35cm Bimshohlblockstein + Dämmung

Diskutiere 35cm Bimshohlblockstein + Dämmung im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Einen schönen guten Morgen ! Ich bin recht neu hier. Mein Name ist Thomas und ich komme NRW. Ich habe mir mit meiner Freundin eine...

  1. Flip74

    Flip74

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    Einen schönen guten Morgen !

    Ich bin recht neu hier. Mein Name ist Thomas und ich komme NRW. Ich habe mir mit meiner Freundin eine Bestandsimmobilie aus dem Jahr 1956 gekauft.

    Die Eigentümer wohnen zurzeit noch im Objekt, Ende Februar wird das Haus geräumt und es erfolgt die Schlüsselübergabe.

    Das Objekt hat eine sehr gute Grundsubstanz und ist durchweg instandgehalten worden. Z.B. neue Gaszentralheizung aus dem Jahr 2004, neues Hauptbadezimmer im ersten OG aus 2010 sowie eine vollständige Kanalinstandsetzung ebenfalls aus dem Jahr 2010. Rechnungen über alle Gewerke liegen vor.

    Geplant ist ab März eine vollständige Renovierung / Sanierung des Objektes.
    Das Gebäude wurde wie oben bereits erwähnt vom Eigentümer 1956 in Massivbauweise errichtet. Die Mauern bestehen aus 35 cm dicken Bimshohlblocksteinen und sind verputzt.

    1970 wurde eine Kunststoffverklinkerung angebracht. Diese soll im Zuge der Sanierung entfernt werden.

    Die Fassadensanierung soll aus Mitteln des KFW Förderprogramms 152 realisiert werden. Als Förderungsvoraussetzung darf bei der Außenfassade ein
    maximaler U-Wert von 0,20 erreicht werden.

    Meine Frage ist jetzt, wie hoch ist normalerweise der U-Wert des Mauerwerkes bzw. wie dick muss eine Dämmung ausfallen, um diesen wert zu erreichen?

    Freue mich über zahlreiche Antworten.


    Tom
     
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  3. Lebski

    Lebski Gast

    KfW-Förderung setzt eine Planung und Bauleitung vorraus, diese muss nachgewiesen werden. Mit demjenigen also solche Sachen besprechen.

    Es gibt auch einen U-Wert Rechner im I-Net, fürs erste Abschätzen.

    http://www.u-wert.net/berechnung/u-wert-rechner/
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Bist Du sicher, dass die Steine 35cm dick sind?
    Oder beträgt vielleicht die Wanddicke 35cm?

    Ich kenne Bimshohlblock nur mit 24cm und 30cm, aber 1956 hatte ich auch mit "Bauen" nichts am Hut, denn damals war ich noch nicht geboren.

    Was weißt Du noch über den Wandaufbau? Innen GK? Evtl. mit Dämmung?

    Der U-Wert wird wohl um die 1W/m2K liegen, evtl. auch knapp darunter. Das läuft dann auf min. 14cm WDVS mit WLG035 hinaus. Genauer lässt sich das mit dem U-Wert Rechner abschätzen, aber Vorsicht bei der Eingabe der einzelnen Schichten. Der Wandaufbau sollte also schon etwas genauer bekannt sein.

    Gruß
    Ralf
     
  5. Flip74

    Flip74

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    Hallo,

    wegen der Wandstärke schau ich daheim noch mal lieber in die alten Bauunterlagen.

    Innen ist normal verputzt. Mehr nicht.

    Ich hatte vorhin schonmal in die U-Wert Berechnungstabelle die Wandstärke mal mit 350 und 300 mm angegeben. Bei 300 mm lag der U-Wert bei 1,0. Aber ich bin mir durchaus bewußt, dass die Tabelle nur als grober Anhaltspunkt dienen kann.

    Ich schau später nach wie dick das Mauerwerk tatsächlich ist und gebe dann bescheid.

    Trotzdem schonmal danke für dein Posting.

    Tom
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Für den U-Wert MIT Dämmung macht es kaum einen Unterschied, weil die Wärmedämmung des WDVS mit WLG035 weitaus besser ist als die des Mauwerks.

