100.000 Euro Preisdifferenz!

Diskutiere 100.000 Euro Preisdifferenz! im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen, wir sehen gerade unsere Hausbaupläne etwas davonschwimmen. Da hier doch einige Experten "rumlaufen" hoffe ich, dass vielleicht...

  1. Paula

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    Hallo zusammen,

    wir sehen gerade unsere Hausbaupläne etwas davonschwimmen. Da hier doch einige Experten "rumlaufen" hoffe ich, dass vielleicht auf diese Weise etwas Licht ins Dunkle gebracht werden kann.

    Zu den Plänen:

    Grundstück mit 460 qm im Reinland ist gekauft und voll bezahlt.
    Darauf soll ein Einfamilienhaus gebaut werden:

    Maße 11 m breit, 10 m tief
    massiv
    verklinkert
    Friesengiebel vorne, 1 m hervorspringend, ca 3 m breit
    Dachneigung zwischen 40 und 45 Grad
    teilweise bodentiefe Fenster
    Sprossenfenster
    2 Dachflächenfenster

    2 Küchen, 2 Badezimmer (da Generationenhaus)

    Haus sollte mindestens Kfw 60 Standard erreichen
    Erdwärmeheizung mit Tiefenbohrung
    Fußbodenheizung überall

    Keller, WU-Beton, gedämmt

    Wir sind mit diesen Vorgaben und groben Skizzen welche Räume und wie groß zu fünf Baufirmen gegangen. (Ja, ich weiß, der Vergleich von Äpfeln und Birnen, aber irgendwie muss man ja mal anfangen)
    Eine schied schon nach dem Vorgespräch aus, da uns der Verkäufer unmögliche Raumaufteilungen vorschlug und die Chemie überhaupt nicht stimmte. Eine weitere baten wir um ein Angebot eines Hauses "von der Stange". Dies passte aber nicht zu unserem Vorstellungen und dem Bebauungsplan, fiel daher auch weg.

    Nr. 3 bot uns einen Hauspreis von knapp 240.000 Euro an, allerdings ohne Kellerdämmung

    Nr. 4 kam auf einen Kaufpreis von erst einmal 295.000 Euro. Nachdem wir allerdings alle Dinge herausgerechnet hatten, die der Verkäufer von sich aus dazugepackt hatte (zusätzliche Fenster, Speicherausbau inkl. Treppe), kamen wir auf 265.000 Euro. Zwei Wochen später machte er ein neues Angebot von 255.000 Euro mit der Begründung einer besonderen Aktion seiner Firma.

    Das Ergebnis von Nr. 5, einer kleinen regionalen Firma bekamen wir heute vormittag "serviert". 309.000 Euro für das Haus mit normaler Gasheizung. Noch einmal 30.000 Euro für die Erdwärmeheizung und die bessere Dämmung.

    Das letzte Angebot hat uns erst einmal geschockt. Diese Summe sprengt absolut unser Budget. Leider, denn mit dieser Firma hätten wir gerne gebaut. Firma Nr. 3 ist aus dem Rennen, da Angebote schlampig waren und unsere Änderungswünsche überhaupt nicht beachtet wurden, teilweise mit einer Wartezeit von 4 Wochen. Firma Nr. 4 ist sehr groß und leider auch sehr unpersönlich. Das Vertrauen wäre einfach nicht da.

    Was soll man darüber denken, wenn für das eigentlich oberflächlich gesehen gleiche Haus ein Unterschied von 100.000 Euro liegen? Bauen die günstigeren Firmen dann mit absolut null Qualität?

    Es geht um ein eher einfach ausgestattetes Haus. Keine goldenen Wasserhähne, kein BUS, keine Gauben, Erker etc. Natürlich gibt es auch in den Details viele Unterschiede, aber 100.000 Euro? :eek:

    Wir sind sehr entmutigt und würden die Baupläne fast schon wieder auf Eis legen.

    Gibt es Leidensgenossen oder Fachmänner/frauen hier die mal Ihre Erfahrungen berichten können?

    Paula
     
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  3. Landbub

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    Hallo,

    ich befürchte, du wirst keine brauchbaren Antworten bekommen, solange nicht mehr Details bekannt sind. Hast du nur eine Summe genannt bekommen oder ist diese auch aufgeschlüsselt nach Gewerken?
     
