36,5 Porenbeton oder Holzständerbauweise ???

Diskutiere 36,5 Porenbeton oder Holzständerbauweise ??? im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; :offtopic: . ich muss einfach mal dumm nachfragen: . hallo josef 24 cm poroton T12 planblock druckfestigkeit 6 (auch bisotherm, liapor ) 120 mm...

  1. #21 gunther1948, 20.11.2006
    gunther1948

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    hallo josef
    24 cm poroton T12 planblock druckfestigkeit 6 (auch bisotherm, liapor )
    120 mm kerndämmumg Styrodur mit stufenfalz
    24 cm porton T12 planblock druckfestigkeit 6
    dadurch äüßere schale für rolladenkasten oder ähnliches,
    fenster in der dämmebene ,
    innere schale deckenauflager

    auf die schnelle
    gruss g.bl.
     
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  3. #22 junior69, 20.11.2006
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    Hi zusammen....

    Vielen Dank erstmal für die vielen Antworten....

    Ich denke jede Bauart hat seine Vor- und Nachteile.

    Jeder einzelne muss eben diese Vor- und Nachteile nach seiner eigenen Gewichtung bewerten und sich dann entscheiden...

    Grüsse,

    Achim
     
  4. zone30

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    Punkt 1 - kann sein?! muß man mal prüfen
    2u.3 - läßt sich streiten
    4 - :yikes - da würd ich meine Hand nicht für ins Feuer legen, schließlich hängt das Raumklima auch zu großen Teilen ab, von der Speicherfähigkeit der verwendeten Wandbaustoffe!
    Und bei dem Wandaufbau gibt es praktisch keine Speicher für Wärme/Kälte und Luftfeuchtigkeit.
    Mein Wandaufbau: 36,5cm Porenbeton, innen Kalkzementputz 2cm, 5cm Luftschicht, Verblender--> bei Vorschriftsmäßiger(!!!) Verarbeitung seit 4 Jahren weder Risse noch sonst irgendwelche Schäden/Mängel :shades

    Ich glaub ich wüsste wie ich mich entscheide ;)
     
  5. franz

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    Ich hab mir das ganze mal angesehen.. und muss sagen die Holzständerbauweise is mir doch a weng suspekt. Obwohl ich eigentlich voll auf Holz stehe. (ein Bekannter will auch sowas bauen lassen)

    1. Die meisten Fertighausbauer sind total scharf auf Holzständer... das sugeriert mir irgendwie... da Springt wohl mehr raus. (evtl über Bauzeit, oder doch Material/Substanz?!?) Sprich.. bekomm ich doch weniger fürs gleiche Geld?

    2. Zeitwert... wie oben schon angesprochen. Also ich würd keine 200t hinlegen für ne Holzhütte... Und viele denken genauso.. auch Banker. Egal obs Ahnung haben vom Bau oder ned. Meiner subjektiven Schätzung nach fällt der preis für ein Holzständerbauwerk doppelt so stark wie ein Steinbau. Ja ich weis.. es gibt auch schlechte/unterschiedliche gemauerte .... Aber Holz hat einfach eine geringere Halbwertszeit. Das schlägt sich doch im Preis nieder.

    3. Ich mag keine Mauern/Mehrschaligen gewerke .. besonders wenns mehr als 2 Unterschiedliche Grundmaterialen verwenden. ALLES was ich bisher in der richtung gesehen habe, fängt spätestens nach 20 jahren das "arbeiten", bröseln, reissen, faulen, "Viechern" :) etc. an. Unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten (annähernd gleich ist nicht gleich), Dämmung/ Holz schwindet (teilweise sogar in unterschiedliche richtungen) etcetcetc.

    Das soll jetzt ned heisen das Holzständer schlecht is.. aber das sind halt meine Erfahrungen. Evtl könnt ihr mich vom Gegenteil überzeugen...

    Was ich auch witzig finde.. bei den Amis is ja Holzständer gang und gebe. Die bräuchten ja eigentlich Massivhäuser mit ihren Tornados. Und wir.. mit unserem Milden Klima haben die fetten Steinschlösser. (ok, die neuen Ziegel sind auch nimmer wirklich "Steine" :) ) BTW.. bei den Amis sind Holzständer wesentlich billiger bei vergleichbaren Werten.
     
