Die richtige Haustürgröße?

Diskutiere Die richtige Haustürgröße? im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Es soll eine Haustür aus dem Jahr 1994 ausgetauscht werden. Sie geht nach innen auf. Innen: Verputzte Breite: oben 98 cm; unten 98,7 cm Verputzte...

  1. Horst99

    Horst99

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    Es soll eine Haustür aus dem Jahr 1994 ausgetauscht werden. Sie geht nach innen auf.
    Innen:
    Verputzte Breite: oben 98 cm; unten 98,7 cm
    Verputzte Höhe: innen 214 cm
    Außen:
    Verputzte Breite: oben 97,4 cm; unten 97,5 cm
    Verputzte Höhe: 211 cm
    #####
    1) Es gibt Haustüren mit 100 cm × 210 cm.
    Sind die für die beschriebene Situation geeignet?
    2) Ist es eine gute Vorgehensweise:
    bei einem Baumarkt eine Türe für max. 3.000 € mit Passivhausstandard zu kaufen
    und vom Einbauservice des Baumarktes einbauen zu lassen?
    3) Kann man bei dieser Gelegenheit auch die Laibungen innen etwas isolieren lassen? Sie sind jetzt 17 cm tief.
     
  2. driver55

    driver55

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    Kannst du machen, wenn der Servicemitarbeiter/Aussendienstler vorab die Türe bei dir ausmisst!
     
  3. 11ant

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    bringt Sie gut beraten ins Eigenheim
    Weshalb ?
    Ich schließe daraus, daß die aktuelle Tür in der Laibung sitzt. Soll das so bleiben ?
    Der Flaschenhals ist der Einbauer, die sind in guter Qualität ausgesprochene Bückware. Wenn Du einen gefunden hast, überlasse ihm mit Freude die Handelsmarge und lasse ihn die Tür auch beschaffen.
     
  4. Sanierungsdax

    Sanierungsdax

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    1. Maße. Die Angabe "100 × 210" ist das Rohbaurichtmaß, nicht das Maß der verputzten Öffnung. Entscheidend ist das lichte Maß hinter dem Putz plus die Montagefuge (je Seite ca. 10–15 mm). Deine verputzte Öffnung ist innen 98 cm, außen 97,4 cm – der Putz muss in der Laibung also anteilig weg, sonst wird es eng. Der Höhenunterschied innen 214 / außen 211 cm deutet auf eine vorhandene Schwelle bzw. unterschiedlichen Bodenaufbau hin; das ist der Punkt, an dem Standardmaße gern scheitern. Lass vor der Bestellung ein Aufmaß machen und im Zweifel eine Sondergröße fertigen – der Aufpreis ist meist kleiner als der Ärger.

    2. Baumarkt. Achte nicht auf das Wort "Passivhausstandard", sondern auf den U_D-Wert des gesamten Elements(Rahmen + Füllung, nicht nur Paneel). Für die BEG-Einzelmaßnahmenförderung braucht die Haustür U_D ≤ 1,3 W/(m²K), dann gibt es 15 % Zuschuss, mit iSFP-Bonus 20 %. Voraussetzung: Antrag vor Auftragsvergabe und eine Fachunternehmererklärung. Genau die liefert ein Baumarkt-Einbauservice erfahrungsgemäß nicht zuverlässig – vorher schriftlich klären, sonst ist der Zuschuss weg.

    3. Montage und Laibung. Bestehe auf Montage nach RAL-Leitfaden: innen luftdicht, außen schlagregendicht und diffusionsoffen, mechanische Befestigung über Rahmendübel oder Laschen im tragenden Mauerwerk – Bauschaum allein ist keine Befestigung. Eine gedämmte, barrierefreie Schwelle lohnt sich. Die 17 cm tiefe Laibung kannst du bei der Gelegenheit mit 20–30 mm Dämmplatte (Calciumsilikat oder PUR-Laibungsplatte) entschärfen; das reduziert die Wärmebrücke spürbar, kostet wenig, muss aber beim Türmaß mit eingeplant werden.

    Realistischer Rahmen für eine solide Haustür inkl. fachgerechter Montage: 3.500–6.000 €.

    Hier ist eine aktuelle Übersicht zu Kosten und Förderung – inklusive der Frage, wie der iSFP-Bonus die Quote bei Fenstern und Haustür anhebt: prepair.house/isfp-bonus-2026
     
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