15 Jährigen mit "Besuch" :Brille
    Ich verstehe bis heute auch nicht, warum man als Paar 2 Waschbecken braucht. Wenn man sich so schlecht verträgt, dass es nicht gelingt, an einem WB die Zähne zu putzen, sollte man vielleicht das Zusammenleben in Frage stellen :D Zumal Nutzung des Bades durch mehr als 2 Personen ja eher nicht angesagt ist bei diesem Grundriss.

    Noch ein Hinweis zu Splitlevel und solchen Geschichten: Es schadet nicht, auf Lebenssituationen vorbereitet zu sein, bei denen man körperlich eingeschränkt ist. Wenn man sowas gestaltet, sollte man es m.E. als "Lebensabschnittsgebäude" sehen, bzw. sich dessen Bewusst sein. Das muss nichts schlechtes sein, aber mit dem Gedanken sollte man sich anfreunden.
     
  8. #8 Kriminelle, 20.01.2026 um 23:28 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 21.01.2026 um 07:57 Uhr
    Kriminelle

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    Da bin ich.
    Erst einmal, das Lesen des BPlanes spare ich mir, da Ihr einen Architekten habt, dem zuzutrauen ist, dass er sich an Zahlen und Vorgaben hält und für Euch machbares Optimum aushandelt.
    Das Grundstück selbst ist natürlich eine wahnsinnige Herausforderung, wo man einige Kompromisse machen muss (Gartennutzung, Zugänge Garten etc). Allerdings dennoch Gratulation - es war sicherlich nicht gerade günstig bei der Rheinlage. Ich bin da mal etwas mit Google durch die Straßen gewandelt ;)

    Mir fällt einiges auf und benenne es. Was Ihr daraus macht, ist dann Euch überlassen.
    Es fängt hiermit an, Thema Splitlevel, was ich selbst sehr gern habe, sofern es nicht nur zwei bis drei Stolperfallen sind.
    Das wäre natürlich nachvollziehbar, wenn Ihr dem hinteren Kizi auch nach hinten Fenster spendiert, ist ja aber nicht. Ob nun der Raum quasi hinten unter der Erde ist oder nicht, ist egal, da man seitlich das Fenster auf einer normalen Ebene hat.
    Das SL selbst birgt somit auch für mich keine Vorteile, sogar eher Nachteile, siehe Stolperfalle OG, aber auch bei den Kindern in der Schlafetage.

    Jetzt aber zum UG, das sollte funktionieren. Schade ist natürlich, dass man die Räume bzw einen Raum mit Gartenwerkzeugen nicht von hinten begehbar machen kann.

    EG: der Treppenaustritt ist für mich nicht nachvollziehbar: der Austritt ist viel zu dicht an der Wand. Man hat da gerade 50/60cm Bewegungsfreiheit. Mindestens 1 Meter, besser 1,20 sollte die Wand schon weg sein.
    Schlafzimmer- und Badlage: die großen bodentiefen Fenster finde ich nicht für Intimbereiche geeignet. Ich mein, da ist eine Straße. Die Fenster werdet ihr wohl ständig verhüllt oder mit Jalousien geschlossen haben. Dadurch ergibt sich ein anderer Ausseneindruck und die Nutzung von Bett und Wanne irgendwie zur Gratwanderung.

    Wir hatten auch mal 8qm Fensterfläche Richtung Straße im SZ wie hier in einem Reihenhaus. Auch trotz blickdichter Balkonbalustrade bin ich manchmal gekrochen, weil ich mich beobachtet gefühlt habe. Nacktes Körpergefühl war eher ernüchternd und negativ. Ich persönlich würde die Westseite den Kindern geben und mich als schon etwas unflexibel Erwachsenen eher geschützter sehen. Ich würde auch oder wenn, dann abgesetzte Wandscheiben setzen, hinter der man sich mal „verstecken“ kann. Das macht auch die Fassade etwas lockerer.

