15 cm dicke Betonplatte rund ums Haus

Diskutiere 15 cm dicke Betonplatte rund ums Haus im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo, Ich muss immer wieder feststellen das rund um mein Haus eine ca. 15 cm dicke und 1,5 m lange Betonplatte gegossen ist. Diese ist direkt an...

  1. #1 Guenter1234, 9. August 2013
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    Hallo,

    Ich muss immer wieder feststellen das rund um mein Haus eine ca. 15 cm dicke und 1,5 m lange Betonplatte gegossen ist. Diese ist direkt an die Wand wenn kein Keller vorhanden direkt an die Fundamentplatte gegossen worden.
    Feuchtigkeit und Pflanzen können mehr oder weniger leicht durch die Stoßfuge. An vielen stellen ist die Betonplatte auch schon unter einer dicken Erdschicht verschwunden.

    Was ich mich jetzt Frage?
    Hatten die Menschen vor 60 Jahren viel Spaß ab betonieren?
    Oder macht so eine Hausumgießung einen wirklichen Sinn?

    Danke mal

    Grüße Guenter
     
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  3. H.PF

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    früher hatten die Leute noch keine ordendliche Möglichkeit zu verdichten... Deswegen wurd sich so beholfen...
     
  4. #3 Guenter1234, 9. August 2013
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    Was hat den die Betonumrandung mit dem Verdichten zu tun ????
     
  5. H.PF

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    dann sackt alles gleichmäßig...
     
  6. #5 Guenter1234, 9. August 2013
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    hm ok ich stehe immer noch auf dem Schlauch

    Das Haus wurde gebaut. Dann hat man die Betonumrandung gegossen. Also nicht aus technischen Gründen?
    Nur das es sich schön gleichmäßig senkt???
    Das ist doch die Arbeit nicht wert......
     
  7. mls

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    ja. manche heute noch ;)

    nein. oder ist flächenversiegelung und abdichtungspessimierung
    sinnvoll?
     
  8. #7 Guenter1234, 9. August 2013
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    die Betonumrandung soll somit das Haus vor Feutigkeit schützen?

    Nur doof das die Stoßfuge nicht versiegelt wurde..........
     
  9. H.PF

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    Nee, Abdichtungsoptimierung-Abdichtungspessimierung...

    Negativer wirds...

    Es ist Bodenversiegelung, heute gibts viel bessere Lösungen...
     
  10. #9 baufix 39, 9. August 2013
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    "früher hatten die Leute noch keine ordendliche Möglichkeit zu verdichten"

    :mega_lol:

    oh mann, warst Du da noch nicht auf der Welt??
     
  11. H.PF

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    vor 60 - 70 Jahren waren die Möglichkeiten noch nicht so sehr ausgefeilt. Da gabs Frösche, da gabs Grabenstampfer aber wenn ich das so richtig im Kopp habe noch keine Rüttelplatten...
     
  12. ralf9000

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    Na ja, erstes heißen die Vibrationsplatten und die gabe es schon 1960, da war die Düsseldorfer Firma Losenhausen Maschinenbau AG führend und die ersten waren die

    • AT5000 mit Deutz Wasserverdampfer Motor (groß) und
    • AT2000 mit liegendem Farymann Motor (klein)
    Die wurden damals in hohen Stückzahlen verkauft und jeder gute Tiefbauer hatte eine oder wollte eine ...

    PS: Mal öfters in Deutsche Museum nach München fahren und sich weiterbilden, da steht eine AT5000.
     
  13. ralf9000

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    Nochmal nachgeschlagen, die AT5000 gibt es seit 1950 und sieht so aus:

    [​IMG]

    Produktion sah so aus:

    [​IMG]

    Alles nachzulesen unter dem Link.
     
  14. #13 wasweissich, 9. August 2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    holger hat aber recht , die mit der bodenplatte zusammen gegossenen terrassenbetonplatten und eingangspodeste hatten durchaus den sinn , ein absacken der terrasse im bereich der baugrube zu umgehen .

    und es wird immer noch gerne genommen :mauer
    weil: haben wir schon immer so gemacht ....

    und die grobmotorischen verdichtungsmaschinen der damaligen zeit waren zum verdichten der baugrube beim EFH ziemlich ungeeignet .
     
  15. ralf9000

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    Dann erklär mal bitte warum eine AT2000

    [​IMG]

    ungeeignet war, die heutigen Vibrationsplatten unterscheiden sich nur marginal, sind eine Kopie und keine große Weiterentwicklung. Auch die Leistungsdaten und das Eigengewicht sind nicht groß von den Heutigen unterschiedlich. Da ist 60 Jahr Stagnation in der Entwicklung, keine Innovation mehr ...
     
  16. H.PF

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    Weil keiner darauf Zugriff hatte... Hier war man doch froh, wenn man einen Bagger hatte... Hier wurden die Baugruben in den 50er Jahren noch von Hand ausgeschachtet und du erwartest das man da eine Rüttelplatte hat?
     
  17. #16 wasweissich, 9. August 2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    ja dann .....
     
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  19. #17 rolf a i b, 9. August 2013
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    mach mal lagenweise verdichtung mit den dingern in einer 2,5 m tiefen baugrube und 1 m breite und arbeite dich in 30 - 50 cm schichten hoch. die waren nur als flächenverdichter im strassen- und wegebau zu gebrauchen.
     
  20. JamesTKirk

    JamesTKirk Gast

    Ich möchte mal die Wand, den Unterzug oder die Stütze sehen, die Du mit dieser Platte verdichten willst. So eine ähnliche Bauweise für horizontale Bauteile gibt es aber immer noch, allerdings werden Walzen verwendet und das Ganze nennt sich dann "Walzbeton". Wird bei Hallenböden an und ab gemacht ...

    Die Betone von früher unterscheiden sich schon massiv von den heutigen, da es keine flüssigen Zusatzmittel wie z.B. Fließmittel gab. Der Beton wurde in der Regel als Stampfbeton eingebaut, d.h. der Beton wurde in die Schalung reingestampft.
     
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15 cm dicke Betonplatte rund ums Haus

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