Dach-Reparaut möglich

Diskutiere Dach-Reparaut möglich im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir haben Interesse an einer Immobilien. Soweit passt eigentlich alles, nur bei dem Dach habe ich Bauchschmerzen. Einige Ortbretter sind...

  1. hanauer88

    hanauer88

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    Hallo,

    wir haben Interesse an einer Immobilien. Soweit passt eigentlich alles, nur bei dem Dach habe ich Bauchschmerzen.

    Einige Ortbretter sind vergammelt, auch fehlt die Unterspannbahn. Aktuell ist eine innen Dämmung vorhanden, die aber nicht mehr richtig hält.

    Das Dachgeschoss soll zum wohnen genutzt werden.

    Wir hatten jetzt eine Firma da, laut deren Aussage ist der Dachstuhl in einem ordentlichen Zustand. Die Firma hat mir ein Angebot für eine komplette Sanierung erstellet, förderfähig und ein Angebot mit einer 0,20 Dämmung nicht förderfähig. Preislich, wenn man die Förderung mit einrechnet, geben sich beide Angebote nicht viel. Wenn ich den EEE mit einrechne usw. macht wenige € Unterschied.

    Aber wir sind uns nicht sicher ob man überhaupt das komplette Dach erneuern muss. Preislich liegen die Angebote zwischen 85k und 100k.

    Ist es denn überhaupt möglich die Dämmung zu erneuern wenn keine Unterspannbahn verlegt ist?

    Ich habe mal ein paar Bilder angehängt.

    Gruß

    hanauer IMG_20260730_103237.jpg IMG_20260730_103248.jpg IMG_20260730_103320.jpg IMG_20260730_105430.jpg IMG_20260730_105446.jpg IMG_20260730_105546.jpg IMG_20260730_110408.jpg
     

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  2. ToTi

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    Die Förderung sollte im besten Fall nur die Differenz zwischen GEG und Förderung (KFW / BaFa) ausgleichen. Man soll damit keinen "Gewinn" erreichen.
    Vom Alter der Dacheindeckung, Dachlatten, Dachrinne würde ich zu einer energetischen Sanierung raten. Vor allem weil das DG bewohnt werden soll. Der IST-Zustand ist, im Sommer sehr heiß, im Winter kalt und wenn ein Windchen pustet zieht es wie Hechtsuppe aus den N+F-Bretter und die Dämmung im Dachspitz hat quasi keine Wirkung, weil Öffnungen in der Wand sind. Also alles in allem kein wirklich angenehmer Ort.
    Das passt
    Theoretisch kannst du auch von innen dämmen, aber dann empfehle ich dir das Forum zu durchsuchen, dort wird diese Variante oft diskutiert.
    Ausschlaggeben ist, dass keine Unterspannbahn verbaut ist. Das kann (und tut es schon) sich negativ auf die Dachkonstruktion auswirken.
    Ein Ziegeldach ist nicht wasserdicht. Bei jedem Niederschlag mit etwas stärkerem Wind wird diese unter die Dachziegel gedrückt. Je flacher das Dach desto schneller und desto mehr passiert das. Mineralwolle hat die blöde Eigenschaft Feuchtigkeit aufzunehmen. Feuchtigkeit+Warmes Klima+Holz=perfekte Pilzzucht. Das passiert jetzt auch nicht von heute auf morgen und auch nicht immer, aber wenn man es nicht richtig macht kann sowas passieren.
    Bei einer Dämmung von innen, gewinnst du nur etwas Zeit, denn das Dach ist fällig. Wenn nicht heute, dann vielleicht in 2-5 Jahren. Macht das dann Sinn?
     
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  3. simon84

    simon84
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    Die Glasbausteine im Treppenhaus solltet ihr auch auf der Liste haben
     
  4. Hark

    Hark

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    Hat sich das Haus mal jemand angesehen, der mehr als ein Baugefühl mitbringt? Ist da mal irgendwas in den letzten 60Jahren saniert worden? (außer dem Schornstein :) )
     
  5. GreatScott83

    GreatScott83

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    Der Vollständigkeit halber würde ich mal erwähnen, dass in so einem Fall THEORETISCH mit einer Einblasdämmung gearbeitet werden könnte. Alte Dämmung raus und fachgerecht entsorgen (Stichwort KMF). In die Zwischensparren nach unten im Dämmsackverfahren Zellulose einblasen lassen und den restlichen Spitzboden auch mit eine Schüttdämmung versorgen.

    Das würde sogar das GEG befriedigen (bei Verwendung eines natürlichen Dämmstoffes), aber verzögert dein Problem nur, kann bei nicht fachgerechter Ausführung dem Dach mehr Schaden (Feuchtigkeit an den Sparren) und kostet dich am Ende mehr als es gleich richtig zu machen. Wie viel Zeit du dir damit erkaufst, da stecken wir hier im Forum nicht drin, können 5 Jahre sein, aber auch 15. Du kannst aber davon ausgehen, dass du dann für die richtige Sanierung mehr Löhnen musst, günstiger wirds nicht werden. Vom Baustil her würde ich mal irgendwas Ende 60er bis Anfang 70er Jahre tippen. Das Dach liegt da auch schon um die 50-60 Jahre drauf.

    Von dem her würde ich dazu tendieren es gleich mit neu zu machen, auch unter dem Gedanken das du dann vermutlich auf Lebzeiten Ruhe hast mit dem Dach. Bedenken musst du aber unter Umständen, dass es je nach Bundesland bei Dachsanierung eine Solarpflicht gibt, die dann z.B. auch wieder einen kleinen Rattenschwanz an Elektrik hinter sich her zieht. Falls du davon betroffen sein solltest kannst du dich auch eventuell nach Firmen umschauen, die das dann gleich in einem Aufwasch machen.

    Bei so einem Dach eine "Bastellösung" zu nehmen fände ich eigentlich nur legitim wenn du sagen würdest, dass es unbedingt das Haus sein muss und du noch einen günstigen Bausparer rumliegen hast den du in ein paar Jahren dafür hernehmen kannst.
     
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