    Gruß
    Ralf
     
  7. Flip74

    Flip74

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    Guten Abend !!

    Hier mal die Baubeschreibung von damals:

    Der Baugrund ist gut. Bankette und Fundamente in Kiesbeton M.1:10. Kellermauerwerk aus 30 cm starkem Betonfertigsteinen. Aufgehendes Mauerwerk aus Bimshohlblocksteinen, Kaminmauerwerk aus Ringofensteinen in verl. Zementmörtel. Decke über Keller- und Erdgeschoß aus I Träger bezw. Kiesbeton M.1:6. 1/2 Stein Wände aus Ringofensteinen in verl. Zementmörtel. Das Dach wird als Satteldach in Holzkonstruktion ausgebildet. Dacheindeckung rote Rheinland- oder Idealziegeln. Hängerinnen u. Abfallrohre aus Zink. Dachaufbauten verschiefert.

    Der Sockel wird rundlaufend mit ausgesuchten Vormauersteinen verblendet und gefugt. Alle übrigen Mauerflächen in Triererkalkputz mit wasserdichtem Zementunterputz. Innere Wand- und Deckenflächen in Kalkmörtel in 2 Lagen.
    Kellertreppe aus Beton, geschoßtreppe aus Holz. Die Decken erhalten eine 6 cm starke Bimsauffüllung und als Fußboden Steinholz.

    Die Baubeschreibung ist vom 16.01.1954.
     
  8. Baukram

    Baukram Gast

    @Flip74,
    den Aufbau kenn ich noch selber,zur Erklärung:
    die Beton-Kellersteine 30x24x24stammen vom Hafke-Werk-Opladen (heut Leverkusen)
    scharfkantige Betonsteine (meißt als Kellersteine), wenn die naß waren haste die Fingerkuppen durch.
    das andere Mauerwerk müßten die 24cm Bims-Hohlblocksteine, entweder in Festigskeitklasse V25 oder V50 sein.
    "Ringofensteine" sind gebrannten Mauersteine ca. 25x12x6cm.
    die Mischungsverhältnisse Beton, waren schon was "mager" aber das hält sicher heut auch noch.
    über die Dämmung können die Spezis mehr sagen.
     
  9. Flip74

    Flip74

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    Mit "Leverkusen" hatte der Verkäufer auch was gesagt ......

    Wie dick das Mauerwerk aber tatsächlich ist seh ich aber erst wenn diese komische Plastikverklinkerung usw entfernt ist.

    Bin mal gespannt.
     
  10. Baukram

    Baukram Gast

    die Mauerstärke kannste doch so ungefähr an den Fenstern ausmachen,
    ich denke mal es sind 24cm Mauerwerk + halt was noch so vorgesetzt wurde.
    mehr kann ich ohne ein Foto der Fassade auch nicht sagen.
    es wäre schon von Vorteil wenn du einen "Fachmann" in Deiner Nähe oder Verwandschaft hättest der das Gebäude sich mal anschaut.
    ein wenig (oder mehr) Ahnung sollte der schon haben.
     
  11. Flip74

    Flip74

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    Das waren bisjetzt auch nur meine Informationen aus Gesprächen mit dem Eigentümer sowie die Sichtung der Bauunterlagen. Noch ist das EFH ja vom Eigentümer bewohnt.
    Als wir uns zum Kauf entschieden haben, hat sich aber mein Nachbar (Maurermeister) das Objekt angeschaut. Dabei ging es aber primär um die grundlegende Bausubstanz und das z.B. keine Feuchtigkeit im Keller ist.
     
  12. Flip74

    Flip74

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    Hallo Zusammen !

    Ich muss meinen alten Beitrag wieder hochschieben und aufwärmen. Am Samstag war der Energieberater da. Aus diesem Grund hatte ich vorher schon einige Teile meiner "Plastikverklinkerung" abgemacht.

    Jetzt hab ich Gewissheit. Das Mauerwerk ist ein 24 cm Bimshohlblockstein zzgl. Innen und Außenputz. Bin insgesamt also auf 27 cm Wand gekommen.

