Isolierung Wärmepumpe Außeneinheit

Diskutiere Isolierung Wärmepumpe Außeneinheit im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo an die Experten, ich Suche Rat bzgl. der Dämmung der Zu- und Ableitungen der Außeneinheit unserer Wärmepumpe. Diese wurden vom...

  1. #1 Volker82, 14.08.2026 um 10:31 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 16.08.2026 um 11:15 Uhr
    Volker82

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    Hallo an die Experten,

    ich Suche Rat bzgl. der Dämmung der Zu- und Ableitungen der Außeneinheit unserer Wärmepumpe. Diese wurden vom Wandanschluss ca. 100-150 cm zum Anschluss der Außeneinheit gelegt, was für uns in Ordnung war. Allerdings bin ich mit dem Heizungsbauer uneins über deren Wärmedämmung:

    1. Die Dämmstärke von ca. 100 % ist nicht ausreichend. Hier hat der Heizungsbauer schon zugesagt die Leitungen inkl. der aktuell noch lose herumghängenden Kabel zusätzlich mit 32 mm Armaflex AF Kautschuk-Isolierung zu umwickeln. Dabei wird er aber wohl Punkt 2. und 3. nicht beheben

    2. Die Rohrführung war suboptimal. Plan war wohl außen jeweils Senken zu erzeugen, so dass im Notfall (z.B. längerer Stromausfall im Winter) das (edit) Wasser außen aus dem System abgelassen werden kann. Damit wurde die Leitung zum äußeren Anschluss der Außeneinheit aber zwischen der Wandkonsolenhalterung und der anderen Leitung eingequetscht. Schon jetzt passte die 100% Dämmung nicht mehr zwischen die Rohre und wurde dort ausgeschnitten. Zwischen die vorhandene Dämmung und die Konsolenhalterung passt nun keine weitere Dämmung mehr, weshalb der Heizungsbauer die neue Armaflexschicht dort auch ausschneiden möchte.
    Der Heizungsbauer behauptet das die Energieverluste durch diese Dämmungsschwachstellen kaum wahrnehmbar sein werden. Andere Lösungen wie eine vernünftige Rohrlegung wären für ihn natürlich deutlich aufwändiger.
    Ich sorge mich aber davor, dass die Konsolenhalterung hier wie ein CPU Kühlerblock wirkt und die Effizienzverluste doch höher sind.

    3. Die Auslasventile (s. 2) sollen laut Plan des Heizungsbauers auch aus der neuen Armaflex Dämmung herausragen. Auch hier spricht der Heizungsbauer von vernachlässigbaren Wärmeverlusten. Ich frage mich, ob man solche Ventile normalerweise nicht auch irgendwie dämmt, z.B. mit einer Art "Dämmtopf", den man im Notfall eben abnehmen kann.


    Der Heizungsbauer möchte nächste Woche die Armaflex Dämmung kleben. Daher suche nach Einschätzung, ob ich die Probleme 1. und 2. ignorieren und das Thema damit abschließen oder auf weiterer Ausbesserung ggf. sogar Neuverlegung bestehen soll.
    Vielen Dank schon mal!

    Volker
     

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  2. Deliverer

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    Mmn. vernachlässigbar. So wie es jetzt ist, ist es vielleicht nicht ganz fachgerecht, aber schon ausreichend. Wenn da noch was dazukommt, ist das absolut unproblematisch.
     
  3. Fred Astair

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    Warum sollte man Kältemittel bei Stromausfall ablassen? Will er einen Eimer unter die Hähne stellen?

    Hier stimme ich dem HB zu. Viel wichtiger ist ein ordentlicher Wetter- und Pickschutz. Wenn die Piepmätze erstmal die Quelle für Nestbau entdeckt haben wirds lustig.
     
  4. #4 Volker82, 14.08.2026 um 11:44 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 14.08.2026 um 11:52 Uhr
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    Gilt das nicht nur für Split Anlagen? Soweit ich weiß ist bei mir in den Leitungen Wasser, nur in der Außeneinheit selber ist vermutlich Kältemittel.



    Kann man abschätzen wie hoch hier die Wärmeverluste pro Jahr sind? Bei ein paar kWh ist das natürlich Erbsenzählen, aber wenn es ein paar 100 kWh sind, dann rechnet sich das.
     
