Aufdachdämmung am Gartenhausdach - Holzfaserplatten auf Bitumenbahn - Unterspannbahn nötig?

Diskutiere Aufdachdämmung am Gartenhausdach - Holzfaserplatten auf Bitumenbahn - Unterspannbahn nötig? im Dach Forum im Bereich Neubau; Moin! Nachdem mich zuerst der Anschluss des Schornsteins an das Dach beschäftigt hat, kreisen meine Gedanken um das (zwangsweise auf kommenden...

  1. #1 Alex HAJ, 05.11.2020
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    Moin!

    Nachdem mich zuerst der Anschluss des Schornsteins an das Dach beschäftigt hat, kreisen meine Gedanken um das (zwangsweise auf kommenden Frühling verschobene) Vorhaben, das Dach meines Blockbohlenhauses im Garten zu isolieren.
    Geplant (und auch schon besorgt) ist 100mm Holzfaserplatte von einem der drei namhafteren Hersteller, welche ich eigentlich direkt auf die besandete 333er Bitumenbahn, die derzeit meine Dachhaut bildet, aufbringen will.
    Darauf dann Frankfurter Pfanne.

    Sollte oder muss ich gar noch an eine Unterspannbahn denken?
    Die Bitumenbahn ist ja eigentlich eine Dampfsperre für von innen kommende Feuchtigkeit, oder?
    Und die Holzfaserplatten sind ja eh diffusionsoffen, und aussen auch belüftet.

    Freue mich auf Anmerkungen und auch Kritik :)

    Alex.
     
  2. #2 chillig80, 05.11.2020
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    Ja gut, eine Dampfsperrre ist mehr als irgendein Material mit zufällig passendem Kennwerten zu verwenden, es muss dann auch noch für den Einsatzzweck geeignet sein, richtig eingesetzt und verarbeitet werden. Die alte Bitumenbahn ist ziemlich sicher nicht „luftdicht“, weder an den Stößen noch im Randbereich, das ist einfach nicht ganz richtig so.

    Ob da eine Unterdeckbahn drauf muss liegt an der Holzfaserplatte, es ist so „Holzfaserplatte“ kann viel sein... Ich persönlich würde sowas niemals ohne Unterdeckbahn machen, da könnten die Hersteller mir gerade erzählen was die wollen. Wenn das Dach eh neu gedeckt wird, dann würde ich die paar € für die Unterdeckbahn einfach investieren.

    Jetzt zur guten Nachricht, wenn Du nicht vorhast dauerhaft ins Gartenhaus zu ziehen, dann könnte das auch ohne die Nachrüstung einer richtigen Dampfsperre funktionieren und wenn Du nicht vorhast es dauerhaft zu beheizen sowieso.
     
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  3. #3 Ungeduld, 05.11.2020
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    Luftdicht muss es nach unten sein. Eine Dampfsperre im umgangssprachlichem technischenSinn braucht man i.d.R. erst mal nicht.
    Und das ist eine eine in der Regel alte 333ér die schlechteste Wahl, egal ob die sauber kalt oder heiß verklebt wurde.
    Theoretisch wäre eine besandete 333 sogar in gewissen, abgedichteten Warmdächern als Dampfsperre zulässig. Entsprechend auch in den Details verarbeitet ;)

    ... sowieso nicht! Auch wenn nicht dauerhaft beheizt, doch! Teilweise nach einem "schnuckelig warm geheizten" Wintertag schon. Je nach dem wie das innen genutzt wird.
    Auf den ersten Blick hat die "Hütte" hat schon Wochenendhausqualität (das ist die doch im Avatar, oder?) und sieht nicht nach gelgentlich aus.

    Aber "no risk, no fun", wenn du die ordentlich (jeden Nagelkopf) in Hinblick von Luftdichtheit von innen nach außen überarbeitest ... und dann auch nicht die Fugen unter den allseitigen Dachüberständen vergisst sowie insbesondere oberhalb dieser auch die Luftdichtigkeit von unten durch die Schalung in diesem Bereich, oben an der 333 Bahn herstellst, dann ist geht das schon in Richtung fachgerecht.
    Letzteres, da deine Schalung / Blockbohlen im Überstandsbereich ja bestimmt nicht luftdicht zum Innenraum ist.
    Früher beliebter Fehler bei Fertighäusern die aus dem süddeutschen Raum (mit 1,5 m und mehr Überstand), die hier bei mir in der Gegend errichtet wurde.
    Konnte ich mir schon beim Bauen als potentiellen Kunden in 3-5 Jahren notieren.

    Zu deiner eigentlichen Frage.
    Radio Eriwan
    Nein, brauchst Du nicht - steht aber eigentlich bei den 3 Großen explitz drin wann Du eine zwingend brauchst, aber ..
    .
    Dann bau den ganzen Rest der dann da drauf kommt, auch GENAU nach den Verlegevorschriften, insbesondere was die Ränder, Luftdichtheit sowie die eventuelle Stoßverbindung (auch an Kamine) und auch die MINDESTÜBERDECKUNG (Höhe) der Betondachsteine betrifft.
    Und auch beim First aufpassen!
    Auch da KEINE Tolleranz für irgendwelche Bastellösungen oder, ach der Zentimeter ist da nicht schlimm.
    Ohne Unterspannbahn wird die Fehlertolleranz in Bezug auf Regensicherheit der Konstruktion m.E. mindestens halbiert.
    USB - dann auch eine mit Verklebung der Nähte!

    Mein Standard-Kommentar wenn ich mir dann die Schäden durch mangelhafte Verarbeitung angeschaut habe: Nun ja, dafür hat das aber wirklich lange gehalten.

    Viel Erfolg und Grüße

    HAL

    Lutz

    Ja, 333´ger Bahn als Luftdichtheit geht schon.
    Ja, Unterspannbahn
     
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  4. #4 Alex HAJ, 06.11.2020
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    Hallo Chillig und Lutz,

    vielen Dank für Eure ausführlichen Hinweise!

    Mein Fazit vorab: Ich habe mir das wohl zu einfach vorgestellt :D

    Ja, die Hütte soll schon deutlich mehr als "gelegentlich" genutzt werden. Einziehen geht ja nicht, weil Kleingarten ;-)
    Aber ich werde viel Zeit da verbringen ;)
    Sonst hätte ich auch nicht diesen Aufwand getrieben, mit 70er Blockbohle und massivem Schornstein und Stehhöhe unterm Dach...

    Die Bitumenbahn ist leider eher als provisorische Dachhaut zu sehen, die für den ersten Winter halten soll. Nicht geklebt, und mit Sicherheit auch nicht luftdicht vernagelt.
    Die Schalung (24er Fasebretter) ist natürlich auch nicht mal ansatzweise luftdicht, das ist mir bewusst.

    Hatte auf eine simple Lösung spekuliert, weil es ja heißt, diese Unterdeckplatten seien als regendichte Konstruktion zulässig, und sogar bis 3 Monate frei bewitterbar.

