Abdichtung Kernbohrung in WW

Diskutiere Abdichtung Kernbohrung in WW im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo Experten, ich hab mal wieder ein neues Loch in meinem Keller. Diesmal für den Überlauf der RW-Anlage. Das Ganze soll mit einer...

  1. Kanjuka

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    Hallo Experten,

    ich hab mal wieder ein neues Loch in meinem Keller. Diesmal für den Überlauf der RW-Anlage.

    Das Ganze soll mit einer Doyma-Dichtung abgedichtet werden. Von aussen kommt man nur noch schlecht dran, da dort das Eingangspodest ist.

    Wird das so dicht oder sind weitere Massnahmen sind ergreifen (und wenn ja, welche)?

    Gruß,
    Kanjuka
     
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  3. #2 bavarianashman, 27. April 2005
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    Die Doymadichtung sollte so angebracht sein, dass man die Schrauben bei Bedarf nochmal anziehen kann.
     
  4. Max_

    Max_ Gast

    Die Kabelführung des Stromanschlusses geht ja quer über den Syphon. Nicht so toll gelöst.

    Nehme an, daß die Bohrung nachträglich gesetzt wurde. Hoffentlich wurde das Kabel nicht beschädigt.
    Wenn die Isolierung defekt ist kann es zu schleichender Unterspannung kommen, wodurch dann Netzteile von Fernseher, Computer usw. ihren Geist aufgeben.
    Ein Elektriker kann das besser erklären.

    Reicht ein 40er Röhrchen als Überlauf für eine RW-Anlage? Ich hätte ein 100er genommen, Regenwasser kommt meißt im Schwall.
    Wie wollen Sie den Syphon reinigen, wenn Dreck drinnen sein sollte?
    Durch das Kabel kommen Sie ja kaum heran.
     
  5. Kanjuka

    Kanjuka

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    Danke für die Antworten.

    Dann ist also die Abdichtung mit einer Doyma-Dichtung kein Problem?

    Wie verträgt sich dies mit der Regel, das man dem Wasser keine kurzen Wege durchs Mauerwerk liefern sollte? Wo vorher eine 30cm dicke Mauer war, ist doch jetzt nur noch eine 5-10cm dicke Dichtung. Wer sagt dem Wasser denn, das es nicht um die Dichtung rumlaufen darf?

    Gruß,
    Kanjuka
     
  6. Distler

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    Na, eben der Große Doy-Manitou! :)

    Gruß Distler
     
  7. simones

    simones Gast

    Solche gewünschten Durchbrüche sind NIE ein Problem, da, wenn es undicht sein sollte, immer eine Lösung gefunden werden kann, die kein Problem darstellt. Es ist klar, daß die 5 cm Gummi der 30 cm dicken Betonwand nicht das Wasser reichen können, nur ist dies ja nun eine bekannte Schwachstelle, die jederzeit zugänglich ist und ausgebessert werden könnte, falls mal ein paar Tropfen reinkommen.

    Und diese Schwachstelle macht ja die Konstruktion der Wand nicht minderwertiger.
     
  8. #7 Achim Kaiser, 30. April 2005
    Achim Kaiser

    Achim Kaiser Gast

    Mit Verlaub...

    die Lösung ist Mist, weil genau im Wandbereich anscheinend eine Verbindungsmuffe sitzt oder das Foto täuscht. Auf einer Muffe kann kein Doyma-Dichtelement eingesetzt werden.

    Auch das HT-Rohr ist für den Einsatzfall *erste Sahne*...der lapprichste Werkstoff dens gibt für ne Abdichtung die mit *Anpressdruck* funktioniert....geniale Einfälle....

    Viel Spaß auch beim Drüberfummeln des Dichtelements über die Muffe...die ist *blos* 1,5 cm größer im Duchmesser als das Rohr....kommt richtig gut....

    Ich hab schon mal eine andere Abdichtungsart gepostet...die erscheit geeigneter für den Fall.

    Die Anordnung des Siphons is natürlich selbstredend *super*...

    Manchmal tuts schon bissi weh...was so alles *zurechtgefummelt* wird....

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  9. simones

    simones Gast


    Das ist aber kein Problem der Doyma-Dichtung. Und was soll denn bittschön passieren mit dem PVC Rohr? Das drückts halt ein bissel zusammen, und ...??? Die Gummidichtung drückts doch auch zusammen, ist doch der Sinn einer Abdichtung, daß die elastisch ist. Soll er doch abwarten, obs funktioniert oder nicht, ändern kann man das ganz schnell. Und funktionieren wird das mit Sicherheit. Und was soll mit dem Geruchsverschluss sein, warum ist der dort super???
     
