Abriss??? HILFE BITTE!!!

Diskutiere Abriss??? HILFE BITTE!!! im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Ich benötige Hilfe und ein paar Meinungen zu dem was mir gerade widerfährt... Ich lasse (leider) gerade ein Haus bauen bei dem ich leider erst...

  1. #1 Abrissbirne, 12.09.2009
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    Ich benötige Hilfe und ein paar Meinungen zu dem was mir gerade widerfährt...

    Ich lasse (leider) gerade ein Haus bauen bei dem ich leider erst jetzt einige erschreckende Dinge herausfand.

    Mein GU hat die Statik aufgrund von Annahmen ( 200KN/qm) und ohne Grundwasserer (0,7m unter GOK) errechnen lassen, bevor das Bodengutachten erstellt war.

    Laut Statik : 20 cm Fundamentplatte mit 2 Lagen Bewehrung ( Q188)

    unter den Erkerecken Streifenfundamente als Blockfundamente
    Frostschürze, 80 cm tief und 30 cm breit, unter den Rändern der Bodenplatte

    Das Haus hat die Maße 10,7m x 8,5 m, wobei der Erker 1m hervorsteht, auf 3,51 m Länge, mittig der 10,7m-Seite

    Ich mache mir nun ein paar Gedanken da hier diese Bewehrung als Karnickeldraht bezeichnet wurde, kein Grundwasser einbezogen und die Betongüte für die Bodenplatte nur C16/20 ist.

    Weiterhin habe ich gestern nur 45 cm Frostschürze "erbuddelt":eek:

    Im Bodengutachten steht, das ich bis 6,2 Meter sehr lockeren SU/SE-Sand habe,

    Das Grundwasser steht im Extremfall bei 0,7m unter GOK !!

    Laut Statik liegt mein Druck im Innenwandbereich bei 200 KN/qm, ich befürchte mein Boden kann das nicht kompensieren...

    Ich kann gern Bilder liefern, habe die Statik hier liegen, genauso das Bodengutachten, ich bitte Euch einfach um Hilfe, mein GU redet nicht mehr mit mir......



    Sollte ich etwas falsch erstellt haben oder mich im Gundthema geirrt haben, bitte vergebt, ich bin hier neu......
     
  2. #2 Shai Hulud, 12.09.2009
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    Relativ zu welchem Bezugspunkt? Wie hoch wird später angefüllt?
     
  3. #3 Abrissbirne, 12.09.2009
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    45cm ab Unterkannte Bodenplatte, welche selbst ca. 10 cm über GOK endet,

    ich habe gerade auf "meine Bilder" ein paar eingestellt, die ich als öffentlich gekennzeichnet habe, ich kenne mich nicht aus, aber vielleicht können Sie Sich diese ja mal anschauen
     
  4. Josef

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    "hmmm"

    wenn ich richtig gelesen habe 20cm Bodenplatte "nur" unter
    den Erkern sind Fundamente vorhanden ?

    spontan frage ich mich was da alles drauf kommt ... 1 o. Etagen
    Massiv oder Holzrahmenbau ?
     
  5. #5 Shai Hulud, 12.09.2009
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    Leider sind die Kommentare nicht zu lesen. Kannst du die bitte mal angeben?
     
  6. Josef

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    "sorry" hab die Fotos erst jetzt gesehen, letzte Frage von
    mir iss somit hinfällig.

    was stellt das eigentlich dar ???

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  7. #7 Abrissbirne, 12.09.2009
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    Ja, laut Aussage des Statikers ist die umlaufende Frostschürze, statisch nicht relevant.
    Aufgrund erhöhter Lasten im Erkerbereich hat er 2 Blockfundamente eingerechnet unter den Erkerecken, mit einer Tiefe von 60cm ab UK Bodenplatte, Breite von 90 cm und Länge ca. 1,5 m.

