Altes EFH Stückwerk - Statiker

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  1. #1 summsumm, 10.07.2021
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    Hallo. Vor 2 Jahren hab ich ein altes EFH 1927 geerbt. Brandenburg, Berliner Umland.
    Was ich von dem Haus weiß: es war wohl zunächst eine unterkellerte Gartenlaube (Berliner Laubenpieper) Fachwerkbauweise.
    2 Zimmer.
    Boden? Sind 1 Raum Dielen - was darunter kommt wird später geprüft 1 Raum Bretter - auch hier später Prüfung.
    Vom Keller aus ist die Decke "bombensicher" - was da gemacht wurde? Aber Löcher zu bohren braucht es schon einiges.
    Irgendwie muss ein Teil der Anbauten - 2 Zimmer- zu Kriegszeiten erfolgt sein.
    Wir wissen,dass der Erbauer aus Berlin Kreuzberg kam, KPD war...und an einigen Wänden fanden sich unter den Tapeten alte KPD Symbole.
    Die 2 angebauten Zimmer sind nicht unterkellert, haben ein dünnes BetonFundament, darauf Balken, darauf Dielen.
    Hier weiß ich, dass die Wände jeweils doppelt gemauert wurden, dazwischen Zeitungen. Kriegszeitungen.
    Über den 4 Zimmern (Quadrat) befindet sich ein weiteres Geschoss. Hälftig mit Giebelraum.
    In dem Giebelraum hatte ich 1993 beim Boden isolieren auch Flyer KPD +alte Kriegszeitschriften gefunden.
    Die Außenwände "oben" sind alle ziemlich dünn - kein Fachwerk.

    Es gibt dann noch 2 Anbauten (ohne 2. Geschoss) an 2 verschiedenen Stellen.
    1 Raum waren unter den Dielen Balken die mir ein Schauspiel boten. Eben waren sie noch da, dann klopft man dagegen, sieht eine Staubwolke und weg sind sie. Holzwurm.
    Darunter war etwas wie lavastein - mir hat hier jmd gesagt Schlackesteine - darunter Sand.
    Der Anbau war aber wohl aus Ende 60er - anderer Bauherr.
    Mittlerweile hat der Raum richtiges Fundament, Fußbodenheizung...
    Wände sind von innen Sauerkrautplatten+ 1gemauerte Wand +minderwertiger Putz.
    Anderer Anbau-Bereich stammt wohl von 1967. Er liegt weit über Erdniveau. Dort haben wir auch doppelte gemauerte Wand.mit Zeitung Stabil. 24 cm dick. Unter dünnem Betonboden war Sand,Sand.

    So. nun habe ich das Haus beschrieben so gut es geht.
    Meine Eltern haben das Haus 1974 gekauft.
    Ich weiß,dass sie geklagt hatte,weil Baumängel bestanden. Die Balken vom Fachwerk von den ersten 2 Räumen waren wohl verputzt und das soll man wohl nicht tun... und daher sind diese wohl morsch geworden?
    Ich weiß,dass meine Eltern die morschen Teile 1974-1976 durch viel Zement ersetzt haben.
    Was ich auch weiß,dass 1981 ein neues Fenster eingebaut wurde und das wohl nicht so einfach war,weil dann eim Einbau die Wand seitlich vom alten Fenster dauernd wegbrach.
    Aber das Fenster ist seit Jahren drin.
    Die Wand von diesem Fachwerk- Stückelzement-bereich ist 30 cm dick.

    Im Haus gibt es keine Risse!

    Nun endlich meine Fragen.
    Ich bin im ewigen Streit mit meinem großen Bruder, der sich die Fensteraktion noch im Kopf hat....
    Wir würden gern aus Fenster Terrassentür machen. Er sagt, dass wir dann Statiker brauchen und der uns dann das Haus sperrt.eben wegen Fachwerk Zement bla bla...
    Ich sage,das ich denke, dass man notfalls Träger einbauen kann, eben korrekte Wand mauert- wenn es hart auf hart kommt?

    Ginge das notfalls?
    Wenn's stabil seit 1976 ist,keine Risse - ist das nicht beweisen für Statik funktioniert?
    Was sagen die Statiker unter Euch dazu?
    Muss ein Statiker an ein Amt melden oder kann ich prüfen lassen und dann entscheiden,was ich damit mache? Also eben dann notfalls auf Umbauten verzichte?
    Ich denke,dass das Haus steht,gut steht.wie gesagt: null Risse!
    Was würde bei so vielen Anbauten 1 Statiker kosten? In etwa?
    Viele Fragen.ich hoffe, es kann jmd helfen und ist nicht zu durcheinander.
    Photos von außen nicht möglich - isoliert mit Styropor Putz.innen keine Risse
     
  2. #2 Fabian Weber, 11.07.2021
    Fabian Weber

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    Du solltest einfach den Statiker beauftragen. Das Bauamt muss da höchstwahrscheinlich nicht mit einbezogen werden.
     
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