    Aber Ihr habt natürlich Recht, so eine Unterspannbahn kostet ja nicht die Welt, und ein besonders großer zusätzlicher Aufwand ist das auch nicht.
    Also mache ich das natürlich! :-)

    1,5m Dachüberstand habe ich zwar nicht, aber immerhin allseitig 50cm. Alleine damit sieht dieses 50m^2 Dach schon recht imposant auf der "Laube" aus.
    Mag mir gar nicht vorstellen, wie das wird, wenn da nochmal gute 20cm mit Isolierung und Dachsteinen drauf ist :o

    Ich kann ja mal ein paar Bilder posten, vom derzeitigen Stand...
     
  5. #5 Alex HAJ, 06.11.2020
    Zuletzt bearbeitet: 06.11.2020
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    Worüber ich jetzt allerdings grübele ist, WO genau bzw. wie rum die Unterspannbahn zu verlegen ist.
    Die ist ja diffusionsoffen, und somit nicht luftdicht.
    Also wäre die ja eher was für über die Holzfaserplatten. Von oben schlagregendicht, von unten diffusionsoffen.
    Für drunter wäre dann ja eher eine "normale" PE-Folie das Passendere, weil luftdicht, oder sehe ich das falsch?
    Irgendwie komme ich da gerade nicht weiter, mit meiner "Spezialkonstruktion" :mauer

    Edit: Habe gerade in einem anderen Thread gesehen, dass diese Frage wohl ein paar mehr Leute umtreibt :-]
    Ergo: Unterspannbahn o.ä. auf regensichere Holzfaserplatten muss und soll nicht.
    Unter selbige Platten dann wahrscheinlich PE-Folie, zwecks Luftdichtheit und Vermeidung von Kondensat-Eintrag durch Heizungsluft von unten.
    Richtig?
     
  6. BaUT

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    Was für ein unnützes Sorgenpotential - klar geht das mit der Bitumenbahn als DS unter der HWF-Dämmung. Die Bauphysik hat damit kein Problem.
    Die Pappe liegt stoßüberlappend vollflächig auf der Nut-Feder-Brettschalung des Steildaches auf und auf der Pappe liegt vollflächig die HWF-Dämmung auf. Wo soll es da in der Fläche (und nur um die geht es doch) Zugerscheinungen (Konvektion) durch die Stöße der Pappe vom Raum in die Dämmung geben???

    Ich bete ja hier gern mal die ein oder andere DIN vor - aber man kann in diesem Fall echt mal die Kirche im Dorf lassen.

    Wie befestigst du die HWF-Dämmung auf dem Dach und wie ist der weitere Aufbau mit Lattung und Ziegel vorgesehen?
    Du könntest außenseitig von der Dämmung eine ultradiffusionsoffene Unterspannbahn (in diesem Falle eine Unterdeckbahn weil sie auf der HWF-Dämmung aufliegt) mit ganz niedrigem sd-Wert einbauen als regenschutz der Dämmung.
     
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  7. #7 Alex HAJ, 06.11.2020
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    Hallo BaUT!

    Die HWF-Platten sollen durch die Konterlatten (40x60) gehalten werden, direkt in die Sparren (80x160) geschraubt.
    (Allein damit würde man ja jede luftdichte Unterlage perforieren, ist mir inzwischen auch bewusst geworden.)

    Auf die Konterlatten kommen dann die Traglatten (auch 40x60), darauf dann Frankfurter Pfanne Betondachsteine.

    Einen eigenen Regenschutz brauchen die HWF Platten ja eigentlich nicht, zumindest lt. Hersteller. Die sollen ja quasi als Unterdeckbahn gelten.
    Würde aber trotzdem darüber nachdenken, eine oberhalb der HWF mit einzubauen; schaden kann's zumindest nix. Oder? :-}

    Ich habe zwar inzwischen nahezu sämtliche Gewerke bei meinem Haus in Eigenleistung ausgeführt, aber natürlich habe ich nicht zu jedem Bereich das Fachwissen, um alles auch fachgerecht zu bewerkstelligen. Hab mir halt viel angelesen, und in Foren rumgestöbert.
    Deswegen habt Ihr mich ja jetzt auch am Hals :Brille
    An dieser Stelle deshalb mal ein pauschales "Sorry!" für eventuell doofe Fragen :-)
     
  8. #8 Ungeduld, 06.11.2020
    Zuletzt bearbeitet: 06.11.2020
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    Nein, für Ihn mehr als Gartenhaus, deswegen berechtigte Sorge

    Klar, wurde aber oben geschrieben dass das zumindest prinzipiell funktioniert. Ist aber eine nicht so optimale Lösung vom Material und wirkt sich unter Umständen später negativ aus.

    Genau so klappt das ohne Unterspannbahn!
    Ja die Platten sind i.d.R. Regensicher!

    Alles oben geschrieben!

    Aber siehe Verlegerichtlinien für Details, für regensichere Verlegung von Holzfaserdämmplatten. Das ist ja im First- sowie Bereichen wo stumpf gestossen wurde, ja nicht unbeachtenswert!

    Und bei Arbeitsunterbrechungen mit folgenden Regen ist das auch in Kombination mit einer solchen Luftdichtheitsschicht manchmal etwas aufwendig die Konstruktion vor dann in den Dachraum eindringenden Regen zu schützen.
    Gut, wenn die Plan groß und gut genug ist. Aber das ist auch noch zu Zweit immer viel Arbeit.

    Und z.B. schneesicher sind die Platten gar nicht, nur sehr, sehr bedingt. Unter einmal 5-10cm abgetauten Schnee, sind die komplett durchnässt. Also die 3 Monate nicht in eine mögliche Schneezeit legen!!
    Da rücken sonst in der gewerblichen Praxis die Dachdecker in Kollonenstärke und Schneeschaufeln an und zwar ziemlich flott! Egal was für Temperaturen und Witterung. Zumindest solche, denen die Qualität ihrer Arbeit am Herzen liegt.

    Zusammen mit einer suboptimalen Luftdichtheitsschicht unter den Platten erfahrungsgemäß sehr schadensanfällig.

    Und nein, so wie du beschreibst und wie die wahrscheinlich verlegt wurde (Pappenheimer) ist die dann erst mal als ganz schlechte Luftdichtheitsschicht, welche ja dann sowieso noch von der Platten-/Lattenbefestigung durchbrochen wurde, anzusehen. Wenn überhaupt!

    Nicht viel mit Schadensfällen zu tun / aktuell kein Bild vor Augen?
    Unabhängig davon ob man das als Gartenhütte oder eben wie ich als kleines, aber richtiges Haus ansieht.

    Meines Erachtens die zwei wichtigsten (eigentlich einfachen) Regeln bei der Funktionsschicht Luftdichtheit. auf das sich da unabhängig vom Material und der Art, fast alles Folgende runterbrechen kann:
    1. Innen
    2. Vollständig geschlossen, incl. insbesondere keine systematischen Fugen

    Stand der Technik:
    1. Genagelte Feder Nut Schalung gilt an sich alleine nicht als Luftschicht! Sonst wäre die Forderung nach einer seperaten Luftdichtheitsschicht ja unsinnig, da unnötig.
    Mit abgeklebten Längs- und Stoss-Fugen schon. Dann bräuchtest du in der Fläche KEINE extra Luftdichtheitsfolie ... ggg. "Dampfbremse"!

