Anschluss Mauersperrbahn an vertikale Abdichtung mit KMB

Diskutiere Anschluss Mauersperrbahn an vertikale Abdichtung mit KMB im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Liebe Forenkollegen, ich baue ein EFH ohne Keller mit monolithischen 50er HLZ, erste zwei Reihen 38er auf einer 30 cm Betonplatte mit...

  1. #1 Michael1984, 6. April 2017
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    Liebe Forenkollegen,
    ich baue ein EFH ohne Keller mit monolithischen 50er HLZ, erste zwei Reihen 38er auf einer 30 cm Betonplatte mit Frostschürze.
    Aufgrund gewisser Umstände muss ich die vertikale Abdichtung nach DIN 18195-4 mit KMB machen, nun ist meine Frage ob und wenn ja wie man die Verbindung der Bitumen - Mauersperrbahn mit der vertikalen KMB machen muss.
    Bzw. ob es schadet die Mauersperrbahn (Al GV 4k) um die gefasten Ecken der Fundamentplatte 15cm nach unten zu führen und entsprechend zu flämmen, KMB dann von unten bis min. 30cm über Geländeoberkante. KMB auf Bitumenbahn hat ja keine Freigaben, auf der anderen Seite fallen mit auch keine Nachteile auf wenn ich das Bitumen runterführe, oder kann sich das KMB dann dort zB ablösen?
    Und noch eine zweite Sache zur Mauersperrbahn: die unter den Ziegeln zu flämmen ist zwar nicht vorgeschrieben, hat aber bei Al GV 4k auch keine Nachteile zur reinen Verlegung, seht ihr das auch so?
    Grüße, Michael
     
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  3. Andybaut

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    ein Detailschnitt wäre hilfreich
     
  4. #3 Michael1984, 6. April 2017
    Michael1984

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    Danke für die rasche Antwort!
    Hier das Detail.

    LG Michael

    Sockeldetail-2.jpg
     
  5. Andybaut

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    zu Frage 1:
    ich würde die Mauersperrbahn vorne abschneiden.
    Es geht ja einerseits darum keine Feuchte von unten nach oben zu lassen.
    Das ist durch die Fläche gewährleistet.
    Andererseits geht es um eine sauber Führung der KMB.
    Wenn es keine Zulassung auf Bitumenbahnen hat wäre das ein Argument.
    Das andere Argument ist die Berg- und Talfahrt am Übergang.
    Die Bitumenbahn müsste an der Stelle um 90° geknickt sein,
    was man schon nicht darf und auch nur auf der Zeichnung funktioniert
    und bei den Überlappungen habe ich die nächsten Berge.
    Ich hätte an der Stelle also eine Berglandschaft die ich nicht dicht bekomme und auf der die Dämmung
    auch nicht mehr sauber aufsitzt.

    Warum diese versetzt Steinlösung mit der Dämmung gewählt wird verstehe ich nicht. Wo liegt der Vorteil?
    Eine saubere Tropfkante mit gleichen Steinen und keine Fugenproblematik am Übergang Stein / Dämmung wäre mir lieber.
    Man kann das sicher so bauen, nur der Sinn erschließt sich mir noch nicht.

    zu Frage 2:
    die Horizontalsperre muss verlegt werden. Wenn dazu flämmen notwendig ist, dann ist das so.
    Die Funktion einer Bitumenbahn wird durch flämmen nicht herabgesetzt, wenn sie dafür gedacht ist.
    Was ist deine Befürchtung?
     
  6. #5 Michael1984, 6. April 2017
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    Hallo Andi,
    Das Umknicken der Bitumenbahn ist dank GV Einlage und entsprechender Phase am Betonplattenrand möglich, bei unverstärkter Dachpappe gibts da Einschränkungen. Die Dickensprünge der kmb sind aber ein gutes Argument, die Kapillare zwischen Beton und Dämmung wird ausreichend durch die kmb vom Übergang ins Mauerwerk abgehalten, somit ist das runterführen nicht notwendig.

    Die Lösung mit Tropfkante und dem Rückspringenden Sockel wär sicher auch möglich gewesen, Perimeterdämmung muss ich aber wegen der Wärmebrücke und Schutz der Abdichtung bis Geländeoberkante + 15/30cm raufziehen. Sehe ich fast als Standard bei monolithischer Bauweise.

    Die Flämmfrage bezieht sich auf direkte Forderungen der Norm wo eben verlegen gefordert ist. Ich hätte halt ein besseres Gefühl wenns geflämmt wäre, vorallem da der Teil der Bahn der neben dem Ziegel übersteht sowieso geflämmt wird, also kein extra Arbeitsschritt.Deinen Ausführungen entnehme ich dass Du dort auch keinen Nachteil siehst.

    LG Michael
     
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  8. Andybaut

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    ich würde mir überlegen die XPS nur eine Steinreihe hochzuziehen und sie 1-2cm dünner zu machen wie das Massivmauerwerk.
    Du hättest deine Wärmebrücke gelöst, du hättest eine Tropfkante und du hättest keine Rissproblematik am Übergang.
    Von den Spritzwasserhöhen sollte das genügen.
     
  9. #7 Michael1984, 6. April 2017
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    Die eine Reihe 38er war auch mein Ansatz, wurde mir vom Baumeister nicht empfohlen, werde das nochmals ansprechen.
     
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