Altbausanierung 70er Jahre wo lauert Asbest?

Diskutiere Altbausanierung 70er Jahre wo lauert Asbest? im Sanierungskonzept & Kostenschätzung Forum im Bereich Altbau; Hallo erstmal an alle, ich weiss nicht ob ich mit meinem Thema hier richtig bin, aber ich versuche es trotzdem mal. Ich bereite mich...

  1. #1 zbenjamin, 02.02.2015
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    Hallo erstmal an alle,

    ich weiss nicht ob ich mit meinem Thema hier richtig bin, aber ich versuche es trotzdem mal.

    Ich bereite mich Momentan darauf vor, dass EF-Haus meiner Großeltern zu beziehen
    und dort nach und nach Sanierungsarbeiten durchzuführen.

    Zum Haus selbst, es wurde in den 70er Jahren gebaut (genaues Jahr müsste ich nachschauen)
    und ist KEIN Fertighaus. Es wurde soweit ich weiss aus Ytong Steinen gemauert. Das Dach
    ist komplett gedämmt (Glaswolle mit Alufolie so wie ich das gesehen habe).
    Der Innenausbau ist eigentlich ziemlich hochwertig, da mein Opa Schreiner war
    gibt es fast überall Parkett und viele Holzelemente. Hier würden wir nicht viel ändern, den Boden
    vielleicht mal abschleifen falls nötig, oder Elemente aufhellen.
    Das Bad ist erstmal so in Ordnung, es müsste vielleicht mal modernere Fliesen bekommen, dass
    kann aber noch warten. Ich denke es sind auch nicht mehr die Original Fliesen, sondern es wurde
    schon einmal modernisiert.

    Die Aussenwände sind außerdem von innen so wie es aussieht mit Platten verschalt und dann tapeziert,
    ich habe noch nicht überprüft woraus die Platten sind aber ich würde mal auf Spanplatten tippen, oder was
    wäre zu dieser Zeit dafür noch in Frage gekommen?
    Die Tapete müsste natürlich erneuert oder gestrichen werden ;).
    Bezüglich der Heizung gibt es einen großen Kamin, der mehrere Zimmer beheizen kann und
    leider eine Nachtspeicherheizung die wir ggf ersetzen wollen, wobei wir hier noch nicht wissen
    welche Art von Heizung wir nehmen würden.

    Jetzt habe ich in den letzten Tagen vermehrt gelesen, dass gerade in den 60ern und 70ern viel mit
    Asbest verbaut wurde. Jetzt meine Frage, worauf muss ich am besten achten?
    In der Küche gibt es einen PVC Boden (keine Platten sondern Bahnen), der soweit ich weiss keine Oberflächenstruktur hat (werde ich nochmal nachschauen),
    sondern einfach bedruckt ist, wobei hier natürlich die Frage ist: Wann wurde der überhaupt verlegt, und was ist drunter falls es nachträglich gemacht wurde?
    Wo könnte in so einem Haus noch Asbest vorkommen? Oder ist Asbest vornehmlich ein Problem in
    Fertigbauhäusern aus dieser Zeit?

    Die Fassade sieht noch top aus und ist mit einem Rauputz versehen.
    Wie steht es hier mit möglicher Asbestbelastung?

    An den Fensterleibungen in der Küche habe ich ausserdem Platten unter der Tapete gesehen, sollte ich bei denen auch
    vorsichtig sein?

    An wen könnte man sich bei so etwas wenden? Ich bin im LK Kulmbach und habe schonmal ein bisschen gesucht aber
    keinen Spezialisten für das Thema gefunden.

    Mfg

    Benjamin
     
  2. #2 zbenjamin, 02.02.2015
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    Ach ja, das habe ich noch vergessen ,das Dach ist natürlich mit Ziegeln gedeckt die auch noch sehr gut aussehen, also 10 Jahre halten die mit Sicherheit noch durch,
    wenn nicht sogar wesentlich länger.
     
  3. #3 Stolzenberg, 02.02.2015
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    Stolzenberg Gast

    Jetzt könnte das ein abendfüllendes Programm werden. Kurze, knappe und einzig richtige Antwort: Nahezu überall...

