Auf ein Neues - Unsere Kostenaufstellung (Realistisch oder völlige Panne???)

Diskutiere Auf ein Neues - Unsere Kostenaufstellung (Realistisch oder völlige Panne???) im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Guten Tag liebes Bauexperten Forum, ich bin seit einigen Wochen stiller Mitleser & habe mich nun dazu entschlossen mich anzumelden sowie meine...

  1. aLiano

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    Guten Tag liebes Bauexperten Forum,

    ich bin seit einigen Wochen stiller Mitleser & habe mich nun dazu entschlossen mich anzumelden sowie meine Fragen/Anregungen/Meinungen zu teilen! :)

    Kurz zu mir bzw. zu uns:
    Wir sind eine junge 4 köpfige die Familie aus Baden Württemberg, diese seit einigen Jahren nun Miete i.H.v. von mehr als 1200€ pro Monat bezahlt... Den hohen Kosten & dem wunsch nach einer etwas ländlicheren Gegend zu ziehen sei Dank, haben wir uns entschlossen evtl. ein Eigenheim zu erbauen.

    Da wir eher die Leute "Auf Nummer sicher gehen" sind, haben wir uns von einem Architekten Anhand von unseren Wünschen sowie Vorstellungen eine Entwurfsplanung für einen Durchschnitts Grundstück mit 400qm erstellen lassen. Dabei rausgekommen ist ein Einfamilienhaus (Ohne keller) mit 160qm Wohnfläche! (Inkl. Technikräume)


    Nach der Planung ist vor der Planung, bedeutet wir haben angefangen zu rechnen & haben folgendes erstellt:



    In dieser Aufstellung ist bis auf den Carport keine Eigenleistung enthalten! Ich persönlich möchte erstmal ohne diese rechnen aber selbstverständlich dennoch Hand anlegen. So 15.000€ sollten realistisch sein, bei Malerarbeiten, Böden im OG, etc. oder?

    (Im Bekanntenkreis gibt es ein paar Elektriker, Zimmermänner & Flaschner - Diese können auch mal das ein oder andere machen aber voll einsetzen wird glaube ich eher schwierig.)





    Was sagt ihr dazu?

    Wenn Punkte fehlen oder ähnliches, bitte raus damit.
     

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  2. #2 simon84, 21.07.2020
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    So grob vom Budget wird das schon passen
     
  3. Cybso

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    Die angesetzte Summe für die Außenarbeiten finde ich viel zu niedrig. Zumindest eine befestigte Hofeinfahrt willst du wegen dem Dreck ziemlich schnell haben. Ist in den Anschlusskosten auch tatsächlich alles drin? Gas, Wasser, Strom, Telekom, Abwasser, Regenwasser...? Vermessung und sonstige Gebühren? Wie sieht es mit den Erdarbeiten aus, ist die Tiefe der Ausschachtung und die Entsorgung des Bodens schon berücksichtigt? Das war für uns die erste "Schockrechnung" gleich zu Beginn...
     
  4. aLiano

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    Grundstück wäre 156.000€ voll erschlossen inkl. Anschlüssen. Dieses gibt es ja noch nicht, daher rechne ich das dies dann bei 156.000€ schon dabei ist.

    Um Ehrlich zu sein weiß ich das garnicht ob die Bodenarbeiten etc. schon dabei sind. Ich bin mal davon ausgegangen, dass dies der Architekt nach BKI KG 300&400 schon mit einberechnet hat?! Was würdest du noch dazu rechnen?
     
  5. #5 simon84, 21.07.2020
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    Ja die einzelpositionen sind nicht ganz richtig aber im Prinzip kann man für das Geld und bei dem Grundstück preis bauen
     
  6. #6 Sciro80, 23.07.2020
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    Hallo,

    Grundstück voll erschlossen bedeutet nicht, dass die Medien ins Haus geführt werden. Es bedeutet nur, dass alles an der Grundstückgrenze anliegt. Die Kosten, die Medien bis ins Haus zu führen, kommen on Top. Je nach Entfernung kommt da einiges zusammen. Bspw. sind idR 10m im Anschlußpreis enthalten. Aber, ob die reichen.

    Auch die Grundstücksauffahrt mit 3.000€ ist viel zu wenig. 100qm halbwegs guter Pflaster kostet ja schon die Summe, ohne Arbeiten. Da kannst du gerne mit 70€/qm rechnen. Zaun und Tore kommen ja auch noch dazu....
     
