Abfallender Putz in den Kellerwänden

Diskutiere Abfallender Putz in den Kellerwänden im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo Leute, in unserem alten Haus (BJ 1964) bröckelt der Wandputz an manchen Stellen ab und darunter ist es leicht sandig. Der nicht beheizte...

  1. elaa

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    Hallo Leute,
    in unserem alten Haus (BJ 1964) bröckelt der Wandputz an manchen Stellen ab und darunter ist es leicht sandig.
    Der nicht beheizte Keller hat eine Höhe von etwa 2.20m. Ca. 1.70 - 2.00m befindet sich unter dem Erdreich, der Rest oberhalb. (Um was für eine Wanne es sich handelt, müsste ich noch in den Unterlagen suchen)

    In einem Raum wollte ich ein WC und Dusche einrichten, aber bei den Wänden ließen sich sicherlich keine Fließen anbringen. Zudem käme durch die Dusche und neuem Heizkörper in Raum eine erhöhte Gefahr an Raumfeuchtigkeit hinzu.

    Bei Gelegenheit mache ich Bilder von den Wänden.

    Welche Alternativen hätte ich, um die Wände auf Vordermann zu bringen?

    Grüße
     
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  3. bernix

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    ...kannst du dir sparen, das können wir uns vorstellen:biggthumpup:

    Die Sucherei kannst du dir auch sparen, das ist ein einfacher geschalter Betonkeller...so wie es damals eben gemacht wurde.

    Vermutlich versagt so langsam der aussenseitig Dichtungsanstrich....

    Viele Alternativen hast du nicht: Entweder drauflos basteln und volles Risiko, dass die Fliesen über kurz oder lang abfallen oder
    Etwas mehr Geld investieren und einen Fachmann vor Ort für Beurteilung und Planung holen....
    Der sagt dir auch,ob das Geld nicht erstmal in er neuen aussenseitigen Abdichtung und Dämmung besser angelegt wär....dann klappst auch mit der zusätzlichen Raumfeuchtigkeit (zumindest ist die Ausgangslage besser)
     
  4. elaa

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    Gut, dann warten wir mit dem Einbau einer Dusche im Keller und graben im Sommer dann außenseitig die Außenwand des Kellers so weit wie möglich auf. (Dann einen neuen Dichtungsanstrich, bzw. Bitumenbahnen bzw. Dämmung gleich anbringen)

    Falls es nicht allzuschwierig wäre, würden wir das in Eigenregie machen.
     
  5. Lebski

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    Wenn Ihr gerne im Graben verschüttet werdet, Risse im Haus wollt usw...

    Man darf Häuser nicht einfach so freigraben. Das muss vorher jemand mit Erfahrung ansehen und ein Konzept machen, in welchen Abschnitten und mit welchen Böschungswinkeln oder gar Verbau gearbeitet werden muss. Auch die Art der Abdichtung gehört geplant, und dann ist da noch die Frage der Dämmung.
     
  6. elaa

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    Okey, wenn du das so sagst, dann sind wir mal vorsichtiger und lassen es dann mal sein.(Der Nachbar von der Straße hatte das im letzten Sommer auch selber irgendwie gemacht. Gut, der hatte evtl. Ahnung von der Materie) :-)
     
  7. sarkas

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    oder einfach nur Glück ...
     
  8. papabaut

    papabaut

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    Ich kenne vom hörensagen einen Fall aus Hannover, wo eine pseudo Kommune ihr Haus auch selber sanieren wollte. Als an der Giebelseite der Keller schön freigelegt war und alle zum Mittag auf der Wiese saßen, tat es einen Knall und die Giebelwand verabschiedete sich.

    Ob das eine Urban Legend ist oder nicht weiß ich nicht (wenn aus den 80er oder 90er). Aber real ist die Gefahr auf alle Fälle.


    Helge
     
  9. elaa

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    Aus Interesse.

    Worin besteht die Gefahr, wenn man eine Seite des Hauses (Wenn sie etwa 1.70m unter der Erde liegt) ausgrabt?

    Wirken von der Außenwand Kräfte gegen das Erdreich, welche vom Erdreich entgegengebracht werden?
     
  10. #9 Ralf Dühlmeyer, 15. November 2011
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    Nennt sich Grundbruch

    Dein Fundament drückt aufs Erdreich und wenn Du aussenseits der Wand das Erdreich wegnimmst, das ja auch wiegt, kann es sein, dass Dein Fundament das Erdreich unter sich seitlich in Deinen Graben hochdrückt und so absackt. Wird das eine Endlosschleife aus sacken, drücken, sacken, drücken, gibts nicht nur Risse, sondern einen schiefen Turm von Pisa, ggf auch einen Schutthaufen.

    Ausserdem - ein Bad im Keller dürfte unterhalb der Rückstauebene liegen. Das bedeutet, Du darfst dies nur über einen fäkaliengeeigneten Rückstauverschluß oder eine Hebeanlage an die Kanalisation anschliessen.
    Kosten ohne Montage 2.000 € aufwärts + jährliche Wartung.
     
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  12. Julius

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    Ich nicht. Daher bitte doch Bilder!

    Ach was?!? Und gemauerte Keller gabs damals nicht???
    Ist Deine Glaskugel heute eingefroren oder hab ich nur was übersehen?
     
  13. elaa

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    Ich habe ein paar Bilder hochgeladen. Das Problem besteht bei dem abfallenden Putz, bzw. hauptsächlich ist es die Farbe die verschwindet, auch in den Zwischenwänden im Keller, bzw. in den Wänden zur anderen Doppelhaushälfte (Also ohne Kontakt zum Erdreich)

    Der größte Bereich ist auf diesem Bild. An der linken Stelle des Fallrohres ist dann auch der Putz weg und darunter porös bzw. sandig:
    [​IMG]

    Hier die Stelle vom Nahem:
    [​IMG]

    Man hat wohl damals einfach nur Farbe darauf geschmiert, welches sich nun aufbläht und irgendwann abfällt:
    [​IMG]

    Ich habe nun auch festgestellt, dass links neben dem Rohr ein dünner Riss an der Wand zu erkennen ist. Das gleiche Spiel ist auch an der Außenwand des Hauses zu erkennen. Geht etwa 3m von außen hoch.
    [​IMG]


    Wie man auf dem ersten Bild sieht, dürfte die Rückstauebene doch tiefer liegen oder nicht? Das blöde an diesem Haus ist, dass von der Straße oben eine Kanalisation direkt unter dem Haus zu der untere Straße führt. Im Keller befinden sich 2 Gullideckel. Die hat es in den letzten 20 Jahren bei sehr großen Regenfällen mal hoch gedrückt, wo der Keller dann etwa 20cm unter Wasser stand.
    Laut der Stadtverwaltung man die Kanalisation durch anderen/zusätzlichen Abfluss etwa 100m weiter entlasten.
    Man könne die Deckel permanent verschließen, so dass es diese nicht mehr hoch drückt. Was jedoch sicherlich nichts bringt, da im Keller im Waschraum und am externen Eingang zum Keller jeweils ein Abfluss vorhanden ist. Dann wird es sicherlich dort heraus drücken.
     
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