    Der Parkettkleber ist sicherlich kein Problem, da Du ja nur schleifen möchtest. Bei den Spanplatten hast Du nur Probleme mit Formaldehyd. Wenn es aber aussieht wie Gipsfaserplatten dann sollte man lieber zweimal hinsehen bevor man hier Hand anlegt. Die Gefahr einer Verwechslung mit asbesthaltigen Leichtbauplatten ist selbst bei großen und erfahrenen Bauunternehmen enorm hoch. Zeitgemäß war Gipskarton...

    Nachtspeichergeräte sind definitiv ein Thema. Da hilft die Nachtspeicherliste oder der Hersteller.

    Der PVC-Boden mit Asbest heißt CV-Belag (CV für Cushioned Vinyl). Hier ist statt der geschäumten Schicht eine Asbestpappe enthalten. Diese Böden gab es zwei- oder dreilagig...

    Mineralische Putze, Mörtel und Kleber sind auch betroffen aber deutlich seltener und regional abhängig. Im privaten Wohnungsbau würde ich mich eher entspannen...

    Platten am Fenster: Asbesthaltige Leichtbauplatten wurden (neben dem Brandschutz) vor allem im Bereichen verwendet in denen es eine gewisse Schimmelgefährdung gibt, da Asbest schimmelresistent ist. Fenster oder Badezimmer passen da rein...
     
  4. #4 kappradl, 02.02.2015
    kappradl

    kappradl Gast

    Reinigungsklappen von Kaminen. Ist besondes ärgerlich, wenn die duchrosten.
    Balkongeländerplatten (muss man nur beim demontieren aufpassen).
     
  5. #5 zbenjamin, 02.02.2015
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    Hallo habe heute mal ein Foto von der Baubeschreibung gemacht:

    https://drive.google.com/file/d/0B8Tyx-YHLHWFSXQzalFpNk5VOEE/view?usp=sharing

    Ausserdem von dem besagten PVC Boden:

    https://drive.google.com/file/d/0B8Tyx-YHLHWFcDZUejdPT01TdXM/view?usp=sharing

    Aus der Baubeschreibung geht zumindest schon mal hervor das für die Innenwandverkleidungen
    Rigips oder Kalkzementputz verwendet wurde. Das ist schonmal beruhigend. Habe mir auch das Parkett mal versucht
    genauer anzuschauen. Kann es sein das der damals schon schwimmend verlegt wurde?
    Es gibt 2 Sorten, einmal normales Parkett, das anscheinend nicht verklebt wurde und ausserdem Stäbchenparkett,
    da habe ich mal an Ecken geschaut und nur Kleber gesehen der leicht durchsichtig ist, wie getrockneter Holzleim. Die Frage ist jetzt
    ist das überhaupt mit dem Boden verklebt?

    Hier noch ein Foto von der besagten Fensterlaibung:

    https://drive.google.com/file/d/0B8Tyx-YHLHWFRmRxdTdWODVuOUU/view?usp=sharing
     
  6. #6 Kalle88, 02.02.2015
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    Bei der Dämmwolle aufpassen. KMF Belastung ist relativ wahrscheinlich und der "Ausbau/ Umgang" bringt nicht wenig Faserbelastung in die Luft. Mehr als bei stark gebundenen Asbestplatten, wobei man hier erwähnen sollte das stark verwitterte Platten mit Vorsicht zu geniesen sind - immer dann wenn du schon auf den Faseranteil an Kanten blicken kannst. Sollte dann ein zertifizierter Betrieb mit TRSG Nachweis demontieren - die wissen eigentlich was zu tun ist.
     
  7. #7 zbenjamin, 02.02.2015
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    Hallo Kalle88, alles klar allerdings würde ich die wenn dann sowieso machen lassen wenn das Dach neu gedeckt wird und zwar von aussen. Sollte man da
    auch bei der Auswahl des Betriebes aufpassen? Oder sollte ein anständiger Zimmereibetrieb wissen was man beachten muss?
     