  6. #25 Landbub, 29.01.2007
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    Ich vermute den Grund eher in der einfachen industriellen Vorfertigung. Das Haus kommt ja "fertig" (daher wohl auch der Name). Auch Steinwände werden vorgefertigt, aber bei weitem nicht so weit, dass man die Wände "nur" noch zusammenspannen muss.
     
  7. R.J.

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    Boa Ey,
    schlimmer gehts nimmer.
    Immerhin taucht das Wort subjektiv auch gleich mit auf. :respekt

    Unterhaltungswert hats trotzdem.
     
  8. mls

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    nein.
    du hast recht.
    ganz sicher ;)
     
  9. #28 Torsten Stodenb, 29.01.2007
    Torsten Stodenb

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    Ja Franz, schon gut! Niemand wird Dich überzeugen können. Denn zu diesem Thema ist längst alles gesagt. Kann man nachlesen, falls man möchte.
     
  10. franz

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    Aha... soso. Kann es sein das das wider so eine "heilige Kuh" wie die Wärmepumpe is? :wow

    Nein, eben nicht. Kein Mensch redet nämlich davon was mit dem Wiederverkaufswert is. Hab die Frage auch schon öfter mal gestellt... und dann war auf einmal immer Totenstille.

    Langsam.. nur weil ich nicht gleich mit W·m(-1)·(K-1) oder kg/(m·s²) rumwerfe heist das nochlange nicht das das irrelevant ist. Würd mich interessieren was da so "unterhaltungswert" hat. Punkte wie Restwert oder Lebensdauer lassen sich vielleicht nicht so gut "festlegen", sind aber für die Bauherren doch ziemlich wichtig.

    Mal ohne "gehässigkeiten"... ist ein Holzständerbauwerk in 20-30 Jahren genausoviel wert wie ein vergleichbares mit z.b. T9 oder ähnlichem erstellten Gebäude? Die Baukosten sind ja auch (fast) gleich.

    bzw.. ich und mein Bekannter... wir haben ähnliche Bauart .. 2 stöckig, Vollgeschosse, walmdach. Er Holz, ich Ziegel. Kommen beide auf KFW40 runter. Wenn ichs auf die qm umrechne is meins sogar bisl billiger, obwohl sauteure Ziegel. Er hat halt einen bischen besseren Dämmwert. Aber beide KFW40, also is der unterschied relativ gering.
     
  11. #30 Torsten Stodenb, 30.01.2007
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    Wenn Du krank bist, zieh' in ein Holzhaus. Wenn das nicht hilft, geh' zum Arzt. (schwed. Sprichwort)
    Wie oft habe ich die Story schon erzählt? Ein Bauinteressent fragte mich nach der Hausbesichtigung: "Wie lange hält denn so ein Holzhaus?" Darauf ich: "Wie lange wollen Sie denn leben, 100 Jahre, 200 Jahre, 300 Jahre? Vielleicht reicht das auch für Ihre Kinder und Kindeskinder?" - "Ach, um Gottes Willen, so lange ist doch nicht nötig, wenn es nur für mich reicht, meine Kinder sollen sich was eigenes bauen!"

    Also, wie hast denn Du die Frage nach der Lebensdauer gemeint? Wo stehen denn übrigens die vielen Steinhäuser, die älter sind als die europaweit tausende alter Holzhäuser, die stehen und stehen: Bei uns die Fachwerkhäuser, in Skandinavien hauptsächlich Holzskeletthäuser mit Holzfassaden, die es allein in Schweden zu vielen Hunderten im Alter von bis zu mehr als 400 Jahren gibt. Und die sehen alles andere als verfallen aus. Einige haben noch Fassadenbretter, die 200 Jahre alt sind. Nur die Dachziegel mussten einmal erneuert werden! Noch älter sind einige Blockhäuser und Stabkirchen, bis zu etwa 1000 Jahren. Steingebäude dieses Alters existieren fast nur noch als Kirchen oder Schlösser, und auch nur diejenigen, die eine gute und gepflegte Dachkonstruktion aufweisen. Das Dach und die Dacheindeckung sind nämlich viel wichtiger für die Langlebigkeit eines Gebäudes als die Wahl des Wandbaustoffes. Eine mineralische Wand, die nicht in Schuss gehalten wird, wird feucht. Dann kommt der Frost und sprengt Risse in das Material. Die Wand wird im Laufe der Zeit mürbe und brüchig, irgendwann kann man sie nur noch abreißen. Bei Holz ist es etwas anders. Holz, das so verbaut ist, alle Feuchtigkeit rasch wieder abtrocknen kann, hält ewig. Und rein von der Statik her gibt es doch sowieso nichts Besseres. Im Vergleich zu Stahl hat Holz, bezogen auf sein spezifisches Gewicht, eine deutliche höhere Festigkeit. Das ist eben die Leistung des Naturproduktes. Maschinenbauer und andere Techniker versuchen seit einigen Jahren das Verfahren nachzuahmen, dass der Baum an verletzten Abzweigungen praktiziert, um maximale Festigkeit herzustellen. Spiegelartikel liegt mir vor.

