Anzahl der Sicherungen

Diskutiere Anzahl der Sicherungen im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo! Wieviele Sicherungen braucht man den... a) für einen "normalen" Raum wie Kinder- oder Schlafzimmer b) für die Küche? Sollten...

  1. Ulrich

    Ulrich Gast

    Hallo!

    Wieviele Sicherungen braucht man den...

    a) für einen "normalen" Raum wie Kinder- oder Schlafzimmer

    b) für die Küche?


    Sollten immer Licht und Steckdosen getrennt abgesichert werden?


    Danke für Eure Tips und schönes Wochenende
    Ulrich
     
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  3. #2 Gast-Sabine, 15. August 2003
    Gast-Sabine

    Gast-Sabine Gast

    Also, Kinderzimmer gibt es bei uns nicht. Wir haben den Licht und Steckdosen-Stromkreis des Schlafzimmers auf einer Sicherung, dafür Licht Flur und Bad getrennt von Steckdosen. In der Küche haben wir glaube ich 26 ! Steckdosen auf zwei 16 A Sicherungen, zusätzlich sind Geschirrspüler, Kühlschrank (so ein großer amerikanischer) und Herd extra abgesichert.In großen Zimmern haben wir grundsätzlich zwei Sicherungen, auf einer davon das Licht mit dabei.

    Gruß, Sabine
     
  4. #3 Gast - Sabine, 15. August 2003
    Gast - Sabine

    Gast - Sabine Gast

    was mir da noch so einfällt: wenn du noch bei der Planung sein solltest: wir haben im Wohnzimmer zwei mal zwei Steckdosen, die von der Tür mittels Serienschalter zu schalten sind. Das war der beste Einfall, den wir diesbezüglich hatten. Würde ich jedem nur empfehlen, du kannst dort eine Stehlampe von der Tür z. B. schalten, ohen die Deckenbeleuchtung starten zu mjüssen. Hat sich in der Praxis als genial erwiesen.
     
  5. Rainer K.

    Rainer K.

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    Hallo,

    erfahrungsgemäß laufen Basteleien an der Elektrik meist abends nach der Arbeit ab.
    Es empfiehlt sich daher, Licht und Steckdosen über getrennte Sicherungen zu führen.
    Ist nämlich blöd wenn man eine neue Lampe an die Decke pappen will und dazu erst ein Verlängerungskabel durchs ganzeHaus legen muß, damit man eine Arbeitsleuchte+Bohrmaschine anschließen kann.
    Außerdem kann dann beim Einschalten des Staubsaugers nicht mehr das Licht ausgehen, wenn grad noch ein anderer starker Verbraucher an derselben Leitung hängt.

    Für jeden Raum 2 Sicherungen (Licht+Steckdosen) halte ich aber für übertrieben, legen Sie doch ein paar Räume zusammen.
    Große Stromverbraucher natürlich ausgenommen.

    Grüße
     
  6. Lebski

    Lebski Gast

    Vorschrift ist das getrennte Absichern von Steckdosen und Licht nicht. Ich mach es seit 20 Jahren nur so.
    Meist langt eine Sicherung (Licht) für ein Stockerk.
    Küche: Einzeln Absichern: Kühschrank, Tiefkühltruhe, Herd (3x), Mikrowelle, Spülmaschine, Waschmaschine, Trockner.
    Man Rechnet etwa 2 Steckdosen pro mtr. Arbeitsfläche. (Nicht genormt, gehobene Ausstattung). Bei mehr als 10 Steckdosen würd ich ne 2. Sicherung empfehlen. Dunstabzugshaube nicht vergessen.
    Wenn Sie noch nen Tipp wollen: Ich mach die Schalter Flurlicht immer innen in die Zimmer. Flur sieht besser aus, man muss nicht Tür auf, Flurlicht an, zurück, Zimmerlicht aus spielen.
    Ausnahme: WC, dort Schalter im Flur, mit Kontrollicht = Besetzt
     
  7. #6 Thomas Praefcke, 15. August 2003
    Thomas Praefcke

    Thomas Praefcke

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    Im Prinzip braucht man immer mehr.....

    aber Mindestvorgaben laut DIN 18015 sind bei einer Wohnfläche von 75qm bis 100qm 4 Stromkreise für Beleuchtung und Steckdosen.