  8. #8 Kalle88, 02.02.2015
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    Dachsanierungen gehören geplant. Ich weiß zwar das es Handwerker gibt die dazu im Stande sind - wenn auch isoliert aufs Dach - aber man sollte das Risiko nicht eingehen. Planung bedingt auch immer irgendwo Haftung. Einen HW wegen fehlerhafter Planung an den Karren zu pissen dauert immer so seine Zeit - ich würde es nicht riskieren wollen und dazu seh ich leider auch zu viel Unfug der betrieben wird oder wurde und ich hab weiß gott nicht die Weisheit mit dem Löffel gefuttert. Wenn es mir also schon auffällt will ich nicht wissen was bei den Jungs die Jahre lang so was zu Gesicht bekommen denken müssen...

    Wichtig ist das du eine Planung bekommst und kein Verkaufsgespräch. Ersteres wirst du bei einem Bau Ing. oder Archi öfter finden.
     
  9. #9 Stolzenberg, 02.02.2015
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    Ich stimme Kalle 100%ig zu. Künstlichen Mineralfaserprodukten dieser Zeit begegne ich mit deutlich mehr Achtung als einer Fassadenplatte aus Asbestzement...
    Die Regelungen sind analog zu denen von Asbest und dies völlig zu Recht! (Asbest: TRGS 519 / KMF: TRGS 521)

    Da Du ursprünglich nur nach Asbest gefragt hast: Kalle geht in die richtige Richtung.
    Der "Bauproduktezauberkasten" der 70er Jahre hat noch viel mehr interessante Dinge zu bieten.

    Der Bodenbelag passt optisch ins Schema und sollte definitiv an einer Sichtkante geprüft werden. Die Heizkörpernische wird zumindest oben wahrscheinlich eine Asbestpappe besitzen und unter dem Heizkörper müsste eine harte und helle Asbestfaserplatte liegen. Den Ofen an sich hatten wir ja schon. Da lohnt es sich auf's Produktionsjahr zu sehen (vor oder nach 1982)...

    Beim Thema Parkett neige ich zur Entwarnung denn transparent passt einfach nicht... - Matt gelbgräulich, hellgrau oder mattschwarz sollte allerdings ein zweiter Blick geworfen werden!

    Ich hatte ganz am Anfang mal vor so etwas wie ein offizielles BEF-Schadstoffhandbuch ins Leben zu rufen, aber das Interesse war gewohnt gering.
     
  10. #10 zbenjamin, 02.02.2015
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    Uh hört sich ja nicht so toll an. :(

    Ja den Eindruck gewinne ich leider immer mehr. So langsam wird mir bei der ganzen Sache doch
    etwas komisch :/

    Mist das mit dem Belag habe ich mir schon fast gedacht. Wen ruft man bei so etwas an? Einen Architekten? Bauingeneur?

    Wenigstens etwas gutes, der PVC Belag beschränkt sich glücklicherweise auf 2 sehr kleine Räume , Küche und Waschraum. Wobei der Waschraum als extra Anbau später gemacht
    wurde, ich habe aber noch nicht herausgefunden wann das war...
    Den PVC in der Küche entfernen zu lassen wäre aber richtig aufwendig, da alle Schränke ausgebaut werden müssten :(

    Das Interesse wäre bestimmt da, nur eben nicht das Interesse die Arbeit zu machen ;)
     
  11. #11 zbenjamin, 02.02.2015
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    Ich habe mir mehrere der Verkleidungen angesehen, Pappe konnte ich nirgends finden, das werde ich aber noch einmal genau nachschauen.
    Bei einer der Heizkörperverkleidungen habe ich mit Aluminium beschichtetes Styropor gesehen, kann das sein?
    Da mein Opa die meissten der Verkleidungen selbst gebaut hat, ist es gut möglich das nie eine solche Pappe verbaut worden ist.

    Die weisse Platte habe ich zumindest bei einer Heizung gesehen, wie ist mit der umzugehen? Kann ich die selber entsorgen und verpacken? Die sollte
    ja eigentlich fest gebunden sein oder?
     
  12. #12 Stolzenberg, 02.02.2015
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    Stolzenberg Gast

    Komisch werden muss Dir nicht. Im Grunde genommen ist nur ein wenig mehr Vorplanung notwendig und idealerweise eine umsichtige Bauausführung anzuraten. Hirnloses wegkloppen oder rausreißen kann schnell nach hinten losgehen. Ein Drama ist es definitiv nicht...

