Anbau zwischen Haus und Garage

Diskutiere Anbau zwischen Haus und Garage im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Grüße, ist mein erster Post hier, daher bitte nicht direkt lynchen ;) Ich sitze gerade an einer "Machbarkeitsstudie" für eine mögliche...

  1. #1 Mediarit, 08.04.2021
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    Grüße,

    ist mein erster Post hier, daher bitte nicht direkt lynchen ;)

    Ich sitze gerade an einer "Machbarkeitsstudie" für eine mögliche Wohnraumerweiterung.
    Erst mal die Daten zum Haus:
    Baujahr 1990 (haben es 2017 gekauft)
    Haus ist trocken, super Substanz, alles top.
    Der Wandaufbau der Hausaußenwände (innen nach außen) ist Kalksandstein 17,5cm, 10cm Dämmung (6cm Mineralwolle, 4cm Luftschicht), Klinker 10,5 cm
    Der Wandaufbau der Garage ist gleich der Hausaußenwand, allerdings ohne Dämmschicht.

    Hier mal der grobe Plan in der Draufsicht

    planung.jpg


    Das Haus ist freistehend und ich möchte gerne einen optisch durchgängigen Klotz vermeiden, daher soll die Wand zur Straßenseite (im Bild unten) weiß verputzt werden. Leider bin ich kein Freund von modernen mehrschichtigen Dämmsystemen.

    Soviel zu den Basisdaten

    Hier nun meine Fragen / Gedanken dazu:

    1. Da die Mauer zur Straße hin weiß werden soll und sich optisch auch nicht ans Haus oder Garage angleichen soll, dachte ich daran den Maueraufbau so wie beim Haus zu machen, statt Klinker aber einfach eine Vormauer aus ytong zu machen. (Also Kalksandstein -> Dämmschicht -> Ytong -> Putz.
    Ginge schneller, hätte vermutlich sogar bessere Dämmeigenschaften (glaube 43er Steine braucht man für Passivhaus).
    Frage: Macht das Sinn oder sollte ich die untere Außenmauer direkt aus 40er ytong machen?

    2. Ich möchte gerne den Platz maximal nutzen und würde gerne auf eine Aufdopplung der Garagenwand verzichten, sprich ich möchte gerne die Garagenmauer auch als Außenwand dann nutzen.
    Wie bei der Hauswand muss ich dafür natürlich erst mal den Klinker am Bauplatz entfernen.
    Die Garage ist ungedämmt und stand heute unbeheizt, ich könnte aber an der Innenseite der Garagenwand eine Dämmung aufbringen. Grundsätzlich ist geplant, dass die Garage als Garage / Werkstatt ausgebaut wird und sowieso eine Trockenwand aus OSB angebracht wird. Die könnte ich dann natürlich auch mit Mineralwolle und ausreichender Belüftung auskleiden, so dass hier zumindest eine gewisse Dämmung existiert. An der Innenseite des Anbaus wird auch eine Trockenwand hochgezogen, um hier alle möglichen Kabel problemlos unterbringen zu können (soll ein Büroraum werden), auch hier könnte ich zusätzlich Mineralwolle einbringen. Also wäre das dann Rigips, Dämmschicht, Kalksandstein, Putz, Dämmschicht, OSB
    Frage: Ist das sinnvoll oder ein gefundenes Fressen für Feuchtigkeit und Co?

    Schon mal danke für die Auskünfte.
    Sollten Informationen fehlen, einfach Bescheid geben.
     
  2. #2 JohnBirlo, 08.04.2021
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    Du zäumst das Pferd von der falschen Seite auf.

    1. erstmal klären, ob du dort überhaupt bauen darfst (Bebauungsplan?)
    2. klären, was du dort bauen darfst
    3. Mit einem Architekten sprechen, was du bauen willst
    4. Der Energieberater und der Statiker rechnen dir dann, wie die Außenwände werden sollen
    5. Deinen Beitrag nochmal posten
     
  3. #3 Mediarit, 08.04.2021
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    JohnBirlo: Danke für die Antworten.
    Ich habe das hier extra in "Mauerwerk" gepostet, weil sich meine Fragen eben nur auf die Mauern beziehen.

    Die Punkte 1-3 sind bereits geklärt.
    Es handelt sich eben nur um eine "Machbarkeitsstudie" und da gibt es eben Fragen, die ich bisher nicht geklärt habe, deshalb stelle ich sie hier.

    Ich bin vermutlich nicht der erste, der sich solche Fragen stellt, konnte aber nichts mit einer ähnlichen Konstellation finden.

    Mir geht es in meiner Wegfindung also nur um die Beantwortung meiner offenen Fragen in Bezug auf die notwendige oder nicht notwendige Aufdopplung der Garagenmauer.
    Nichts für ungut, aber ich stelle die Fragen ja nicht einfach so ;)
     
  4. larry

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    Angenommen, Du darfst das bauen, wird auch das nur mit Baugenehmigung gehen. Und für die wirst Du einen Wärmeschutznachweis zur Einhaltung der ENEV benötigen. Du willst aber an eine große Kältebrücke anschliessen. Weiterhin stellt sich ja auch noch die Frage zur Konstruktion von Bodenplatte und Dach und deren Anschluss zur Garage. Ich würde vermuten, dass das meiste lösbar ist. Aber Deine Investition kann, alles zusammen, schnell sechsstellig werden, und dafür sind Energieberater und Statiker gut investiert. Klar kosten die Geld, aber Fehler werden noch teurer.
     
  5. #5 Mediarit, 08.04.2021
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    Danke für die Antwort larry.

    Baugenehmigung ist klar, würde sowieso nichts ohne machen.
    Das ich einen Wärmeschutznachweis brauche war mir bewusst, hab es aber ehrlich gesagt etwas verdrängt, wie gesagt, mir ging es nur um die Machbarkeit.
    Ich plane meine "Bauten" meistens digital bis auf den Millimeter samt Innenausbau und Verkabelung, damit ich weiß, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt.
    Ich bin davon ausgegangen, dass wenn ich meine Bestandsimmobilie um einen Raum erweitere, der die gleiche Dämmung und/oder Dämmwirkung wie das restliche Haus hat, es da keine Probleme hinsichtlich Wärmeschutz gibt.

    Ich sehe aber ein, dass es sinnvoll ist, das mal mit einem Fachmann zu besprechen, was ja an für sich kein Problem ist.

    Zur Bodenplatte:
    Die Bodenplatte des Hauses ist gut 30cm höher als die der Garage.
    Ich würde hier dann so oder so ein ordentliches Fundament machen lassen, damit ich einen ebenerdigen Durchgang zum bestehdenen Haus habe.

    Zum Dach:
    Stand jetzt habe ich ein Kaltdach als Flachdach geplant, da es für mich von der Konstruktion her sinnig erscheint und ein bewährtes System ist, welches zwar aufwendiger ist aber dafür gute Zwischenbelüftungen bietet und so bei nem Flachdach ein mögliches Wassereindringen nicht sofort zu einer Katastrophe führt.

    Ich weiß nicht alles, aber ich bin immer wissbegierig, deshalb auch die Fragen ;)
     
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