Deckenheizung Trockenbau mit / ohne Wärmeleitlamellen - Berechnungswerte

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  1. Altbau1981

    Altbau1981

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    Hallo zusammen,

    ich kernsaniere aktuell ein EFH-Haus. Dabei würde ich gerne zur Unterstützung der Fussbodenheizung, Reduzierung der Vorlauftemperaturen, bessere Kühlung und Komfort allg. eine Deckenheizung im Ober-/Dachgeschoss anbringen.
    Aus Kostengründen bevorzuge ich 16/20mm Heizungsrohre nackt ohne Wärmeleitbleche unter die (zwischengedämmten) Balken mit Kunststofflochband, Klemmschiene oder Rohrklemmschelle installieren und darunter Gipsfaserplatte.

    1. Was mir fehlt ist sind Leistungsangaben mit und ohne Aluleitlamellen zur Wärme-/Kühlleistung. Ich würde gerne 30Grad Vorlauf anstreben (vielleicht sogar niedriger, wenn möglich), aber auch Standard 35 Grad wäre schon mal ein Anfang.
    Wieviel schlechter ist die Wärmeabgabe ohne Alulamellen? Ist sie nur halb so gut, d.h. ich bräuchte "nur" doppelte Meter, dafür aber keine Lamellen, oder wo liegen wir da?

    Haus ist dick eingepackt mit 20cm WLG35 (U-Wert 0,16) und Dach (U-Wert 0,14)

    2. Ich würde auch vorgefräste Elemente (EPS, Holzfaser, Gipsfaser) nehmen oder spezielle Profile, aber bei Preisen von 60-150€/m² finde ich das zuviel, ggü einer Holzfaserplatte für 4,50/m² und 15€ für 6m Lamellen. Es sein denn es kennt jemand eine günstige Lösung.
     

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  2. Fred Astair

    Fred Astair

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    Was ist ein
    ?
    Sowas ähnliches wie eine Laola-Welle?

    Vielleicht weil niemand solch undefinierbares Konstrukt rechnen kann?
    Wie soll denn der Wärmeübergang auf die GK stattfinden, wenn die Heizrohre nur Lose drauflegen oder hängen?
     
  3. nordanney

    nordanney

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    Was soll dann die Deckenheizung noch bringen? Außer, die FBH wurde falsch geplant.
    Was und warum brauchst Du aktuell höhere Temperaturen? Mit der Dämmung und dann wahrscheinlich auch neuen Fenstern bzw. Kellerdeckendämmung/Dämmung unter der FBH solltest Du schon heute mit 26-30 im kalten Winter klar kommen.

    ... lässt Du diesen Murks weg und machst die FBH ordentlich.
     
    Fred Astair gefällt das.
  4. Altbau1981

    Altbau1981

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    Vielen Dank für das schnelle Feedback, Nordanney. Die Skepsis ist angekommen und an einer "ordentlichen" FBH führt eh kein Weg vorbei.

    Die FBH ist noch nicht drin und (raumweisen) Werte wurden auch noch nicht berechnet. Im Zweifel drehe ich lieber zwei Planungsrunden extra, als daß eine falsche Auslegung rauskommt oder gar nicht geplant wird und jemand auf die Schnelle irgendwas in mein Heim reintackert, weil er das immer so macht.
    Ich würde nur gerne für mich klären, ob ich mit oder ohne Deckentemperierung rechnen lassen soll und welchen Wert man richtiger weise ansetzen könnte.
    Mir fehlen da die Erfahrungswerte, dein Feedback suggieriert aber, dass ich mit vernüftiger Auslegung 26-30Grad VL schon mit FBH alleine erreichen kann.

    Was soll jetzt eine Deckenheizung noch bringen? Ich gebe dir recht, ich/man braucht es nicht unbedingt.
    Erreichen könnte man ggf. noch niedrigere VL, Kühlung ohne (sau)kalten Fussboden, noch weniger Konvektion, höhere Toleranz gegen das fahrlässige Obenlassen von Rollläden/Raffstores/ im Sommer bei knaller Sonne durch Mitbewohner, fast kostenloses, lautloses Runterkühlen/Halten der Temperatur (kaltes Grundwasser vorhanden).

    Ich habe auch noch mal selber recherchiert und auf die Schnelle zwei kommerzielle Anbieter gefunden, die Systeme anbieten, die auf Lamellen, Kleben oder Einfräsen verzichten, sondern hinter einer Trockenbauplatte "lose" Rohrsysteme mit festen Verlegeabstand haben. 1, 2 Im Gegensatz zu meinem Vorhaben werden die Systeme sogar für reine Deckenheizungssysteme vorgesehen. Beide sehr enge VA. Jedenfalls gehe ich davon aus, dass diese Systeme kein Murks sind und dort gibt es ein paar Kennwerte von denen man im Zweifel starten kann. Ausserdem habe ich auch weitere Kennwerte von Anbietern mit Platten 1 und 2 gefunden.Die Wärmeabgabe scheint auch einigermassen linear zu verlaufen, sodass man für eine erste Abschätzung ggf. hier ansetzen kann. Demnach liegt Aquatherm 18-35W/m² bei 30VL, 25RL und 24 zbw. 20 Grad Raumtemperatur, bei 4cm VA und 10mm Rohr. Egger hat 8 und 16 VA und hat Kennlinien allg. für versch. R-Werte und Situation. Für die weitaus häufigeren Lamellentypen habe ich noch keinen Wert bis auf diesen an der Wand (nicht Decke), aber bei ähnlichen Werten ein VA von 16cm zeigt schon die Richtung.Egger hat eine allg. Tabelle mit R-Werten nach
     
  5. nordanney

    nordanney

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    Nur mal so: mein eigener Altbau ist auch saniert und ich komme diesen Winter bisher mit 29 grad Vorlauf für 22 Grad im Haus durch. „Nur“ eine LWWP
     
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Deckenheizung Trockenbau mit / ohne Wärmeleitlamellen - Berechnungswerte

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