Abgehangene Decke macht immer wieder Geräusche - Ursache? Lösung? Alternativen?

Diskutiere Abgehangene Decke macht immer wieder Geräusche - Ursache? Lösung? Alternativen? im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Hallo zusammen, wir haben in unserem Haus, Bj. 2014, ein besonderes Problem: Die abgehangene Decke im Obergeschoss macht die unmöglichsten (meist...

  1. #1 Nacho, 29.07.2020
    Zuletzt bearbeitet: 30.07.2020
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    Hallo zusammen,

    wir haben in unserem Haus, Bj. 2014, ein besonderes Problem: Die abgehangene Decke im Obergeschoss macht die unmöglichsten (meist metallischen) Geräusche, was mich sehr belastet.

    Der Reihe nach:

    Aufbau

    Der Deckenaufbau lt. Baubeschreibung ist wie folgt:

    Die Obergeschossdecke wird als abgehängte Gipskartondecke einfach beplankt. Die Abhängung erfolgt an den Untergurten der Dachbinderkonstruktion.

    Und zum Dach hin:

    Zwischen den Untergurten der Nagelplattenbinder wird eine mineralische Dämmung gemäß EnEV eingebracht und mit einer Dampfbremse versehen. Die Verkleidung erfolgt unterhalb mit Gipskartonplatten.
    Zwischen den Untergurten der Nagelplattenbinder wird eine mineralische Dämmung gemäß EnEV eingebracht und mit einer Dampfbremse versehen. Die Verkleidung erfolgt unterhalb mit Gipskartonplatten.



    Das Problem:

    Immer wieder, sobald auch nur etwas Wind war, stellten wir unterschiedlichste metallische Geräusche abwechselnd in allen Zimmern fest (mal Knarren, mal quietschen, mal Knacken/Scheppern). Manchmal sind bzw. waren es nur kurze Geräusche, manchmal wiederkehrend und so laut, dass man sie im Erdgeschoss noch hörte...

    Bisherige Maßnahmen:

    Innerhalb der Gewährleistungsphase kamen die Trockenbauer bzw. die Hausbaufirma zig mal vorbei

    • Abhänger wurden mehrmals "nachgezogen"
    • Die Gipsplatten wurden mit Latten beschwert (manchmal wurden sie nur raufgelegt, später wohl auch mal rangeschraubt)
    • in einem Kinderzimmer wurde die Decke komplett entfernt und neu gemacht ("Metall wurde größtenteils durch Holz ersetzt")
    • sowohl die Baufirma als auch mein Sachverständiger bestätigten mir, dass alles den Normen entsprechend ausgeführt wurde und es sich niemand erklären kann
    • die Nachbarn im Baugebiet hatten diese Probleme auch, jedoch war da nach wenigen Maßnahmen Ruhe

    Wir hatten nun mehrere Jahre Ruhe, es geht in dem besagten Kinderzimmer jedoch wieder los, dass es sich so anhört als sei da oben irgendwas lose und es wackelt und knarrt manchmal vor sich hin. Nicht so laut, dass man sich erschreckt, aber vor Allem wenn es ruhig ist mega nervig. Im Schlafzimmer höre ich zur Zeit immer öfters ein relativ lautes Knacken, was mich wirklich erschreckt und belastet. Entweder steht die Konstruktion zu sehr unter Spannung oder irgendwo ist was locker.

    Alles sobald sich draußen leicht die Blätter bewegen. Es wird nur eine Frage der Zeit sein bis es auch in den anderen Räumen wieder los geht. Was das wohl wird wenn es mal wieder richtig stürmt...

    Bei dem Kinderzimmer habe ich mir das mal angeschaut:

    Blick von oben (Dämmung entfernt und Dampfbremse aufgeschnitten - anhand der überklebten Bereiche sieht man, dass sie schon mehrmals von den Handwerkern aufgeschnitten wurde):

    siehe Bild 1

    Blick zwischen Dampfbremse und Gipsplatte:

    siehe Bild 2 und 3


    Schematisch sollte der Aufbau im Kinderzimmer also ungefähr dem entsprechen:

    siehe Bild 4

    Und in den anderen Zimmern dem:

    siehe Bild 5

    Frage:


    Hat irgendjemand eine Idee woher genau dieses Problem kommen kann oder ähnliche Langzeit-Erfahrungen?