    Die Frostschürze soll 30cm breit sein und 80 cm tief( ist aber nur 45 cm tief, keine Ahnung wie breit)

    ich kann mit Sicherheit sagen, dass die Einbindetiefe der Blockfundamente nicht 60cm in die Tiefe erreichen, da auch diese auf der 20 cm starken BRC-Schicht enden, also nur 45cm tief eingebunden sind
     
  8. #8 Abrissbirne, 12.09.2009
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    @ Josef


    Das ist eines der "Blockfundamente" unter den Erkerecken


    @ Shai Hulud

    Die Beschriftungen sind nur die Angaben die ich gerade gemacht habe
     
  9. #9 Abrissbirne, 12.09.2009
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    Habe gerade mal eine Skizze eingestellt, wie es geplant war und wie es ausgeführt wurde
     
  10. #10 Shai Hulud, 12.09.2009
    Shai Hulud

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  11. gast3

    gast3 Gast

    also ..

    mir viel zu hektisch - bitte langsam.

    die soll / ist Zeichnung ist nun mal Quark (warum sollte man 20 cm Bt-RC irgendwo mittendrin verbuddeln ? ).

    Also mal strukturieren:

    1. Bodengutachten + Gündungsempfehlung

    2. Geplante Umsetzung lt. Statik

    3. Örtliche Wahrnehmung bezogen bitte auf die Höhenangaben von 1 + 2

    so stell das bitte mal zur Verfügung (ggf. PN)


    dann denke ich mal nach - so verstehe ich so erst mal nix (abgesehen davon, dass ich dramatisches noch nicht gesehen habe (z.B. UK Frostschürze -0,55 + 0,2 m frostsicheres Matrerial - kann ich jetzt nicht so wirklich in :yikes ausbrechen - also laaaagsam)


    Gruß


    Helge
     
  12. #12 Abrissbirne, 13.09.2009
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    ZU 1.

    Auszug aus der Statik, die VOR dem Bodengutachten da war und nicht mehr geändert wurde.

    Ein Baugrundgutachten liegt für die geplanteBaumaßnahme nicht vor.
    Das EFH ist nicht unterkellert und steht auf einer bewehrten STB.-Sohlplatte. Im Bereich der Ringwände ist eine Frostschürze vorgesehen. Frostfreiheit wird nach 0,80m unter OK-Gelände erreicht.
    Um die STB.- Sohlplatte berechnen zu können, wird eine Bodenpressung von 200 KN/qm angenommen. Diese Annahme ist vor Baubeginn durch den ausführenden Betrieb festzustellen und aktenkundig zu machen. Bei negativen Abweichungen ist der Bauherr und Statiker zu verständigen.
    Grundwasser wurde bei der Berechnung nicht berücksichtigt.


    Auszug aus dem Bodengutachten


    Für den Grundwasserspiegel ist in Extremsituationen mit einem Anstieg bis 33,20 m ü. NHN
    (~0,7 m u. OKG) zu rechnen.

    Der gewachsenen Baugrund ist bis zur Endteufe von 8,0 m u. GOK durch nichtbindige Sande
    geprägt, die prinzipiell für einen Lastabtrag geeignet sind. Durch die z. T. sehr lockeren bis
    lockeren Lagerungszustände, welche bis in den Tiefenbereich von 6,2 m reichen, sind
    bodenverbessernde Maßnahmen (Teilbodenaustausch, Einarbeitung von Grobkorn) und eine
    Gründung über eine bewehrte Bodenplatte notwendig.

    Im Extremfall (HGW) kann das Grundwasser den Gründungsbereich beeinflussen.

    Die Versickerungsmöglichkeiten am Standort sind aufgrund der erbohrten Grundwasserstände
    als eingeschränkt zu bewerten.

    5.2. Gründungsart / Gründungstiefe

    Ausreichend tragfähige Böden stehen erst mit den ab 6,2 m u. OKG angetroffenen mitteldicht
    gelagerte nicht bindigen Sanden (SE) an.