    Das SZ so jetzt ist unbehaglich, da man vom Kopfende den Raum betritt. Das wäre mir etwas zu eng. Nachttisch hat keinen Platz, und ich sage Dir: auch ich hatte bis irgendwann mal in jüngeren Jahren keinen Bedarf an so einem Möbel, das kommt dann aber automatisch

    Das Bad hat etwas Showcharakter. Ob es aber das gelbe vom Ei ist.. ?! Die Tür zur Toilette empfinde ich als störend. Sie ist ein Hindernis. Bei einem Ehepaar sehe ich Schamwände und Kackkammern befremdlich. Und wenn, dann bitte konsequent auch auf Hygiene achten und ein kleines Handwaschbecken für danach einplanen. Im Bad integrierte Toiletten passen schon meist ganz gut als Einrichtungsdetail. Wenn man sie wegsperrt, dann könnte langfristig ein Bäh-Effekt auftreten, der innerhalb Familienverbund nicht gesund ist. Nun denn.

    OG: auch dort empfinde ich eine Chillounge im Fokus der Nachbarn befremdlicher, als wenn man dort Esstisch, also den Tageslebeplatz oder Küche dort hat. Auch die Terrasse dort sehe ich eher als Tagesaufenthalt. Und auch gerade wegen des Blickes. Rückzug und Entspannung, TV, sehe ich eher
    im geschützten hinteren Bereich. Derzeit ist durch SL und die Stufen der oft frequentierte Weg von Esstisch/Küche mit einer Stolperfalle versehen.
    Das würde ich vermeiden. Eher könnten die Stufen den Chillbereich abtrennen.

    Der Traum aller Frauen/Köche ist die Speis. Die meisten geplanten Häuser quetschen irgendwo, wo sie nicht passt, eine Speis in einen schönen funktionierenden Raum und haben dadurch Defizite. Ich denke, Ihr könntet Euch so eine Speis bzw. einen 2 Meter großen AB leisten und unterbringen.

    Auch hier irritiert die Treppenführung mit der Wand an der Außenwand.
    Man sollte daran denken, dass die Treppe oben bei der Couch rauskommt. Was bedeutet das? Die Teenager kommen abends mit Freunden nach Hause und stehen erst einmal vor Eurer Couch, bevor es in die Küche geht zum Snack machen. Ob man das über Jahre so mitmacht? Nachts um 11 ist man abgschminkt und auf dem Sofa unter der Decke rein privat.

    Durchspielen sollte man auf jeden Fall den Alltag mit Freunden und Besuch. Es sind ja doch 2 Etagen zu bewältigen, die durch den Privatbereich gehen.

    Optisch ist das Haus natürlich mit den versetzten Dächern gewöhnungsbedürftig. Wir haben es auch. Einige lieben unser Haus, andere können damit nichts anfangen. Das offene OG innen zum Dach ist cool und befreit. Allerdings ist mir da irgendetwas zu viel an der Front. Ich weiß nicht, was es ist. Ist es entweder zu spitz, weil der Baukörper zu schlank ist? Eventuell sind es die fast schon unspannenden Fensterflächen nach Westen?!
    Ich würde die drei Bereiche im Uhrzeigersinn tauschen. Auf Ecke an der Treppe verzichten und vor dem Gäste-WC den AB generieren.
    Toilettenraum in Toilette? Das hat was von öffentlicher Kunden-Toilette. Wer muss und eine Tür öffnet, will privat keine zweite Tür öffnen. Warum ist das so geplant? By the way: nicht nur Schulkinder kommen nach Hause und machen sich gleich in die Hose.. das wird wohl auch das „Kinder-Taxi“ betreffen. Ich sehe das Gäste-WC eher im UG als im OG.

    Grundsätzlich würde ich Privats- und Intimssphäre in diesem Haus hinterfragen.

    Ich wünsche Euch viel Spaß an dem Für und Wider meiner Einwände :)
     
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  9. dmprivat

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    Danke Chris für dein Feedback.
    Das Risiko mit der Dusche gehe ich mal ein - dafür eine extra Tür zum Elternbad zu machen finde ich persönlich sehr risiko-avers :-)
    Lieber investiere ich dann paar € in den Handwerker, der das Ganze dann wieder flott auf Vordermann bringt.
    Zwei Waschbecken wollen wir einfach aus Gründen der Bequemlichkeit. Beide machen sich morgens zeitgleich fertig, da ist es entspannter - reiner Luxus, ja, aber das wollen wir uns gönnen.