    Jetzt gehts um die Frage welches WDVS ich nehme. Ausscheiden tun generell die Produkte wie Styropur, Polysterol usw usw. Die will ich nicht an die Fassade machen.

    Die Vakuum Dämmungen sind mir zu teuer

    Scheiden also schon mal so grob 60 % (so circa) der möglichen WDVS Systeme aus.

    So grundsätzlich könnte ich mich ja mit einem WDVS auf Basis von Steinwolldämmplatten
    anfreunden.

    Würde mich freuen, wenn sich dazu jemand äussern könnte.

    PS: Ich hoffe mein Beitrag bzw. meine Frage ist in der Form zulässig....

    Thomas
     
  13. R.B.

    R.B.

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    Dann lag ich mit meiner obigen Schätzung gar nicht so schlecht. Also ab 14cm in WLG035.

    Stellt sich jetzt nur noch die Frage, ob Du auch bereit bist den Aufpreis für eine MiWo Fassadendämmung zu bezahlen.

    Gruß
    Ralf
     
  14. Flip74

    Flip74

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    Genau, der Energieberater hat auch gesagt das wir ungefähr bei einer Dämmstärke von 14 cm liegen. Ich soll mir jetzt aber das Material auswählen und ihm das mitteilen, damit er das alles berechnen kann.

    Mehrpreis für MiWo. Wenn ich viele andere Dämmmaterialien ablehne, muss ich wohl oder übel in den sauren Apfel beissen.

    Würdest Du / würden Sie mir denn zu einseitig beschichteten Steinwolldämmplatten raten?
     
  15. R.B.

    R.B.

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    Geschmackssache, mein Favorit bleibt EPS, in dem Fall Neopor, also mit Graphit versetzt.

    Gruß
    Ralf
     
  16. flo79

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  17. Flip74

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    Hallo,

    ersteinmal vielen Dank für die Antworten.

    Ich habe bloß so ne totale Abneigung gegen dieses Chemiezeug an der Hausfassade.

    Ich habe irgendwie bedenken, auch wenns bescheuert klingt, das solche Platten Dämpfe in den Innenraum abgeben könnten und man krank wird und man nicht weiß warum. Versteht mich bitte jetzt nicht falsch.

    Und des Weiteren habe ich mir die Berichte angesehen über dieses massive Brandrisiko falls mal was passiert.

    Aus den beiden Gründen resultiert meine Abneigung.

    Unabhängig davon, ob das ein guter Dämmstoff ist oder nicht.

    Grüße

    Thomas
     
  18. flo79

    flo79

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    Ok, wenn du es nicht möchtest dann nimm halt Miwo- oder Holzfaserdämmplatten ab 140 mm aufwärts.
     
  19. R.B.

    R.B.

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    Das ist ja kein Problem, Du bezahlst die Musik, also bestimmst Du auch was gespielt wird. Ich werde mir jetzt nicht die Mühe machen und Deine Argumente widerlegen, das haben wir hier im Forum schon oft genug gemacht.

    Lass Dir doch einfach von einer Firma einmal Angebote ausarbeiten, optional mit Neo oder MiWo. Dann kannst Du vergleichen und entscheiden, ob es Dir das wert ist.

    Gruß
    Ralf
     
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  21. Flip74

    Flip74

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    Moin Moin,

    ich schieb mal wieder meinen Beitrag nach oben. Sind ja wieder fast 2 Wochen her, wo hier was geschrieben wurde. Und untätig war ich ja auch nicht. Nein, Fassadendämmung hab ich noch keine (weil auch noch keine Fenster), stehen ja erst am Anfang der Sanierung.

    Aber ich / wir haben uns mittlerweile dazu entschieden kein WDVS zu nehmen, sondern eine hinterlüftete vorgehängte Fassade.

    Bin mich grad über Aufbau / Materialwahl usw usw am schlau machen. Wenn ich darin eigenmaßen bewandert bin, werde ich mir Angebote machen lassen und werde Euch auf dem Laufenden halten.

    Schönen Wochenstart

    Der Tom
     
  22. R.B.

    R.B.

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    Die EnEV nicht aus den Augen verlieren.

    Gruß
    Ralf
     
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