Abdichtung im Terrassenbereich

Diskutiere Abdichtung im Terrassenbereich im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallole :) the Never-Ending-Bauträger-Story geht weiter... :mauer Gestern wurde meine Terrasse teilweise freigelegt. Es gibt einige...

  1. #1 BTopferin, 31. Juli 2005
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    Hallole :)

    the Never-Ending-Bauträger-Story geht weiter... :mauer

    Gestern wurde meine Terrasse teilweise freigelegt. Es gibt einige Probleme, aber meine Frage hier geht um die Abdichtung.

    Die Terrassenfenstern und -Türen wurden im Erdreich mit Kemperol abgedichtet. Nach Freilegung wurde festgestellt, dass diese Abdichtung teilweise nicht mehr dicht an den Rahmen hält und es gab Nässe bzw. Feuchtigkeit zwischen Fensterrahmen und Abdichtung.

    Was ist besonders zu beachten, um sicherzustellen, dass die Nachbesserung von der Abdichtung dauerhaft dicht bleibt ?

    Wie kann eine Kemperol-Abdichtung eigentlich undicht werden? :confused:

    Bild anbei.

    Thanks
    Amy
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 1. August 2005
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    Hi Amy....

    Typischer BT Anschluss.
    Ich habe mal behauptet, an deisem Anschlusspunkt bekomme ich 99,9% aller BT´s in den Mangelbereich hinein.
    Verfolge mal diesen Link:
    http://gutjahr.bpanet.de/cgi-bin/pa...u&file=download.html&product_id=10&group_id=8
    Dort mal die Details zu Türanschlüssen öffnen.
    Zwei Dinge sind bei Dir garantiert falsch gewesen.
    1) Anschlusshöhe nicht eingehalten : 15 cm ohne, 5 cm mit Rinne davor
    2) Anschluss oben nicht gesichert, sondern (igittigittigitt) mit Silikon verschmiert - wenn ich das richtig sehe.
    MfG
     
  4. #3 BTopferin, 1. August 2005
    Zuletzt bearbeitet: 1. August 2005
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    Danke Ralf :)

    ein Gerichtsgutachter (vom Beruf Architekt... sorry ;) ) hat die Terrassentür- Anschlußhöhe schon begutachtet und als "nicht mangelhaft, bei einer ordnungsgemäß Abdichtung mit Kemperol" beurteilt. Das Problem jetzt, die Abdichtung ist anscheinend nicht "ordnungsgemäß" und wurde auch nicht bis OK-Terrasse ausgeführt.

    Dieser Bereich wurde wegen Holzschaden freigelegt. Wahscheinlich das was Du als "Silikon" erkannt hast ist das blankes Fensterholz, was vorher unterhalb Terrassenoberkannte lag. Es gibt in diesem Bereich (noch) kein Silikon. ;)

    Ich versuche jetzt, ein halbwegs i.O. Ausführung zu erhalten, so dass die Holz-Fenstern nicht verfaulen. Mir ist schon klar, von meinem BT ist keine 100% fachgerecht Ausführung zu bekommen. Und vom Gericht ist auch nicht viel zu erwarten. Also, ich kann jetzt nur versuchen, den Pfusch etwas zu minimieren.

    Für mich scheint die Abdichtung in diesem Bereich besonders wichtig zu sein. Und deswegen meine Frage zu "fachgerechte" Ausführung von Kemperol.

    Hier noch ein paar Bilder, wo man "blankes" Holz und Kemperol Abdichtung (weiter unten) bzw. die Probleme besser erkennen kann.

    Grüßle
    Amy
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 1. August 2005
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    Kemperol....