  10. #9 Achim Kaiser, 1. Mai 2005
    Achim Kaiser

    Achim Kaiser Gast

    Werkstoffkunde Null Punkte :-)

    Das ist kein PVC-Rohr sondern ein HT-Rohr. Ein PVC-Rohr hat eine wesentlich stärkere Wandung als ein HT-Rohr....deswegen ist ein PVC-Rohr z.B. für Erdverlegung zugelassen und ein HT Rohr nicht.

    Mit Verlaub begriffen hast du nichts. Die Gummidichtung der Doyma-Abdichtung *soll* es zusammendrücken, damit die notwendige Flächenpressung gegen die Werkstoffe erzielt wird und somit die Dichtwirkung erzeugt wird.

    Wenn der Rohrwerkstoff nachgibt, weil zu labil ...was passiert dann ???... Ebent...Die Flächenpressung ist gleich null...Folge davon...Die Abdichtung ist furchtbar dicht....oder auch nicht. Ausserdem kannste mit der Dichtung nicht über die Muffen dorthin gelangen wo sie angeordnet werden soll....Bei drückendem Wasser sind min. 3 Dichtungen erforderlich ... schon mal in die Montageanleitung geschaut ?

    Der Geruchverschluß ist dort super, weil er erstens als Rückstausicherung nicht geeignet ist und keine Zulassung als solche hat und weil die Bedienung auf Grund der drüber verlaufenden Elektrozuleitung erstklassig möglich ist.

    Nicht alles was so halbwegs danach aussieht als wäre es geeignet hat auch für die gewünschte Funktion eine Zulassung. Ein absperrbarer Geruchverschluß geht auch nicht als Rückstausicherung durch....vielleicht sollte da mal die Bauartzulassung gelesen werden....Nebenbei bemerkt ist der Überlauf einer Zisterne nach der max. Zulaufmenge im Überlastfall zu Dimensionieren....die Regenmengen stehen in der DIN 1986. Eine Leitung DN 50 ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht passend.

    Wenn eine *weisse Wanne* durch solche Pfuschkonstruktionen malätriert wird, dann braucht auch keine gebaut werden. Entweder ist eine Duchführung *konstruktiv* dicht oder es ist eine Bastellösung....und nach den Bildern zu urteilen gibt es eine Bastellösung...also *Ade Weisse Wanne*...ein undichtes Loch genügt....

    So einfach ist das....Sorry, wenn so deutlich ausfällt...aber es kann nicht sein, das sich der Rohbauer einen abbricht um die Kiste dicht zu kriegen und dann wird so ein Müll da hineingewürgt....und der ganze Aufwand ist für die Katz....

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  11. simones

    simones Gast

    Also ne Rückstausicherung ist das natürlich wirklich nicht .... :irre
     
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  13. Kanjuka

    Kanjuka

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    Hallo,

    erstmal danke für die Antorten. Mein Verdacht war also richtig, dass das so nichts werden kann. Zur Klarstellung muss ich noch sagen, das das Rohr kein Überlaufrohr der Zisterne ist, sondern der RW-Steuerung (http://www.gep-umwelttechnik.com/de/regenwasser/produkte/steuergerate/irm_regenmanager_rmc/?id=21).

    Ich habe nochmal zwei Bilder angefügt, die dies hoffentlich deutlicher darstellen. Von Doyma habe ich die Empfehlung bekommen, die Kernbohrung vorher mit Aquagard Grundierung und Speziallack zu konservieren. Vom HT-Rohr war aber keine Rede.

    Gruß,
    Kanjuka
     
  14. Kanjuka

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    Hallo nochmal,

    mein Heizungsbauer hat jetzt ein Schreiben von Doyma vorgelegt, in dem ihm bestätigt wird, das eine Abdichtung des HT-Rohrs mit einer Doyma-Dichtung kein Problem ist, solange die Einbauvorschriften beachtet werden.

    Da steht nun erstmal Aussage gegen Aussage. Gibt es denn ausser theoretischen Betrachtungen keine genauen Vorschriften, wie eine Rohrdurchführung nach a.R.d.T. auszusehen hat?

    @Achim Kaiser:
    "Bei drückendem Wasser sind min. 3 Dichtungen erforderlich ... schon mal in die Montageanleitung geschaut ?"

    Wo steht das bitte mit den 3 Dichtungen?

    Für weitere Hilfe wäre ich sehr dankbar.

    Mit freundlichem Gruß,
    Kanjuka
     
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