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  7. #7 driver55, 26.07.2020
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    Soll das eine grobe Kostenaufstellung oder Planung sein?
    Es gibt ein 160 qm EFH auf einem virtuellen 400 qm Grundstück? Grundstück in Aussicht, reserviert oder einfach nur für die Planung angesetzt? Weil! Man kann nicht jedes Haus X auf Grundstück Y bauen.
    Die „Hütte“ ist bei den 350 k€ quasi einzugsfertig! Alle Böden / Fliesen/ Wandbeschichtungen...mit entsprechendem qm-Preis enthalten?
    Baukostenpuffer von 5000 € sind kein Puffer, sondern Taschengeld. 25-50k€ kann man als Puffer ansetzen.
    Und wenn du schon „Kleinbeträge“ aufführst: Sind Baugenehmigungskosten 1000—2000 € enthalten?
    Anschlusskosen für 4000 € in BaWü? Wohl eher 10.000 €!
    Außenanlagen, wie bereits hier angemerkt, viel zu wenig! Reicht nicht mal fürs Material.
    Terrasse geplant? Markise / Überdachung / Gartenmöbel...
    Inneneinrichtung allgemein: Habt ihr schon alles relativ neu, denn wer will schon alte Möbel in ein neues Heim stellen? Hauptsächlich die Kinderzimmer und Wohnen /Essen.
    Gardinen / Lampen...da kannst du Zehntausende versenken.

    Was für ein KfW-Haus soll das werden? 350 k€ für 160 qm, hm....
     
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  8. Hembo

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    Was macht denn der Geologe alles für die 3000€?

    Wie sieht es mit den Kosten für einen Bauzaun aus? Ist das Geklärt? Ansonsten einplanen. Das sind ansonsten ein paar hundert Euro extra im Monat

    Könnt Ihr alles auf dem eigenen Grundstück machen oder müßt Ihr auch Material auf öffentlichen Flächen stellen (Bauschuttcontainer etc.?)
    Ansonsten müßt Ihr Kosten für Sondernutzungsone und evtl. Verkehrssicherungszeichen einplanen. Das waren bei uns nochmal unerwartete 3000€

    Schau frühzeitig wirklich nach den Hausanschlusskosten. Gerade abwasser kann gewaltig sein. Wie sieht's mit dem Revisionsschacht aus? Bei uns waren das für 2m Anschlussweg öffentliche Fläche + 2 m Privat fast 10.000€, andere Angebote auch deutlich mehr

    Habt Ihr einen Keller? Ansonsten braucht Ihr wohl eine Mehrspartenahauseinführung für Strom/Wasser/Telekom. Sind die Kosten eingeplant?

    Für einen selbst ist auch nochmal gut Geld für Bauexperten zur Abnahme einzuplanen.
     
  9. #9 Maurabazi, 09.09.2020
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    Hallo Lieber aLiano,

    ich meine dass dein Ansatz etwas schmal gerechnet ist mit bei 1850,-/m^2 sf. Ich rechne bei EFH immer > € 2.000/m^2 sf. Beim Architekten lässt du dich nmE böse über den Tisch ziehen wenn du das Geld für die Bausumme ausgibst. Vielleicht findest du einen SF Unternehmer aus der Gegend, der die Leistung mit übernimmt ~ € 5.000-10.000,-. Das spart den Bauherren erfahrungsgemäß 1. die lächerlichen HOAI Honorare und 2. Reibungsverluste, die entstehen wenn nicht alles aus einer Hand kommt (form follows function)

    Ansatz für den Geologen: wenn du in der Nachbarschaft nach Unternehmern schaust findest du sicher einen, der da schonmal gebaut hat. Da Baugrund immer Bauherrenrisiko ist würde ich mir die €€ sparen, den hättest du als Puffer wenn wirklich was kommt.

    Viel Erfolg mit deinem Bau.
     
  10. Hembo

    Hembo

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    Also beim GEologen/Bodengutachten würde ich auf keinen Fall sparen. Da steckt viel potential für eine Kostenexplosion drin. Dass sollte man direkt am Anfang wissen was einen da erwartet. 3000€ erscheint mir nur was viel, bei uns hat das 500 € gekostet. (ohne volles Hydrogeologisches Gutachten für Versickerung)
     
  11. #11 simon84, 10.09.2020
    simon84

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    Architekten gibt es solche und solche
    Referenz Projekte zeigen lassen und mit Bauherren sprechen

    ebenso für GU

    beides hat vor und Nachteile so pauschal Architekten verurteilen ist auch nicht ganz richtig
     
  12. #12 Johnny85, 13.09.2020
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    Anschlusskosten können auch mehr als 10.000 € sein zzgl Kanalkosten ;)

    Gründung kostet auch immer mehr, z.B. Anhebung Strassenniveau, Bodenaustausch für Gründungspolster ( schnell 10-20k Zusatzkosten)

    Zisterne kann da auch noch ontop kommen ... Je nach Bebauungsplan.

    Vg
     
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