    Keller und Bodenräume kommen - falls vorhanden - noch dazu.

    Für jeden Verbraucher von über 2kW (z.B. Waschmaschine) soll ein zusätzlicher Stromkreis vorgesehen werden.

    In der Küche 1 x Drehstrom für den Herd, 1 x Steckdose für Kleinverbraucher und falls geplant/vorhanden noch je ein Stromkreis für Geschirrspülmaschine und Warmwassergerät.

    Macht als Minimum bei 95qm + Keller rund 11 Sicherungen.

    In den vorhergehenden Beiträgen steht schon, dass mehr Sinn macht. Es gibt aber auch Bauträger die ihre "Super-Luxus-Hyper"-Ausstattung im Vertrag festlegen und dann gelten eben nur 9 Stromkreise als vereinbart, wie z.B. bei folgendem aktuellen 95qm Neubau mit Keller und Boden:
     
  8. manni

    manni

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  9. Plewka

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    Absicherung...andere Meinung

    Es gibt offenbar drei "politische" Strategien für Sicherungen:

    (Alles was mehr als 2kW benötigt, bekommt sowieso eine eigene Sicherung und ist aussen vor).
    Wer Angst um den Ausfall seines Kühlschranks oder der Heizung hat, spendiert dafür eigene Sicherungen.
    konsequenterweise muss man dann aber auch einen separaten Fehlerstromschalter einbauen, wenn er z.B. AFAIK wie in Hamburg global gefordert ist.
    Es gibt auch Elektriker, die schliessen Kühlschrank und Heizung gar nicht an den Fehlerstromschalter an. Das finde ich nicht sinnig.

    1. Zwei Räume, zwei Sicherungen bei einem das Licht mit den Steckdosen des anderen zusammen und umgekehrt.
    Grund: Wenn Dunkel dann nicht ganz ..Deckenlicht im Nachbarraum noch an, von der Steckdose im betroffenen Raum lässt sich Strom holen.

    2. Licht und Steckdosen von je zwei Räumen mit einer Sicherung für Licht und einer für Steckdosen.
    Grund: Wenn im Raum dunkel dann nicht ganz, Trennung von Absicherung von Steckdosen und Licht im Verteiler.

    3. Konsequent nur eine Sicherung für jeden Raum. Sonderdosen in anderer Farbe bzw. feste Installation. Sicherungen lassen sichso klar und kurz beschriften.
    Normalerweise gibt es einen Flur, und der hat noch Strom bzw. die umliegenden Räume wenn dieser betroffen ist.

    Wenn übertrieben, kann man auch Räume zusammenlegen, den Flur würde ich für Version 3 aber einzeln lassen.

    ---

    Mein Favourit ist Version3 wegen der deutlichen Begrenzung auf einen Raum
    und prägnanter Beschriftung.
    Danach die Überkreuz-Variante...

    ---

    ABER:
    Eine ausgefallene Sicherung ist nicht so problematisch wie ein ein ausgelöster Fehlerstromschalter.
    Das Geld für den Aufwand in jeden Raum zwei Kreise zu legen würde ich für Trennklemmen in der Verteilung ausgeben.
    Sind inzwischen sowieso u.U. gefordert interessiert nur keinen.
    z.B. Weidmüller WQV-Klemme WDL 2.5/NT/L/PE zusammen mit den L/L-Klemmen bekommt man auch sauber LCN-Verkabelung ohne Verkabelungschaos in den Griff.
    Da wohl vielfach geschummelt/gefuscht wird, und zwei Kreise in einer Verteilerdose landen oder gar in einem Kabel ist es noch weniger zu empfehlen ( beides selten dämlich bzw. verboten). ....

    Eine Lampe zu besorgen fällt nicht so schwer wie das Abklemmen aller Null-Leiter um den möglicherweise einzigen FI wieder angeschaltet zu bekommen und den Fehler überhaupt orten zu können.

