Abstufung Hellbezugswert

Diskutiere Abstufung Hellbezugswert im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Hallo, ich sitze gerade über einer Maler-Ausschreibung, und weil ich sowas nur sehr selten mache, bräuchte ich mal einen Tip von diesbezüglichen...

  1. #1 ManfredH, 6. Juni 2012
    ManfredH

    ManfredH Gast

    Hallo, ich sitze gerade über einer Maler-Ausschreibung, und weil ich sowas nur sehr selten mache, bräuchte ich mal einen Tip von diesbezüglichen Fachleuten.

    Beim Positionstext für Dispersions- oder Silikonharzanstrich (oder auch WDVS) ist doch i.d.R. eine Formulierung wie "weiss oder hell getönt" üblich, und stärkere Abtönungen werden als Zulage vergütet. Früher wurde der Grad der Abtönung meist über den %-Anteil Volltonfarbe definiert, heute orientiert man sich am Hellbezugswert.

    Nur scheint es aber für die Definition der unterschiedlichen Abtönungsgrade keine einheitliche bzw. verbindliche Regelung zu geben. Nach einiger Recherche im Internet stelle ich fest, dass hier offenbar jeder Hersteller seine eigene Einteilung hat. Manche unterscheiden drei Stufen (hell/mittel/stark), andere vier, und auch die Festlegungen der Grenzwerte für die Abstufungen sind von Hersteller zu Hersteller verschieden; bei manchen geht z.B. "hell getönt" von 50-100, bei anderen von 70-100...
    (Im Moment orientiere ich mich an der Einteilung eines Farbenherstellers aus Ober-Ramstadt, die unterscheiden zwischen hellgetönt/mittelgetönt/sattgetönt/Volltöne)

    Frage: Wie handhabt ihr es ? Bzw. gibt es eine Abstufung, die sich in der Praxis am besten bewährt hat und als Quasi-Standard angesehen werden kann?

    Danke für Infos!
     
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  3. #2 Gast036816, 6. Juni 2012
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    ich habe bisher immer mit zulagen für tönung hell - mittel - voll ganz gute erfahrungen gemacht und auch nie probleme gehabt. einen unterschied zwischen sattgetönt und vollton muss ich ausschließen, da sehe ich keinen unterschied drin, auch nicht im preis. wichtig ist natürlich auch, dass mit dem bauherrn vorher tönungen geklärt sind, so dass diese auch gezielt einer oder mehrerer positionen zugewiesen werden kann, am besten gleich mit einem wert.
     
  4. #3 dquadrat, 6. Juni 2012
    dquadrat

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    mir sind in lv's bis jetzt auch immer nur drei tönungsstufen über den weg gelaufen. denk, das ist die übliche vorgehensweise.

    noch besser und genauer wäre es, die farbtöne bereits im lv mit anzugeben, wenn das möglich ist. als maler hat man bisweilen probleme, einen hellanmutenden farbton, der allerdings in der mittelgetönten preisklasse liegt, als mittel getönt zu verkaufen. denn nicht nur der hellebezugswert bestimmt den preis, auch die benötigten pigmente.
     
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