    2. Nein, die Pappe liegt per Definition nicht (!) vollflächig auf der NF-Schalung auf!
    Da sind von Anfang an schadensrelevante Kapillare als Lüftungskanäle längs von außen nach innen vorhanden.
    Selbst wenn er super sauber mit Einschlaghilfen für F-N Verbindung gearbeitet hat und die dreifach mit 70´ger gerillten Nägeln mit dem Passlode-Nagler festgemacht hat! Das kannst Du auch nachmessen.
    Spätestens nach 2 Jahren sind da durchgehende Längsfugen dann teilweise auf 1cm gewachsen! Außer du hast nur ausgesuchtes (keine auch nur etwas krummen) und extra noch runter getrocknetes Holz als Schalung genommen.
    Das dann Fugen mit nur DN 4-6mm zu erwarten sind, macht dass für die Problematik Luftdichheit/Kondensat nicht wirklich viel besser.

    Diese Kapillare verlaufen z.B. im Giebelbereich von der Außenkante zu Außenkante des Daches. Auf allen Giebelseiten. Und Luft bekommen die von der Oberseite sowie da eine solche Schalung wie oben hier mal von mir dargelegt, Unterseite der Schalung!
    Da sind bei nicht Beachtung auf ganzer Giebellänge kleine Luftauslässe mit ggf. direkten Zugang nach innen.
    Da hilft es auch nicht, von innen den Übergangswinkel auf den Giebelsparren und zur Schalung hin mit Band abzukleben oder mit Igitt-Dichtungsgedöne da eine Fugenverssiegelung hin zu ziehen.
    Im Zweifel kommt das direkt daneben durch die nicht so zu gemachten Bereiche.
    Im Neubau wird oft ein sinnvolller Schnitt gemacht.
    Auf der Giebelwand / dem Giebelsparren.
    Dort wird dann auf der Mauer bzw. auf den Sparren eine durchgehende Sperre gezogen.
    Die später von unten sichtbare Giebelüberstandschalung wird dann dort getrennt angesetzt.
    In Bezug auf einwandreien Übergang einer Luftdichtheitsschicht in eine andere Ebene, schöne Lösung.
    Es gibt noch andere korrekte. Weis ich.



    Nur hier tippe ich mal, laufen die Bretter einfach durch!
    Oder hast du da vorausschauend schon einen Anschluss eingebaut.

    Frage:
    Es gibt zwar noch andere Möglichkeiten, hier mal die gängigste nach gefragt.
    Ist auf der Giebelkonstruktion, genau unter der wohl von innen sichtbaren Schalung ein Dichtungsband eingebaut?
    Und wenn ja welches?
    Hast Du was an der ungeschnittenen Schalung an dem Bereich gemacht? Mit Dichtungsmassen,-bändern ...?

    Wie sieht den die Situation im Traufbereich aus? Die Fugenproblematik, vielleicht nicht so ausgeprägt, ist auch in der Regel da vorhanden!

    In der Sanierung eines Daches mit Aufsparrendämmung werden für einen sauberen Anschluss der Luftdichtheitsschicht im Traufbereich i.d.R. die Sparrenköpfe abgeschnitten.
    Ich denke nicht, das die Handwerker das machen, weil sie diese echt bescheidene Arbeit mögen, sondern weil dieses erst mal die wirtschaftlichste Möglichkeit der Ausführung ist!
    Analog gilt das nun auch für den Giebelbereich. Ab damit, Sperre rein und wieder dran.
    Diese Alternative ist aber für den Threadstarter wohl nicht gangbar.

    Aber anstatt dessen gar nix machen??


    Ein großes Sorgenpotenial! Bestimmt nicht unnütz!

    Habe das Gefühl, das soll nicht wirklich Gartenhaus sein, sondern nur so bezeichnet sein. Insofern lege ich die Meßlatte vielleicht etwas zu hoch.

    Wieviel Schadensobjekte / Millionen Schadenssumme genau wegen dem Fehler möchtest Du gezeigt bekommen?
    Gut, mit persönlichen bekomme ich vielleicht gerade auf nur eine Millionen Euro.
    Nur wegen dem Fehler.
    Aber ich kenne bei Bedarf weitaus mehr Objekte und weis was das gekostet hat, die wieder einigermaßen hin zu bekommen.
    Nur wegen dem Fehler!

    Ich habe mir deine Beiträge nicht angeschaut und sowas erst mal beten ist auch gut, aber hier mit Verlaub, einmal zu wenig!
    Ja, fünf gerade ... nun ja, schon oft kennen gelernt, ... mache ich auch besonders gerne, ... muss Mann können ;)
    Ist ja nicht Statik oder Brandschutz, wo wir als mindest entsprechende Techniker ja nun zwingend ein Veto einlegen müssten.

    Spasskategorie / Home Improvement hin oder her.
    Hör mal, wer da hämmert – Wikipedia

    Wobei wegfaulende Dachstühle irgendwann auch mal in die beiden Richtungen vor gehen ;)

    Aber mein erster Schadenfall den ich dahingehend genau wegen dieser Problematik selbst erkannt und mit meinem Vater saniert habe kurz vor Herbst 1989 ...
    Auch da gab es schon Häuser mit Aufdachdämmung.

    Und diese prinzipielle Forderungen bezüglich der Luftdichtheit gibt es ja schon mehr als 50 Jahre.
    Und auch das Wissen, sicher nicht so im Detail um die genauen Schadensursachen, aber prinzipiell war das auch da schon bekannt.

    ...
    Wobei das mit der Luftdichtheitsschicht auf Schalung bei Aufdachdämmungen noch mindestens bis Ende der 1990´ger gebraucht hat, bis es dann (nach teilweise etlichen Schadenfällen) auch bei allen damals in Deutschland namhaften Herstellern das in die Verlegerichtlinien aufgenommen wurde.
    Lernen durch Schmerz war das damals.

    Egal ein paar Fragen, auch nach Fotos gehabt.
    Dann auch wenn möglich von der Traufe direkt mit.

    Würde ja auch gerne die vorhandene Bahn erhalten, aber mit was pimpen.

    Grüße
    HAL
     
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  9. #9 Ungeduld, 06.11.2020
    Zuletzt bearbeitet: 06.11.2020
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    Wie gut das pimpen ( das unter Umständen nicht in einer DIN oder so steht) bezüglich der Luftdichtheit klappen würde, keine Ahnung
    => Bitte dann auch mal ein paar Fotos von den Untersichten.

    Edit
    Das nachmessen im Beitrag vor, bezog sich auf den durchgehenden Luftstrom den jedes solche Dach dann hat!
    Aber auch sicher auf die Fugenbreiten.
    Bei letzterem müsste ich mal ganz tief ins, dann doch recht unordentliche Fotoarchiv gehen.
     