    Ich empfehle die Gewerke zu trennen! Ein Baubiologe erkennt zumindest den größten Teil der Produktpalette, aber wenn ich jetzt etwas zum Thema Architekten schreibe dann setzt es vermutlich Dresche!

    Dann schau Dir im Randbereich lieber mal den Belag an. Hat der Boden unter der Nutzschicht nur eine schaumige und porige Schicht machst Du Dir die Sorgen umsonst. Und wenn Du Dir nicht sicher bist dann hilft Dir tatsächlich nur ein Labor. Auch die Probenahme unterliegt der Zulassungs- und Meldepflicht!!!

    NACHTRAG: Styropor und Alu ist der Nachfolger der Pappe. Trotzdem lieber zweimal hinsehen da die Pappen wirklich hohe Asbestgehalte besitzen. Die Platte unter dem Heizkörper kann der zugelassene Fachbetrieb mitnehmen der den Nachtspeicherofen entfernt.
     
  13. #13 zbenjamin, 02.02.2015
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    Für mich ist erstmal wichtig das wir einziehen können ohne uns einer größeren Gefahr auszusetzen. Sorry das Internet hat mich bissi hysterisch gemacht ;).
    Wie ist das wenn wir dort wohnen und dann den Belag entfernen lassen wollen? Würde das bedeuten wir müssten für mehrere Tage ausziehen oder wird der Raum
    selbst abgeschottet aber der Rest des Hauses bleibt "sauber"?

    Hört sich nach schlechten Erfahrungen an?
    Also werde ich mich mal nach einem Baubiologen umsehen, die Probenentnahme habe ich schon gelesen sollte man ja auch nicht selbst machen, obwohl im Internet mehrere Labore
    anbieten, dass man die Proben einsenden kann.

    Habe schon mal geschaut, es hat nicht ausgesehen als ob das PVC mehrere Lagen hätte. Oben braun, unten braun aber muss ich nochmal mit Taschenlampe nachprüfen.

    Die Pappe müsste wahrscheinlich unter ähnlichen Sicherheitsvorkehrungen entfernt werden wie zB ein PVC Boden oder? Die komplette Verkleidung wegschmeissen wäre zwar auch eine Möglichkeit aber
    nicht so toll ;).
     
  14. #14 Stolzenberg, 02.02.2015
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    Stolzenberg Gast

    In Abhängigkeit von den Fundstellen bleibt manchmal wenig Wohnraum übrig. ;-)
    Und: Nicht jeder wohnt gerne hinter Folien, Schleusen und dem ständigen Brummen und Fauchen der Unterdruckhaltegeräte.
    Abgeschottet regelt der Gesetzgeber und der Rest bleibt dann auch sauber. Ob der Sanierer das auch so beherzigt steht immer auf einem anderen Blatt...
    Für dieses "andere Blatt" gibt es die staatliche Aufsicht und zumindest für die Zukunft wurde neuerlich ein "Verfallsdatum" für die Zulassungen der Fachbetriebe nach Gefahrstoffverordnung ins Auge gefasst.

    Erfahrungen sind nicht immer auch gleich "schlecht". Schlechte Erfahrungen sind ein Indiz der Differenz zwischen Erwartungshaltung und fachlicher Leistungsfähigkeit...
    Architekten haben halt einen anderen Schwerpunkt. Meinen Maler lasse ich ja auch nicht an die Elektrik!

    Wichtig ist pappartig und nicht pappartig...

    Kommt auf die Einbausituation an. Kleinflächen können mit geeigneten Arbeitsverfahren lokal begrenzt ausgebaut werden.
     
  15. #15 weisduwas, 03.02.2015
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    Ich würde auch Holzverkleidungen in die Betrachtung aufnehmen.
    Weil in dem Zeitraum PCB haltige Anstrichmittel sehr verbreitet waren, auch Innen.
    wie weit das Problem noch akut ist kann Stplzenberg bestimmt mehr sagen.
    Aber die Aussage des TE "Opa Schreiner" und "viel Holzelemente" hat mich Aufmerksam gemacht.