    Zum Thema "Altern" / Rollstuhl oder welche Einschränkung auch immer: Da haben wir uns auch Gedanken gemacht.
    Am Ende kommen wir aber zum einfachen Schluss: Wenn mal einer von uns im Rollstuhl landet und keine 15 Treppen mehr gehen kann / will, dann ist das Ganze Haus im Hang sowieso hinfällig. Da bringt ein Verzicht auf Split-Level und paar Stufen auch nichts mehr. Wir haben uns also mit dem Gedanken angefreundet ggf. in diesem Haus nicht 80+ Jahre alt zu werden.
     
  10. dmprivat

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    Danke auch an dich Kriminelle :-)

    SL: Ja, Stolperfallen verstehe ich - sehe ich am ehesten in der Küche OG, wenn man Essen an den Esstisch bringt - ist ein valides Argument. Wir wollen es aber auch nicht missen und eine Alternative sehe ich nicht. Wir haben extra das EG erhöht, da sonst das hintere Kinderzimmer im Souterrain absäuft - der Geländeverlauf des Nachbarn "südlich" ist auch schräg nach oben, d.h. jeder Zentimeter nach "oben" bringt mehr Licht und somit Wohlgefühl ins hintere Kinderzimmer. Damit müssen wir wohl bei der "enge" des Grundstücks als Hasenfuß leben.

    Gartenwerkzeug kommt in den Garten oben hinterm Haus - da wird ein Hütte geplant. Das ist damit also auch erledigt.

    EG Treppe: Das liest du hier etwas falsch - die Treppe ist "nach oben" gezeichnet. Da wir im EG 5-Stufen Split-Level haben, aber im OG zwischen Küche und Essbereich nur noch 3, muss man quasi 2 Treppen mehr ins OG laufen. Natürlich endet die Treppe im EG bei Ankunft dort, wo Sie beim Aufgang zum OG beginnt. Überlagert sich hier also, da es nach ganz oben mehr Stufen sind.

    Privatsphäre: Uns ist bewusst, dass die Fensterfläche groß ist. Die Straße ist aber eine reine Anliegerstraße mit Sackgasse und somit ohne Durchgangsverkehr. Es gibt nichtmal einen Bürgersteig. Dadurch ist sehr wenig los / Verkehr. Außerdem schützt der "Versatz nach hinten" und die Höhe von knapp 3,5m an der Terrassenkante ggü. Straße auch vor blicken. Seitlich sind wir geschützt durch die Einbuchtungen. Meines Erachtens sollte das also passen. Sonst kommen noch ein paar Pflanzkübel hinter die Glasscheibe und dann passt das mit Sichtkantenhöhe von 4,5m ggü. Straße. Alternativ, und das hatten wir auch schon mal überlegt, im EG die Terrasse nicht komplett verglast sondern 75% Stein, 25% Glas on top als Brüstungsgeländer zu bauen. Ich glaube aber, dass entscheiden wir am Ende wenn wir da stehen... Und die Eltern bleiben vorne, das ist gesetzt.

    Eltern-SZ: Der Punkt der Begehung vom Kopf ist gut. Hast du eine Alternative Idee? Wir wollen halt den Ausblick nicht verlieren, wenn man morgens aufwacht und rausschaut. Sonst könnte man einfach "das Bett drehen" und das Fenster südlich weglassen. Oder hast du Alternative Ideen?
    Platz für den Nachttisch haben wir noch, das Bett ist 2m Breit, wir haben aber nur 1,8m und wollen auch nicht mehr. So passen noch kleine Nachttische hin, die ich auch gut finde!

    Elternbad: Wir wollen ein gesondertes WC mit Tür und Fenster, das ist einfach persönliche Präferenz. Handwaschbecken ist aber ein gutes Argument, besprechen wir mal mit dem Architekt.