  10. #10 Alex HAJ, 06.11.2020
    Zuletzt bearbeitet: 06.11.2020
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    Ui, HAL,

    das ist aber geballter Input :-}

    Das mag alles so stimmen. Aber bringt mich gerade nicht wirklich weiter, fürchte ich.
    Die Schalung ist nicht mit Ankernägeln geschossen; ich glaube, da überschätzt Du meine Möglichkeiten ein wenig...
    Für die ganze Hütte habe ich eigentlich ein Budget von 23.000,-€, welches ich natürlich schon überschritten habe.
    Eigentlich ALLES wurde in Eigenleistung mit 1 bis zwei, manchmal auch 3 Leuten gemacht.
    Wahrscheinlich bin ich auch nur so ein Hobby-Bauer, der sich ein bisschen viel vorgenommen hat.
    Die Schalung war leider weder besonders gut noch besonders getrocknet = Fugen sind trotz wirklich strammen Verbauens da, na klar.
    Übrigens jedes (durchlaufende) Schalbrett an jedem Sparren 2x mit 70mm geschraubt. Von einem wackeren kleinen grünen Bo..h Akkuschrauber, der auch alle anderen Kaliber bis 8x240mm klaglos ins Holz gebracht hat

    Ich werde diese Hütte nie luftdicht kriegen, und will es auch ehrlich gesagt gar nicht unbedingt.
    Winddicht reicht mir eigentlich schon :-}

    Kein Dichtungsband bisher. Außer an den 40x60 Verblendungen der Ecken Giebelschalung/Dachschalung.
    An den Traufen werde ich wohl auch keine Luftdichtheit herstellen, da das Dachgeschoss von isolierten und mit Dampfsperre versehenen Kniestöcken (?) begrenzt wird. Dito werden die Giebel innen behandelt.

    Worum es mir hier ja eigentlich geht:
    Was nun aber auf's Dach, unter die HWF Platten (die wie eingangs gesagt erst im Frühjahr auf's Dach kommen, und im Optimalfall nicht einen Regentropfen abkriegen, bevor die Dachsteine drauf sind)?
    Vollflächig Dampfsperre / PE-Folie?

    Was ist dann mit der Perforation durch die Schrauben der Konterlatten?

    Gibt es da irgendwas, was man auf Sparrenbreite auf die Dampfsperre aufbringen kann, was die Schraublöcher abdichtet?

    Und was, wenn beim HWF Platten festschrauben der Bohrer oder dann die Schraube die ja nur lose darunter liegende Dampfsperre erfasst, mit rumwickelt und noch weiter aufreißt?

    So rein praktisch gedacht kommt mir diese Luftdicht-Schicht gerade gar nicht mehr so unkompliziert vor :-|
     
  11. BaUT

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    An diesen Punkten wird es keine Konvektion geben und die Diffusion funktioniert auch, weil die Konstruktion innen dichter als außen ist. Man kann nicht jeden Schadensfall der Vergangenheit verallgemeinern und dann bei der kleinsten Lösung gleich mit dem Holzhammer ankommen und alles mit Hosenträger+Gürtel lösen wollen.

    Lieber TE:
    Deine Idee mit der regendichten HWF auf der Bitumenbahn funzt sicher. Du brauchst weder eine zusätzliche Luftdichtheitsschicht noch eine Unterdeckbahn, wenn du die HWF regensicher verlegst. Die Schraublöcher kannst du ignorieren. Selbst wenn (was ich bezweifle) ein tröpchen Wasserdampf durch das Nagelloch difundiert, so kann dieser Wasserdampf nach außen durch die HWF schadensfrei ablüften. Wenn du da jetzt eine Dampfbremse drunter legst wird es auch nicht besser, auch die bekommt dann Nagellöcher. Also Sch...wamm drüber. Deine Idee funzt sehr gut auch ohne.

    Achte am First auf eine dichte Verlegung der Dämmung und lege dort vielleicht eine Dampfsperrfolie (Dampfbremse) unter und oberseitig vielleicht eine sehr difusionsoffene Unterdeckbahn auf.
    Achte auf die Traufe, dass du eingedrungenes Regenwasser staufrei von der Dämmung in die Rinne bekommst oder dass es frei abtropfen kann.

    Eine Luftdichtheit nach DIN 4108-7 brauchst du bei einer Gartenlaube nicht. Die schafft vermutlich den Blower-Door-Test sowieso nicht. Wenn du dichte Fenster eingebaut hast, dann häng dir im Winterhalbjahr einfach ein Thermo-Hygrometer in die Hütte und lüfte regelmäßig.
     
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  12. #12 Ungeduld, 07.11.2020
    Zuletzt bearbeitet: 07.11.2020
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    Muss manchmal etwas mehr und ausholend ausführlicher sein.
    Sorry!

    Doch tut es!

    Schießen wäre auch hier nicht die Lösung!
    Das waren Erfahrungswerte (bestmögliche Verarbeitung) für die Ungläubigen
    => Schalung, auch FN ist nicht luftdicht!
    => Deswegen auch das "kapitale" Möglichkeit die Luftdichtheitsschicht zu unterwandern!
    Die ja von anderen nicht gesehen wird.

    Budget ... ambitioniert ... sehr ... bin nicht dein Architekt, insofern für mich und die Fragestellung nicht (so) relevant
    => Aber erfahrungsgemäß nicht viel mehr monetärer Aufwand noch für "extra" Material, eher mehr Arbeit.
    Und, z.B. Unterspannbahn macht den Bau der Kiste, insbesondere über Etappen doch schon einfacher und kann z.B. bei einsetzendem Regen und noch nicht auf einer Seite völlig geschlossenen Dach auch Geld sparen.

    1-2 ... manchmal 3 .... So sieht das wohl auch aus der Ferne aus. Ist schon viel Arbeit mit wenig Mannkraft am Start!?
    Wieviel Stunden/Arbeitswochen hast Du da denn schon rein gesteckt?

    Hobby-Landwirt ... zuviel vorgenommen.
    Nein, das meiste hast Du doch schon hinter dir und Du scheinst nicht unzufrieden mit deiner Arbeit.


    weder besonders gut ... teilweise bis Ende der 00 Jahre war bei Großhändlern die "Mindest-Standardware" (Bretter, Lattung) so naß, das die vollen Paletten durch ihr Eigengewicht Wasser ausgeweint haben. War die Regel, nicht die Ausnahme. Wenn die mit dem Stapler drunter gehalten und gehoben haben => Wasserfälle!
    Teilweise wohl kein Monat vom Wald auf das Dach.
    Man konnte auch besseres Material einkaufen. Das war aber Ladenhüter!

    Auch das hat sichtbar in großen Teilen funktioniert und funktioniert auch noch immer, bis Heute.
    Aber da wurden dann bei guten Handwerkern, um so was zu kompensieren, u.a. für die Luftdichtheit, flankierende Maßnahmen ausgeführt. => Bessere Materialien für andere Funktionsschichten ... u.a.

