50cm Wasser in der Wand?!?

Diskutiere 50cm Wasser in der Wand?!? im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo, unser Haus ist Baujahr 1987, wir wohnen und renovieren jetzt ca. ein Jahr in/an diesem Objekt. Neben kleineren Mängeln, die uns in...

  1. wotna

    wotna Gast

    Hallo,

    unser Haus ist Baujahr 1987, wir wohnen und renovieren jetzt ca. ein Jahr in/an diesem Objekt.

    Neben kleineren Mängeln, die uns in dieser Zeit aufgefallen sind und welche wir als bautechnische Laien (oft mit Hilfe von Freunden) behoben haben, macht uns ein in letzter Zeit aufgetretenes Problem (vielleicht war´s schon immer da und wir haben´s nicht gesehen) so große Sorgen, dass wir neutrale fachmännische Hilfe benötigen.

    Seit 3 Wochen steigt an zwei Innenwänden im „Wohnkeller“ Feuchtigkeit auf (inklusive Schimmelbildung).

    An den schlimmsten Stellen steht das Wasser sichtbar bis zu 50 cm hoch in der Wand.

    Da dies hauptsächlich an einem der beiden Schornsteine, welcher an die Wände angrenzt auftritt (siehe Fotos), zogen wir unseren Bezirkskaminkehrermeister zu Rat.

    Dieser meinte heute nach einer Inspektion der Kamine, auf welchen ich erst vor einem Monat Edelstahlabdeckungen angebracht hatte, dass die feuchten Schimmelstellen durch aufsteigendes Wasser (defekte Bodenplatte) verursacht würden. Die Kamine seien intakt und trocken.

    Kann es sich vielleicht auch um Kondenswasser handeln.
    Der Keller ist beheizt und Lüftungsregeln werden auch beachtet.

    Vielen Dank im voraus!

    P.S.: Wie kann ich denn Fotos anhängen?

    Beste Grüße
    wotna
     
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  3. Eric

    Eric

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    An den Außenwänden ist nichts. Das spricht gegen zu hohe Innenfeuchte.

    Wie tief geht die Feuchtigkeit in den beiden Innenwänden? Haben Sie jemand mit Feuchtigkeitsmeßgerät?

    Haben Sie eine untere Revisionsklappe an den Kaminen und können die Mal öffnen und dort die Innenseiten der Kamine überprüfen auf Feuchtigkeit?

    Haben Sie gelbe Verfärbungen am Putz im Bereich der feuchten Stellen?
    Geruch?

    Gibts wasserführende Leitungen im Bereich der Feuchtestellen?

    Was ist mit dem angrenzenden Estrich? Feucht? Könnte man dort notfalls Mal eine Stelle aufschlagen nach Abklärung Kamin?

    Schwer zu sagen, eher was für einen Gutachter mit Untersuchung vor Ort!
     
  4. #3 Wilhelm Wecker, 28. Oktober 2005
    Wilhelm Wecker

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    Wenn Sie Gasheizung haben

    - womöglich ein Brennwertgerät - dann könnte es sich um Kondenswasser handeln. Wenn ja, wie wird das Kondensat abgeführt - in einer Sammelbox, mit Grundleitunganschluss?
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 28. Oktober 2005
    Ralf Dühlmeyer

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    Edelstahlhaube...

    KANN das Zugverhalten des Kamins beeinflussen - negativ. Von daher auch eine mögliche Schadenursache.
    MfG
     
  6. wotna

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    Fotos

    Hallo @ll,

    wir haben and dem betroffenen Schornstein keine Heizung, sondern den "Romantik-Holzkamin" :lock , der nicht oft zum Einsatz kommt. :(
    Dieser Schornstein hat keine Sammelbox oder Grundleitungsanschluß...muss das ein Schornstein haben?

    Ich habe mich mal registriert um die Fotos anhängen zu können.
    Vielleicht seht ihr darauf mehr :lock

    Vielen Dank für Eure Hilfe !

    Beste Grüße
    wotna
     
  7. #6 Carden. Mark, 29. Oktober 2005
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    Wenn es sich um aufsteigende Feuchtigkeit handelt, was hier als Mögliche Ursache gegeben ist, könnte einer der Gründe der vermehrten Wasserbelastung sein, dass unter dem Schornstein keine Sperrbahn verlegt wurde. Wird hier gerne Weggelassen. Haben sie Info darüber. Wie sieht überhaupt die Sperrung unter den Wänden und auf der Bodenplatte ist? Was wurde hier eingebaut?
     
  8. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "mmmh"

    unter dem Kamintürl versottet es ja bereits ... auch wenn die Abdeckung neu iss würd ich mir des genauer ansehen ... BJ 87 damals gab´s zu den Schamottsteinen doch auch bereits die dazugehörigen Wasserschalen ??? ... die höchsten Ausblühungen sind in der Nähe des Kamines ??? ... es sind überwiegend die Innenwände betroffen ??? ... anhand des einen Foto´s neige ich auch erst mal von Kondensat bzw. eindringenden Wasser auszugehen ... ist des seit der Sanierung des Kaminkopfes eher weniger oder gleichbleibend geblieben ???
    .
     
  9. wotna

    wotna

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    Hallo Mark,

    ich kann Ihnen leider nicht sagen, was unter dem Schornstein verbaut wurde. :confused:
    Wir haben das Haus vor knapp einem Jahr gebraucht gekauft.
    Unter dem Schornsteintürchen sahen wir damals schon, dass hier öfters drüber gestrichen wurde und leichte Versottungserscheinungen sichtbar waren. Wir dachten, wenn erst mal eine Kaminabdeckung drauf ist wird schon Ruhe sein.
    Aber das jetzt alle angrenzenden Wände voll Feuchtigkeit stehen und das auch noch mit erheblichen Salzausblühungen und Schimmel ist erst richtig vor ca. 5 Wochen aufgetreten.