    Für eine Gründung des nicht unterkellerten Gebäudes sind die anstehenden sehr locker bis
    locker gelagerten Sande bis 0,7 m unter OKG abzutragen. Die Aushubsohle ist durch das
    Einarbeiten von Grobkorn zu verbessern.

    Anschließend kann ein Bodenaufbau aus gut verdichtungsfähigem Material in max. 0,3 m
    dicken Lagen bis auf das geplante Gründungsniveau (~34 m ü. NHN) erfolgen. Hierzu kann das
    anstehende Material, ggf. unter Beimischung von Grobkorn, verwendet werden.

    Nach fachgerechter Ausbildung der Gründungssohlen kann die Gründung des Bauwerkes

    flach
    über eine bewehrter Fundamentplatte erfolgen.

    Grundsätzlich ist eine frostsichere Gründungstiefe (mind. 0,8 m) einzuhalten, was durch den
    Einbau eines Gründungspolsters aus frostfreiem Material (Bodengruppen SW/GW) bzw.
    entsprechend eingebundene Frostschürzen gewährleistet wird.

    Bei unterschiedlichen Gründungstiefen benachbarter Fundamente ist ein Abtreppungswinkel
    von ß = 30° nicht zu überschreiten bzw. der entsprechende Erddruck zu berücksichtigen.

    zu 2.

    Aushub des Bodens bis auf 0,70 m unter GOK, seitliche Lagerung des Aushubes
    Einbringen von 20cm BRC + Verdichtung

    Das Ergebnis der nach DIN 4094 durchgeführten Rammsondierung ist als Widerstandslinie in Anlage 1 dargestellt. Demnach werden überwiegend mitteldichte Lagerungsverhältnisse
    angezeigt. Die lockeren Lagerungsverhältnisse der oberen 20 cm sind bautechnisch bedingt.
    Tabelle 1: Untersuchungsergebnisse Leichtes Fallgewichtsgerät
    Prüfdatum Prüf-Nr.Prüfschicht-Bodengruppe nach DIN18196 dynamischer Verformungs-modul Evdyn [MN/m2] Verformungs-modul Ev2 [MN/m2] näherungsweise Zuordnung des
    Verdichtungsgrades DPr [%] 04.05.2009 LFP SE/SU 41,22 82 ≥ 100

    3. Bewertung der Untersuchungsergebnisse
    In den untersuchten Bereichen konnte ein ausreichender Verdichtungsgrad festgestellt
    werden.
    Die Ergebnisse der leichten Rammsondierungen zeigen durchgehende mitteldichte Lagerungen ab einer Tiefe von 0,20 m u. OK Planum an.
    Gegen die Fortsetzung der Erd- und Gründungsarbeiten bestehen unsererseits keine
    Bedenken.


    zu 3.

    örtliche Wahrnehmung sieht folgendermaßen aus.

    1. ich habe keine "reine" Flachgründung, sondern Blockfundamente unter den Erkerecken
    2. da ich nicht beabsichtige das Haus rundum mit min. 15 cm frostfreien Material
    anzufüllen, habe ich keine 80 cm Frostfreiheit in die Tiefe, davon abgesehen kann ich
    bei einer nachträglichen Anfüllung keine Terasse mehr bauen (wer geht schon treppauf
    aus dem Haus auf seine Terasse)
    3. ich habe ab UK Bodenplatte 45 cm Frostschürze bis auf eine BRC-Schicht die im
    Wasser stehen wird zu Grundwasserhöchstständen, in der Gegend ca. 3x Jahr
    4. ist die Einbindetiefe der falschen Blockfundamente nicht wie statisch berechnet 60cm
    ab UK Bodenplatte, sondern nur 45 cm (auf BRC-Schicht)
    5. habe ich keine Perimeterdämmung an den Blockfundamenten, die schließlich freiliegen
    6. sind die Annahmen von 200KN/qm in der Statik und die Bewehrung für die Bodenplatte
    (2 Lagen Q188), für diesen Boden vermutlich nicht ausreichend
    7. ist das alles nur so gekommen, da die Statik vor dem Bodengutachten erstellt wurde,
    das Bodengutachten nicht wie gefordert vom ING an den Statiker weitergereicht
    wurde und schließlich ohne Bezug auf das Bodengutachten und Grundwasser einfach
    drauflos gebaut wurde