    Kann man aus den Bildern erkennen ob und wo ein Fehler gemacht wurde? Wurde vielleicht irgendwo vergessen Dämmmaterial einzubauen oder einzelne Elemente anderweitig akkustisch zu entkoppeln?

    Und die Königsfrage: Wie kriege ich endlich Ruhe?

    Ich habe überhaupt keine Lust die Decken abzubauen, was eine riesige S...erei wird, und dann alles neu zu machen. Erst recht nicht wenn ich nicht weiß was genau die Ursache ist.


    Idee:

    Ich habe jedoch mal überlegt wie ein Deckenaufbau als freitragende Decke aussehen könnte ohne Befestigungen am Dach und mit insgesamt hoffentlich weniger Spannungen und vor allem ohne Metall:

    siehe Bild 6

    Die Maße für die Balken sind erstmal nur um darzustellen, dass der Querbalken dicker sein sollte als die anderen. Die Abstände der Balken und auch ob im sichtbaren Bereich Profilholz oder vielleicht doch wieder Gipsplatte rankommt ist alles nicht verbindlich.

    Ich denke es wird einen Grund haben warum abgehangene Decken immer auch "oben" befestigt werden und man für freitragende Decken Metallprofile verwendet.

    Da ich jedoch davon ausgehe, dass zum Einen das Metall der Abhänger, zum Anderen aber auch leichte Bewegungen der relativ filigranen Dachkonstruktion (für meinen Fahrradschuppen nahm ich dickere Balken als im Dach verbaut sind) die Probleme verursachen, habe ich die Idee einer Befestigung ausschließlich an den Wänden.

    Alternativ-Idee:

    Hat jemand eine?

    Ideal wäre es natürlich mit möglichst geringem Aufwand an der jetzigen Konstruktion für Besserung zu sorgen. Wobei bei dieser Art des Aufbaus jeder Eingriff, zumindest von oben, maximal kompliziert ist (man kann auf dem Dach nicht laufen, kommt nicht in die Ecken, muss Dämmung und Dampfbremse entfernen etc...).

    Die Baufirma meinte damals auch, dass das Problem mit Luftbewegungen im Haus zu tun haben kann, die die Platte hochdrückten Klingt für mich absolut nicht nachvollziehbar, da die Decke aus Gipsplatten und nicht aus Papier besteht (und die Geräusche auch bei geschlossenen Fenster auftreten) aber wenn ich z. B. ein Loch in die Platte bohre damit sich die Luft besser verteilen kann, macht das Sinn?

    So, wer bis hier hin gelesen hat: Vielen Dank :-)

    Ich freue mich auf eure Ideen bzw. Kommentare. Wie bedient ich generell von der Situation und der tollen Konstruktion bin kann sich wohl jeder denken.

    PS: Es ist so gut wie windstill und während ich dies schrieb knallte/knackte die Decke über mir ca. 5 Mal ...
     

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    Ich kann Bild 1, 2, 4-6 nicht sehen.
    Vielleicht doch lieber anhängen und nicht im Text einbinden. Letzteres scheint bei bestimmten Formaten Schwierigkeiten zu verursachen.
     
  3. Nacho

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    Oh, danke für den Hinweis. Hab ich gemacht.
     
  4. BaUT

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    Sicher, dass das Knacken von der Trockenbaudecke kommt und nicht von den sch... Nagelbrettbindern?

    Bitte unbedingt mal die Nagelplatten der Dachbinder einer Sichtkontrolle unterziehen. Vielleicht guckt im Zweifel mal ein Statiker drauf?! Die Nagelplatten müssen dicht am Holz anliegen. So wurden sie im Werk ins Holz gepresst. Spaltbildungen zwischen Holz und Nagelplatte bieten evtl. einen Hinweis auf "Herauswandern der Nagelplatten aus dem Holz" - sowas wurde grad mehrfach festgestellt und es gibt hierzu deutschlandweit erste Untersuchungen zu diesem recht neuen Schadensbild.