    (u.a.) sind für mich - auch wenn Si & Co. da evtl. anderer Meinung sind - der letzte Notnagel, wenn nichts anderes mehr geht. Aber nicht freiwillig bei Fensteranschlüssen, die ich vorher sauber planen kann.
    ****
    Verstehe ich das richtig, der Belag war höher als Oberkante Kemperol gezogen :yikes .
    Das wäre tödlich, weil das Holz - unabhängig von der Qualität des Kemperol-Anstrichs - im Nässebereich liegt.
    Wie gesagt DIN 18195 sagt: Abdichtung 15 cm über wasserführende Ebene (= geschlosenen Oberbelag wie Fliesen, Pflaster etc. ) hochführen, anerkannte Regel ist bei Einbau einer ENTWÄSSERTEN Rinne vor dem Fenster Reduzierung auf 5 cm. Punktausende.
    Egal wie gut oder schlecht der Anstrich ist.
    *****
    Dessen Qualität zeigt sich an den losen Stellen ja sehr deutlich :mauer
    Da wurde das Wasser geradezu hinter die Abdichtung geleitet.
    *****
    Wie siehts denn hinter der Dämmung aus?????? Wie hoch geht das die Dämmung? Ist das Kemperol dort mit der Mauerabdichtung verbunden worden?
    *****
    Die Einbettung des Gewebes in die Spachtelung zeugt mal wieder von der guten Verarbeitungsqualität deines WDV-Systems :eek: Sorry für Salz in die Wunde
    *****
    MfG
     
  6. #5 BTopferin, 1. August 2005
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    Danke nochmals, Ralf :)

    die Probleme mit der Fassade sind mir schon längst bekannt. Ich habe auch 2 Fassaden-Gutachten. Es gibt aber auch leider eine s.g. "Stellungnahme" vom WDVS-Hersteller (Antwort auf mein Gutachten mit Bauteilöffnung + Untersuchung), und der Hersteller hat mehr oder weniger geschrieben "Ja, aber diese Mängel wurden nur an der Untersuchungs-Stelle gefunden" und "die Fassade sieht im grossen und ganzen gut aus" und "so kann es auch funktionnieren" ( "so" = nicht abz-entsprechend) und so weiter. Also ganz unseriös auch vom WDVS-Hersteller. :mauer Leider wegen dieser s.g. Stellungnahme vom Hersteller sind meine Nachbarn nicht ganz überzeugt, dass die Fassade mehr als einige Zuschmierungen braucht. (Fassade ist Gemeinschaftseigentum) Toll, gell? :fleen

    Terrassenbereich:
    Ja, OK-Terrasse ist ca. 1 oder 2 cm höher als fertig Fußboden im Haus. Unterhalb (an) den Fenstern und Türen war bis Samstag mit Pflastersteine einbetoniert. Also, Einbetonierung direkt an untere Fensterrahmen (was BT heute noch behauptet NICHT zu bemängeln ist, er tut gerade was nur aus "Kulanz" :irre ) Die OK von der Betonierung war 1-2 cm höher als Kemperolabdichtung und Kemperol hat sich oben teilweise gelöst. Kemperol wurde auch nicht durch Noppenbahn o.ä. geschützt.

    Hinter die Dämmung habe ich schon bemerkt, dass die WDVS-Verkebung keine Haftung am Kemperol hat. Die Dämmung geht ca. 1 1/2 Stockwerke hoch. Dieser Hausbereich ist eine Vorbau, oben ist ein "Attika-Stil" Balkon.


    Mauerwerk-Abdichtung??? Du machst ein Spässchen, oder? ;) Das hier ist doch ein Bauträgerhaus!!! Und mein BT ist anscheinend nicht einer die bessere BTs. Soweit ich weiß hat das Mauerwerk überhaupt keine Abdichtung im Sockelbereich. Ein bisschen Mauerwerkabdichtung gibt es nur dort wo es zufällig diese Kemperol-Abdichtung wegen Fenstern/Türen gibt. Der "Bauleider" hat mir während Hausbau "erklärt", dass das WDVS und Verputz die Abdichtung im Erdreich macht. :mauer

    Heute weiß ich viel mehr über Haubau, ist aber zu spät, alle Mängel zu beseitigt zu bekommen. Ich glaube kaum, dass der BT die Terrasse jetzt niedriger machen wird. Also, wie kann man im OK-Terrassenbereich am besten abdichten?