    Das Austrocknen im (Neu-) Bau, insbesondere bei direkt eingebauter Wärmedämmung war und ist immer noch, und nicht nur deswegen ein Problem!
    Aber deine Schalung hat nach guter Väter Sitte unter einer 333, wie früher immer bei einem Schieferdach(!), ein Jahr Trocknung hinter sich!! Alles gut!
    Die Schiefer- oder auch Leyendecker hatten das Feuchteproblem von Holz, insbesondere von Schalung (ohne Feder-Nut!!) auch damals! Und ziemlich deutlich!
    Und die Haltbarkeit der Dächer steht ja nicht in Frage! => Schiefer mit Schalung 200 Jahre und teilweise weit mehr ... keine Ausnahme.
    Und das vom Holz her, funktionierende 300 Jahre alte Schalungen nur wegen der weggerosteten Befestigungsmittel aufgenommen und dann teilweise wieder verarbeitet werden, kommt auch Heute noch vor.

    Krumm ... ist englisch und englisch ist Modern! Regel, nicht die Ausnahme.
    Habe ich ja mit in meinen Augen bestmöglicher Verarbeitung (und da meinte ich 3 Mann die ein 4 Meter Schalbrett stramm einschlagen und nicht mehr zerstörungsfrei befestigen!) beschrieben und jeder (Techniker sowie Handwerker) der das sieht und ein klein wenig praktische Erfahrung hat, weis das auch dann direkt Fugen da sind und dass diese bei "Naturholz"(*) das dem mittleren Standard entspricht, naturgemäß in den ersten 5-6 Jahren nach Einbau auf jeden Fall noch sichtbar wachsen!
    Danach kann man davon ausgehen, dass das verbaute Holz sich auf eine dauerhaft recht konstante und nur wenig von den Jahreszeiten (Heizperioden) abhängige Feuchte erreicht hat. Bei so was wie Dachschalung, Lattung auf jeden Fall.

    (*) Naturholz ist genau so ein liederlicher Ausdruck wie Naturschiefer. Holz ist Holz und Schiefer ist Schiefer! Da braucht es nicht den Zusatz Natur!

    Schrauben ... brrr... gut für das "Hobby", besonders wenn man nageln mit dem Latthammer (völlig ausreichend!!) nicht gewohnt ist!
    Geschossen wird, weil es VIEL schneller und durchweg deutlich, planmäßig fester geht. Auch nicht gerillte Nägel bekommst du in der Regel nicht zerstörungfrei (Schalung) wieder raus.

    Aber in den stumpfen Stößen der Schalung auf dem Sparren / am Kamin / am Giebel musst Du drei Befestigungsmittel setzten. Egal ob Schraube der Nagel!
    Bei den Stößen macht Schrauben Sinn!! => Da ja meistens das Auflager des Sparrens zu klein (minimale Randabstände Nagel-/Schraubverdinungen) ist und nur im seltesten Fall eine planmäßige Verbreitung oder Unterlattung (bei Lattung) erfolgt / erfolgen kann, sind da Schrauben bei einer Schalung besser.
    Besser zum ansetzen und deren Spaltwirkung auf das Brett sind geringer. ...

    grüner B ... die guten Akkumaschinen ... (darf man hier nicht Ross&Reiter nennen?) ... wie alt? ...
    Nach meiner Kenntnis(*), waren mindestens bis vor 4-5 Jahren auch die "kleinen" grünen bis auf das Gehäuse (Farbe, Aufdrucke, geringste Abweichungen) vom technischen Innenleben baugleich!
    Die standardmäßig mitgelieferten Akkus waren unterschiedlich! Etwas weniger "Leistung/Ausdauer". Von der Haltbarkeit taten die sich aber nix.
    (*) meine Quelle: Chefeinkäufer Europa - Maschinen ... von dem orangenen :bef1002:..
    Bin selber "ein klein wenig" bekennender Fetischist, aber bis auf das Kleinstgedöne von der blauen Serie ;)
    Die Akkus setzen seit Jahren einen positiven Standard! Meiner Meinung nach.

    SO, jetzt wird es langsam Interessant!!
    Das möchtest Du schon, glaub mir!
    Denn wenn das bei der von mir, Dir recht blind unterstellten, etwas für ein Gartenhaus erhöhten Nutzung, nach Murphy so richtig schief geht, was in meinen Augen (mit wissen rudimentärer Infos von Dir) nicht sehr unwahrscheinlich ist, dann fangen auch sehr ausgeglichene Menschen an zu weinen!
    Zumindest so gut wie möglich, unter Abwägung des dafür notwendigen Aufwandes!
    Bei der Hütte, die Du da mehr oder weniger alleine baust!

    "Winddicht" ... was das auch technisch so genau heißen mag ... zumindest beim Dach. Ist meines Wissens bei weitem nicht so exakt wie Luftdichtheit definiert!
    Unterschied zur Luftdichtheit die von Innen nach Außen DURCH die Baukonstruktion, technisch gefordert ist, bezieht sich i.d.R. eine Winddichtheit auf den Luftstrom von Außen nach Innen, IN die Konstruktion!
    Ganz andere Kiste!

    Winddichtheit IST KEIN ZWINGEND MUSS! Zumindest nicht beim Dach.
    Im Gegensatz zur Luftdichtheit, welche seit über 50 Jahren ein unbedingtes Gebot ist!! Für das ganze Haus!
    Regensicherheit ist da die erste Prämisse!
    Winddichtheit ist auch noch Heute regelmäßig eine Herausforderung, falls diese vergleichbar einer Luftdichtheit gefordert / gewünscht ist.
    Sehr sinnvoll! Insbesondere bei so zwei, drei Details ...

    Das man mit punktuell hergestellter Winddichtheit sicherlich einige Mankos einer Luftdichtheitsschicht, mal mehr-mal weniger und oft sogar ganz gut kaschieren kann, stelle ich nicht außer Frage!
    Aber das ist wie geschrieben, nicht immer einfach und man sollte meiner Meinung nach Wissen, was man da macht, machen sollte oder auch nicht.

    Und manchmal macht man / muss man für sich Kompromisse machen.
    Wie schon geschrieben: Viele Wege führen nach Rom / zur Gebrauchstauglichkeit(!*) einer Konstruktion!
    Muss jeder selber wissen, welchen Weg er denn nun gehen möchte!

    (*) da kommt es in meinen Augen im Zweifel drauf an, ... DIN/Fachregelwerke/Zeichnungen ...sind bei dieser Sichtweise / Prämisse untergeordnet, aber immer der Standard zu dem man sich DANN zumindest hin orientieren sollte.
    Auch als TimT. ;)
    Jegliche Abweichung von den RdT nach "unten" ist ein Kompromis. Immer mit mehr oder minder großen Nachteilen behaftet.

    Erst mal lang genug. Hast zwar noch was geschrieben, kein Problem.

