10 Jahre leerstehendes Haus mit Wasserschaden kaufen. Feuchtigkeit...

Diskutiere 10 Jahre leerstehendes Haus mit Wasserschaden kaufen. Feuchtigkeit... im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo liebe Forenfreunde :-) wir überlegen uns ein Haus zu kaufen, welches schon seit rund 10 Jahren leersteht und leider einen Wasserschaden...

  1. Rolfi123

    Rolfi123

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    Hallo liebe Forenfreunde :-)

    wir überlegen uns ein Haus zu kaufen, welches schon seit rund 10 Jahren leersteht und leider einen Wasserschaden hatte (vermutlich sind die Leitungen aufgefroren und die Eigentümer haben es viel zu spät gemerkt). Ich war leider noch nicht in dem Haus, aber von außen sieht man dunkle Flecken an der Hausfassade und das "zu verkaufen Schild" was im Fenster hat Feuchtigkeitsflecken. Vermutlich steht das Haus deswegen auch noch bis heute leer...

    Aber... Ich hoffe mit dem Haus ein Schnäppchen machen zu können, da ich ein absoluter Hobbyhandwerker bin. Verputzen, Streichen, tapezieren, Wasserleitungen (Stecksystem) verlegen, Strom verlegen, Schalter einbauen usw. kann ich alles selber. Also ich bräuche lediglich beim Fliesen legen und beim Anschluss der Heizungsanlage hilfe und da habe ich jeweils einen Fliesenleger und einen Installateur in meinem Freundeskreis :-)

    Von aussen sieht das Haus ansich für das Alter (ca 60 er Jahre) richtig gut aus...
    Nun würde ich gerne wissen, wie ihr meinen Plan einschätzt:
    - 3-4 Bautrockner mieten und in jeder Etage je einen eine Woche laufen lassen
    - Im Sommer die Fenster auf und gut lüften
    - Wände mit speziellen Anti-Schimmel Mittel behandeln
    - Falls vorhanden die Dämmwolle aus den Decken entfernen und erneuern, die Decke anschließend mit Ripigs (Wenn alles trocken ist) wieder schließen
    - Wasserleitungen falls Sie bleihaltig sind rausreissen, wenns Kupferleitungen sind lasse ich sie in der Wand... Sinnvoll?
    - Neue Nutz- und Brauchwasserleitungen verlegen (Stecksystem)
    - Wenn die Kabel bereits 3 Adrig sind, wollte ich sie drin lassen, ansonsten komplett erneuern. Sinnvoll oder direkt erneuern?
    - Innen die Mauern (nachdem die Mauer trocken ist) und mit Kalkputz verputzen und mit Diffusionsoffener Farbe streichen. Tapete wäre Gefahr von Restfeuchtigkeit wohl weniger sinnvoll denke ich...
    - Wenn die Heizungsanlage (vermutlich ÖL) noch zu reparieren ist, würde ich sie erstmal weiternutzen, ansonsten eine Pelletheizung mit Hygienespeicher von Atmos
    - Falls feucht oder noch nicht vorhanden, wird das Dach gedämmt (gesetzlich vorgeschrieben)
    - Kellerdecke muss gedämmt werden (ist ja auch gesetzlich vorgeschrieben)
    - außen den Putz ausbessern (wo er abbröselt erneuern)
    - das ganze Haus außen mit diffusionsoffener Farbe streichen
    Natürlich fehlen nun noch Bodenbeläge, Bad und Küche usw. Aber das ist vom Aufwand her nicht so wild... Aber im Großen und ganzen wäre das mein Plan. Wie seht ihr das, habe ich was vergessen? Wie ist eure Meinung zu dem Projekt?



    Vielen Dank :-)
     
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  3. Diamand

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    Las einen Sachverständigen bewerten was alles gemacht werden muss besonders wegen des Wasserschadens. Womöglich kommt mehr auf dich zu als du nun vermutest. Ob du das Haus innerhalb einer Woche trocken bekommst glaube ich fasst nicht. Ob du dann letztendlich mit dem Haus wirklich ein Schnäpschen machen kannst ist auch noch fraglich besonders unter Berücksichtigung des womöglich gravierenden Wasserschadens.
     
