Abstützungen für Revisionsschacht

Diskutiere Abstützungen für Revisionsschacht im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, heute morgen habe ich mal wieder mit meinem Tiefbauer gesprochen... Thema waren die Erdarbeiten für den Revisionsschacht. Problem...

  1. #1 abinseigenheim, 21.08.2017
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    Hallo zusammen,

    heute morgen habe ich mal wieder mit meinem Tiefbauer gesprochen... Thema waren die Erdarbeiten für den Revisionsschacht.
    Problem bei uns ist, dass das Schmutzwasser sehr tief liegt. Die Schachtsohle müsste dann etwa in 3,80m liegen. Die Firma die die Baggerarbeiten machen sollen, hat mir aber nun gesagt, dass das ein 9m breites Loch gibt (0,8m für Revisionsschacht + 30cm ringsum zum Arbeiten + 2x 3,8m für die Böschung)
    Mal davon abgesehen, dass das ein riesiges Loch ergeben würde wären das nach meiner Rechnung fast 90m³ Erde die für einen 800mm Schacht bewegt werden müssten :wow
    Meine Frage ist nun, ob das nicht auch anders geht (zumal die Bodenplatte für das Haus bereits im Abstand von ca. 3m gegossen wurde) Gibt es da nicht die Möglichkeit den Schacht mit einer Art Schalung abzustützen? Sprich ein 1,5x1,5m breites und 3,8m tiefes Loch graben und dann das ganze z.B. mit 4 Wänden aus jeweils 4mx1,5m Schalbrettern auskleiden bevor dort jemand zum Anschließen runtersteigt?

    Danke für eure Tipps...

    Grüße
    Torsten
     
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  3. #2 Andybaut, 21.08.2017
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    Hallo,

    die Möglichkeit zum absichern gibt es natürlich, aber das Baggern wird ohne Verbau billiger kommen.
    Das ist ja nur ausheben, zwischenlagern auf dem Grundstück und wieder einbauen.

    Ich habe aber auch schon Schächte gesehen, da hat das niemanden gekümmert wie die Böschung hält.
    Die meisten überleben es, aber ab und an wird einer verschüttet.
    Ist ein häufig völlig unterschätztes Risiko.
     
  4. #3 abinseigenheim, 21.08.2017
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    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass ich so einen Bombenkrater mit einem Bagger günstiger Ausgehoben bekomme, wie mit der Schalung. Wenn ich es recht in erinnerung habe, wollen die irgendwas um die 50€ netto für Aus- und Einbau pro m³... da ware ich ja schon bei über 5.000€ nur für die Erdarbeiten.
    Die Schalung würde mich dagegen nur rund 300€ Material und einen halben Tag arbeit kosten... die Frage ist halt nur ob das so auch sicher genug ist.
     
  5. #4 petra345, 21.08.2017
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    Es gibt für Kanäle fertige Schaltafeln die mit den Abstützungen wegen des Gewichtes vom Bagger in die Grube gelassen werden. Da muß man nicht unbedingt eine Schalung aus Bohlen erstellen.

    Es ist allerdings die Frage, ob diese Schaltafeln weit genug auseinandergespreizt werden können, damit ein 800 oder 1000 mm Schacht dort abgelassen werden kann. Einfach bei Boels oder Zeppelin anrufen und danach fragen.

    Die muß der Unternehmer natürlich haben oder mieten.

    Notfalls muß ein anderer das ausbaggern.
     
  6. #5 Wieland, 22.08.2017
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    Grundsätzlich könnte Schachtringe mit 2m Durchmesser genau über der Anschluss-Leitung versenken.
    nach absenken des ersten Schachtring wird der nächste aufgesetzt und mit Stahllaschen mit dem bereits
    abgesenkten Schachtring verbunden. Sobald man dann an der Anschluss-Leitung ankommt, müssen
    die Ringe unterfangen werden, ( Handarbeit Fachmann ) um die Leitung nicht zu beschädigen.

    Zuvor muss natürlich geklärt werden ob Versorgungsleitungen den Schacht kreuzen und ob man bei 3,80m
    nicht schon am Grundwasser ankommt.Denn dann wären andere Maßnahmen erforderlich.

    Die Schachtringe wären in diesem Fall dann Verbau.

    Safety First unter 10m³ Erde passen eine Menge Leichen!

    Grüße aus Dubai

    Michael
     
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  8. #6 abinseigenheim, 22.08.2017
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    Hmmm... könnte ich mit diesem Geschäftsmodell eventuell meinen ausufernden Baukosten irgendwie entgegensteuern?? :D

    Ne, aber mal im Ernst, mit dem selbstgebauten Verbau wird das nichts... zumal Eigenkonstruktion (auch wenn sie berechnet sind) wohl nicht zulässig sind... und ich habe keine Lust dass mir die Bauaufsicht deshalb dann die Baustelle stilllegt... es bleibt mir also wohl nichts anderes übrig, als mit anzusehen, wie der Bagger das frisch angelegte Grundstück wieder komplett aufreißt und ich dann im Anschluss noch ne Mörderrechnung für das Setzen des Schachtes bekomme. :-(

    Grüße
    Torsten
     
  9. #7 simon84, 22.08.2017
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