Altbau Keller „erneuern“

Diskutiere Altbau Keller „erneuern“ im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Liebe Forengemeinde, Ich bin neu hier und habe direkt ein Anliegen bei dem ich hoffe viele, fachkundige Ratschläge zu erhalten. Sehr es mir bitte...

  1. klm1

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    Liebe Forengemeinde,

    Ich bin neu hier und habe direkt ein Anliegen bei dem ich hoffe viele, fachkundige Ratschläge zu erhalten.
    Sehr es mir bitte nach, wenn das Thema hier falsch ist, und seid nicht sauer weil es bestimmt schon x-mal behandelt wurde.
    Bei meiner Recherche habe ich viel gelesen, und immer ist das Thema (wie so viele andere) am Streit verschiedener „Experten“ zerbrochen.

    Zur Sache:
    Ich habe einen Altbau, Baujahr 1935.

    In diesem möchte ich einen alten, ca 15qm großen Keller zur Werkstatt umfunktionieren.
    Der Wunsch ist, dass dieser Kellerraum später quasi wie ein Neubau aussieht.
    Der Keller ist soweit ich das beurteilen kann relativ trocken. Zumindest habe ich keine nassen, mürben Stellen am Putz.
    Ein altes Metallfenster wird gerade ausgetauscht, und der Lichtschacht wurde von mir neu aufgebaut. Im nächsten Jahr soll die Außenwand saniert bzw neu abgedichtet werden.

    Aktuelles, konkretes Vorhaben:

    1.) Boden ausgleichen und fließen:

    Hier habe ich vor, auf den alten (tragfähigen) Estrich eine Ausgleichsmasse zu verteilen und den Boden anschlieuzu fliesen.

    2.) die Kellerwände (und hier hoffe ich auf eure Hilfe!)

    Diese sind leider schief und unansehnlich. Ich hätte diese gerne einigermaßen gerade und eben.

    Ich stehe nun vor der Frage, wie ich hier vorzugehen habe.

    Ich weiß zum einen nicht, welcher Putz da idealerweise draufgehört. Ich las viel über Kalkzement und Kalkputz, dann wiederum über Sanierputz usw. etc.

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal, aus welchem Material der alte Putz besteht, bzw aus was das Mauerwerk ist. Ich schätze, dass es eine Klinkermauer ist.

    Ich nehme mal stark an, dass ich nicht einfach über den alten Putz drüberputzen kann/darf. Dies wäre natürlich der einfachste Weg. So würde ich vereinfacht gesagt einfach nur die Wand mit einer neuen Putzschicht gerade ziehen.

    Ich bin für allerlei Anregung offen, und versuche alle offenen Fragen so gut wie möglich zu beantworten.

    Ich wünsche mir jedoch, dass das hier nicht in einem Glaubenskrieg ausartet.

    Euch vorab Besten Dank!

    Lg
     
  2. am1003

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    Bilder bitte.
     
  3. klm1

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    Komisch, sollten eigentlich im ersten Post davei gewesen sein.
     

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  4. #4 Fabian Weber, 20.08.2018
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    Wenn es bislang kein Feuchtigkeitsproblem gab, würde ich bei dieser Kraterlandschaft eher eine Trockenbau Wandverkleidung machen. Wenn Du Sorge vor Feuchtigkeit hast dann mit Aquapanel o.ä. verkleiden.

    Ansonsten müsstest Du erstmal die alte Farbe runterholen, weil direkt drauf wird bestimmt nichts.
     
  5. klm1

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    Danke für deine Antwort.
    Daran habe ich auch schon gedacht; Trockenbau davor.
    Aber etwas davor zurückgeschreckt, weil es immernoch ein Keller ist, und mir die „von Grund auf richtig und neu verputzt“ Variante doch fachlich korrekter erschien.
    Vielleicht liest hier ja jemand mit, der es genau so gemacht hat? Also eine Trockenbauverkleidung?

    Also 100% trocken ist es nun auch nicht.
    Im letzten Jahr sind Kartons die dort gelagert wurden auch weich geworden.
    In diesem Jahr habe ich bisher jedoch keine ungewöhnliche Feuchtigkeit festgestellt.
     
  6. klm1

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    Hier nochmal ein Bild mit mehr Fläche:
     

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  7. am1003

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    Ich würde einen Haftgrund und Kalkputz in Betracht ziehen. Auf Trockenbau würde ich auch verzichten.
     
  8. klm1

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    Kannst du mir kurz den Vorteil von Kalkputz zu Kalkzementputz nennen?

    Der alte Putz muss aber (egal wie) zwingend runter, korrekt?
     
  9. #9 Manufact, 21.08.2018
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    Wollen Sie weiterhin eine solch hohe Luftfeuchtigkeit beibehalten, d.h. keine Nutzung als Werkstatt - oder wollen Sie tatsächlich eine geringere rel. LF und eine Nutzung als Werkstatt?

    Beide Nutzungsmöglichkeiten bedingen ein anderes Sanierungskonzept.
     
  10. am1003

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    Putz sehe ich nicht wirklich. Sieht eher weiß gestrichen aus.
     
  11. klm1

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    Also Ich denke schon, dass da was drüber ist. Sieht ja nach Mauerwerk aus, und es gibt „glatte“ Stellen die nach Putz aussehen

    Vielleicht macht es Sinn, mal eine Stelle zu bearbeiten um zu schauen ob und was sich hinter der weißen Farbe verbirgt?

    Der Raum soll schon als Werkstatt verwendet werden. Wie hoch die Luftfeuchte dort ist, weiß ich nicht :/
     
  12. #12 simon84, 21.08.2018
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    Na dann ändere das und besorg dir ein paar Temperatur/Luftfeuchtigkeitsmesser muss ja nicht aufs % genau sein, aber ob 50% oder 80% wäre schon gut zu wissen sonst verrostet dir alles :)
     
    klm1 gefällt das.
  13. klm1

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    Ist ein riesen Argument, das werde ich tun
     
  14. #14 Chrissi84, 22.08.2018
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    darf ich, rein aus Eigeninteresse, fragen wie man die Luftfeuchtigkeit in den Griff bekommen könnte? Habe ebenfalls einen feuchten Keller, der lediglich 1,80 m hoch ist und von mir in den nächsten Jahren noch tiefergelegt werden wird. Eventuell kann ich von deinen Tipps profitieren.
     
  15. #15 Manufact, 22.08.2018
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    Na dann lies Dich mal in die Thematik "aktive - feuchtigkeitsgesteuerte " - Belüftung ein.
     
  16. #16 Chrissi84, 22.08.2018
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    Danke für den Tipp.
     
  17. #17 Manufact, 22.08.2018
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    Und wo ist Dein "Like"? :)
     
  18. klm1

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    Also ich werde mich morgen nochmal mit einem Feuchtigkeitswert melden.

    Generell (ich denke das macht nicht soo die Unterschiede, es sei denn der Keller wäre klaschnass) interessiert mich, welchen Putz ich nehmen soll/muss, und ob der alte Putz runter muss bis aufs Mauerwerk oder nicht?

    Danke euch!
     
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