    Der fotografierte Aufbau gefällt mir auch deshalb nicht, weil die Dämmung zwischen den Untergurten der Binder auf der Luftdichtheits- und Dampfsperrfolie hängt. Diese DB ist doch keine Hängematte. Da gehören in regelmäßig kurzen Abständen Traglatten drunter.

    Warum die TB-Decke mit Holzlattung und nicht mit Metallprofilen und höhenverstellbaren Federhängern erstellt wurde erschließt sich mir auch nicht.
     
  5. Nacho

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    Interessant...

    Die scheinen aber alle noch so anzuliegen wie sie sollen. Auch wenn ich nicht alle geprüft habe, weil das, solange man keine Fee in Zwegerngröße ist die über die Dämmung hinwegschwebt bereits nicht so einfach zu prüfen ist bzw. man nicht in die Ecken kommt.

    Es muss im weitesten Sinn mit der Deckenkonstruktion zusammenhängen. Man konnte die Geräusche bspw. auch provozieren wenn man die Türen mehrmals hin und her wedelte.

    Auffällig ist, dass ich die Geräusche vom Dach noch nie hören konnte, auch nicht wenn meine Frau mich oben mal kurzzeitig einschloss, also die Dachluke geschlossen war und abgesehen von meinen 90 Kilo die sonst nicht auf dem Dach lasten alles genau so war wie sonst.

    Fun fact: Alle Mitarbeiter der Hausfirma bzw. von den Trockenbauern, die ich danach fragte, meinten sie haben zuhause eine Betondecke... Hätte ich auch wirklich gern. Wieviele Nerven mich die Sache schon kostete...
     
  6. BaUT

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    Unterdecke in allen Räumen komplett rausnehmen und dann mal 1 Woche beobachten.
    Knacken weg = die Unterdecke war es.
    Knacken noch da = Dachtragwerk isses.

    Danach:
    Folie kontrollieren und reparieren
    Traglattung für die Dämmung der Decke nachrüsten
    ordentliche Trockenbaudecke einziehen lassen
     
  7. Nacho

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    Ok. Um es für den Anfang nicht ganz radikal zu machen, wäre eine Öffnung in der Decke mglw ein Ansatz für Besserung? So dass die Luft zirkulieren kann und sich damit ggf. weniger Druck/Spannung aufbaut? Oder höre ich damit sämtliche Geräusche zwangsläufig nur lauter?

    Ich verstehe dich so, dass du eine zusätzliche Lattung und eine Dämmung der Decke empfiehlst. Kannst du ein Beispiel nennen oder beschreiben wie der Aufbau aussehen sollte und welche Materialien du empfiehlst? An der grundsätzlichen Konstruktion (Abhänger etc.) würdest du also nichts ändern?

    Danke.
     
  8. BaUT

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    Versuch macht klug.
    Momentan ist die Dampfsperre wo? Unten an die Untergurte der Dachbinder angetackert!
    Unterdecke abreißen und Dampfsperrfolie kontrollieren und repariern und dann von unten Bretter an die Dachbinder (quer zu den Untergurten) - alle 30 - 40 cm ein 15er Brett. Dann kannste wieder Abhänger und Unterdecke einbauen.
     
  9. Nacho

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    Achso, verstehe, du meinst die vorhandene Dämmung. Ja, dass die Dämmung in weiten Teilen einfach auf der Folie liegt und nach manchen Reparaturversuchen zusammengedrückt war passt zu dem Gesamteindruck. Dass sowas überhaupt zulässig ist...

    Vermutest du also, dass die Dampfsperre gerissen ist und von oben durch die Dämmung Wind auf die Decke drückte?