  4. Paula

    Paula

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    Hallo Landbub,

    nein, in die Karten gucken lassen sich die Firmen leider nicht. Nur bei einer Firma waren Extras wie KfW 60 Paket (25.000 €), Klinker (10.000 €) aufgedröselt. Alle Firmen haben von uns die gleichen Vorgaben bekommen, also die, die wir selbst bestimmen können, wie Wohnfläche, Grundriss, Tiefenbohrung etc.
    Bei dem Gespräch heute mittag wurde der Verkäufer auch noch ziemlich agressiv als wir erschrocken feststellten, das er unser vorgegebenes Budget "mal eben" um 80.000 € überschritten hatte. Beim Vorgespräch meinte er, für das Budget würde man schon gut was hinbekommen. Anscheinend doch nicht.

    Wenn jede Baufirma das Haus auf das Grundstück stellen würde, natürlich rein fiktiv, ist es klar, dass sie nicht alle komplett gleich wären. Aber über Differenzen im 6stelligen Bereich kann ich absolut nur den Kopf schütteln. 20.000 oder 30.000 verstehe ich, aber 100.000. :confused:

    Paula
     
  5. #4 Carden. Mark, 27. Oktober 2007
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    Angebot und Nachfrage bestimmen nunmal den Markt.
    Könnte es sein, dass die Teuerste Fa. ausgelastet ist?
     
  6. mls

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    is doch klar.

    "firmen" (tatsächlich wohl eher gü´s) die regelmässig angebote auf
    basis solch "detaillierter" anforderungsprofile abgeben,
    haben entsprechend
    geringe erfolgsquoten, aber jede angebotserstellung kostet geld.
    wenn 9 von 10 angebote just for fun erstellt werden, müssen die kosten
    dafür trotzdem getragen werden - d.h., umlegung der kosten und verteuerung
    jedes einzelnen angebotes.

    wer als gü überleben will, kommt um planung nicht herum.
    auch das kostet geld - umso mehr, je öfter der bieter mit "sparversuchen" auf
    die nase gefallen ist.

    wenn ich was von generationenhaus und 2 küchen lese, assoziiere ich
    entsprechende wohnfläche und gebäudegrösse.
    klar, dass mehr haus mehr geld kostet?
     
  7. #6 Hundertwasser, 28. Oktober 2007
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    Ohne genauere Angaben werden die Preise immer differieren. Stelle dir mal vor:
    Ein Auto, fünf Sitzplätze, ordentlich Transportkapazität, Heizung, Klima, Airbags.

    Dafür gibt es einen Dacia Logan um die 10.000 € oder einen VW Passat für 30.000 €.

    Du wirst also genauer werden müssen. Andeiner Stelle würde ich einen Architekten beauftragen, mit dem die Details absprechen, Pläne machen und dann die Leistungen ausschreiben lassen.
     
  8. #7 VolkerKugel (†), 28. Oktober 2007
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    Was ich noch nicht ganz kapiere ...

    ... Ihr habt ein Grundstück, auf dem man maximal im Erdgeschoss 130-140 m² Wohnfläche unterbringt. Oder wird´s kleiner und 2geschossig? Oder wird nur das Dach ausgebaut (der Friesengiebel deutet darauf hin)?

    Die Planungskosten fallen doch auf jeden Fall an (beim GÜ sind sie halt nur "unsichtbar" im Gesamtpreis enthalten).
    Warum beauftragt Ihr denn nicht einfach erstmal nen Architekten mit einer Planung, um die Äpfel/Birnen-Situation auszuschalten?
     
  9. Paula

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    Wie genau sollte man denn werden?
    Wir wollen ein Einfamilienhaus, 1 Vollgeschoss mit ausgebautem Dachgeschoss. Auf jeder Etage ein Badezimmer, jeweils ca. 8 qm, und zusätzlich im Dachgeschoss in einem Zimmer die Anschlüsse um später eine Küche draus zu machen. Wohnfläche gesamt ungefähr 170 qm. Das ist groß, aber nicht riesig.
    Das Erdgeschoss soll Bereich meiner Eltern werden, um im Alter keine Treppen laufen zu müssen. Das Dachgeschoss soll mein Bereich werden.

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, das ein Haus mit identischem Grundriss und sehr ähnlicher Ausstattung einen Preisunterschied von 100.000 Euro in den Angeboten verursachen kann.

    Und beim Auto weiß man ja schließlich auch, ob der Wagen nun ESP hat und wieviele Airbags eingebaut sind. Man kann also doch vergleichen, einfach durch die vorgegebenen Fakten.

