absoluter Neuling was das Bauen angeht

Diskutiere absoluter Neuling was das Bauen angeht im Bauen mit Architekten Forum im Bereich Architektur; Hallo zusammen, ich bin ein absoluter Neuling was das Thema Bauen angeht und erhoffe mir etwas Unterstützung. Zur Vorgeschichte und den...

  1. #1 Salvina, 22.01.2018
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    Hallo zusammen,

    ich bin ein absoluter Neuling was das Thema Bauen angeht und erhoffe mir etwas Unterstützung.

    Zur Vorgeschichte und den Gegebenheiten. Ende 2016 ist mein Vater verstorben. Von ihm habe ich ein 720 m² großes Grundstück mit bestehenden Haus geerbt. In den Haus wohnen noch meine Oma und meine Mutter.
    Jetzt ist der Plan wie folgt: wir wollen einen Anbau mit 80-100 m² Wohnfläche errichten. Zum Anbau sollen noch zwei Räume vom Bestandsgebäude hinzu kommen.
    Als ersten Schritt waren wir bei unserer Hausbank um unsere finanziellen Möglichkeiten zu prüfen.
    Dann waren wir bei einem ansässigen Architekten. Da dieser sich irgendwann nicht mehr gemeldet hat und auch von unserer Seite nicht mehr zu erreichen war, haben wir uns einen neuen Architekten gesucht. Dieser macht bis jetzt einen kompetenten Eindruck. Hatten ein gutes Vorgespräch in dessen Verlauf wir unsere Vorstellungen und die Umsetzbarkeit besprochen haben. Mittlerweile waren auch die bei ihm angestellten Bauzeichnerinnen da um das Bestandsgebäude und das Grundstück zu vermessen.
    Demnächst werden wir dann die ersten Zeichnungen vorgestellt bekommen.

    Habt ihr Tips für uns auf was wir achten sollten? Gibt es noch Verbesserungsvorschläge für unser Vorgehen? Haben wir eventuell noch etwas übersehen?

    Liebe Grüße
     
  2. #2 holz christoph, 22.01.2018
    holz christoph

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    Hallo!
    nee bis jetzt nichts übersehen;-) alles richtig.
    Jetzt werdet Ihr dann als nächstes wissen sollen was Ihr wollt; die entscheidung hier "überwachung" nachzufragen ist gut.
    wenn Ihr Hilfe gebrauchen könnt, dann in dem Fll für die Dinge, an die Ihr nicht selber denkt(, und die der Architekt nicht als 'Option' wählen lässt)

    ein paar Infos wären wichtig:
    schätze das einfach zusätzliche Räume zum schlafen und wohnen dazugebaut werden, der Rest dürfte da sein ?

    1
    aus welchem Baumaterial besteht das 'alte Haus', und von wann?
    2
    welche Heizung ist bisher verbaut, ist sie unterlastet?
    3
    wollt Ihr 'gesunde zimmer' anbauen oder ist kein besonderer anspruch da, d.h. klima egal
    4
    möchtet Ihr etwas angenehm-besonders einrichten, z. B. Strahlungswärme, gemütlich geheizte Ofenbank, oder sind es eher Schlafzimmer?

    5 am kompromiss-optimiertesten fände ich
    -moderne Holzständerbauweise mit Diagonalschalung aus vollholz innen,
    aussen wie man mag, verputzt oder holzverschalt,
    als füllung ein Lehm-Holzflockengemisch (jasmin).
    innen dann Lehmbauplatten, oder Lehm oder Kalkputz.

    damit haben Sie ,
    guten Kompromiss aus Wärme und Masse-dämmung, bestens beheizbar, Wärmerĉkkoppeld, drotdzem diffusionsoffen und trotzdem dämmend,
    weitaus gesündestes Raumklima durch optimale Masse/Isolierung und durch den Lehm,
    quasi billigste Bauweise,
    sehr schnelle Bauweise.
    Eigenleistung möglich (noch billiger) = Jasmin-Holzflocken einbringen.
    Heiz-optimal, speichert viel, braucht wenig.

    Voraussetzung: kleines bis mittleres Vordach, sonst machts keinen Sinn.