  4. helge2

    helge2

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    Coole Sache was ein Student alles kann. :-)

    Gruß Helge 2
     
  5. Rolfi123

    Rolfi123

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    @ Helge
    Da sieht man mal =) habe bei meinen Eltern eine Wohnung im Haus komplett alleine ausgebaut, bei meiner Schwester in der Wohnung habe ich fast alles gemacht... So habe ich mir durch learning by doing, Foren und Freunde (Elektriker, Dachdecker usw.) einiges abgeschaut und angeeignet =) Außerdem macht es doch Spass was eigenes zu erschaffen... Finde ich zumindest =)

    @Diamand Was für Schäden könnten deiner Meinung denn noch auftreten? Ich meine, wenn ich Die Strom- und Wasserleitungen etc entferne ist ja nur noch das blanke Mauerwerk vorhanden...

    Danke für eure Antworten!!! =)

    Übrigens eine Alternative zu dem Kauf dieses Hauses wäre der Bau eines neuen Hauses auf einem Grundstück das ich geerbt habe. Aber allein der Bau eines neuen Hauses kostet ohne Keller und Gartenanlage locker 140.000 Euro. Und ich möchte aus Prinzip nicht mehr als 120.000 Euro für ein fertiges Haus ausgeben (Kredit natürlich).
     
  6. #5 toxicmolotow, 27. März 2014
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    Das mit dem Hobvy kann man glauben oder nicht, aber welche Bank gibt einem Studenten so viel Kredit?

    Muss ein Ertragreiches Studium sein.
     
  7. Rolfi123

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    Könntet ihr bitte so nett sein und auf meine Frage antworten???
    Ich habe extra 120.000 Euro Kredit geschrieben, damit niemand neidisch wird. Ich habe das Geld, aber ist doch auch egal...
    Könntet ihr mir bitte bei meiner Frage helfen?
     
  8. Rolfi123

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    Übrigens: Ich bin in 2 Monaten mit dem Studium fertig... ;-) Mr. "Sparkassenfachwirt" ;-)
     
  9. #8 toxicmolotow, 27. März 2014
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    Dann ändere besser mal deine Berufsbezeichnung bevor es andere tun.

    Man spricht gerne mit Leuten die richtige Angaben im Profil haben.

    Überheblichkeit ist im Übrigen kein guter Ratgeber, aber das wirst auch du im Berufs- und Privatleben noch schnell genug merken. Also mein Tip: Immer schön freundlich bleiben.
     
  10. Rolfi123

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    "Das mit dem Hobvy kann man glauben oder nicht, aber welche Bank gibt einem Studenten so viel Kredit?

    Muss ein Ertragreiches Studium sein. "

    "Überheblichkeit ist im Übrigen kein guter Ratgeber, aber das wirst auch du im Berufs- und Privatleben noch schnell genug merken. Also mein Tip: Immer schön freundlich bleiben"

    Beides haben Sie geschrieben... Finden Sie den Fehler...
     
  11. Rolfi123

    Rolfi123

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    Also.... :-) nun gaanz lieb...

    Wo könnte es denn sonst noch beim Ausbau Probleme geben?

    Danke =)
     
  12. R.B.

    R.B.

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    Jepp, das sieht man an Deiner Aufstellung. Abgeschaut, angelesen, aber nicht gelernt. Es macht halt schon einen Unterschied ob man etwas kann oder nur mal davon gehört hat. Glücklicherweise sieht man später das Unglück nicht....meist nicht.

    Aber da Du eine Meinung hören möchtest, so lange es die Hütte zum Grundstückspreis abzüglich Abrisskosten gibt, kannst Du nicht viel falsch machen. Worst case hast Du halt ein Grundstück das Du bebauen kannst. Über alles Weitere entscheidet ein SV der sich die Sache vor Ort anschauen muss. Bei dem Baujahr und dem beschriebenen Zustand läuft es bestenfalls auf eine Komplettsanierung hinaus. Dafür genügt es aber nicht, dass man ein paar Rohre im Stecksystem zusammenstecken kann. Aber das wirst Du auch noch lernen, jeder hat schon irgendwie Lehrgeld gezahlt.

    Zu Deiner Aufstellung kann man, ohne die Hütte gesehen zu haben, sowieso nichts schreiben.