    Paula
     
  10. #9 VolkerKugel (†), 28. Oktober 2007
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    Weißt Du ...

    ... wie viele "hundert" Möglichkeiten es gibt, diese Vorstellungen auf den 460 m² Grundstück zu verwirklichen?

    Und da wunderst Du Dich, wenn Du mit diesen Pauschalangaben 4 verschiedene Angebote kriegst?

    Glaub´s einfach: So wird das nix!
     
  11. mls

    mls Bauexpertenforum

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    dann is das doch ganz einfach ;)
    vermutlich argwöhnst du aber selbst, dass es eine reihe harter und weicher
    fakten gibt, die deinem vergleich nicht zugänglich sind?
     
  12. Landbub

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    Witzig. In einem anderen Thread habe ich 1800 EUR Baukosten pro qm als groben Richtwert genannt. Damit wärst du bei deiner Bude bei 306k
    Andere meinten, man könne auch schön für 1200 EUR / qm bauen. Damit wärst du bei 204k und schon ist der Unterschied >100k.

    Rechne doch mal den Rauminhalt aus. Damit kann man angeblich ein wenig genauer schätzen als mit qm-Preisen. 250 bis 300 EUR / Kubikmeter, damit sollte man hinkommen (sagt man so).

    Willst du zuverlässige Infos, kommst du um (Grob-)Planung und Ausschreibung der teuren Gewerke (Mauerer, Zimmerer, Heizis) nicht rum
     
  13. #12 Manfred Abt, 28. Oktober 2007
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    noch ne Meinung

    Hallo Paula,
    Wie konkret sind die denn, wollt ihr wirklich oder nur halbherzig?
    Ihr startet falsch
    wieder falsch.
    ist eigentlich durch bisherige Beiträge rausgekommen: ihr geht das ganz grundsätzlich falsch an. Zurück nach oben: wenn ihr wirklich wollt, steckt ALLE EURE KAPAZITÄTEN in die Suche nach dem RICHTIGEN Architekten. Wenn ihr nur bauen wollt, wenns gut passt, dann sucht euch einen guten Architekten, gebt ihm Infos über Wohnziel und Kostenrahmen und beauftragt zunächst den Vorentwurf. Stellt sicher, dass ihr einen guten Vorentwurf bekommt und dann seht ihr klar.
     
  14. sepp

    sepp

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    wenn ich diesen müll lese :
    friesengiebel, verklinkert, sprossenfenster ..............

    warum gehst du nicht zu der fertighausklitsche bei dem du das gesehen hast?
     
  15. aubauewill

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    3 Experten, 4 Meinungen ähm 4 Baufirmen, 100k Differenz.
    Ich denke dass es so ausgeht hätte dir jeder vorab schon sagen können.

    Du wirst nicht BT,GÜ oder Sonstwas miteinander im ABO vergleichen können.
    Kann es sein dass Fa.Nr. 5 einfach am wenigsten weggelassen / Vergessen hat? Und die anderen bis die Hütte fertig werden würde auf min. den selben Preis kommt?
    Bei eurem Anspruch - Generationenhaus, würde ich wie bereits erwähnt wurde, zu einem Planer - Archi gehen und mit ihm darüber sprechen.
    Teurer wie mit BT, GÜ wirds ned. Es sei denn ihr nehmt Aktionshaus "pipapo", weil die Pläne nur minimalst angepasst werden müssen....

    Die Ausschreibungen die vom Archi gemacht werden, da kannste dann die Äpfel miteinander vergleichen.

    Elvis
     
  16. Paula

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    Wenn es so halbherzig wäre, warum haben wir uns dann ein Grundstück gekauft? Und warum konnten uns die Firmen eigentlich ein Angebot vorlegen, wenn wir keine konkreten Vorstellungen haben?

    Was muss man denn noch wissen/planen außer Grundriss und Ausstattung des Hauses? Das was wir den Generalübernehmern (also Firma übernimmt auch Planung, ist doch richtig GÜ?) in die Hand geben, würden wir auch einem Architekten so geben. Maßstabsgerechter Grundriss mit eingezeichneten Fenstern und Türen und Vorstellungen von der Ausstattung des Hauses (Wärmepumpe mit Tiefenbohrung, Fußbodenheizung, Klinker, Friesengiebel, 2 Bäder mit Dusche und Badewanne, Stahlbetontreppe, etc.) Und das alles abgestimmt auf unseren Bebauungplan und den Schnitt des Grundstücks.