    Heute hat BT/Archi folgendes geschrieben (er hat noch nicht selber die freigelegte Fenstern/Abdichtung angeschaut):

    die Holzfenster stehen nicht auf dem Aussenpflaster auf. Das Pflaster schließt seitlich an, was nicht zu bemängeln ist. Die Fa.XXX-Garten-und Landschaftsbau wird das Pflaster in diesem Bereich entfernen.Wir werden dann überprüfen, ob eine zusätzliche Isolierung notwendig ist. Falls ja, werden wir diese noch aufbringen lassen. Zwischen Fenster und Pflaster wird dann entweder ein Blech oder zumindest die Delta-MS-Folie eingebaut.

    Unten ein Bild von den einbetonierte Pflastersteine.

    Grüßle
    Amy
     
  7. #6 Ralf Dühlmeyer, 1. August 2005
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    Au weh...

    Amy!
    Frag deinen tollen Schnarchi-BT doch mal, was er denn von der DIN 18195 hält :D .Wenn Du ihn richtig vorführen willst, fragst Du ihn, was denn da zu Dämmung drinsteht (richtige Antwort: gar nichts - aber die wird er Dir wohl nicht geben ;) )
    Auch Mauerwerk ist abzudichten. Habt Ihr innen am Türanschluss schon mal die Feuchte gemessen????
    MfG
     
  8. #7 BTopferin, 1. August 2005
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    Was Mauerwerkabdichtung angeht, hier 2 Baubilder. Einmal Terrassenbereich (Westseite), einmal Südseite. Alles "Vorbau". Man kann in den Bildern die urspüngliche Kemperol-Ausführung sehen.

    Ob es eine Mauerwerkabdichtung gibt ausser in der Nähe von Fenstern bzw. Türen??? Glaube der BT der Meinung ist, dass die Noppenbahn ausreichend ist. :Roll Und anscheinend hat eine andere Anlage vom BT genau dieser Punkt (Abdichtung im Sockelbereich) vor Gericht bemängelt und verloren. War aber gleicher SV wie bei mir vor Gericht. :fleen

    Grüßle
    Amy
     
  9. #8 BTopferin, 1. August 2005
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    "Schnarchi" ... gute Beschreibung für meinen BT. :D :D :D
     
  10. #9 Ralf Dühlmeyer, 1. August 2005
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    Auszug...

    aus der DIN 18195 Teil 4
    *****
    6.1 Wände
    6.1.1 Alle vom Boden berührten Außenflächen der Umfassungswände sind gegen seitliche Feuchtigkeit nach 7.3 abzudichten. Diese Abdichtung muss planmäßig im Regelfall bis 300 mm über Gelände hochgeführt werden, um ausreichende Anpassungsmöglichkeiten der Geländeoberfläche sicherzustellen. Im Endzustand darf dieser Wert das Maß von 150 mm nicht unterschreiten.

    Ist dies im Einzelfall nicht möglich (Terrassentüren, Hauseingänge), sind dort besondere Maßnahmen gegen das Eindringen von Wasser oder das Hinterlaufen der Abdichtung einzuplanen (z. B. durch ausreichend große Vordächer, Rinnen mit Abdeckungen oder Gitterrost).

    Oberhalb des Geländes darf die Abdichtung entfallen, wenn dort ausreichend wasserabweisende Bauteile verwendet werden; andernfalls ist sie hinter der Sockelbekleidung hochzuziehen.

    6.1.2 Außen- und Innenwände von Gebäuden sind durch mindestens eine waagerechte Abdichtung (Querschnittsabdichtung) nach 7.2 gegen aufsteigende Feuchtigkeit zu schützen.

