Angebot von xxxxxx-Haus? Seriös? Kosten?

Diskutiere Angebot von xxxxxx-Haus? Seriös? Kosten? im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, als unerfahrene zukünftige Bauherren habe wir eine Frage zu einem Angebot für ein bezugsfertiges KfW-40 Fertighaus (120 qm) mit Keller...

  1. #1 solveig, 25. Februar 2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. Februar 2009
    solveig

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    Hallo,
    als unerfahrene zukünftige Bauherren habe wir eine Frage zu einem Angebot für ein bezugsfertiges KfW-40 Fertighaus (120 qm) mit Keller (teilweise Wohnqualität) inkl. Erdaushub, Luft-Wärme-Pumpe m. Be-/Entlüftung, kl. Solaranlage, Schwedenofen, Carport der Firma xxxxx-Haus. Der Preis liegt bei 235.000. Wir fragen uns nun, ob das Angebot seriös ist, ob man dafür wirklich gute Qualität erwarten kann, oder ob man mit Zusatzkosten rechnen muss (Grundstück mit 85.000 inkl. Erwerbskosten kommen sowieso noch dazu, außerdem haben wir noch Baunebenkosten von 25.000 gerechnet sowie 15.000 für Zisterne+Außenanlage und 18.000 für Aufmusterung, Umzug, Küchenmöbel/Möbel). Ist das realistisch oder fehlt da noch etwas (es geht auch darum, wie hoch der Kredit sein muss, den wir aufnehmen müssen)? Hat jemand Erfahrungen mit der Firma xxxxxx-Haus? Wir fühlen uns etwas hilflos und überfordert und ein paar Ratschläge wären echt toll!!!
    DANKE & Grüße
    Solveig
     
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  3. jman

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    Aus Erfahrung kann ich sagen, das immer noch was fehlt oder etwas unvorhersehbares eintritt. Deshalb sagen die meisten das man so 10-20% Reserven immer gut einplanen sollte auch wenn man sie dann nicht unbedingt braucht.
     
  4. bruchpilot

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    Fragestellung kann man aus der Ferne

    nicht beantworten, dazu sind viel zu wenig Fakten (konkrete Leistungsbeschreibungen und -Preise, Ausstattungsumfänge usw., Nebenkosten je nach Region sehr unterschiedlich) bekannt.

    Am Besten, Ihr nehmt Euch gleich einen Fachmann dazu (Baubetreuer), der kostet zwar auch Geld, aber bei Gesamtkosten von >300T€ fällt das nicht mehr wirklich ins Gewicht, Ihr könnt aber auf jeden Fall besser schlafen. Versucht, Referenzen einzuholen, ansonsten Vergleichen, Vergleichen, Vergleichen.
     
  5. ToStue

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    Warum soll es der genannte Anbieter sein? Was sagt das WWW zu diesem Anbieter (Erfahrungsberichte)? Was sagt das WWW zu Anbietern "vergleichbarer" Leistungen?

    Wenn schon 300k für 120qm ausgegeben werden können, was spricht gegen ein individuell geplantes Haus? Für das Geld dürfte das durchaus drin sein!

    In jedem Fall: Der Glaube, dass einem ein Ich-baue-dir-ein-fertiges-Haus-Anbieter viel Ärger erspart und wenig Geld kostet, ist sehr, sehr häufig ein Irrglaube. Das WWW ist voll von entsprechenden Erfahrungsberichten. Vielleicht tut ihr euch den Gefallen und schaut euch wirklich ganz genau und in Ruhe (d.h. nicht à la: wenn sie bis Montag unterzeichen, gewähren wir ihnen 5% Rabatt etc.) die Angebote an und lasst diese von jemandem prüfen, den ihr dafür bezahlt und der damit eure Interessen (am ehesten) wahrnimmt.

    M. E. dauert die Planung eines Hauses länger als der Bau selbst!
     
  6. solveig

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    DANKE für die Antworten und Tipps. Wir finden das Angebot auch nicht gerade preisgünstig, aber wir recherchieren schon einige Wochen bei Fertighaus-Anbietern, Massivhaus-Anbietern und haben auch einen Architekten hier bei uns im Ort gefragt. Preislich war da nichts günstiger. Das Massivhaus-Angebot war mit Abstand das teuerste (25.000 teurer). Auch der Architekt käme nicht günstiger, vor allem kann er nicht wirklich eine Preisgarantie geben. Vielleicht liegt es daran, dass es KfW40 sein soll und einen Keller haben soll, allein der Keller kostet zwischen 40.000 und 50.000. Auch die Energietechnik für KfW (Wärmepumpe und Solar) verteuern das Ganze noch. Selber machen (ein Ausbauhaus) kommt für uns nicht in Frage, Zeitmangel und erheblicher Mangel an Talent! Ich weiß nicht, ob es noch Sinn macht, immer weitere Angebote einzuholen. Die Anregung mit dem "Gutachter/Berater" finde ich gut, ich denke, das werden wir machen, dessen "Gehalt" macht den Kohl dann auch nicht mehr fett ...
     
