Anforderungen an "austauschbare" TK-Kabel

Diskutiere Anforderungen an "austauschbare" TK-Kabel im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Community, welche Anforderungen müssen umgesetzt werden um TK-Kabel (Sat, Netzwerk,...) austauschbar zu machen? Reicht es den...

  1. #1 rueckseil, 12. Juli 2010
    rueckseil

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    Hallo Community,

    welche Anforderungen müssen umgesetzt werden um TK-Kabel (Sat, Netzwerk,...) austauschbar zu machen?

    Reicht es den richtigen Rohrdurchmesser zu wählen und die die entsprechenden Biederadien einzuhalten? Oder sind weitere Anforderungen, wie z.B. ein Seil im Rohr mitzuverlegen oder besondere Dosen, einzuhalten?

    Danke
     
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  3. Julius

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    Neben Mindest-Rohrdurchmesser und Höchst-Biegeradien ist die Höchstzahl der Bögen pro Streckenlänge zu beachten. Ggf. sind unterwegs Zugdosen einzubauen.
     
  4. #3 rueckseil, 12. Juli 2010
    rueckseil

    rueckseil

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    Hi Julius, danke zunächst,

    Also Wechsel von vertikale Kabelführung auf horizontale Kabelführung und umgekehrt?

    Sozusagen als Zwischenstation, falls die Gesamtlänge zu groß wird?

    Sind die Enddosen "ganz normale" Dosen?
     
  5. rueckseil

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    Es Eilt!!!!!

    Hallo zusammen,

    Ich hab nun meinen Elektriker angewiesen, alle TK-Leitungen (Netzwerk und Sat) austauschbar zu verlegen. Darauf hin haben wir uns geeinigt, weil das nach seiner Aussage auch nicht anders geht, 25 oder 32er Kunststoffrohre mehr oder weiniger quer durch den Raum zu verlegen, damit die Höchst-Biegeradien eingehalten werden. Ich sollte nur nochmal den Sanitarfachmann darauf hinweisen, falls evtl. dadurch seine Arbeit und somit seine Rechnung höher ausfällt.

    Nun hat der Eli schriftlich Bedenken angemeldet:
    "Auf Anweisung des Bauherrn sollen Leerrohre mit zugdraht und Leitungen diagonal und Schräg verlegt werden auf dem Rohfußboden. Das entspricht nicht der Verlege-Richtlinien für Leitungen und Kabel der Hausinstallation nach VDE. Wir erledigen diese Verlegung utner Vorbehalt."

    Hat er recht? Was hab ich falsch gemacht?

    Danke für rasche Antworten...
     
  6. R.B.

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    Vermutlich deswegen.

    Es gibt doch Verlegezonen auch für den Rohboden.

    Gruß
    Ralf
     
  7. Karlheinz

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    Weder Du noch der Elektriker haben irgendetwas falsch gemacht. Du willst eine nicht den einschlägigen Normen entsprechende Ausführung - der Elektriker macht das für Dich und weist schriftlich darauf hin, dass die gewünschte Ausführung nicht normgerecht ist. Damit ist für Euch beide doch alles bestens geregelt - Du bekommst, was Du möchtest, und der Elektriker kann nicht dafür haftbar gemacht werden, dass er die einschlägigen Normen nicht eingehalten hat.

    Was die Sache selbst angeht: Ich würde davon ausgehen, dass Du mit hochwertigen Koax-Kabeln und Cat7 für LAN auf der sicheren Seite bist und dass die Austauschbarkeit der Kabel selbst mit Zugdraht über größere Distanzen ohnehin problematisch wird - insofern halte ich Deine Entscheidung für übertrieben/unnötig bzw. wird sie ohnehin nicht helfen. Aber das können sicher die Experten hier im Forum besser beurteilen ...
     
  8. rueckseil

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    Hi Ralf, danke

    ist schon klar mit den Verlegezonen.

    Nur kann den beim Verlegen der Netzwerk- und Sat-Kabel in den Verlegezonen die Höchstbiegeradien usw. eingehalten werden bzw. eine Austauschbarkeit gewährleistet werden?
     
  9. rueckseil

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    hi,

    das will ich eigentlich nicht. Ich hab hier im Forum gelernt, das TK-Leitungen austauschbar zu verlegen sind. Eigentlich soll der Eli nur diese grundsätzliche Forderung erfüllen und alle geltenden Richtlinien einhalten.
     
