Probleme beim Einbau neuer Fenster

Diskutiere Probleme beim Einbau neuer Fenster im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo, im Rahmen der Sanierung unseres EFH (1982) wurde mit dem Einbau neuer Fenster begonnen. Die Außenwände bestehen aus 36,5 cm Poroton. Es...

  1. Dehenry

    Dehenry

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    Hallo,

    im Rahmen der Sanierung unseres EFH (1982) wurde mit dem Einbau neuer Fenster begonnen. Die Außenwände bestehen aus 36,5 cm Poroton. Es zeigen sich direkt drei Probleme:

    1. Zwischen den neuen Fensterbrettern und der Leibung ist ein Spalt, wo Silikon (an manchen Stellen irgendeine andere Masse) reingeschmiert wurde. An manchen Stellen schaut die Dichtfolie seitlich heraus, die unter dem Fensterbrett liegt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das dicht ist. Wie müsste das ausgeführt werden? Insb. müssten die Enden des Fensterbretts unter dem Putz liegen, damit Regenwasser von der Leibung direkt auf das Fensterbrett läuft, oder ist es ok, wenn das Fensterbrett seitlich an die Leibung anstößt und der Übergang verfugt wird? Gibt es dafür eine Norm?

    DSC01277.JPG DSC01291.JPG DSC01292.JPG DSC01305.JPG DSC01307.JPG DSC01308.JPG

    2. Die Rollladenschienen sind so weit von der Leibung eingerückt, dass das schwarze Kompriband teilweise auf 2-3 cm Breite sichtbar ist, außerdem zT rechts und links sehr unterschiedlich breit. Die Monteure haben selbst durchblicken lassen, dass da etwas nicht stimmt. Vermutlich wurden die Rollläden zu schmal dimensioniert. Wie seht Ihr das?


    DSC01274.JPG DSC01276.JPG

    3. An den Stellen, wo die Fensterbretter noch nicht montiert wurden, wurde Dichtfolie aufgebracht. Darunter kommen direkt die bloßen Porotonsteine mit den oben offenen Kammern, wo in Zukunft kalte Luft direkt einströmen könnte. Hier ein Blick durch den Spalt zwischen Fensterrahmen und Leibung auf die Porotonsteine:

    DSC01325.JPG
    Wir wollten ursprünglich vor Montage der neuen Fenster einen Glattstrich in der Leibung machen. Dagegen hat der Fensterbauer ziemlich vehement Widerstand geleistet und gesagt, das sei überflüssig, weil die Fenster zur Leibung hin ausgeschäumt werden, und das sei viel einfacher und haltbarer als Glattstrich mit Kompriband. Deswegen haben wir darauf verzichtet. Dass dann im vordersten Teil der Leibung oben offene Porotonsteine verbleiben, war uns nicht bewusst. Wie geht man damit um - müsste da ein Dämmkeil oben auf die Steine drauf und setzt man den auf die Dichtfolie oder umgekehrt: erst Folie, dann Dämmkeil?

    Vielen Dank!
     
  2. Klaus fragt

    Klaus fragt

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    Ich hoffe die Fenster sind noch nicht bezahlt und der Verkäufer/ Monteur hat ein Adresse in Deutschland. Hier solltest du schnellstens einen Sachverständigen der Handwerkskammer beauftragen.
     
  3. Dehenry

    Dehenry

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    Es ist ein namhafter deutscher Hersteller mit eigenem Montageteam, kein Subunternehmer.
     
  4. Fabian Weber

    Fabian Weber

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    Es sieht so aus, als wenn der Putz der Leibung nicht abgestemmt wurde, sondern nun kleinere Fenster als vorher eingebaut wurden.

    Es fehlt hier einfach die Planung (macht nicht der Fensterbauer).

    Die Endstücken der Fensterbänke sind zum einsitzen, in Eurem Fall hätte man andere verwenden müssen.
     
  5. Dehenry

    Dehenry

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    Richtig, der Putz wurde nicht abgestemmt und deswegen sind die neuen Fenster etwas kleiner. Das ist aber bei Sanierung von Fenstern ja übliches Vorgehen. Die kleineren Fenster sind nicht unser Problem, sondern die zu schmalen Fensterbretter und Rollläden.
     
  6. 11ant

    11ant

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    Wenn, dann müßte es heißen: es war ein namhafter deutscher Hersteller. Aber ich vermute eher, Du meinst einen deutschen Lizenzgeber, und daß die Monteure beim Händler beschäftigt sind.
    Solchen Murks hat man nicht einmal beim einst von mir zu retten versuchten Saftladen verzapft.
     
  7. ichweisnix

    ichweisnix

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    Alle nochmal raus und neu.
     
  8. Dehenry

    Dehenry

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    Ich habe mich unklar ausgedrückt. Es sind Fenster eines bekannten deutschen Herstellers. Gekauft haben wir bei einem seiner Vertragshändler bei uns in der Nähe - ein Familienbetrieb, den es schon seit Ewigkeiten gibt. Der macht die Montage mit seinen eigenen Leuten - das war uns auch wichtig. Ich bin ziemlich schockiert, dass wir da so einen Reinfall erleben. Der Senior ist - wie es halt in solchen Fällen gerne so ist - noch die ganze nächste Woche in Urlaub. Ich glaube/hoffe, dass der noch vom alten Schlag ist und Fehler eingesteht. Aber dann müssten wir die weitere Montage solange stoppen, was auch ziemlicher Mist wäre, zumal die noch nicht montierten Fenster jetzt draußen im Regen stehen.

    Manche haben vorher zu uns gesagt: Warum kauft Ihr da so teuer, nehmt doch einfach Fenster aus Polen, die kosten nur die Hälfte. Vielleicht wären wir damit besser gefahren.
     
  9. 11ant

    11ant

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    Ihr kauft auch beim deutschen Fachhändler des deutschen Systemgebers Fenster aus Polen (oder Slowakien oder so). Der Engpaß sind kompetente Einbauer, die sind leider "Bückware". Wenn man so einen gefunden hat, überläßt man dem "mit Kußhand" die Handelsmarge.
    Nicht nur der Senior, und nicht erst nach dem Einbau.
     
  10. Fabian Weber

    Fabian Weber

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    Ich finde es jetzt gar nicht so schlimm. Das Problem liegt hier nicht beim Fensterbauer, sondern bei den fehlenden Leistungen im Nachgang.

    die Leibungen müssen nun verputzt werden, dann passen auch die Fensterbänke und Rolläden.
     
  11. ichweisnix

    ichweisnix

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    Das Problem war schon das Aufmaß. War hat es gemacht?
     
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