    Auch wegen vor => FOTOS!
    Untersichten Traufe Giebel, Dach Traufe, First, Kamin, heb mal die Folie im Bereich des Überganges Dach-Überstand Dach mit Pappe

    Viel Erfolg und Grüße
    HAL
     
    Alex HAJ gefällt das.
  13. #13 Ungeduld, 07.11.2020
    Zuletzt bearbeitet: 07.11.2020
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    Nicht vor meinem letzten Post gesehen

    Ja, ja, ... Herr Ingenieur!
    Jawoll, darauf beziehe ich mich bei Gelegenheit mal!!
    Glaube aber dann wohl nicht an Erfolg!

    Hosenträger & Gürtel
    Nein, ich sehe die Hose ohne Beides (weder richtige Hosenträger, noch richtiger Gürtel) vom Ar... ... Popöchen rutschen!
    Soll eher ein Versuch sein die anzutackern, bevor die unten auf den Schuhen liegt!

    Das mag ich, ... nicht jeden Schadenfall der Vergangenheit verallgemeinern ...
    NEIN, BITTE NICHT VERDREHEN UND DANN WAS FALSCHES DRAUS MACHEN!
    Ich schrieb ausdrücklich NUR wegen dem Fehler!
    Und auch wenn ich nicht so benannt habe: regelmäßiger und systematischer Fehler, der augenscheinlich auch noch Heute wohl auch noch aus vermeintlich fachlicher Überlegenheit, gerne als Ausführung "empfohlen" wird!

    Wo siehst DU denn das die Konstruktion so wie Handwerker/Techniker eigentlich meinen, innen dichter als außen ist?
    => Holz ist sehr offen
    => die Bitumenpappe ist deiner Meinung nach auch sehr offen? Vielleicht weil die an den Rändern nicht verklebt ist? Technisch gesehen konnte man die (richtig verlegt!!) jahrzehntelang sogar bei manchen mit Folien abgedichten "Flachdächern", in so genannter Warmdachbauweise als dort so genannte Dampfsperre (mit niederen Sperrwert?) nach Regeln der Technik verlegt werden.
    In sofern stimmt deine sehr verallgemeinerde Aussage da schon nicht!

    Insbesondere auch wenn deine grundlose Behauptung in dem Punkt stimmen würde (:bef1021:), kannst Du da keinesfall Behaupten / irgendwie draus folgern das dort keine Konvektion sein könne und dann noch weiterhin (ZWEI VERSCHIEDENE PAAR SCHUHE!) dort die Diffusion (wohl technisch regelgerecht?) durchgehend funktionieren könnte?

    (Anmerkung die durchdringenden Nägel und Schrauben, erst mal außen vor, denn die sind in der Regel bei einer Aufdachdämmkonstruktion ... PUP MIT LALLA
    Wobei bei Aufdachdämmungen auf Schalung anstatt auf Sparren, es da schon den einen / anderen auch für die Regensicherheit der ganzen Dachkonstruktion nicht ganz unerheblichen Unterschied gibt ;)
    Besonders ohne Unterspannbahn, aber je nachdem welche Qualität da genommen wurde auch eben mit Unterspannbahn.
    Kann den Unterschied machen zwischen trockenen Wohnraum und Tropfsteinhöhle.
    Aber die Hinweise kannst ja du machen oder die fachlichen Sachverhalte ignorieren / unter den Tisch fallen lassen.

    Zurück zu keiner Konvektion deiner Meinung nach
    Du siehst also nicht, dass die komplette Luftdichtheitsschicht von den Dachaußenseiten her hier planmäßig (sicher auch unregelmäßig, klar. Mal mehr, mal weniger!) von der unter Umständ weitaus kälteren (im Gegensatz zu innen) Außenluft unterströmt wird?? Und das auf dem unvermeidbaren Weg des "feuchten / warmen" Wasserdampf durch die Baukonstruktion dort dafür sozusagen systematisch Autobahnen gebaut wurden?
    Und du hälst das entsprechender Techniker (kein Handwerker, oder?) mit wohl auch etwas Erfahrung, auch gegenüber den entsprechenden technischen Mindestregeln, so nach deinem Gefühl und deinem Erfahrungs-/Wissenstand so unbedeutend / bzw. du siehst / kennst das nicht?
    :bef1002::bef1006:

    Die Diffusion funktioniert deiner Meinung nach?
    Die Diffusion funktioniert IMMER! Dach machst weder Du, noch kein anderer was dran!

    Aber hier funktioniert die SEHR SUBOPTIMAL bis hin zu schlecht!
    Wie gesagt, die Befestiger sind mir erst mal Pups.

    Das ist dann sogar noch eine etwas andere Baustelle, auch ohne das ganze Gedönen nun hier um die eigentliche Luftdichtheitsschicht herum!
    Spielt aber (hier sehr) verstärkend auch noch mit rein!

    Technisch was ausholend .... hach ...
    Frage vorab ...
    Du kennst Dächer von Wohnhäusern die mit Metallscharen oder z.B. auch Bitumenschindeln gedeckt sind?
    Aufdachdämmung egal!

    Du weist aber von den "regelgerecht" gebauten, zahlreichen Schäden der Vergangenheit, die bei dieser Art von Dächern (Sparren-Schalung-333- Metallscharen bzw. Bitumenschindeln) systematisch EBEN WEGEN DER FUNKTIONIERENDEN DIFFUSION entstanden sind?
    Und auf Grund dessen die entsprechenden Regeln dahingehend geändert wurden, dass dieses Problem nicht mehr oder nur stark miniert und durch "Drainage" unter der Eindeckung abgeleitet wohl einigermaßen in den Griff zu bekommen ist.
    Auf Grund von eben Außen nicht diffusionsoffener als Innen:
    Von innen nicht sichbares Kondensat-Wassertröpfchen an der Unterseite der Bitumenpappe zur Oberseite der Schalung => über Jahre erst mal nicht bei Augenscheinkontrollen auffallende Schädigung der Schalung sowie teilweise auch der Dachtragkonstruktion.
    Die prinzipielle Regensicherheit der Dacheindeckung war der erst mal ja nicht von betroffen. Manchmal merkt man es aber erst dann, wenn diese dann von außen gesehen, im wahrsten Sinn des Wortes nachgibt.

    Ergo
    Wieso sollte dieser schon sehr lange bekannte Zusammenhang (der auch bei unbeheizten Gartenhäusern REGELMÄßIG, eigentlich auch immer auftritt!), gerade bei diesem Objekt anders sein?
    Unabhängig mal von der eigentlich im dem Zusammenhang nicht betrachteten Luftdichtheitsschicht!


    Und falls Du da nun eine absolut unnötige lineare Unterbrechung in deiner Luft- SOWIE Winddichtheitsschicht hast und das eben auf dieses bekannte und je nachdem eigentlich technische triviale Kondensatproblem "so geplant trifft", ... was dann ja wohl unstrittigerweise zu einer Verschlimmerung des Problems führen würde ...
    Ich persönlich sehe unabhängig von irgendwelchen DIN-Gedöne, nur aus meiner Erfahrung, den von mir damit regelmäßig über die Jahre generierten Umsätzen und eben auch durch regelmäßige Gespräche mit Fachleuten die dann wirklich auf diesen Gebiet, ich behaupte unbestrittene(!) Spitzenleute sind, ...
    Wer baut den mit Kenntnis Heute noch so was ... für sich selber ... für andere ...:bef1011:


    ... funzt sicher. Du brauchst weder ...
    Du weist aber schon, das Fachleute ab einem bestimmten Ausbildungsgrad, auch normalerweise für solche Fachinformationen haftbar gemacht werden können, wenn die z.B. dadurch belegbar Schäden entstanden sind?
    Auch wenn für den Tipp kein Honorar gezahlt wurde.
    Habe ich so in Erinnerung ... kann aber auch falsch sein!

