Einschätzung Neubau in NRW 26/27 -> 3.200 €/m² Pauschalpreis vom Architekten realistisch?

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  1. DrMirco

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    Hallo zusammen,

    ich plane den Neubau eines EFH (140 m² WFL) mit Garage im Münsterland (NRW), KfW-40-Standard. Vom Architekturbüro liegt mir folgende Kostenschätzung vor:

    • Einfamilienhaus: 140 m² × 3.200 €/m² = 448.000 €
    • Garage: 40.000 €
    • Grundstück liegt bereits vor (700m²)
    • Massivbau mit Klinker
    • Bodenplatte
    • Außenanlagen: 0 € (bewusst nicht Teil der Planung, im angehängten Entwurfsfoto ist zwar eine Terrasse zu sehen, die ist aber nicht Teil dieses Angebots)
    • Baunebenkosten (Architekt LP1-4, Statiker, Energieberater, Bauantrag, Hausanschlüsse, Bodengutachten etc.): 39.000 €
    • Summe: 527.000 €
    • Eigenleistungen bei Trockenbau und Teilen der Außenanlagen
    • Baustart voraussichtlich 2027


    Der beigefügte Entwurf stammt von mir selbst und zeigt die grobe Richtung, in die es gehen soll. Mein Architekt hat sein Angebot auf Basis dieses Entwurfs erstellt.

    Aktuell deckt das Angebot LP 1-4 ab, ich brauche aber noch LP 5 (Ausführungsplanung) dazu. Die Ausschreibung an die Gewerke mache ich bewusst selbst, da ich regional viele Handwerksbetriebe persönlich kenne.

    Meine Kernfrage: Ist 3.200 €/m² für KfW-40 in dieser Region aktuell realistisch und ist das eher ein einfacher Standard oder Mittelklasse? Ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht, wie ich den Pauschalpreis von 3.200 €/m² einordnen soll, und frage mich, was da alles enthalten ist.

    Mein Gesamtbudget liegt bei 600.000 €. Davon sollten dann noch Küche, Photovoltaik + Speicher und Außenanlagen bezahlt werden.

    Freue mich über Erfahrungswerte, danke euch!
     

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  2. nordanney

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    Moin. Die 3,2k sind zumindest nicht aus der Luft gegriffen. Wenn dein Archi seine Gewerke kennt, sollte er ganz gut schätzen können. Erdarbeiten sind berücksichtigt?
    Dafür bekommt man in NRW einen soliden Standard.
    Hinweis: KfW 40 macht es etwas teurer. Deine „spezielle“ Grundrissgestaltung definitiv auch (Fenster, Schrägen, Winkel).

    Bin kein Experte für Grundrisse. Aber wer denkt sich so was aus? War das Ziel, einen maximal schlechten Grundriss mit möglichst vielen Ecken und Schrägen zu bauen? Für die Diskussion solltest Du einen bemaßten Grundriss einstellen. Bestenfalls mit Möblierung - dann siehst Du schon, was wie nicht funktioniert. Alleine schon bei einem so kleinen Haus 26qm für Flure zu vergeuden… Teurer nutzloser Raum. In der Rubrik Grundrisse gibt es auch einen Fragebogen, um Dich zu verstehen.
     
  3. DrMirco

    DrMirco

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    Danke für deine Einschätzung!

    Die Erdarbeiten sind berücksichtigt.

    Ich wollte mich von den Standardgrundrissen etwas lösen und habe einfach selbst drauf losgeplant. Mir persönlich gefällt die Form sehr, allerdings muss ich nochmal mit einem "Praktikabilitätsauge" drüber schauen, grade wenn es um Platzierung von Möbeln geht... Ich werde den Grundriss nochmal bearbeiten bzw. in den nächsten Schritten meinen Architekten um Rat fragen, wie der Grundriss praktikabler werden kann.
     
  4. nordanney

    nordanney

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    Wie gesagt, nutze die geballte Planungsexpertise und mach einen eigenen Grundrissthread auf. Du wirst Dich wundern, was für Anmerkungen kommen (aus der Praxis), mit denen Du als Laie nie gerechnet hättest.
     
Thema:

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