  5. Deliverer

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    Man kann es bestimmt ganz präzise berechnen. Oberfläche, Wassertemperatur, Wärmedurchgangskoeffizient der Dämmung... Ich möchte mir nicht die Mühe machen, aber man kriegt es sicher hin.

    Ich mache es mir da einfacher: Die Oberfläche entspricht etwa der von vielleicht den ersten fünf Zentimetern eines Heizkörpers. Also selbst ungedämmt ist die Menge an Energie, die darüber abgegeben werden kann, recht gering. Wenn man den jetzt noch einpackt, ist man im Bereich von Messfehlern.

    Vorsicht: Ich bin kein Energieberater, nur Anwender.
     
    simon84, Fred Astair und Volker82 gefällt das.
  6. Fred Astair

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    Du hast doch selbst geschrieben, dass das Kältemittel abgelassen werden soll.
     
  7. simon84

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    Wohl eher das Wasser vermute ich mal ??
     
  8. Fabian Weber

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    Ich würde mich eher über das KG Rohr beschweren, denn das orange ist nicht zugelassen für freie Bewitterung. Da soll der HB lieber mal einen UV-Schutz drumbasteln.
     
  9. Deliverer

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    Hast recht - trotzdem würde ich Wetten, dass das Rohr die WP überlebt. ;-)
     
  10. Fred Astair

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    Absoluter Nebenschauplatz, wie @Deliverer schon schrieb.
    Viel wichtiger ist der Schutz der Kältemittel-/Heizwasserleitungen.
     
  11. #11 Volker82, 16.08.2026 um 11:32 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 16.08.2026 um 11:52 Uhr
    Volker82

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    Vielen Dank für die Antworten. Bzgl. Entleerung: Mein Fehler, geht um das Wasser, korrigiert. Der Pick- und UV-Schutz der Leitungen kommt im Zuge der neuen Dämmschicht drum.

    Ich hatte das Thema auch hier Quergepostet:
    reddit(punkt)com/r/Waermepumpe/comments/1vo1otq/isolierung_w%C3%A4rmepumpe_au%C3%9Feneinheit/
    Dort scheint man deutlich kritischer, können aber natürlich einfach unerfahrene Meinungen sein.
    Was dort nach guten Punkten klingt:

    a) Wäre es nicht besser gewesen, die Außeneinheit höher zu hängen, so dass der tiefste Punkt innen liegt und die Entleerung dann (automatisch?) ins Abwasser läuft? Das würde zusätzlich auch den Rohrverlauf vereinfachen

    b) Ist es ein Problem, dass keine automatischen Frostschutzventile verbaut wurden? Zum einen wären diese besser dämmbar aber vor allem reagieren sie im Notfall automatisch. Wie kann mit manuellen Entleerungsventilen sichergestellt werden, dass bei Stromausfall z.B. in der Nacht oder Werktags tagsüber schnell genug reagiert wird?

    c) Benötigt man eigentlich ein Stück flexibler Wellrohre am Anschluss der Außeneinheit zur Entkoppelung? Oder ist das nicht wichtig, wenn das Geräusch nicht stört?
     
  12. Deliverer

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    zu a) Ja. Mit Schiebern an der richtigen Stelle, die beste Lösung. Der Zug scheint aber schon abgefahren zu sein. Umrüstung wäre mMn. nicht verhältnismäßig.
    zu b) Man hat viele, viele Stunden Zeit, bis nach einem Stromausfall die Wassertemperatur im AG kritisch wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Stromausfall in DE so lange dauert, dass was passiert, ist gering. Sollte es doch einmal sehr lange dauern, muss man halt einmal kurz von Hand ran. Alternativ kann man auch eine Notstromversorgung (via großer Powerbank bspw.) für eine der Umwälzpumpen bereithalten.
     
  13. Volker82

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    Das ist einleuchtend, aber dennoch erfordert dies erstmal, dass ich überhaupt vom Stromausfall erfahre, z.B. im Urlaub, um dann einen Nachbar / Freund mit Zweitschlüssel zum Haus zu schicken. Nutzt man dazu dann irgendeine eine Smarthome Anwendung mit Handy-Benachrichtigung bei Stromausfall?
     
  14. simon84

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    Wenn es dir so wichtig ist: Antifrogen N
     
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