  7. solveig

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    Leider findet sich im www so gut wie nichts zu unserem Anbieter, er ist schon lange am Markt, über 60 Jahre, ist aber ein eher kleines Familienunternehmen. Zu anderen Fertighaus-Anbietern findet sich mehr im www, allerdings frage ich mich, ob das immer seriös ist. Ich habe den Verdacht, dass manche Anbieter selbst Kommentare/Bewertungen ins Netz stellen und das in rauen Mengen! Wir haben das Familienunternehmen mit zwei der großen Marktführer (auch schon lange am Markt und im oberen Preissegment) verglichen und haben uns auch jeweils die Produktion angeschaut, da schien es uns keine großen Unterschiede zu geben, außer dass das kleine Familienunternehmen flexibler und etwas günstiger ist. Trotzdem, es wird am Ende erheblich teurer kommen, als wir uns das jemals vorgestellt hatten, da bekommt man schon Panik bei der Kreditsumme, egal wie günstig die Zinsen im Moment sind! Was total nervt, sind die Verkäufer der einzelnen Anbieter, die labern endlos und haben oft nicht wirklich fundiertes Hintergrundwissen, leider, im Prinzip muss man das Meiste selber irgendwie nachprüfen, was anstrengend und zeitraubend ist, wenn man nicht vom Fach ist und das erste mal baut.
     
  8. mls

    mls Bauexpertenforum

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    ich überleg gerade, wie schlecht verkäufer sein müssen, dass es sogar ein baulaie merkt?
    der architekt vor ort scheint ja auch nicht gerade wahnsinnig überzeugend zu sein ..
    nach klärung der frage "was" (stein oder holz) und "wer" (architekt, gü ..) und besonders
    nach einigen leseeskapaden hier im forum wird sich hoffentlich der nebel verziehen - aber
    vorsicht, lesen bildet und kann zu desillusionierungen führen ;)
     
  9. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Also wenn ich mal die 50...

    ... für den Keller abziehe, bleiben 185 fürs Haus bei 120 qm. da muß dann aber schon echt was für stehen, sooooooooo teuer ist die kfw40- (wie war das jetzt: Effizienshaus 55??) dann nu doch nich....
     
  10. solveig

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    ... genau, das Haus liegt bezugsfertig (mit Boden- und Malerarbeiten) bei 185.000 (Fertighaus/aber auch Massivbauweise käme bei uns in Frage, aber wie gesagt: das Angebot hier war preislich noch höher) ... bin gerade am Recherchieren und Lesen im Forum ...
     
  11. Julius

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    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Warum WP UND Solar? Diese Kombination ist nur sehr selten sinnvoll!

    Ist der Schwedenofen raumluftunabhängig? Oder arbeitet die KWL mit dezentraler Zuluft? Sonst gibt das Konflikte!

    Gibt es schon ein Baugrundgutachten?
     
  12. #11 HolzhausWolli, 25. Februar 2009
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    Eben, ich wundere mich auch so oft, daß diese Kombination bei Neubauten geplant und umgesetzt wird.

    Ich war immer der Meinung, daß Solar nur richtig sinnig und wirtschaftlich in der Heizungsunterstützung vorhandener Öl- oder Gasanlagen im Altbau ist.


    Aber die Fachmeinungen scheinen da weit auseinander zu gehen.......
     
  13. mls

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    julius, hast du in der schule schule auch immer für die anderen die hausaufgaben
    gemacht? ;)
     
  14. Dungan

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    Wir haben bei unseren Angebotsbesprechungen mit verschiedenen Häuslebauern die Erfahrung gemacht, dass die mit KFW-40-Bauweise unerfahrenen entweder versuchen die KFW40 Eigenschaft auszureden (nach dem Motto KFW Darlehen rechnet sich nicht oder wir dämmen auch ohne KFW40 Bauweise sehr gut, mind. KFW45-50 bla bla) oder man knallt einfach eine Solarthermie Anlage auf's Dach (bei uns trotz 25° Dachneigung für Walmdach und keine Dachseite mit klarer Süd-Ausrichtung) um nicht vernünftig Dämmen zu brauchen. Wir haben nun endlich einen Partner gefunden, der das mit Tacheless kommentiert hat: Wenn man vernünftig Dämmen kann und somit den Primärenergiebedarf reduziert, braucht man auch keine Solaranlage auf's Dach setzen. Ob die sinnvoll ausgerichtet ist (Winkel, Himmelsrichtung) sei mal dahingestellt.
     
  15. solveig

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    Der Ofen wird raumluftunabhängig sein; ein Baugrundgutachten wird erstellt, das gibt es bei uns von der Gemeinde zum echten Schnäppchenpreis, wenn man ein Gemeindegrundstück gekauft hat, ebenso wie den Hauskontrollschacht (dafür müssen wir eine Zisterne bauen); Solar wollten wir fürs Warmwasser, da wir einen sehr hohen Bedarf haben, ist das denn eher wenig sinnvoll??? Energietechnisch tappen wir noch "im Dunkeln", da sagt jeder was anderes ...
     