  10. R.B.

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    Kommt darauf an wieviele Leitungen verlegt werden müssen. Bei 50 Leerrohren wird´s eng. ;)
    s. Julius

    Wie gesagt, der stört sich halt an einer wilden, diagonal, quer, weiß der Kuckuck Verlegung. Bevor Du ihm später an´s Bein pinkelst, sichert er sich ab.

    Gruß
    Ralf
     
  11. rueckseil

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    Versteh ich nicht. Die "wilde Verlegung" kam eigentlich von ihm, da er sonst keine Austauschbarkeit gewähren kann.
     
  12. R.B.

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    Der ist cool. :cool:

    Zuerst sagt er, wenn ich in den Zonen verlege dann garantiere ich nicht für die Austauschbarkeit, aber wir können ja "wild" verlegen.....und dann sagt er, wenn ich wild verlege, dann will ich dass DU mir nicht an´s Bein pinkeln kannst, denn dann garantiere ich auch für nichts, ich hatte ja darauf hingewiesen, dass dies nicht normgerecht ist.

    Was ist denn so kompliziert an Deiner E-Installation?

    Gruß
    Ralf
     
  13. rueckseil

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    Eigentlich gar nichts, Haus mit Einliegerwohnung, großer zentraler Technikraum, 260 m² Wohnfläche, EG 5 mal Doppelnetzwerk (davon 3x2 in der ELW) und im OG 6 Doppelnetzwerk.

    Wie werden TK-Leitungen denn normalerweise verlegt?
     
  14. Karlheinz

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    So verstehe ich die Bedenkenanmeldung eigentlich nicht. Er weist darauf hin, dass diese Ausführung die Verlegenorm nicht erfüllt - damit haftet er für alle Konsequenzen nicht mehr, die sich daraus ergeben. Mit "ich garantiere für nichts" hat das nichts zu tun - schlimmstenfalls kehrt sich die Beweislast um, der Kunde muss beweisen, dass ein etwa eingetretener Garantiefall nichts mit der nicht normgerechten Verlegung zu tun hat. Ansonsten sind Gewährleistungsverpflichtungen aber nicht berührt.

    Wie siehst Du denn die Sache selbst, Ralf - ohne zusätzliche Revisionsöffnungen dürfte das mit dem Austauschen der Kabel ohnehin nichts werden, oder liege ich da falsch?
     
  15. R.B.

    R.B.

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    Ich kenne die Verlegung nicht, Streckenlängen, Bögen usw. usw.

    In einem EFH sollte man bei ausreichend dimensionierten Installationsrohren noch ohne zusätzliche Dosen auskommen. Wenn´s natürlich um hundert Ecken geht, und alles dann in einer 20er Rohr soll, ist man schnell am Ende der Fahnenstange.

    Man darf auch nicht vergessen, dass Koax-, CAT Leitungen etc. durch das Hindurchziehen schnell gestreckt werden, NYM ist diesbezüglich toleranter.

    Gruß
    Ralf
     
  16. rueckseil

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    Also reichen 25er Verrohrung und Verlegung in den Installationszonen (10 cm neben wand) für jeweils max. 2xNW oder 2xSat aus?
     
  17. R.B.

    R.B.

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    25er für 2 Leitungen würde ICH nur auf Kurzstrecken machen.

    Gruß
    Ralf
     
  18. rueckseil

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    ok, also machen wir 32er Rohre und richtliniengetreue Verlegung.

    Aber dann hab ich doch schon auf dem Weg aus dem Technikraum in den Flur mehrere 90°-Bögen auf dem Fußboden, oder bin ich da jetzt falsch?
     
  19. R.B.

    R.B.

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    Woher soll ich das wissen? Ich kenne doch Deine Installationsplanung nicht.

    Es kann manchmal sinnvoll sein wenn man eine Norm nicht auf Punkt und Komma auslegt. Das kann man aber nur vor Ort entscheiden. Erst da sieht man was möglich ist und was nicht.

    Gruß
    Ralf
     
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  21. rueckseil

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    So war das naturlich nicht gemeint, eher allgemein.

    Ist es nicht in jedem normalen EFH so, man auf dem Weg von zentralen Netzwerkpunkt hin zu den Netzwerkdosen durch mehrere Türen und an mehreren Wänden vor muss, da komm ich doch auf weitaus mehr als 2 Bögen, und dann vorher vom Serverschrank in den Boden und am anderen Ende aus dem Fußboden in die Dose auch nochmal 2 90°-Bögen.
     
  22. Skeptiker

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    Was ist ein "normales EFH"? :sleeping
     
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