    Ob hier im Forum das dann soweit rechtssicher für alle Tipps / Empfehlungen an fachliche Laien denn nun ausgeschlossen ist, wage ich mal zu bezweifeln.

    Dann gib ihm das auf Geschäftspapier doch schriftlich und weise ihn mal ausführlich über die möglichen Schäden (auch Höhe bis) hin, die dadurch entstehen könnten!

    Nein, faktisch braucht er für eine Gartenlaube :bef1010: KEINE Luftdicheit. Stehen ja nur Gartengeräte und über den Winter ein paar Stühle/Tische drin.
    Aber eine Gartenlaube aus 70mm(?) Blockbohlen ist schon ganz schön dicht ... falls das kein schlechter Hersteller war und man (PRIVAT) sich beim Aufbau etwas Mühe gegeben und keine groben Fehler gebaut hat.

    Gartenlaube ... ich schau jetzt mal nicht mehr oben nach ... 70mm Bockbohlen ... schöne Fenster ... toller Kamin ... wieviel mm Holzfaserdämmplatten als Aufdachdämmung sollen das werden? .. 100mm ... seine grobe Nutzungsbeschreibung


    Blower-Door-Test ... wie für Wohngebäude? Neubau! Sanierung? Scherzkecks
    IRONIE - Da wäre ich mir nicht ganz so sicher! Oder hast Du zumindest Fotos von Innen gesehen. Ich habe da sowohl im positiven (oft), aber auch im negativen Sinn schon das Tollste gesehen. Ironie aus

    Hier kam es mir (an der Fragestellungen und Einwürfen) orientiert, bis dato auch nicht drauf an! Wie gut er da beim restlichen dahingehend bauen war, wird er später sehen.
    Mir geht es um den potentiellen und oben nun ausführlich beschriebenen Wasserfall, den der sich da auf deine Empfehlung einbauen möchte.

    Bin raus

    Viel Erfolg und Grüße
    HAL

    PS - Bin bezüglich der Luftdichtigkeit der Überzeugung das dein Teil prinzipiell schon recht gut ist.
    Das würde prinzipiell nicht jede "Anforderung" unterlaufen.
    Manche Sachen vielleicht dezent etwas "nachgebessert" ... und da steht was Schmuckes!
     
  14. #14 Alex HAJ, 07.11.2020
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    Guten Morgen in die Runde!

    Junge,Junge, seid Ihr aber frühe Vögel :respekt

    Wieder mal vielen Dank von mir für die ausführlichen Infos!

    Das mit dem Landwirt kam falsch rüber :)
    Hobby-Hausbauer hätte ich besser sagen sollen.
    Ich will mal so sagen: Bin handwerklich nicht ganz unbeschlagen. Aber vieles irgendwie hinzukriegen heißt ja nicht unbedingt, es auch gut und/oder richtig zu machen.
    Hab zwar schon mit meinem Papa unser Haus aus-/ um- und gebaut (komplett ohne Akkuschrauber, Zement gab's selten; Fliesen fast gar nicht - na,wo komme ich her? ;-) ), aber bei manchen Dingen möchte ich eben doch ein bisschen genauer wissen, was ich wo warum machen sollte.

    Und ja, ich werde durchaus versuchen, die Hütte soweit es geht abzudichten. Gebe mich da bloß keinen großen Illusionen hin.
    Der Nachteil ist hier dann auch ein Vorteil: Gartenhaus muss nicht so nach EnEV errichtet sein :shades
    Will trotzdem so gut es geht ökologisch und ökonomisch wohnen. Luftdichtheit reduziert ja auch den Brennstoffverbrauch.

    Ich bin heute wieder auf der Baustelle (Verklinkerung am Schornstein verfugen - juhu :o), und werde mal ein paar aktuelle Detailfotos für Euch machen.

    Noch kurz zu der Werkzeuggeschichte: Als das mit dem Haus spruchreif wurde, musste natürlich ein neuer Akkuschrauber her. Als ich mir eines schönen Tages uuuunbedingt eine Tigersäge zulegen wollte, bin ich halt bei dem 18V System des grünen Spülmaschinenhetstellers hängen geblieben (ich glaube, Ross und Reiter darf man hier in Klarschrift tatsächlich nicht nennen). Und weil der Baumarkt (bei dem ich sonst nie was kaufe, weil Apothekenpreise) da gerade gratis Akku+Ladegerät zu jedem Werkzeug auslobte, und der Holzhausbauer in spe natürlich Wechselakkus brauchte, habe ich innerhalb kurzer Zeit Familienzuwachs in Form von Handkreissäge und Akkuschrauber nebst 5 schön kleinen Akkus gehabt, die ich allesamt bis heute total abfeiere :bounce: Also die ganze Familie :-)
     
  15. #15 Alex HAJ, 07.11.2020
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    Ruhig, Jungs, nicht streiten!

    Na doch, streiten ist durchaus konstruktiv.

    Ich sehe ja, dass Ihr da auf zwei verschiedene Arten an mich/meine Hütte ran geht.

    Der Perfektionist in mir möchte natürlich zumindest grobe und ggf. folgenschwere Fehler vermeiden.
    Der Schweinehund will einfach nur schnell fertig werden :bef1010:

    Das ambitionierte Budget ist neben meinem nicht gar so üppigen Nettolohn auch der Tatsache geschuldet, dass es eben nicht um den Wohnhausbau auf eigenem Grund geht.
    Sondern eben eine "Gartenlaube" nach Maßgabe des niedersächsischen Kleingartengesetzes sein darf. (Erstmal :bef1009:)
    Deswegen muss das leider ein Kompromiss bleiben. Den ich aber trotzdem versuche halbwegs sinnvoll dastehen zu lassen.
     
  16. #16 Ungeduld, 07.11.2020
    Zuletzt bearbeitet: 07.11.2020
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    Erzähle ich hier eigentlich was technisch Neues?
    Stehe ich hier alleine mit meiner Ansicht?
    ...
    Fragen ;)

    :bef1003:

    ab 5:30 Uhr beissen die Würmer ;)

    Nee ;)

    Gut, sehr gut!