    Eltern-Teil: Laufwege: Habt ihr Alternative Ideen wie man die drei Räume besser verbinden kann? Wir haben schonmal über einen "Flur" nachgedacht, wie ein kleines Quadrat, wodurch man alle Räume betreten kann. Aber dann fällt natürlich der tolle offene Effekt zwischen Bad und Elternteil weg, den wir schön finden.

    OG:
    Wir haben einen unverbaubaren Ausblick in dieser Höhe und da schaut auch keiner rein. Es gibt keine Häuser gegenüber auf dieser Höhe, die uns irgendwo reingucken können, zumindest nicht über die riesige Front gegen Westen zum Rhein hin. Höchstens südlich, also aus dem Fenster beim Esszimmer - aber da muss man schlimmstenfalls eben abschatten. Die Front ist uneinsehbar.

    Die Idee der Abstufung zum Wohnbereich finde ich gut, die Stufen am Weg zwischen Küche und Essen sind in der Tat eine Herausforderung. Eine Absenkung des Wohnbereichs fände ich auch gut, sehe dann aber Probleme beim Platz. Hast du eine Idee, wie man das ausgestalten könnte, um die Absenkung zwischen Essen / Kochen wegzubekommen? Einfach noch 3 Stufen weiter hoch will ich nicht, da ich die Absenkung per se ein sehr schönes Highlight finde.

    Anordnung OG: Wir haben uns bewusst für Wohnen vorne und Kochen hinten entschieden. Das haben wir auch intensiv mit dem Architekt diskutiert. Finden wir einfach schöner und praktischer - wenn man mal die Gartenparty macht ist die Küche direkt an der Tür, da muss man nicht durchs ganze Haus laufen usw. So ist die Küche zentral, egal ob man im Garten oder Essbereich sitzt.

    Küche Abstellkammer: Meine Frau will eine, ich finde es als Raum aber "altbacken". Wir werden es innerhalb der Küchenschränke integrieren (auch mit Staubsauger etc.), sodass genug Platz da ist ohne einen separaten Raum zu schaffen.

    Gäste-WC: Das haben wir bewusst so gemacht - wir wollten nicht, dass man mit 8 Leuten am Esstisch sitzt und direkt nebendran sitzt einer auf Klo - Gerüche und Geräusche sowie die Scham wollen wir allen Beteiligten durch das Gefühl der doppelten Tür ersparen. So "sieht man" von keinem Winkel des Hauses aus die Tür zum Gäste-WC. Und wenn es mal riecht, so hat man eine doppelte Tür, die eigentlich alles abfängt, was sich sonst direkt ins offene Wohn-/Esszimmer verteilt. Im Alltag mit Kids kann man die Zwischentür zum Raum für das Handwaschbecken einfach aufgestellt lassen.

    Treppe OG: das mit dem Snack ist ein valides Argument, mir fehlt aber die Phantasie, wie man es anders machen könnte. Ggf. die Treppe über Eck dann in die Mitte des Geschosses laufen lassen? Quasi kurz vor der Couch nochmal abbiegen Richtung süden? Aber ich glaube, dass ist dann total verbastelt...
    Generell geht die Treppe innen hoch, das ist klar - aber wir wollten keine Außentreppe wegen Witterung / Schnee, usw. Das finden wir unpraktisch. Und die Treppen gehen ja nicht wirklich durch die Bereiche, da diese nochmal gut abgetrennt sind (Kinder durch zusätzliche Stufen / Eltern durch eigenen Vorraum / Ankleide).

    Fassade: Ja, wir sind auch schon am überlegen. Ich glaube was dich stört ist das nach oben immer weiter aufbauende Verhältnis - das stört mich nämlich auch etwas. Leider ist das Baufenster mit 9m eben so schmal, dass das Haus dann in diesem Design "höher" wie "breit" ist. Und ich denke, dass ist, was dein Impuls ist. War bei mir auch so. Aber hier fällt mir nichts ein, außer das Dach extrem komplex zu modellieren und es auch auf zwei Ebenen mit dem Splitlevel zu versenken. Das wird aber unnötig teuer und der Mehrwert... weiß ich nicht.

    So... danke dir für deine Meinung! Hier und da werde ich nochmal ein paar Impulse in das nächste Gespräch morgen mit dem Architekten mitnehmen!
     
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