    Bitte Rücksprache wegen geplanter / oder vorhandener Heizung.
    in diesen Raumen Holz-zusatz -- ja oder nein..
    oder muss sonst was vorgesehen werden. wenn nur zum schlafen empfiehlt sich heutzutage ein Netzfreischalter für die Stromkabel. damit können sie z.B. Ihe Bett näher an die Wand stellen;

    Ander Bauweisen natürlich möglich,
    Tonziegel,
    Lehmziegel,
    Yton,
    beton
    ...

    deswegen eben dieer überblick. aus architektensichtweise wären sonst zu viele Optionen zu nennen. dazu hat er normalerweise nicht den nerf.


    Grüsse!
    Christoph
     
  3. #3 bauspezi 45, 23.01.2018
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    das ist ja alles soweit gut, aber das wichtigste wäre erst mal eine
    Bauvoranfrage beim Bauamt zu stellen ob das Vorhaben so zulässig ist,
     
  4. #4 Salvina, 23.01.2018
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    Zum Beitrag von Holz Christoph:

    Kontrolle würde ich das nicht unbedingt nennen. Erhoffe mir eher, dass ich noch Tips bekommen woran man denken sollte bzw. mal etwas nachfragen,w enn ich was nicht so ganz verstehe. Wir planen zunächst einmal ohne Eigenleistung, da wir Beide Vollzeit arbeiten gehen und dadurch nicht so viel Zeit für Eigenleistung bleibt.

    1. Das Bestandsgebäude ist von 1908, der Teil an den wir anbauen von 1969. Die Doppelverschalung und Verklinkerung aus den 90er Jahren. Gebaut wurde, wie damals üblich, aus allem was man gefunden hat. Das meiste dürften aber klassische Backsteine sein.
    2. Die Heizungsanlage die verbaut ist, ist eine Gasheizung. Die Leistung würde zwar theoretisch auch noch für den Anbau reichen, wir möchten aber zwei getrennte Systeme haben, falls wir den Teil mal vermieten oder verkaufen möchten. Die "Hauptheizung" soll auch eine Gasheizung werden. Zusätzlich möchten wir noch einen Kamin im Wohnzimmer haben (durch den Garten fällt immer wieder Holz an und es ist einfach auch schön).
    3. Vom Aufbau her soll es ein klassischer Kalksandstein mit Doppelverschalung werden, da wir an einer recht stark befahrenen Straße liegen.
    4. Die beiden Zimmer im Bestandsgebäude sollen Kinderzimmer werden. Im Anbau sollen noch Küche, Wohnzimmer, Gäste-WC, Treppenhaus, Badezimmer, Schlafzimmer und ein drittes Kinderzimmer entstehen. Das ganze soll Unterkellert werden.

    Die Netzfreischalter für Schlaf- und Kinderzimmer finde ich klasse. Habe ich mir direkt aufgeschrieben.


    Zum Beitrag von Bauspezi 45:

    Auf die Bauvoranfrage beim Bauamt wurde uns gesagt, dass kein Bebauungsplan vorliegt und wir anbauen dürfen wie wir möchten, da in der Umgebung alles vorhanden ist was man so bauen kann. Sollen nur die Abstände zur Grundstücksgrenze einhalten.

    Danke schon mal für eure Beiträge.
     
  5. #5 Onkel Dagobert, 23.01.2018
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    Es ist nicht zwingend eine Bauvoranfrage zu stellen. Ob das Bauvorhaben genehmigungsfähig ist kann der Architekt anhand des B-Plans (soweit vorhanden) normalerweise recht gut einschätzen. Gegebenenfalls spricht der Architekt vorab mit der zuständigen Behörde. Daher ist es wichtig dass der Architekt aus der Nähe kommt und seine Pappenheimer (Bauamt, etc.) kennt.
    Eine Bauvoranfrage kostet auch Geld, daher sollte man dieses Instrument nur nutzen wenn es fraglich ist ob das Bauvorhaben genehmigungsfähig ist. Dann spart man sich (bei einem eventuellen negativem Bescheid) den Aufwand eines Bauantrages.
    Wenn das Bauvorhaben (sehr warscheinlich) genehmigungsfähig ist kann man sich den Umweg (und das Geld) mit einer Bauvoranfrage sparen.

    OK, hat sich überschnitten mit dem vorherigen Beitrag
     
  6. #6 bauspezi 45, 23.01.2018
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    "dass kein Bebauungsplan vorliegt und wir anbauen dürfen wie wir möchten."
    wie schön für Euch,
    das hätte ich mir auch mal gewünscht das mir bei meiner ganzen Bauerei das ein Bauamt
    so einfach gesagt hätte :lock
     
  7. #7 Lexmaul, 23.01.2018
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    Kurze Zwischenfrage: Warum sollte man ohne Netzfreischalter sein Bett nicht an die Wand stellen?