    Zum Thema Werterhalt: Der Wiederverkaufswert und der Beleihungswert regeln sich theoretisch nach der Langlebigkeit und der Wertigkeit des Hauses. Und die Thematik ist in Deutschland eben leider durch das z.T. mit Recht schlechte Image der deutschen Nachkriegsfertighäuser bis etwa 1980 geprägt. Aber weil sich herumzusprechen beginnt, dass die Häuser heute nicht mehr mit den früheren zu vergleichen sind, ändert sich langsam, manchmal sehr langsam, auch die Einstellung der Bänker zu diesen Häusern. Es ist ja eben nur eine Frage der Aufklärung. Unsachgemäße Dumpfsprüche wie "Holzhütten" oder "Papphäuser" zeugen eben nicht von ausgeprägter Bildung oder geistiger Offenheit. Ich halte es durchaus nicht für Zufall, dass gerade Akademiker überdurchschnittlich häufig Holzhäuser bauen. Die anderen müssen eben in ihren Rheumahöhlen wohnen - Entschuldigung, ich wollte doch mit gutem Beispiel vorangehen!

    Ach, was ich denn noch fragen wollte: Warum fragen gerade immer Massivhausbauherren nach dem Wiederverkaufswert? Wer so wenig Vertrauen zu seinem Haus hat, dass er schon vor Baubeginn an einen Wiederverkauf denkt, der sollte lieber gleich ein Holzhaus wählen! Denn Holzhausbauherren ist dieser Aspekt meist sekundär. Die wissen, was sie an ihrem Haus haben. Alles Zufall?

    Ein paar Argumente pro und kontra kann man noch in folgendem Link nachlesen:

    http://www.bau.net/forum/fertighaus/367.htm#ENDE
     
  12. #31 Michelundjulia, 26.08.2009
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    Also wir haben vor 3 Jahren mit Porenbeton 36,5 gebaut und hatten auch lange die Frage mit was.
    Mich haben überzeugt, wenn es brennt dann brennt es
    Wasser ist totales Gift bei einem möglichen Wasserschaden
    Und die Holzwände können keine Wärme speichern!!!

    Ich bin richtg froh, dass wir die richtige entscheidung getroffen haben...:winken
     
  13. rffr

    rffr

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    2 freunde von uns haben in holzbauweise ihre häuser gebaut.
    nun - jedem so wie es gefällt.

    für mich ist so ein hellhöriges haus der horror. wir selber werden mit einm 36.5er ziegel mauern und alles massiv erstellen.

    wer das mag, darf gerne seine holzhäuser bauen - für mich wäre es absolut nichts.

    interessant ist nur bei der ganzen diskussion, daß gerade die hausbauer die in holzbauweise erstellt haben, ziemlich stutenbissig gegenüber den massivbauern sind :p warum das so ist weiß ich aber auch nicht...
     
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  15. #33 Ralf Dühlmeyer, 28.08.2009
    Ralf Dühlmeyer

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    Tja - ich bin kein Holzhausverkäufer.

    Und möchte solche Aussagen wie >>Holzbau ist hellhörig<< trotzdem dahin schicken, wo sie hingehören - in den Orkus!!!

    Ein Holzhaus muss keinesfalls hellhörig sein, es kann auch dunkeltaub sein :)
    Es kommt hat drauf an, ob man Ahnung vom Holzbau hat oder nicht.
     
  16. mls

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    der war gut :mega_lol:

    so outet sich jeder, so gut er kann.
    bitte noch etwas mehr polemik, damit der auch jeder
    laie die "holz-taugt-nix-beiträge" richtig gewichten kann. danke :)
     
Thema: 36,5 Porenbeton oder Holzständerbauweise ???
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