    Wenn die Folie noch intakt ist, empfiehlst du den selben Aufbau wie jetzt nur eben nicht direkt an den Dachbindern sondern an Latten darunter. Kannst du beschreiben welchen Effekt das für die Gesamtkonstruktion, insb. im Hinblick auf Geräuschentwicklung haben soll?

    Danke!
     
  10. SIL

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    Stell mal deinen Dachstuhl ein, Querschnitte etc und paar Fotos, auch von den Verbindern/Verbindungen, Fusspunkt, First ggf Wechsel und Dachflächenfenster etc und ist dies ganzjährig oder beginnt dies im Frühjahr und Anfang Winter beruhigt sich das?
    @BaUT hat schon die richtige Idee entweder sind Fehler in deinen Dachstuhl oder es ist sehr unterschiedlich gedämmt..... :winken
     
  11. #11 Nacho, 30.07.2020
    Zuletzt bearbeitet: 30.07.2020
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    Im Anhang einige Bilder von den Objektunterlagen und ein paar Fotos, aufgenommen auf der Treppe in der Dachluke.

    Wir wohnen in einem Reiheneckhaus, der Grundriss ist 5,55 x 11,08 m. Das Haus ist im Stadtvilla-Stil mit zwei Vollgeschossen errichtet und einem Dach, das man lieber nicht betritt.

    Wir wohnen am Berliner Stadtrand in einem Baugebiet. Innerhalb dessen ist unser Haus ziemlich an der höchsten Stelle und damit ggf. etwas windexponierter als manch andere. Das darf m.E. jedoch keine Rolle spielen. Ich hätte nie gedacht, dass es bei einem Massivhaus solche anfälligen und "fummeligen" Decken-/Dachkonstruktionen gibt. Aber da habe ich mich wohl einfach zu wenig mit auseinander gesetzt.

    Bzgl. der Fotos: ich wollte nicht jeden Balken ausmessen, hoffe jedoch die Fotos sind aufschlussreich. Weitere Details liefere ich gern nach.

    Eine Sache noch: Mir wurde mit Nachdruck nahe gelegt, das DAch bloß nicht zu sehr zu belasten (keine schweren Kristen mit Büchern o.ä.). Im Rahmen mehrerer Nachbesserungen wurde jedoch festgestellt, dass wenn ein oder zwei Handwerker oben auf dem Dach waren, die Geräusche nicht oder zumindest stark reduziert auftraten. Was man daraus für Schlussfolgerungen ziehen sollte konnte mir keiner sagen.
     

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  12. #12 Nacho, 30.07.2020
    Zuletzt bearbeitet: 30.07.2020
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    Und hier noch weitere Fotos, speziell bzgl. der Verbindungen und Nagelplatten.
     

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    Achso, zur Frage wann das Problem auftritt. Es tritt bzw. trat zu den unterschiedlichsten Jahreszeiten auf.
     
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    Hast du solar oder PV drauf?
    Also so nach kurzen schauen - ich würde auf fehlende Zangen oder Austeifung tippen, ist das ein Walm?Einseitig vermutlich? Der Nachbar hat das Problem bei seinen Sattel nicht? Vollschalung drauf oder nicht? Lattung/Konter und Pfanne? @Skogen? ich sehe jetzt deine Ausrichtung nicht, aber ich seh das vorerst als thermisches Problem und Schwinden Holz an, geh mal in deinen Dachboden und schau dir die Hölzer an ob dort Risse oder Verwindung sind, vorrangig in den Anschlussbereich, Fusspfette die du aber nicht im klassischen Sinne hast und wo ist das Zimmer wo die Decke 'knackt'?
     
  15. Nacho

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    Ja, auf der Südseite ist eine PV-Anlage zur Warmwasseraufbereitung installiert. Die Nachbarn hatten das Problem, so wie die meisten, früher auch aber nach ein oder zwei Besuchen der Trockenbauer ist da wohl alles unauffällig.

    Zur Dachform siehe die vorhin angehangenen Bilder. Einseitiges Walmdach trifft es vermutlich.

    Was meinst du damit genau?