    Wie soll man den anders vorgehen, um abzuschätzen, ob man sich das Haus überhaupt leisten kann? Natürlich haben wir eine Liste, mit Dingen die dann einfach weggelassen werden können (z. B. die Sprossenfenster, der Klinker, der Friesengiebel). Aber gefallen sollte einem das Haus dann doch schon, oder?

    Paula
     
  17. aubauewill

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    Ich dachte Anfangs das geht auch wie beim Fernsehkauf.
    Gehts aber ned.

    Natürlich geben die ein Angebot ab, die wollen ja den Kunden gleich verhaften. So kann er nicht woanderst Unterschreiben.
    Wie schauts mit Sachen wie - Hauseingangspodest, Terasse, Eingangstür, Baustelleneinrichtung, Hausanschlusskosten, Erdarbeiten....nur mal auf die schnelle ohne viel nachzudenken aus? Hier kann ordendlich was dazukommen.
    Welche Dachdeckung, Rinnen, Fenster Holz o. Kunststoff, Wände Massiv was? Keller gedämmt wieviel?.... Bad ist nicht gleich Bad. Der eine hat Baumarktware, der andere etwas ansehnlicheres. Innentüren?
    Wie das Beispiel vorhin mit dem Autokauf, kann man locker das doppelte verbraten, ohne dass es Luxus ist!
    Bei uns hat der Archi € 300 / m3 angesetzt. Als Vernünftigen Wert, kein Luxus.

    Wir haben zwischen BT und Archi zu Entscheiden gehabt.
    Die Vorgehensweise, die Tips aus den Foren (gespräche mit einzelnen) haben uns für die Archi Variante entscheiden lassen.

    Elvis
     
  18. Paula

    Paula

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    Terasse, Hauseingangspodest in Eigenleistung.
    Eingangstür, Baustelleneinrichtung, Erdarbeiten (bis auf Entsorgung) im Preis, Dachrinnen aus Zinkblech, Fenster Kunstoff, Wände Kalksandstein, Sanitärobjekte: Armaturen ca. 150 Euro pro Stück, Waschbecken und Toilette nicht über 200 Euro (ums genau zu sagen, bei mir Waschbecken 192 Euro, Toilette 172 Euro). Fliesen ca. Materialwert von 30 Euro (schon vorab geklärt), Bodenbeläge und Malerarbeiten wie Tapeten und Farbe in Eigenleistung, Innentüren im Wert von 250-300 Euro (inkl. Zarge und Drückergarnitur),
    Keller aus WU-Beton wegem stauendem Sickerwasser, nicht ausgebaut, Lichtschächte mit Gitterabdeckung und druckwassergeschützt, 8 cm Perimeterdämmung ...

    Hausanschlüsse bieten die wenigsten Firmen an, daher fällt das auch bei uns unter Baunebenkosten, in unserem Fall ca. 10.000 Euro (Strom, Wasser, Kanal und Telefon, mit den Stadtwerken geklärt). Hauseingangspodest und Terasse fällt bei uns unter den Posten Aussenanlage, daher auch Baunebenkosten. Bei Bodenbeläge und Farbe das gleiche Spielchen.

    Weiter gehts mit Pflaster für Wege und Auffahrt, Zaun, Sichtschutz. Aussenanlage. Pflanzen nehmen wir aus dem alten Garten mit. Garage wurde durch Carport ersetzt.

    Baunebenkosten haben wir mit 50.000 veranschlagt und eingeplant. Eiserne Reserve bleibt trotzdem noch auf dem Konto.

    Der Keller wird bei uns wohl als der größte Luxus gelten. Für ihn sind 45-50.000 Euro veranschlagt. Da sind sich alle Firmen wenigstens einig.
    Geht leider nicht ohne.

    Rücklage für Abtransport der überschüssigen Erde ist auch vorhanden.

    In den Angeboten der Firmen ist das fast alles identisch. Die Teuerste hat bloß eine Baubeschreibung, die ungefähr halb so genau ist, wie die der billigsten. Wenn es um Vertragsleistungen geht, könnte die Teuerste also am Haus am meisten weglassen. Vor Vertragsabschluss werden wir die Unterlagen allerdings noch einmal unabhängig überprüfen lassen.

    Hab hier irgendwie das Gefühl, ich müsste mich verteidigen. :confused:

    Paula
     
  19. aubauewill

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    Prüfen durch Juristen?