    Ich bin Versicherungskaufmann und habe mich (leider) auf 3 Dipl. Ing´s verlassen und stelle nun fest (nach 1000 anderen Mängel im Innenbereich), das viele und wahrscheinlich scherwiegende Fehler gemacht wurden. Deswegen suche ich hier um Hilfe.

    Soweit erstmal ein Danke an alle die sich mit meinem Problem beschäftigen!
     
  13. gast3

    gast3 Gast

    Na ..

    was ein Huddel

    ich versuche mal das zusammenzufassen, was ich glaube verstanden zu haben

    Abtrag um 0,7 m unter Bodenplatte - Einbau von 20 cm Bt-RC (was ich mit dem Rest der Auffüllung)

    Gründung mittels Bodenplatte bzw. Einzelfundamenten - angenommen 200 KN/m² als zulässige Bodenpressung

    Baufgrund: locker gelagerte, gleichförmige Sande (SE n. DIN 18 196)

    Grundwasser bis -0,7 m u. GOK möglich


    - also die Sande sind zwar nicht so richtig toll, aber soo schlecht auch nicht - 200 KN/m² sehe ich nicht als dramtisch an

    - die Sande sind auch in Hinblick auf die Frostsicherheit nicht so wirklich schlecht

    - Grundwasser hat demnach keinen Kontakt zu Bauwerksteilen bzw. BT-RC-Schicht - Betonaggressivität also zu vernachlässigen


    also, fachgerechte Ausführung und saubere Statik vorausgesetzt, ist mein erster Eindruck des BODENMECHANISCHEN (vorbehaltlich der Unkenntnis des Bodengutachtens, der Statik und der örtlichen Gegebenheiten) immer noch nicht dramatisch, aber verbindliche Aussagen sind so nicht möglich. dafür sind noch zu viele Fragen offen

    Gruß

    Helge
     
  14. #14 Abrissbirne, 13.09.2009
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    vorhandener Erdboden, "wiesenplanum"

    70 cm raus

    20 cm BRC rein> verdichtet
    30 cm "Wiesenplanum" mit Zugabe Wasser rein >verdichtet
    30 cm "Wiesenplanum" mit Zugabe Wasser rein >verdichtet

    Sauberkeitsschicht Beton
    20cm Bodenplatte mit 2x Q188
    ----------------------------------------------------------
    BRC-Schicht nass beim öffnen des Bodens>>>steht also im Wasser(0,7m unter GOK)
    Frostschürze 45cm hoch auf BRC-Schicht steht demnach auch im Wasser>>was passiert bei Frost.....???
    Statiker und Bodengutachter haben 80 cm Frostschutz vorgeschrieben, den habe ich doch effektiv nicht....
    was bringt mir frostsicherer Sand, wenn dieser ständig im Wasser steht und den Beton umgibt....

    Würde es etwas helfen wenn ich Ihnen das Bodengutachten im PDF komplett zur Verfügung stelle? Die Statik ist ansich vlt. sauber errechnet, doch unter ganz anderen Vorraussetzungen, oder irre ich mich da?

    Um Gottes Willen,ich atme auf wenn alles in Ordnung ist! Nur gibt mir zu denken das ich 6,2 m in die Tiefe lockeren Sand mit 20 cm BRC kompensiere.....+ Grundwasser
     
  15. gast3

    gast3 Gast

    was ist denn ein Wiesenplanum - wieder eingebaut mit Wasser :irre ?

    wär ja mal ein Anfang

    Gruß

    Helge
     
  16. gast3

    gast3 Gast

    Also ..