    Ich mag auch die zentralisierte Verteilung nicht. Ich würde in jedem Stockwerk einen eigenen Verteiler mit einem eigenen FI verwenden. Wenn einer 'rausfliegt bekommt man noch Strom für Kabellampe zur Reparatur und braucht sich nicht in den Keller durchhangeln bzw. dort im Dunkeln rotieren.

    Weiterhin würde ich die Aussenstrom/-beleuchtung in ein Geschoss legen wo es keine problematischen Verbraucher (Kühlschrank/Heizung/Aquarium) gibt.
    Grund: Es gibt Witzbolde, die kicken in der Nachbarschaft per Aussensteckdose die FIs raus...auch Alarmanlagen, die das nur ein paar Tage überbrücken. Abschalten(Achtung nur zweipolig hilft dagegen!) /Abschliessen geht auch, aber wer macht das tatsächlich.

    Wirklich kritische Dinge wie einen Pool mit flexibler Verkabelung würde ich mit 10mA FI/LS-Kombo zusätzlich ausstatten. Dann darf sogar einer defekt sein.
     
  10. Plewka

    Plewka

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    Herd sollte meiner Ansicht nach mit einem Drehstromautomat gesichert sein (nicht gefordert).
    Grund: Wenn Fehler, dann komplett aus (und nicht nur die Kontrollampe)
    ...und Fensterschalter dafür, wenn Kaminofen ohne Aussenzuluft geplant ist.
    Wenn der Schalter in der Nähe ist (Anzahl ggf. höher) finde ich das nicht problematisch. Umgekehrt ärgere mich immer, wenn ich mal wieder nicht gepeilt habe, welcher der Schalter oben und welcher unten ist bzw. rechts/links (Flur vs. Raum).
    Beim WC (eher unvermeidlich) würde ich die Schalter daher mit etwas Abstand nebeneinander setzen.
    Aber ok, mich stören die Schalter wohl nicht so.
    Genauso mag ich es nicht, wenn unter dem Schalter eine Steckdose sitzt und man am besten noch hineinfassen kann, weil kein Deckel (mehr) drauf ist. "über"-gespart, IMO.

    Bei Treppen gefällt mir aber eine geschossübergreifende Startegie:
    Im Erdgeschoss wird das Licht für Keller (absteigende Seite der Treppe) und Obergeschoss (aufsteigende Seite) geschaltet usw. Wenn man oben/unten ist, kann man hinter sich ausschalten bzw. dies auch zusätzlich per Zeitschaltung erledigen lassen.
    Damit eilt das Licht immer vor und es gibt trotzdem nur einen Schalter pro Schaltstelle.

    Die High-Tech-Leute machen natürlich Bewegungsverfolgung mit IR-Detektoren...aber die reparieren auch häufiger :smoke
     
  11. Lebski

    Lebski Gast

    Weiteres Problem der Steckdosen direkt unter den Schaltern: Die tollen Saltos, wenn man über das Kabel des Staubsaugers segelt...
    Mit Herd 3x war nicht Einzelabsicherung gemeint, sonder die Anzahl der Sicherungen. Es gibt ja Leute, die wissen nicht, dass man 3 Sicherungen (am besten mechanisch Gekoppelt) benötigt.
     
  12. manni

    manni

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    3 Sicherungen

    mechanisch gekoppelt hört sich nich so gut an. Eine 3-polige Sicherung ist hierfür Pflicht. Denn es gibt immer noch "Spezialisten", die einfach 3 normale 1-Phasen-Sicherungen mit nem Draht mechanisch koppeln, und das ist Pfusch, weil das Auslösemoment der Sprungfeder der Einzelsicherung im Ernstfall nich alle 3 verbundenen Sicherungen auslösen kann, weil es hierfür zu schwach dimensioniert ist. Und dann wirds lebensgefährlich!
     
  13. Lebski

    Lebski Gast

    Musst du hier so gefährliche Bastelanleitungen geben? 3-polige Sicherung ist keine Pflicht! Ausserdem gibt es mechanische Brücken zum Aufstecken von den Sicherungsherstellern. Nimm mal Absicherung mit Schmelzsicherung: gehen da alle 3 Sicherungen raus??? NÖ!!! Trotzdem zulässig. Mach dich da noch mal schlauer.
     