    6.1.3 Die Abdichtung nach 6.1.1 muss unten bis zum Fundamentabsatz reichen und so an die waagerechte Abdichtung nach 6.1.2 herangeführt oder mit ihr verklebt werden, dass keine Feuchtigkeitsbrücken, insbesondere im Bereich von Putzflächen entstehen können (Putzbrücken).
    *****
    Und das ist ANERKANNTE REGEL DER TECHNIK.
    Ein Gutachter, der das ignoriert, kriegt in der zweiten Instanz so was von an die Gosche :boxing
    Lieber Gott, lass es Hirn vom Himmel regnen
    *****
    MfG
     
  11. #10 Carden. Mark, 1. August 2005
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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    Wenn so ein Vogel der Gerichts Sachverständige ist, dann mit Privatgutachten zu seinen Akten dafür Sorgen, dass er an dieser Materie nicht mehr vorbei kommen kann. Ich hatte mal so einem Fall, da war bei Ortstermin alles OK, dann kam mein Privatgutachten zu seinen Händen und dann fand ich wortwörtlich meine Aussagen (Rhetorisch sehr ähnlich – nur ohne die Grammatik und Rechtsschreibfehler :D ) in seinem Gutachten wieder.
     
  12. BTopferin

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    Hallo Ralf,

    danke für die DIN-Infos. Habe schon einiges mittlerweile über dieser DIN erfahren. Ehrlich gesagt, ich bin der Meinung, mein "Schnarchi" kennt diese DIN schon, stellt sich aber doof ... oder der "Meinung" ist, dass dieser DIN keine a.R.d.T. darstellt ... oder will lieber gar nichts von a.R.d.T. wissen. ;).

    Na ja, der BT mag mich nicht ... wahrscheinlich weil ich jetzt zu viel weiß und einige Punkte doch vor Gericht gewonnen habe. In seine Augen bin ich bloß eine "böse" Kundin.

    Danke nochmals + Grüße
     
  13. BTopferin

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    Hi Mark,

    es ist anscheinend überall der Fall... es gibt gute SVs und schlechte... gute BTs und schlechte... gute RAs und schlechte... und aus BT-Sicht: "gute" Bauherren (ohne Ahnung) und "schlechte" (mit Ahnung ;) )...

    Ist schon gut, dass Du ein Gerichts-SV "helfen" konntest. :respekt

    Grüßle
    Amy
     
  14. #13 Carden. Mark, 1. August 2005
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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    Die Hilfe kam eher dem sonst fälschlicherweise unterliegendem zu.
     
  15. BTopferin

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    Hallöle

    habe noch ein paar Fragen --- es geht um die Kemperol-Abdichtung.

    1. Darf es "Blasen" in einer Kemperol-Abdichtung geben? Ist das "normal", oder muss ich befürchten, dass auch im "Blasenbereich" was los ist? (Blasen sind anscheinend in der Nähe von dem Bauschaum-Fensteranschuß...:Roll )

    2. Wieso könnte eine Kemperol-Abdichtung fest an Fensteranstrich halten, aber Anstrich hält dann nicht am Holz? Ist das ein Problem mit Kemperol oder Anstrich oder einfach alles zusammen?

    3. Kann ich davon ausgehen, wenn Kemperol an einer mit Erde verschmütze Wand angebracht wird, die Kemperol-Abdichtung wird/kann deswegen undicht werden?

    Thanks ! :)
    Grüßle
    Amy
     
  16. #15 Ralf Dühlmeyer, 10. August 2005
    Ralf Dühlmeyer

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    Hi Amy....

    1
    Blasen sind ein Zeichen von Wasserdampf. Oder (i.d. Nähe von Bauschaum :D ) von nicht entfernten Bauschaumbeulen.
    2
    Kemperol klebt - richtig vearbeitet - wie Teufel.
    Aber Kemperol auf Farbe hält nur so gut wie die Farbe auf dem Untergrund :(
    Ob das Aufbringen von Kemperol auf "Altanstriche" zulässig ist: ????
    3
    Auf Erdreich klebt gar nichts. Dreck ist zu entfernen, sonst bildet er eine Trennlage.
    MfG
     
  17. BTopferin

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    Danke für die Infos, Ralf. :)

    Bauschaum-Beulen sind auch da. Die sind "hart". Die Blasen sind natürlich weich. Hätte der BT eigentlich Bleche anbringen müssen (Fenstanschlußbereiche), bevor WDVS angebracht wurde?