    Zur Dacheindeckung (aus Baubeschreibung): Die Häuser erhalten eine Lattung und Konterlattung sowie Unterspannbahn nach statischen Erfordernissen und eine Eindeckung mit Betondachsteinen...
    --> also ja, zweimal Lattung und Dachpfanne

    Die Hölzer und die Verbindungen im Dach sehen m.E. so aus wie am ersten Tag und mir fallen da keine unsauberen Verbindungen, Risse, Verwindungen o.ä. auf.

    Aktuell, seit einigen Tagen, ist das Problem im Schlafzimmer, das ist das Zimmer unterhalb des Fotos "Richtung Nord", und dort immer im selben Bereich sehr nah an der Wand. Daher meine Idee da mal ein Loch reinzubohren und schauen was passiert. Trau mich aber noch nicht so richtig.

    In dem Kinderzimmer stellt sich das Geräusch zur Zeit wie ein wiederkehrendes Knarren/Quietschen dar, vor Allem wenn das Fenster angeklappt ist. Da habe ich ja von oben reingeschaut und das einzige was da an Metall in der Nähe ist, ist der eine Abhänger.
     
  16. #16 Fabian Weber, 31.07.2020
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    Also ich würde auch beim Dachstuhl ansetzen, die eher flache Dachneigung bringt schon eine ziemlich Last auf das Holz.

    Und stoßen die angehängten Holzlatten an das Mauerwerk an? Das erkennt man schlecht, aber die Decke sollte eigentlich frei hängen und nicht mit den Wänden verbunden sein.
     
  17. Nacho

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    Dass sie frei hängen bzw. schwingen muss um Spannungen bzw. Risse zu vermeiden war immer das erste Argument der Bauleute. Hätte ich ja auch kein Problem mit wenn das geräuschlos passiert.

    Es sieht für mich so aus, dass die Latten zumindest tlw. an Wandprofilen auflegen bzw damit verbunden sind.

    Wie soll ich denn beim Dach ansetzen?

    Was haltet ihr von meiner Idee einer freitragenden Decke als Holzkonstruktion?
     
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    Da wir nicht wissen, wie laut das wirklich ist und wenn die Ursache aus dem Dachstuhl und/oder Wand bzw Übergang rührt, wird über kurz oder lang auch dort, das selbe Problem auftreten.
    Entweder liegst du so exponiert das Windkräfte ausreichend sind am Dachstuhl um Bewegung zu erzeugen die bis in deine Decken Konstruktion reichen oder du hast wie @BaUT schon bemerkte defekte USB oder wirklich einen konstruktiven Fehler.
    Ich tendierte zeitweilig auch zu Temperaturspannungen, da dies aber ganzjährig auftritt, schließe ich das mal aus.
    Fibi ist doch aus Berlin eventuell besucht er dich mal, sofern ihr euch einig werdet :winken
     
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    Vielen Dank erstmal für die Rückmeldungen. Die eindeutige Lösung habe ich leider immer noch nicht aber das Problem scheint in der Tat auch nicht ganz normal zu sein - in Anbetracht der Standardkonstruktion die die selben Handwerker vermutlich schon tausend mal gebaut haben ist das jedoch umso unverständlicher und ärgerlicher.

    Ich werde mal sehen wie sehr meine Nerven strapaziert werden und versuche erstmal ruhig zu bleiben Als einzige sinnvolle erste Maßnahme erachte ich, eine Öffnung in die Decke zu schneiden - die man bei Bedarf dann auch wieder schließen kann falls es nichts bringt. Falls es irgendwie mit Luftbewegungen zu tun hat...

    Wenn es mich irgendwann richtig packt, reiße ich das Teil komplett runter. Mittelfristig wird in dem Kinderzimmer eine Renovierung fällig, das wäre dann vielleicht ein guter Zeitpunkt. Mal sehen ob ich durch halte.
     
  20. BaUT

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    Wo steht denn die Villa? Evtl. könnte man ja mal horchen kommen und vor Ort gemeinsam eine Lösungsidee entwickeln.
     
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