    Also, auf geht´s. Verkäufer kontaktieren, Preis auf den Tisch, Notartermin. Dann kann´s losgehen. Ich kann mir zwar schönere Hobbys vorstellen als Geld zu verbrennen, aber jedem das Seine.
     
  13. Neutal

    Neutal

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    Als erstes läßt NIEMAND grundlos ein Haus über 10 Jahre leerstehen. Das allein wäre der erste Grund mal nachzusehen was da los ist/ war.
    Wasserschaden und ungeheiztes Haus, nicht belüftet sind ein Garant für die Anzucht von vielen Pilzen, Schimmel und allen anderen Anhängern dieser Spezies. Im Zweifel muß also der Großteil aller organischen Materialien, also auch Holz(siehe Dach/ Tragwerk) entfernt werden, die substanz und Tragfähigkeit des Mauerwerks überprüft werden, sehr Wahrscheinlich eine Großflächige Schimmelbekämpfung durchgeführt werden( Mit entfernen von Putz und Fugen).............
    Im Gesamtpaket wird dies sicherlich kein Schnäpchen, allein Elektrik, Strom, Wasser , Gas sowie Fenster, Wärmedämmung etc laufen zart geschätzt schon im Rahmen von 60-100tsd €.
    Also unbedingt einen Sachverständigen durchjagen und sich nicht selbst überschätzen. Zwischen Sanierung und mal irgendwo was anpappen besteht ein großer Unterschied
     
  14. Zellstoff

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    hat mal was vernünftiges gelernt
    Halllo lieber Rolfi (wg. der Freundlichkeit :D),

    vorab: hast Du die Nutzungsbedingungen des Forums gelesen? DIY ist hier nicht so die Idealanfrage..
    Zum anderen: wie soll einer der Fachleute hier etwas sagen können? nicht mal Du selbst kennst das Haus von Innen..
    Von dem was Du geschrieben hast, bis Abriss ist alles drin.

    Aber allg. kann ich Dir diesen Tipp geben:
    Ich kenne jemand, der hatte ein Schild im Flur hängen, nachdem er ein altes Haus saniert hatte.
    "Wer hat recht viel Geld und ist recht dumm, kauft ein altes Haus und bauts um...."
     
  15. Rolfi123

    Rolfi123

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    Danke für die Antworten... :-)
    Die Eigentümer sind ausgewandert und außer den Leuten die hier in der Gegend wohnen und das kleine Schild im Haus gesehen haben, weiss niemand, dass das zu verkaufen ist ;-)
    Also es steht bei keinem Makler oder so im Portfolio...

    Ich habe das so eingeschätzt: haus für maximal 25.000 Euro + 60.000 für die Sanierung... = Schnäppchenhaus :P

    Fenster bleiben drin, Wärmedämmung kommt außen keine dran... Ich sage nur: Schimmelbrutstation.... ich kenne Leute die vor Jahren ein Passivhaus gebaut haben... Alles isoliert und dicht... Das ganze Haus (aus Holz) schimmelt nun nach rund 10 jahren hinter den Wänden... :P
    Aber gut, dann werde ich um einen Sachverständiger wohl nicht rum kommen.... Weiss jmd. was sowas in etwa kostet?
    Danke! =)
     
  16. Thomas B

    Thomas B

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    Ja...das klingt nach einer gut durchdachten und nachvollziehbaren Kalkulation.

    Angesichts solcher Hirngespinste werde ich wohl zukünftig bei Beratungen durch meine Spaßkassenleute mehr Vorsicht und Nachkontrolle walten lassen.... ;)
     
  17. R.B.

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    :mega_lol::mega_lol:

    und das sagt jemand der eine Hütte kaufen möchte, die 10 Jahre unbeheizt und mit einem Wasserschaden in der Pampa stand.

    Das Internet gehört verboten. Das bringt Leute nur auf dumme Gedanken. :mauer
     
  18. #17 Annette1968, 27. März 2014
    Annette1968

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    Ich finde es mutig, die Kosten für eine Sanierung zu kalkulieren, ohne jemals das Haus von innen gesehen zu haben. :D

    Vom Sachverstand noch gar nicht zu reden......
     
