Dämmung eines alten Bauwagens – Stahlträger innerhalb der Dämmebene / Tauwasserproblem?

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  1. marie33

    marie33

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    Hallo zusammen,

    ich bin gerade dabei, einen alten Bauwagen zu sanieren und möchte den Boden von unten dämmen. Auf dem Foto sieht man den aktuellen Zustand. Die vorhandenen Holzbretter werden später komplett ausgetauscht – sie dienen auf dem Foto nur dazu, zu zeigen, wo später die Unterkante des Unterbodens sein wird. Die Stahlträger werden auch noch behandelt und anschließend mit Rostschutz versehen.

    Mein Plan ist, von der Unterseite der späteren Bodenbretter bis zur Oberkante des rechts im Bild durchlaufenden Stahlträgers zu dämmen. Anschließend soll von unten eine Siebdruckplatte als Abschluss und Schutz gegen Witterung/Spritzwasser angebracht werden. obwohl ich mich jetzt frage ob der oben nach unten nicht möglichst diffusionsoffen sein sollte und nach oben möglichst dicht.

    Das Problem ist, dass der Stahlrahmen sehr weit in den Bereich hineinragt, der eigentlich für die Dämmung zur Verfügung steht. Ich kann den Bodenaufbau nicht nach oben erhöhen, da ich im Innenraum keine zusätzliche Aufbauhöhe zur Verfügung habe.

    Meine Frage ist daher:
    Kann ich den Stahlträger einfach innerhalb der Dämmebene mitdämmen bzw. die Dämmung um den Stahl herumführen? Oder besteht dadurch ein relevantes Tauwasser-/Kondensationsrisiko am Stahl?

    Mir ist bewusst, dass der Stahl eine deutliche Wärmebrücke darstellt. Entscheidend ist für mich aber, ob sich durch den kalten Stahl innerhalb der Konstruktion Kondenswasser bilden kann und dadurch langfristig Holz oder Dämmung geschädigt werden könnten.

    Ich überlege außerdem, für den Boden einen feuchteunempfindlicheren Dämmstoff wie PIR/PUR oder XPS statt Holzfaser zu verwenden. Wäre das bei diesem Aufbau sinnvoller?

    Der Boden soll später auch im Winter genutzt und beheizt werden (u. a. mit einem kleinen Holzofen).

    Wie würdet ihr diesen Bodenaufbau bauphysikalisch lösen?
    Insbesondere interessieren mich:

    • Kann der Stahlträger innerhalb der Dämmebene bleiben?
    • Wie verhindere ich Tauwasser am Stahl?
    • Wo sollte bei diesem Aufbau die luftdichte bzw. dampfbremsende Ebene liegen?
    • Welcher Dämmstoff wäre für diesen speziellen Aufbau geeignet?
    • Ist eine Siebdruckplatte als unterer oder oberer Abschluss sinnvoll?
    Vielen Dank schon einmal für eure Einschätzung!

    Foto: Der markierte/erkennbare Bereich zeigt die ungefähr zur Verfügung stehende Dämmhöhe. Die vorhandenen Bretter werden wie gesagt noch entfernt und durch einen neuen Boden ersetzt.
     

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  2. ToTi

    ToTi

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    Ja, wenn der Träger genügend überdämmt wird, sonst bekommst du einen Tauwasseranfall.
    Überdämmen. Er darf keinen Kontakt mit der Außenluft bekommen und die Dämmung muss genügend dick sein. Wird aber bei dir nicht funktionieren, da du alle Stahlteile am Bauwagen in Dämmung einpacken musst. Stichwort Wärmebrücken!
    Im Inneren des Bauwagens, also auf der warmen Seite.
    Jeder, wenn man es richtig macht.

    Der Bauwagen unterscheidet sich physikalisch nicht von einem beheizten Haus. Dämmung nach außen, Dampfbremse/sperre nach innen
    Wobei ich nicht verstehe, wieso man einen Bauwagen dämmen will, außer man will da einziehen?! Holzofen anschmeißen und gut ist. Das reicht im Winter dicke.
    Das wird seit Jahrzehnten nicht anders auf dem Bau gemacht. Du wirst den Bauwagen auch nicht schadensfrei gedämmt bekommen, schon alleine weil die Stahlteile eine wunderbare Wärmebrücke ist.
     
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