    Gutachten soweit mal überflogen (zumindest ein Fleißkärtchen für die Kollegen - 28 Seiten Text für 3 Baugrundaufschlüsse - na holla - hätten lieber ein paar Aufschlüsse mehr machen sollen, aber das nur am Rande)

    was ich nicht verstehe ist die Konstellation: Statiker und Baugrundgutachter sind beide von der Hausbaufirma beauftragt und wissen "nichts voneinander" glaube ich so weit nicht.

    Das gewählte Gründungskonzept (so Einbau von gegossenem Wiesenplanum) hat erstaunlicher Weise, zumindest nach den Verdichtungskontrollen, nicht geschadet - nennen wir es mal "Glück gehabt"

    ein bißchen unklar ist mir das mit dem Wasser:

    UK - Bodenplatte = 34,02 m NHN
    UK - Frostschürze = 33,57 m NHN
    UK - Bt-RC = 33,37 m NHN

    maßegblich höchster Wasserstand = 33,20 m NHN - ergo dürfte da, bei der (durch zahlreiche Laborversuche ermittelten) hohen Wasserdurchlässigkeit der Sande kein Wasser sein.

    Gut, Gelände wird noch 10 cm über UK-Bodenplatte aufgefüllt -

    ich denke das mit der Frostsicherheit, das passt schon.

    das Einzige, was mir noch nicht klar ist, wie die Blockfundamente ausgeführt wurden, aber 45 cm Einbindetiefe + 20 cm Bt-RC bei unterlagernden Sanden, würde ich auch mal sagen - passt schon. Da wären nur evtl. Setzungsunterschiede zur Bodenplatte mal nachzuweisen.

    Und mach dich mal wegen locker gelagerten Sanden nicht wuschig - ich hätte den humosen Oberboden abgezogen und die Platte direkt auf den Sanden gegründet - viel Gedöns für nichts.


    Gruß


    Helge


    also einen Abriss halte ich nicht für erforderlich !
     
  17. #17 Abrissbirne, 13.09.2009
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    zur Zusammenarbeit zwischen Baugrundbüro und Statiker.....

    die beiden wussten bis zum 17.08.2009 gar nichts voneinander.....

    Die Bodenplatte wurde am 5.5.2009 gegossen....

    nicht mal der in Brandenburg vorgeschriebene Prüfstatiker wusste etwas von einem Bodengutachten...

    Alle Statiker und auch mein GU, sagen es ist ok so wie es geplant und gebaut wurde.....

    logisch wenn man die Beweggründe betrachtet...

    Statiker hat Auftrag bekommen, erfüllt und die Bezahlung erhalten....

    Prüfstatiker braucht sich kein Kopf zu machen, der hakt nur die errechnete Statik ab...

    Bodengutachter hat sein Gutachten erstellt, ob es beachtet wird, interessiert ihn nicht.....

    welches Interesse mein GU hat, ist auch klar, hat ja auch schon Geld bekommen....

    Alles in Allem, weiß keiner von nix, aber alle machen mit......

    Ich hätte allerdings noch eine Bitte, mir ist aufgefallen, dass ich keine Sauberkeitsschicht aus Beton habe, sondern nur eine zerstückelte Noppenbahn.
    Weiterhin habe ich auf Fotos gesehen(werde ich morgen einstellen), dass mein Fundamenterder, komischerweise kurz vor dem betonieren der Fundamentplatte, noch nicht mit eingebunden war, bzw. nicht in den Erdboden führt sondern nur in die Bodenplatte.
    Meine Bitte wäre das Sich ein Sachkundiger von Euch das ganze auf den Bildern morgen mal ansieht.

    Danke soweit für die Einschätzungen an alle Beteiligten.

    Gute Nacht
     
  18. #18 Abrissbirne, 13.09.2009
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    Bilder sind oben, EDV-Kasten soll zwischen die KG Rohre, da schaut jetzt auch der Erder heraus, nur sehe ich keine Bodenanbindung....
     
  19. #19 Shai Hulud, 13.09.2009
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