  14. MB

    MB Gast

    Die Frage war

    wieviel man "braucht". Da sich der Fragesteller nicht mehr gemeldet hat, aber hoffentlich noch mitliest: das ist eine typische Frage, die so eben nicht zu beantworten ist.

    Besser wäre, sie aufzuteilen, etwa so:

    1. Wieviele Sicherungen .. sind vorgeschrieben?

    2. Wieviele Sicherungen .. sind sinnvoll?

    3. Wieviele Sicherungen .. sind optimal?

    Wenn wir mal an die Kosten denken, wieviel Promille machen die Kosten für zusätzliche Sicherungen / Stromkreise gemessen an den Gesamtkosten aus?

    Oder um Tim Taylor zu zitieren: "Merke: Sicherungskästen IMMER mit Kugelschreiber beschriften, nie mit Bleistift!" :)
     
  15. berndk

    berndk

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    war das nicht McGyver?
     
  16. Ulrich

    Ulrich Gast

    Habe mir follgendes überlegt:

    Ich mache mehrere FIs und diese erhalten follgende Stromkreise:

    1. FI
    - Heizung
    - Flur und Gäste-WC

    2. FI
    - Gartensteckdosen (für Teich, Rasenmäher, etc.)
    - Terassensteckdose

    3. FI
    EG
    - Herdanschluß mit Drehstromautomat
    - Geschirrspüler
    - Kühlschrank
    - Arbeitsplatte 1
    - Arbeitsplatte 2
    - Küche Licht und Staubsagerdose an der Tür.
    - Wohnzimmer Stereoanlage
    - Wohnzimmer rest incl. Licht
    OG
    - Bad
    - Schlafzimmer
    - Kinderzimmer
    - Gästezimmer
    DG
    - Büro 1
    - Büro 2
    KG
    -Waschmaschine
    -Trockner
    -Licht alle Kellerräume
    -Vorratsraum
    -Hobbyraum1
    -Hobbyraum2


    Unterzubringen wäre noch die Verbraucher in der Garage (Drehstromanschluß, Garagentor, Licht und Steckdose).
    Sollte man die auf 1x Drehstromautomat und 1x 16A für den Rest aufteilen? Auf welchen der FIs ?

    Oder ist die FI-Auteilung eh unsinnig?

    Gruß
    Ulrich
     
  17. #16 Markus Gräfe, 18. August 2003
    Zuletzt bearbeitet: 20. August 2003
    Markus Gräfe

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    Die Frage läßt sich wirklich nicht pauschal beantworten. Da spielt auch ein wenig die persönliche Vorliebe mit. Was unabdingbar ist, wurde ja schon reichlich beschrieben (> 2kW, etc.). Danach gibt's viele "Spielvarianten". Bei mir kamen unterm Strich 48 Sicherungen raus. Muß aber nicht sein. Die Hälfte hätte es womöglich auch getan. Letzten Endes war die grobe Planung so:

    - jeder Raum eine Sicherung (Ausnahmen im weiteren Verlauf)
    - Küche zusätzlich Spülmaschine, Herd
    - Wohnzimmer: 1xLicht, 2 x Steckdosen (da der Raum entsprechend groß ist
    - Waschküche 1x Licht/Steckdosen, 1x Waschmaschine, 1x Trockner
    - Hobbyraum: 1xLicht/Steckdose, 1x Warmwasserbereiter (5l), 400V
    - Garage Licht/Steckdosen, 400V
    - Heizraum: Licht Steckdose, Heizung
    - Sauna: Licht/Steckdose, 400V
    - diverse Separat zu schaltende Stromkreise (Alarm, Außenbeleuchtung etc.)

    Sinnvoll kann auch eine Unterverteilung in jedem Stockwerk sein. I.d.R. merkt man den Ausfall einer Sicherung dann, wenn man sich im betreffenden Raum aufhält bzw. Man muß die einen Stromkreis unterbrechen, weil man etwas an der Elektrik eines Raumes arbeiten will. Warum also nicht in der Etage die betreffende Unterverteilung haben?