    Können die Kemperol-Blasen an sich irgendwelche Probleme verursachen?

    Wenn ich diesen Bereich nun anschaue, kann ich eigentlich nicht vorstellen, wie alles dauerhaft dicht zu kriegen ist --- ohne ziemlich viel Aufwand. Die Kemperol-Abdichtung liegt auch hinter WDVS.

    Grüßle
    Amy
     
  18. #17 Ralf Dühlmeyer, 10. August 2005
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    Ohoh.....

    Weiche Beule = nix gut.
    Entweder steht da blankes Wasser in einem Bereich, in dem die Untergrundhaftung des Kemperol nicht ausreichte oder das Kemperol wurde durch Wasserdampfdruck vom Untergrund weggedrückt (Luftballon).
    Egal wie, Wasser ist da mit im Spiel - und zwar auf der falschen Seite!
    ***
    Fachgerechte Abdichtung bei Eurer Ausführung wird ein Kunststück!
    MfG
     
  19. #18 Ralf Dühlmeyer, 10. August 2005
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  21. BTopferin

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    "nix gut" habe ich befürchtet. :cry

    "Künstler" ist der BT auf alle Fälle. Mal sehen, was seine "Regel der Baukunst" bringt...

    Danke für den Link. Bin schon auf der Kemperol-Seite gewesen. Es hilft aber, wenn ich weiß, wo genau ich die richtige Infos holen kann. Danke!
     
  22. Eric

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    Amy, wie Ralf und Mark das schon im einzelnen ausgeführt haben, hat sich Dein BT einen dicken Planungsfehler geleistet:

    Der Terrassenbelag liegt zu hoch. Es fehlt die Aufkantung ( Schwelle ) von 15 cm bzw. von 5 cm mit zusätzlicher Entwässerungsrinne auf dem der Fenstertürrahmen hätte aufgestellt werden müssen. Der Holzrahmen steht deshalb " im Wasser " und wird irgendwann wegfaulen.

    Die Kemperolabdichtung hätte sodann 15 cm bzw. 5 cm ( s.o. ) über Terrassenbelag hochgeführt werden müssen. Bei Dir endet die Abdichtung unterhalb des Terrassenbelags.

    Kemperol 1 K oder 2 K ist laut Hersteller bis 2 mm rissüberbrückend. Der Holzrahmen und das Mauerwerk/Beton, auf dem der Rahmen aufsteht, arbeiten bei Temperaturschwankungen unterschiedlich. Es entsteht insofern eine Fuge, die mit dem Kemperol nicht abzudichten ist. Außerdem scheint der Rahmen etwas überzustehen. Nach Deinen Angaben dringt genau in diese Fuge Feuchtigkeit ein. Es bringt insofern nichts, das Kemperol jetzt über die Fuge hinweg am Holzrahmen hochzuführen. Dort gehört es auch nicht hin.

    Weiterer Mangel: Das tragende Mauerwerk hinter dem WDVS hätte rund ums Haus 15 cm über OK Fertiggelände in der Senkrechten abgedichtet werden müssen. Nach Deinen Bildern ( wenn ich es richtig deute ) endet die senkrechte Abdichtung auch im Wandbereich neben der Terrassentür in Höhe des Terrassenbelags, sie wurde also auch dort nicht hoch genug geführt > Folge, das Mauerwerk wird irgendwann oder es ist bereits durchfeuchtet.

    Wurde dieser Mangel bereits gerügt? Ohne Rüge und Einbringung in den Prozeß wird der SV diesen Punkt nicht beurteilen!

    Wegen des Planungsfehlers bei der Herstellung des Außengeländes ( zu hoch angefüllt ) hilft nur eine grundlegende Sanierung. Was der BT vorschlägt, ist ungeeignet.

    Wenn der SV von der Materie nichts versteht, mußt Du sein Gutachten mit einem Privatgutachten entkräften. Vorschlag: Beauftrage Mark, der versteht sein Handwerk und sieh zu, das Du den KV bei dem vielen Murks wandelst.
     
Thema: Abdichtung im Terrassenbereich
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