Anschluss an Fernwärme

Diskutiere Anschluss an Fernwärme im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir bauen gerade ein EH ohne Keller. Das EH wird auf einer schwimmenden Bodenplatte erbaut. Wir werden uns an das vorhandene...

  1. andi88

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    Hallo,

    wir bauen gerade ein EH ohne Keller. Das EH wird auf einer schwimmenden Bodenplatte erbaut.

    Wir werden uns an das vorhandene Fernwärmenetz anschließen und es bestehen aber Unklarheiten, wie die Fernwärme angeschlossen werden soll.

    Bis jetzt wurde ein Betonschacht gelegt und später möchten die Stadtwerke erneut von außen aufgraben und eine Kernbohrung in den Schacht vornehmen und die Fernwärme verlegen.

    Jetzt sagt aber die Firma, die die Bodenplatte durchführen wird, dass im nachhinein nichts mehr aufgegraben werden sollte, da sich Kies unter der Bodenplatte lösen könnte, wodurch sich wiederum Hohlräume unter der Bodenplatte bilden und Probleme machen könnte.

    Wäre es nicht sinnvoller, Lehrrohre in den Schacht zu legen, alles zuschütten, Bodenplatte drauf und dann die Fernwärme über die Leerohre zu machen?

    Kann man überhaupt für Fernwärme Leerrohre verlegen?

    Wie würdet ihr Vorgehen?

    Für einen Rat wäre wir dankbar!

    Bild vom Schacht:
    Bild Schacht.jpg
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 12. Mai 2015
    Ralf Dühlmeyer

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    Lage des Schachts im Grundriss????
     
  4. andi88

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    Ja, der Schacht (ca. 1x1x1m) wäre dann im Technikraum von innen erreichbar.
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 12. Mai 2015
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    Nicht wo er ereichbar ist. Stell mal einen Grundriss mit dem Schacht ein.
     
  6. andi88

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    Habe ich leider nicht!
     
  7. andi88

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    Wir haben eine Baufirma für den Bau des EH beauftragt (schlüsselfertig) und der Bauleiter hat aber bei dem Vorgehen der Stadtwerke keine Bedenken, aber da ich häufig vor Ort bin, hat mir die Firma die die Bodenplatte ausführen wird, diese Problematik geschildert bzw. diskutiert.

    Ich hab mich gerade eben noch mal vor Ort mit jemanden von den Stadtwerken getroffen und der Herr hat vorgeschlagen, dass nach dem Aushub/Kernbohrung bzw. nachdem die Fernwärme verlegt ist, die Leerräume mit einem Flüssigbeton zu verdichten.

    Wäre das dann evtl. ausreichend? Was haltet ihr davon?
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 12. Mai 2015
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    Mein Gott, um sagen zu können, ob es überhaupt ein Problem gibt und wenn, wie man damit umgehen soll oder kann, kann man nur sagen, wenn man weiß, wodrüber wir hier reden. Meinst Du, ich frage nach Grundrissen, um Dich zu beschäftigen???

    Flüssigbeton und dann???

    Zeig ns mal nen Grundriss mit dem Schacht, dann kann man sich auch über evtl. Probleme unterhalten!
     
  9. andi88

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    Ist ja auch nicht so, dass ich etwas vorenthalte, habe ich leider nicht, sorry! Ich kann an Laie leider nur die Infos weitergeben, die ich so mitbekommen haben.

    Wenn ohne Grundriss keine Aussage möglich ist, dann ist leider so, kann man nichts machen. Da weiß ich Bescheid.

    Wenn jemand Erfahrungen mit Fernwärmeanschluss über Bodenplatte hat, würde es mich interessieren, wie man da vorgegangen ist.
     
  10. rage82

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    Bei meinem Schwiegervater wurde so verfahren, wie die Stadtwerke das vorgeschlagen haben. Nachträgliche Verlegung mit kernbohrung durch die bodenplatte.
    Haus steht jetzt 1 jahr und bisher noch keine Beschwerden über Risse oder ähnliches.
     
  11. OlliL

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    Du hast keinen Grundriss von dem EFH welches du bauen lässt? Starkes Stück....
     
  12. andi88

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    Wir haben einen Grundriss von unserem Haus, aber keinen, wo der Schacht eingezeichnet ist...
     
  13. feelfree

    feelfree Gast

    Aber du weißt doch hoffentlich, wo der Schacht hinkommt???
     
  14. andi88

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    Ja, er wird direkt im Technikraum sein und wird mit einem Deckel bedeckt. Von außen soll dann die Kernbohrung in den Schacht erfolgen.
     
  15. OlliL

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    Den Schacht kann man doch ins Bild einskizieren? Verstehe das Problem nicht?
     
  16. RMartin

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    Also ich verstehe das so:
    Da gibt es eine Bodenplatte mit 'irgendeiner' Stärke, die auf Kies gegründet ist. Ohne Frostschürzen, ohne Streifenfundamente. Nun gibt es einen Schacht, der wenn man an ihn von aussen dran möchte, ein Untergraben der Bodenplatte an einigen Stellen erfordert.
    Der Kies kullert dann bisschen weg und es ist natürlich schwierig dann entspr. wieder vollflächig unter der Bopla zu verfüllen.
    Ist das so?
     
  17. andi88

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    Ja, genau!
     
  18. RMartin

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    Ist es denn nicht möglich unter den Bereich der Bopla, der von diesem Schachtaushub betroffen ist später, vor Herstellung der Bopla etwas Magerbeton einzubauen bis in entspr. Tiefe? Das kann ja eigtl. nicht viel sein. Der Schacht sitzt wohl am Rand der Bopla?

    Hierfür wär natürlich die von gestern zig fach angesprochene Zeichnung/ zumindest einskizzierte Lage des Schachts von Vorteil.
     
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  20. #18 Alfons Fischer, 13. Mai 2015
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    ich warte schon die ganze Zeit auf die Frage nach dem Planer. Hier wäre sie mehr als angebracht!

    Gesetzt den Fall, die beauftragte Firma hätte auch die Planung gemacht, so äußert diese doch jetzt Bedenken gegen ihre eigene Planung...
    Gesetzt den Fall, der Bauherr hat einen eigenen Planer beauftragt, so frage ich mich, wie sich dieser sich zu dieser Fragestellung äußert...
     
  21. andi88

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    Ich denke mal, die haben einfach nicht gewusst, dass dieser Schacht benötigt wird. Ist zumindest bei uns in den Unterlagen nirgends eingezeichnet.



    Das ist es ja, die Firma die wir mit der Planung und Bauleitung beauftragt haben hat keine Bedenken, sondern die Firma die für die Ausführung der Bodenplatte beauftragt wurde.

    Ich habe den Mann von den Stadtwerken gebeten das mit der Firma, die die Bodenplatte ausführt das direkt mal zu besprechen und es ist vereinbart worden, dass nach dem Aushub und der Kernbohrung in den Schacht, die Stellen an/unter der Bodenplatte mit Flüssigbeton verdichtet werden. Damit war dann auch die Firma die die Bodenplatte ausführt zufrieden bzw. hat dann keine Bedenken mehr.

    Hoffe das passt jetzt auch.
     
Thema: Anschluss an Fernwärme
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