    Gruß, Markus
     
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  19. Plewka

    Plewka

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    Re: Habe mir follgendes überlegt:

    Sicherlich hast Du Dir etwas bei der Aufteilung gedacht. Ich kann es nur erahnen. Ich vertrete die Meinung, dass man nichts komplizierter machen sollte als nötig.
    Du must auch im Hinterkopf haben, dass jemand das alles sauber verdrahten muss. Weiterhin sollte man sehr schnell erfassen können, was räumlich zusammengehört ohne ein Buch zu lesen.
    Für die Verteilung gibt es da leicht ein durcheinander. Denke z.B. daran, dass es bei zwei FIs sechs verschiedene Phasen und zwei Nullleiter gibt, die möglichst per Brückenblech und nicht per Einzelverkabelung herzustellen sind.

    Weiterhin macht man sich sicherlich einen Kopf, wie man eine ungefähre symetrische Belastung hinbekommt und wie die Absicherung erfolgt. Setzt Du alles nebeneinander mußt Du teure 63A-FIs nehmen. Möglicherweise ist es pfiffiger 2x40A abzusichern und auch so einen FI zu nutzen, weil 63A Neozed/NH den FI vermutlich sowiso töten würden, bevor sie auslösen. Auf Grund von Selektivität kommen dann keine 32A für den Drehstromverbraucher mehr in Frage, 16A reicht ja auch meistens.

    Weiterhin kann man im Hinterkopf haben, dass, je weiter das Netz ausgedehnt ist, die eingekoppelten Fehlerströme zunehmen, wenn Du die Leitungen der Verbraucher zweier FIs
    nebeneinander verlegst ist das auch nicht von Vorteil. Ein FI der hier Thema ist, löst bei max. 30mA aus, viele weit früher. Billige auch mal bei 10mA. Mehr Verbraucher, längere Kabel, Kreuzungen von Bereichen => mehr Fehlerstrom. Heute sind die Verbraucher besser geworden und es ist im Privatbereich nicht sooo bedeutsam.

    Natürlich überlegt man sich auch, was wichtig ist und was empfindlich ist. Heizung, Kühlschrank, Aquarium und irgendwas im Aussenbereich ist sicher keine gute Kombination. Da muss man sich wohl überlegen, ob lieber die Fische am Leben bleiben sollen (wenn überhaupt) oder die Rohrleitungen.

    Auch die Alarmanlage sollte Ihre Energie nicht von einem FI beziehen, der Aussenbereiche versorgt. Ein Eimer Wasser und man kann nach ein paar Tagen einsteigen. Problematisch ist die Gefriertruhe. Man kann sie nicht guten Gewissens vom FI ausnehmen, weil nicht fest installiert (anders notfalls bei der Heizung sofern erlaubt). Vielleicht sollte sie einfach bis zum Urlaub so leer sein, dass man ggf. damit leben kann.

    Als ganz letztes würde ich mir überlegen, ob ich in min. einem Nachbarraum Strom haben möchte, wenn ein FI ausgelöst hat. Das Auslösen ist begründet durch Gewitter oder fehlerhafte Verbraucher oder Installationsschäden und stellt nicht den Normalbetrieb dar.
    Wenn man überhaupt noch Strom hat ist das viel Wert. Oft hilft ja auch, wenn man dann erstmal alle Sicherungen ausschaltet und danach den Fehler durch wieder einschalten ortet...leider nicht immer, daher Trennklemmen.
     
  20. stefanSmi

    stefanSmi

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    mit gefährlichem Halbwissen
    Hi,

    ich bin keine Experte sondern selber nur Planer. Eine Sache die sich bei mir bisher als sinnvoll erwiesen hat: mind 2 Steckdosen pro raum an 2 Sicherungskreisen. Damit hast du bei einem Kurzschluss oder wenn du den einen Kreis wegen Arbeiten ausschalten must mind noch eine Stromquelle im Raum (für Licht, Borhmaschine , Schwingschleifer...)

    Gruß Stefan
     
Thema: Anzahl der Sicherungen
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