    Verteidigen? - Quatsch. Ist ja euer Ding!

    Soll nur als Anregung dienen...wo uns die Unterschiede aufgefallen sind.
    Vermesser, Statiker, Aushub kommt von Baufirma?
    Bodenplatte und was drunter kommt inkl. Kanalanschluss auch?
    Bauleitung und Überwachung der korrekten Ausführung (Vertretung eurer Interessen) durch wen?

    Gewinn, Preisgarantie -> Aufschlag in der Kalkulation durch BT,GÜ, Bauleitung, Bauüberwachung, Vertragsprüfung, evtl. Archi kosten wg. Individ. Grundriss, sind Pos. wo das Architektenhonorar wieder drinn ist.
    Nur als Anregung.

    Elvis
     
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  21. #19 Ralf Dühlmeyer, 29. Oktober 2007
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    Auch wenn es als der nächste Angriff ausgelegt wird.
    Ihr habt auf der Stirn stehen - OPFER.

    GÜ´s machen dieses Geschäft jeden Tag, die erkennen Ihre schlachtreifen Schweine am Gang. Und die ziehen Euch das Fell über die Ohren, bevor Ihr überhaupt bemerkt, daß Ihr ein Fell habt.

    Toll, Ihr habt Fliesen, Klo und Waschbecken festgeschrieben. :bounce: Habt Ihr ne Ahnung, wieviel Rabat der GÜ auf den Euch bekannten Preis kriegt - neeee. Ihr knausert und verschenkt 20, 30 % am Material.
    Aber ich weiß ganz genau, was mich der Kram kostet :mauer. Nö!

    Und das, was wirklich preisrelevant ist, nämlich Materialqualtiäten, Dämmwerte der einzelnen Bauteile, usw. ist mit fünf Worten abgetan.
    Nur merkt Ihr das nicht, weils nicht Euer täglich Brot ist.

    Ihr siebt doch jetzt schon nach dem Preis und schielt immer nur nach unten rechts.
    Wie dick die Baubeschreibung ist, hat doch keinen Belang. Interessant ist doch nur, wie gehaltvoll sie ist.
    Es gibt auch gute GÜ - aber die sind hochpreisig.

    Vielleicht solltet Ihr mal nicht überlegen, wo Eure Hühneraugen liegen, auf die wir hier angeblich treten, sondern darüber, wo der Fehler in Eurem Ansatz liegt. Oder besser, daß der Ansatz ein einziger Fehler ist.

    Immerhin - irgendwo muß was geklingelt haben, sonst wärt Ihr nicht hier. Also folgt mal dem leisen Klang dieses Klöckleins - es könnte auf den richtigen Weg führen.
    MfG
     
  22. Paula

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    Das Glöcklein führt uns also direkt zum Architekten bei dem wir doch genauso Opfer sind wie bei den GÜ's.

    Wenn wir wirklich so blauäugig wären, dann hätten wir jetzt beim ersten Gü einen Vertrag gemacht bei dem wir angeklopft haben, der war schön billig. Der hätte uns bestimmt ein superschönes Haus dahingestellt. Und das wir in den Keller hätten springen müssen, weil die Kellertreppe fehlte, das wär doch nun wirklich eine Kleinigkeit, der Rest wär dann schon o.k. gewesen! :frust

    Wir haben doch noch gar nichts unterschrieben. Und ein GÜ dem wir sagen welche Vorstellungen wir haben und welches Budget dafür zur Verfügung steht, der uns daraufhin sagt, das wär ja kein Problem damit käme man hin. Drei Wochen später geht man also wieder hin, wird mit Kaffee abgefüllt, die Planung wird besprochen, danach das weitere Vorgehen. Und dann bekommt man einen Preis genannt, der weit weg von Gut und Böse ist. Ist doch klar, dass er seinen Auftrag auf diese Weise auch nicht bekommt. Dann lieber von vornherein sagen: Tut mir leid liebe Leutchen, aber für den Preis können wir Ihnen das Haus nicht bauen. Vielleicht verzichten sie lieber auf dies und jenes. Dann würde das preislich hinhauen. Aber nee, man wird weiter verarscht und auch noch blöd angemacht, wenn man erklärt, das hätte man so nicht abgesprochen.

    GÜs sind doch dafür da, dass man alles aus einer Hand bekommt? Oder?

    Der Schritt zum Architekten wird wohl wirklich unser nächster Schritt werden. Und wie merkt man, ob der was drauf hat?

    Paula
     
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