    Es hat mich einen heftigen Kampf mit meinem Vater, der Schreinermeister war, gekostet, diese nicht zu verwenden
     
  16. #16 zbenjamin, 03.02.2015
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    Viele der Holzelemente sind teilweise überhaupt nicht behandelt (Deckenverkleidung zB) andere sind
    zumindest mit irgendwas versiegelt. Könnte man hier die besagten Oberflächenversiegelungen einfach abschleifen und
    neu versiegeln? Oder hilft da nur rausreissen (was natürlich eine Katastrophe wäre) ?
     
  17. #17 Alfons Fischer, 03.02.2015
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    ich würde mal behaupten: herausreißen wird gegenüber dem Abschleifen vermutlich die kleinere Katastrophe sein.
    Ganz davon abgesehen: mit Heimwerkermitteln Abzuschleifen ist vermutlich das Schlechteste, was man bei belastetem Holz machen kann...

    Ich persönlich würde Hölzer aus dieser Zeit aus einem Haus, in welches ich einziehen möchte, immer herausreißen, sofern es die Möglichkeit dazu gibt.
    Und wenn es nur wegen des guten Gefühls ist.
     
  18. #18 zbenjamin, 03.02.2015
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    Das Problem dabei ist, dass man dazu praktisch den kompletten Innenausbau herausreissen müsste, der ja gerade ein Grund ist warum das Haus
    erhalten werden soll :yikes , viel furnierte und hochwertige Hölzer sind verwendet worden. Wobei es natürlich möglich ist, dass viele der Sachen
    erst Jahre oder sogar Jahrzehnte später so gemacht wurden wie sie heute sind....

    Soviel zu "Holz ein natürlicher Werkstoff" :(
     
  19. #19 weisduwas, 03.02.2015
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    Nicht alle Oberflächenbehandlungen aus der Zeit sind gefährlich.
    Meines Wissens waren das damals Lasurartige Anstrichmittel die mit Holzschutzeigenschaften beworben wurden.
    Die Stichworte wären hier Xy..decor und Xy..mon.
    Die damals genutzten Zusätze sind in den 80 ern verboten worden.
    Am Besten wäre den Verarbeiter Opa? zu befragen, manchmal finden sich ja auch noch Restgebinde.
    Am Besten ist es einen Fachmann, Baubiologe, es beurteilen zu lassen, das hat ja schon Stolzenberg so vorgeschlagen.
    Das kommt auf die Form an in der er vorliegt.
    Die meisten Stäube von Holz gelten inzwischen als Krebserregend.
    Kommt Asbest nicht auch natürlich vor.
     
  20. #20 zbenjamin, 03.02.2015
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    Ja meinen Opa zu befragen ist leider nicht mehr möglich :(, denn der ist leider vor einem halben Jahr verstorben und selbst
    davor musste er sich mit Altzheimer rumschlagen, hätte mir also nicht viel helfen können. Die Idee das Haus in der Familie zu
    behalten kam uns erst vor kurzem. Ich und meine Lebensgefährtin haben ihn durch die Krankheit begleitet und das hat
    nochmal das Band zwischen uns gestärkt..

    Also der Deckenaufbau ist definitiv Rohholz, einfach nur geschliffen und nicht lasiert/lackiert. Sollte also hoffentlich eher
    unkritisch sein. Ich weiss das er für manche dunklen Möbel Beize verwendet hat, aber welche wird schwer herauszufinden.

    Die restlichen Holzverbauten/vertäfelungen selber sind aber nicht farblich sondern matt versiegelt, könnten vielleicht sogar Wasserlacke sein, denn wenn mich
    mein Gedächtnis nicht trübt dann hat er hauptsächlich solche verwendet... Zumindest in den Jahren an denen ich mich
    erinnern kann, sprich 20 Jahre nach dem eigentlichen Bau des Hauses, heisst also nichts.

    Zumindest riecht es in dem Haus nicht komisch obwohl schon seid einem Jahr nur noch sehr sporadisch gelüftet wird. Nur ich
    denke mal die meissten der Problemstoffe sind geruchslos?

    Ja soweit ich weiss, ist Asbest ein natürlich vorkommendes Mineral..
     
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