Altes Haus - Alter Keller - was neu machen?

Diskutiere Altes Haus - Alter Keller - was neu machen? im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo, ich hab vom Opa das 50er-Jahre-Häuschen "geschenkt" bekommen (in dem er aber noch wohnt). Der Keller ist hauptsächlich aus großen (und...

  1. #1 Ralfonso, 08.02.2006
    Ralfonso

    Ralfonso Gast

    Hallo,
    ich hab vom Opa das 50er-Jahre-Häuschen "geschenkt" bekommen (in dem er aber noch wohnt). Der Keller ist hauptsächlich aus großen (und auch kleineren) sandstein-steinen gemauert. Nachdem stellenweise der putz sehr stark abfällt vom stein, habe ich ihn schon teilweise vollständig abgeschlagen. die fugen bröseln schon etwas . ich habe vor, lediglich die fugen neu zu füllen und die optik als weinkeller/lagerraum zu erhalten. die dicke der außenwände beträgt ca 40 cm (und z. t. 70 cm, luftschutzbunker, wenn die russen kommen). im frühjahr brauche ich was zu tun, deshalb habe ich mir überlegt von außen aufzubaggern/graben und eine perimeterdämmung/abdichtung zu erstellen. der keller ist jetzt nicht feucht, aber es könnte für die energieeinsparung in zukunft schon einen gewissen anteil leisten. die außenwände werden, wenn ich umgebaut habe mit einem wdvs ausgestattet. fußbodenheizung/wandheizung habe ich vor. der keller ist nur 2 m hoch, aber ein paar zentimeter "styropor" möchte ich auch noch von unten hin pappen.
    meine frage hierzu:
    ist es sinnvoll die kelleraußenwände abzudichten, wenn bis heute keine feuchtigkeit/wasser im keller ist?
    welche wärmedämmung (stärke) ist zu empfehlen um nicht "overkill" zu betreiben.
    was ist sonst noch zu beachten?

    danke für die bemühungen bereits im voraus.

    gruß
    ralfonso
     
  2. sepp

    sepp

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    wenn bisher keine feuchtigkeit in den keller kam ,würde ich (gerade im hinblick weinkeller) garnix machen.
    wenn abdichtung - dann muss aussen verputzt werden.
    wenn man nicht auf den sandstein abgestimmtes material verwendet schadet man diesem.
    wenn man aussen aufgräbt, bildet man als erstes ein wasserbecken.
    und wenn dann noch mit filtermaterial die baugrube wieder zugeschüttet wird, kanns passieren - daß (trotz drainage) sich in der ehemaligen baugrube soviel wasser sammelt, welches durch die fundamente die wand übermäßig belasten.
    fazit - verschlimmbessert.
    ich tendiere zum bleibenlassen.
     
  3. #3 VolkerKugel (†), 08.02.2006
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    Freundliche Grüße . Volker Kugel
     
  4. #4 Markus1969, 10.03.2006
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    Hallo,

    die gleiche Fragestellung habe ich auch:
    Baujahr 58, Keller momentan absolut trocken.
    Auf die Außenwände möcht ich WDVS aufbringen (lassen).
    Erdgeschoss steht ca. 1m über Boden. Erdreich aufgraben möchte ich nur ungern.
    Wie weit runter sollte ich mit dem WDVS gehen
    -Erdgeschossniveau
    -Bodenniveau
    -oder doch graben bis zur Frostgrenze?
    Was ist dabei zu beachten?

    Gruß
    Markus
     
  5. #5 Harald W., 10.03.2006
    Harald W.

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    Ralfonso..

    ..Kellerdecke von unten dämmen bringt Einiges, den Rest so machen, wie Sepp es beschrieben hat.
     
  6. #6 Markus1969, 10.03.2006
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    bleibt noch die Frage wie tief das WDVS geht

    Ergdeschoss oder Boden?
     
  7. sepp

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    ich sag mal ungesehen so:
    wenn du die dämmung nen halben meter unterhalb der EG-wand aufhören lässt - vermeidest du wärmebrücken.
    hast du dann noch einen halben meter bis zum grund sollte dieser genutzt werden, daß sich die feuchte kellerwand entfeuchten / stabilisieren kann.
    ich würde dazu tendieren den restlichen halben meter mit einer offenen natursteinverblendung zu verkleiden oder mit sonstwas was als offene verkleidung dient.
    weil - ich denke ein sockel der die dämm+putzstärke (10,12 oder mehr cm) zurückspringt sieht nicht unbedingt elegant aus.
     
  8. #8 Markus1969, 10.03.2006
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    ich vergaß zu erwähnen daß der so scon Sockel ca. 10cm vorspringt. Das KfW C02-Gebäudesanierungsprogramm schreibt für Außenwände z.B eine Dämmung von 14cm bei WLG040 vor. Wenn ich nun einen halben Meter über Erdgeschoßniveau hinausgehe könnte ich dann den Sockelbereich mit 4cm Dämmung flächenbündig bis kurz vor Bodenniveau angleichen, oder?
     
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