    Wo kann ich als "Halblaie" am besten den "Hammer" bezüglich einer Analyse ansetzen?

    Beste Grüße
    wotna
     
  10. wotna

    wotna

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    Hallo Josef,

    die nassen Wände sind so extrem erst aufgefallen nachdem ich eine Edelstahlhaube auf den Kaminkopf montiert hatte.
    Die Abdeckung hat einen Abstand von ca. 30cm zum Kopf.

    Meine Arbeitskollegen hatten mich auch schon nach einer Ablaufvorrichtung für das Kondenswasser gefragt.
    Meine beiden Schornsteine (Holzkamin und Gas-Heizung) haben nichts dergleichen.
    Kann ich das nachrüsten?

    Beste Grüße
    wotna
     
  11. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "mmmh"

    steht auf dem Kamintürl oder im Heizraum ein Hinweis von wem der Kamin stammt bzw. Typenbeschreibung ???
    .
    Abdeckhaube über der Kaminmündung mit 30cm Abstand "mmmh" ... muss ich erst mal in mich gehn ... die Seitenwände des Kamines über Dach sind auch mit Blech o.Ä. verkleidet ???
    .
     
  12. #11 Carden. Mark, 29. Oktober 2005
    Carden. Mark

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    hmmm... noch gehe ich davon aus das es eine Systemschornstein ist - oder?
    Wenn Sie die Tür aufmachen, erkennen Sie im Zug Schamottrohre?
     
  13. #12 Carden. Mark, 29. Oktober 2005
    Carden. Mark

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    War der auf dem Dach, hat der die Anschlüsse kontrolliert?
    Ist momentan die Brennstätte (letzten 5 Wochen) überhaupt in Gebrauch? Ist der Schornsteinzug bis fast UK Revisionstür verfüllt oder mit einer Auffangschale versehen?

    Ist ein Bild in die Rev.Tür in diesem Bereich Möglich einzustellen?
     
  14. wotna

    wotna

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    Hallo,

    weis leider nicht wie Schamottrohre aussehen.
    Ich habe gerade Fotos der Kamintür und dem "schwarzen Etwas" dahinter gemacht :Roll

    Der Bezirkskaminkehrermeister war auf dem Dach und hat unsere Abdeckungen begutachtet. Die Kaminköpfe sind dort, wo sie aus dem Dach ragen auch mit Blechen und Silikon "abgedichtet". Seiner Meinung nach sei alles in Ordnung.

    Beste Grüße
    wotna
     
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  16. wotna

    wotna

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    ...hier noch weiter in der Höhle. :wow

    Ich glaube, da ist keine Auffangschale.
     
  17. #15 Carden. Mark, 30. Oktober 2005
    Carden. Mark

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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    Schäden wirklich nur in den Wandaufsatzbereichen??
    Alles ist Möglich, kaum etwas Unmöglich – daher auch die Fragen zur Eingrenzung der Feuchteursachen. Das Problem vermehrte sich „Angeblich“ in den letzten 3 Wochen. Warum? Am Schornsteinkopf soll es angeblich nicht liegen. Auf dem letztem Bild ist zu erkennen, dass es sich um ein Systemschornstein handelt. Die haben idR Auffangschalen welche beim versetzen der Innenrohre Wasser- / Rauchdicht mit dem Säurekitt abgedichtet werden. Warum also kann der Schonstein in einem Bereich, unter diesen Versottungsspuren zeigen, welche vom Bild her von unten nach oben aufsteigen. Es dürften Eigentlich keine Russpartikel hier hin gelangen, es sein denn, irgendwann ist einmal soviel Wasser in der Auffangschale eingeflossen, dass dieser sich wiederum in den unteren Bereich des Reinigungstüranschlussen in den Gründungsstein entwässern konnte. Dieses kann aber auch schon länger her sein, und die Partikel werden nun mit etwaig aufsteigendem Wasser hoch transportiert. Viele Auffangschalen haben auch Entwässerungsmöglichkeiten. Wenn diese nicht genutzt werden (Festbrennstoffe) sind diese zu verschließen – hat Ihrer ein solche Öffnung im unterem Teil der Auffangwanne? Hierzu einmal den Bereich säubern und Untersuchen.
    Ich muss leider zugeben, dass es aus der Entfernung schwer sein wird, die Möglichkeiten derer, welche zu diesem Schaden führen eingrenzen zu können. Ohne Messungen, etwaige Öffnungen der Beläge, Besichtigung der gesamten Gegebenheiten, weiteren Gespräche am Objekt ist es kaum Möglich Eingrenzungen zu treffen. Die Schadensursache muss sich auch nicht unbedingt dort befinden, wo die Schäden nun auftreten. Eine Rohrleckage, ein Abdichtungsundichtigkeit an einer anderen Stelle ist ebenso Möglich, wie normale aufsteigende Feuchtigkeit wegen mangelnder Abdichtung. An Lüftungsfehler und / oder zu geringes heizen mag ich zur Zeit nicht glauben, da die Temperaturunterschiede und die unterschiede der Luftfeuchtigkeit weder im Fußpunkt des Schornsteines, noch bei den Räumen, welche von den Innenwänden getrennt sind zur Zeit zu erwarten ist.

    Alles zusammen genommen – ist dieses ein Fall für einen Sachverständigen vor Ort.
     
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