  19. Mikalaya

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    Hm. Ich finde oftmals alte, liebevoll restaurierte Häuser wirklich toll und viel geht da auch in Eigenleistung, das sehe ich im Freundeskreis. Aber das zieht sich dann halt meist auch über Jahre und kostet ein Heidengeld.
    Bei einem Haus mit so gravierenden Schäden würde ich ganz sicher nichts ohne SV gutachten kaufen und mich in deinem Fall wahrscheinlich am Ende der pauschalen Aussage meines Göttergatten anschließen (der mir damit oft viel zu schnell bei der hand ist): Raupe durch, neu bauen..
    Die Hütte klingt (ich irre mich da gern) nach Ärger und Geld in größerer Menge..
     
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  21. Anda2012

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    Von der Bauleitung zum Formularausfüllen
    Also aus meiner reichlichen Erfahrung mit Sanierungen (hab fast nur Sanierungen gemacht):
    Es kostet oft mehr als man denkt, da man häufig die "Überraschung" Karte vergisst.
    An 60.000 glaub ich jetzt, ohne Größe gesehen zu haben etc. mal nicht.

    Mein Ratschlag an Dich wäre: Gehe mit erfahrenen Sachverständigen das Haus mal durch. Durch den Leerstand inkl. Wasserschaden ist die Wahrscheinlichkeit für Schimmel und ähnliches Gezücht wirklich groß, evtl gar Hausschwamm, was m.E. dann das K.O. Kriterium wäre. Da ja anscheinend etwas Geld vorhanden ist: Investiere dieses in vernünftige Gutachten des Hauses. Ich habe leider immer wieder erlebt, dass genau dort anfangs gespart und schlußendlich bitter bereut wurde. Und selbst bei genauer Prüfung: Vieles kann man zunächst nicht einsehen und dann gibts oft noch die böse Überraschung, dich nochmals iins Geld geht.

    Problem eines solchen Hauses wäre: Du unterschätzt die Angelegenheit, kaufst und merkst erst peu a peu, was da auf Dich zukommst. Da Du aber schon mal in den Kauf investiert hast, machst Du weiter und hast am Schluß evtl. immer noch eine alte Bude notdürftig saniert, weil das Geld ausgegangen ist oder oder oder. Hier worst case Szenarios Deiner Wahl einsetzen.

    D.h. Also erst Mal genau vor Ort mit Sachverständigen anschauen, Kostenschätzungen erstellen lassen. Gibts natürlich nicht für umsonst, aber überlege Dir ob Du z.B. 600 Euro oder 60.000 Euro in den Wind schießen willst (Zahlen nach Wunsch nach oben ändern)

    Zweitens: Muskelhypothek: Du hast schon Erfahrung, prima. (ohne Ironie!) Dann weißt Du also ungefähr, wieviel Zeit und Kraft da drinhängt. Jetzt bist Du aber bald kein Student mehr, ich gehe davon aus, dass Du bald eine Arbeitsstelle hast, vermutlich Vollzeit??
    Das macht einen gewaltigen Unterschied! Ich hab als Student haufenweise bei mir selbst und bei Freunden renoviert, saniert etc. Und seitdem die Arbeit anfing kaum noch Zeit dafür gehabt, auch bei meinen Freunden sah es ähnlich aus. Solche Renovierungen wie damals würde wir heute niemals mehr stemmen können. Ich hab bei unserem Haus auch selbst Hand angelegt, ABER habe dafür nirgendwo anders gearbeitet und nur so gings.

    Mein Ratschlag also: Vorsicht, unterschätze nichts, weder das vermeintliche Schnäppchen noch Deine eigene Kraft, noch das Wissen bei Problemstellen (Auswahl Detials, richige Behandlung von Schimmel etc..)
    Vorteil bei einem Neubau ist auch: Du kannst planen nach Deinen Bedürfnissen, Du hast alles komplett neu in einem Aufwasch.

    Ich bin ja nicht gegen Sanierungen, lebe ja davon, *ggg*, aber gegen undurchdachte Sanierungen die meist im Schnäppchenfieber beginnen.
     
  22. #20 Friedl1953, 27. März 2014
    Friedl1953

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    Viele auch ausführliche Antworten, man kan das Ganze auch mit einem Satz beantworten:

    "Wirtschaftlicher Selbsmord ohne Hinzuziehung eines sehr ausführlichen externen Sachverstandes".:motz
     
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