    Aluhutgefahr?
     
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  8. #8 simon84, 23.01.2018
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  9. #9 Salvina, 23.01.2018
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    :D ist eine Glaubensfrage. Elektrosmog steht ja im Verdacht schädlich zu sein (z.B. nicht erholsamer Schlaf).
     
  10. 11ant

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    Weder 1908 noch 1969 wäre üblich gewesen, aus irgendwelchem Strandgut oder was einem beim Beerensammeln vor die Füße kommt, Gebäude zu errichten. 1969 waren Backsteine schon nicht mehr klassisch im Sinne von Vollziegeln.

    Insgesamt lese ich aus der Beschreibung, daß dies nun ein Anbauanbau wäre, und daß das Haus inzwischen rundum zweischalige Mauern hat (?); es würden nun also zweischalige Außenwände abgebrochen bzw. zu Innenwänden, das ist nicht ganz trivial. Wenn das Ergebnis der aktuellen Aufnahme der Ist-Situation vorliegt, kann man näher / zielführender darüber reden.
     
  11. #11 Salvina, 27.01.2018
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    Da muss ich dir leider widersprechen. 1908 war es tatsächlich üblich mit Dingen zu bauen die gerade zur Hand waren, zumindest in unserer Gegend. Die Leute hatten viel Land und wenig Geld und haben daher mit allem gebaut, was sie so zusammen bekommen haben (damit meine ich jetzt verschiedene Steinarten, die sie von anderen kostenlos oder günstig überlassen bekommen haben). Daher haben wir in dem Teil des Hauses von 1908 auch noch Innenwände aus Stroh und Lehm, die lediglich verputzt wurden und Holzbalkendecken die mit Asche gefüllt sind. Der Anbau von 1969 ist hauptsächlich aus Backstein, auch das war zu der Zeit bei uns das übliche Baumaterial. Hier haben wir auch gemauerte Innenwände und Betondecken.
     
  12. #12 holz christoph, 02.02.2018
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    an was man noch denken könnte:
    #Lehmputz (Platten oder direktPutz)= sehr angenehmes Klima.
    #teilweise Wandheizung (wenn genügend möbelfreier Platz) in den Zimmern und Wohnzimmern.
    Kamin ist schön, klar. falls es eher in Richtung 'mit verglaster Ofentür' gehen darf, könnte man eventuell die Abwärme nutzen z.B. auf der anderen Wandseite durch einen sehr simplen #Abwärmeofen; kann z.B. ein SchlafZimmer angenehm mitheizen, wo man sonst trotz Feuermachen Gas verbraucht hätte. Auch wegen den Kaminen(Grösse...) überhaupt wäre es gut, vor dem endgültigen Bauplan mal mit dem #Kachelofenbauer zu reden. ..Dann natürlich auch noch mit dem Schornsteinfeger wegen Genehmigung.
    Grüsse, C
     
  13. #13 Klarissa33, 28.05.2018
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    Würde dir empfehlen erst mal mit professionelle Unterstützung zu bauen bevor du als Neuling alles selbst machst.
     
  14. #14 Salvina, 28.05.2018
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    Inwieweit meinst du professionelle Unterstützung holen?
     
  15. #15 Fabian Weber, 28.05.2018
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    Überlass die Planung mal Deinem Architekten, der wird Dir einen Vorschlag machen und über den kannst Du dann auch sprechen. Jetzt hier über Baumaterialien etc. zu sinnieren, hat meiner Meinung nach wenig Sinn. Aber Du kannst Deinen Architekten sagen ob Du viele oder wenige Steckdosen möchtest, ob Du vielleicht hier und da Leerrohre für spätere einfache Nachverkabelung möchtest. Manchmal kann man auch im Mauerwerk schon spätere Türen inkl. Sturz mauern, so dass man diese, wenn die Kinder mal groß sind, wieder leicht öffnen kann. Wichtig ist für den Architekten, dass Ihr Ihm soviel Infos wie möglich bezüglich Eurer Lebensplanung gebt. Umso besser kann er sich in Euch hineindenken und einen tollen Entwurf zeichnen.
     
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