  16. solveig

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    Unser Dach wird eine Neigung von 30 Grad haben (versetztes Pultdach) und eine Süd-West-Ausrichtung für Solar, wie gesagt, für´s Warmwasser. Bei der Dämmung habe ich wenig Bedenken, da gut gebaute Fertighäuser eine sehr gute Dämmung haben sollten, das ist ja gerade ein Vorteil von ´nem Fertighaus, oder?
     
  17. Dungan

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    noch blutiger angehender Bauherr

    Meine Erfahrung aus den Gesprächen hinsichtlich Solarthermie (für Warmwasser) ist: Die Anlage erreicht ihre beste Wirksamkeit bei uns im Norden nur bei klar nach Süd ausgerichteten Dächern mit einer Neigung von 45°. In Süddeutschland mögen Werte um 35-38° zutreffen.

    Gute Dämmung ist aber nicht gleich KFW40. Damit sichert das Bauunternehmen eine Eigenschaft zu, auf die er später festgenagelt werden kann. Um den Anspruch an die Dämmung zu reduzieren wird gern die Solarthermie als zusätzlicher Puffer aufs Dach gelegt. Wie gesagt, das sind nur meine Erfahrungen...
     
  18. solveig

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    Danke für den Hinweis mit der Dachneigung. Die Lösung wäre da ein Gestell auf dem Dach, das für die Solaranlage die Neigung erhöht. Eine genaue Südausrichtung kriegen wir nicht hin, sind hier aber im Südwesten der Republik, in der rheinischen Tiefebene, da gibt´s meiner Meinung nach schon zu viel Sonne! Das mit der Solaranlage wollen übrigens wir, der Fertighausanbieter will sie uns ausreden, damit wir Kosten sparen (er sagt auch, man würde sie nicht brauchen), aber neu bauen ohne Solar kommt mir komisch vor, ich dachte, alle bauen mit Solar, hier sind die Solarkollektoren auf fast allen Dächern in den Neubaugebieten ... mit ca. 3200 Euro ist die Anlage auch kein so großer Batzen in der Gesamtkalkulation.
     
  19. #18 Torsten Stodenb, 26. Februar 2009
    Torsten Stodenb

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    WP + Solarkollektoren heißt: Im Sommer doppelte Warmwasserproduktion. Wie unsinnig!

    Und: Es kommt primär auf eine erstklassige Wärmedämmung an. Das ist die billigste Methode, um Energie zu sparen. Mit 240 mm Mineralwolle in den Außenwänden, einer noch besseren Dämmung im Dach, einer sehr guten Wärmedämmung auch nach unten hin, einer geeigneten Wärmepumpe sowie einer "normalen" Architektur ist Kfw 40 locker zu erreichen. Technische Tricksereien, um auf Kfw 40 zu kommen, kosten das Geld des Bauherren. Sie wurden aus Rücksicht auf die marktdominierende Massivhauswirtschaft politisch ermöglicht. So ist das nun einmal in Deutschland.
     
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  21. Kosmonaut

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    @solveig
    Beherzige den Rat Dir einen unabhängigen Bauberater zu suchen. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass das mehr als Gold wert ist.
    Soviel Wissen bzw. Erfahrung kann man sich gar nicht selbst aneignen.

    Zum Thema thermische Solaranlagen wurde hier im Forum schon einiges gepostet, einfach mal danach suchen. Ich würde das Geld jedenfalls besser anlegen.
    Ein wassergeführter Ofen z.B. wird sicher sinnvoller sein.
    Davon abgesehen macht ein Kaminofen aus einem KfW 40 Haus eine Sauna. Wir haben "nur" ein KfW60 Haus aber unser Kaminofen ist extrem selten befeuert, da es dann im Haus einfach zu warm wird.

    In Sachen Solar würde ich das Haus konsequent mit der größten Dachfläche nach Süden ausrichten, um später einmal Photovoltaic nutzen zu können. Da wird sich in den nächsten Jahren noch einiges tun.
     
  22. #20 Torsten Stodenb, 26. Februar 2009
    Torsten Stodenb

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    Zum Thema "unabhängiger" Bauberater muss mal ein wenig relativiert werden. Wer glaubt, dass deren wirtschaftliche Interessen beim Honorarvertrag aufhören, glaubt auch, dass ein "Finanzberater" keine Provisionen kassiert.

    Ich hatte vor Jahren einmal das "Vergnügen" mit einem solchen Berater, dem ich einen Auftrag vermittelt hatte. Er sollte für eine meiner Bauherrenfamilien die öffentlichen Mittel beantragen und sie diesbezüglich betreuen. Was passierte? Er bequatschte die Leute, dass sie doch lieber mit Porenbeton bauen sollten, und überhaupt würde er doch den richtigen Architekten und die richtigen Handwerker kennen, mit denen er immer zusammenarbeiten würde.

    Die Leute sind jetzt durchaus zufrieden mit ihrem Haus, aber das wären sie bei mir auch gewesen. Es geht immer nur darum, wer sich den Kunden krallen kann, nichts anderes. Mit Hauen und Stechen und oftmals mit Lügen. Und auch mit viel Dummheit. Denn dieser Berater hätte im Falle einer zufriedenstellenden Zusammenarbeit weitere Kunden durch mich erhalten.
     
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