    Ilusionen ... relativ ... ich sehe mit einfachen Mitteln gute Chancen das dahingehend (zuerst mal hier Dach) soweit vollständig gebrauchstauglich zu machen.
    Wenn man das erwiesenermaßen ;) so dann auch meistens auch nachträglich mit richtigen Wohngebäuden dauerhaft schafft, warum nicht bei deinem Objekt zumindest anhören / versuchen.
    Es werden bestimmt nicht alle Dächer/Objekte wo dort deswegen ein Schaden auftritt, abgerissen und komplett neu gemacht!
    Da ist dann eigentlich nicht die Arbeit (incl. Material) das teure Problem, sondern wie komme ich durch die fertigen Konstruktionen dahin!
    Das wieder zu machen ist i.d.R. auch nicht der Rede wert.
    Diese "teuren" oder auch nur arbeitsintensiven Problem sehe ich bei Dir aber aktuell nicht.


    Gut, ist nicht mehr die "reine Lehre / Leere" der DIN, aber das ... interessiert im gewerblichen dann auch keinen! Hauptsache funktioniert ... wieder!

    Komm mir nicht mit EnEV. Nicht nach EnEV :bef1003:
    Alles gut, sehe ich hier auch so!
    Und das ist mir unter deinen Fragestellungen eigentlich auch egal!

    ...
    ABER
    Forderung ENEV ist NICHT prinzipielle Forderung Luftdichtheit.

    Die EnEV fordert zwar noch mal explizit, dass die Luftdichtheit, je nach zu erreichendem energetischem Ziel, insbesondere und auch teilweise sehr erhöht einzuhalten ist ...

    Luftdichtheit mal platt gesagt:
    Damit es nicht in der Bude von Innen nach Außen zieht und dadurch insbesondere auch Kondensat (in Wasserform) an den Fugen von mehreren, ansonsten dichteren Bauteilen nicht im Zuge unabwendbarer, aber normaler physikalische Zusammenhänge (Regelwasserdampftransport von Innen nach Außen) an der dort und im Anschlussbereich der dichten Bauteile, und eben dadurch punktuell abkühlenden Rauminnenseite der Bauteile kondensiert.
    Puh, meine da wäre alles drin ;)

    Die "Verlust-"Größe des Wärmetransport (von innen nach außen) ist hier nicht von Bedeutung.
    Bei der EnEV wird im Prinzip der vorhandene Grad der Luftdichtheit zwar direkt in Zusammenhang gebracht, aber das interessiert ja hier BEI DIR nicht. Je größer, umso schlechter. Deswegen dann von EnEV nochmal gesondert gefordert.

    Die Luftdichtheit wird an anderer / sozusagen "höherer" technisch relevanterer Stelle generell für die "Hütte" die Du da baust, gefordert.
    Die wohl nicht ganz zutreffende Bezeichnung Garten ... und der technische Bezug auf diese Kategorie passt hier wohl nicht rein.
    Die prinzipielle technische Forderung nach der prinzipiellen Luftdichtheit eines Gebäudes ist erst mal grundlegend eine eigene Kiste.
    EnEV kommt zwei Schritte dahinter!

    Dann sei mal Heute fleißig, Wetter soll ja gut werden und mach reichlich Fotos!
    Gerne auch Fotos von Innen, der Dachanschlussbereiche!

    Viel Erfolg und Grüße
    HAL

    Edit
    ... streiten ... persönlich nehmen ... deswegen ... never ever.
    Sehe das alles als konstruktiven, zumindest von meiner Seite überwiegend fachlich fundierten bzw. auf Wunsch belegbaren Austausch von Fachargumenten.
    Wie man sieht, kann man auch bei eigentlich trivialen Selbstverständlichkeiten und deren fachliche Bewertung, durchaus anderer Meinung sein.
    Manchmal ist der Glaube groß!
    Alles gut!
     
    Alex HAJ gefällt das.
  17. #17 Alex HAJ, 07.11.2020
    Zuletzt bearbeitet: 07.11.2020
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    20201107_121406.jpg
    Sieht ein bisschen wild aus :D
    Vielleicht mache ich den Draht unten noch mal fest, bevor das weiter verkleidet wird :Brille
     
  18. #18 Alex HAJ, 07.11.2020
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    Das wird von unten noch mit Profilbrettern verkleidet.

    20201107_121438.jpg
    Dachüberstand SW Giebel.
    Da kommt noch eine 40/60 Latte in die Ecke.

    20201107_121454.jpg
    Dachüberstand Traufseite

    20201107_121519.jpg
    Hier kommt von innen noch Dampfbremse und 24er Fasebretter ran.


    20201107_121627.jpg
    20201107_121732.jpg
    Das Wohnzimmer :-)


    20201107_121745.jpg
    Von oben: Dachboden, Untergurte, hinten die Dachschalung, unten Außenwand.

    20201107_121753.jpg
    Giebel NO Seite.
     

    Anhänge:

  19. #19 Alex HAJ, 07.11.2020
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    20201010_170507.jpg
    Die umgeklappte Bitumenbahn ist so auch noch nicht final.

    20201102_160838.jpg 20201005_180609.jpg 20200530_121819.jpg
    Wie alles begann... :)

    20200601_150911.jpg IMG-20200608-WA0009.jpg
    Da wäre eigentlich Richtfest gewesen.
     
  20. #20 Ungeduld, 07.11.2020
    Zuletzt bearbeitet: 07.11.2020
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    Giebel NO ist da Folie vor dem Holz?
    Kommt in das Gefach noch Dämmung rein/ wird geschlossen oder lässt Du das offen?
    Dachüberstand SW Giebel

    Ich denke, an den anderen Giebelseiten doch auch, oder?
    Nicht einfach so ne Latte.
    Besorg die Klebedichtstoffmasse vom Dealer deines Vertrauens und mach die komplette Fuge zu!
    Und im von der Latte abgedeckten Bereich die ja im Prinzip von innen nach außen gehenden Lüftungskanäle (Stossfugen der Hölzer) zu. Komplett von oben nach unten! Innen wirst Du da ja leider zwischen Sparren und Wand nicht mehr so einfach dran kommen.
    Nimm einen dünen Metallwinkel 20x20cm (z.B. Alu << 1mm), press den in die Ecke auf die Wandschalung (da auch Fugen zu) und setz deine Latte mit schrauben als Abschluss drüber.
    Weis, bescheidene Arbeit. Aber das ist nun mal so.

    Oberseite Schalung genau in dem vor beschriebenen Bereich, Bild der offenen Schalung vorbehalten, unter der dort verlegten 333(*) einmal eine Spur genau darüber, eher etwas in die Wand hinein, einmal die Fugen ... nennen es wir mal glatt auf 15-20cm einspachteln (wie Fugen GK) mit der Dichtklebmasse sieht man ja nicht mehr. Danach noch einmal eine dicke Wurst von oben nach unten First-Traufe!
    Und dann klebst du die 333 rein.

    (*) Soll ja hier wohl Materialhersteller etc. vermeiden ;)
    Ich würde ja die 333 komplett runter holen und durch z.B. eine Gamma GANS ersetzen.
    Und als Unterspannbahn, wenn ich eine nehmen würde, eine Gamma MIN Minus des Selben namhaften, großen deutschen Hersteller.

    Besser geht sicher auch jetzt noch, besonders wenn du von innen noch "zu kleben" könntes. Aber der wenigse Aufwand hier.
    Nein, das ist nicht DIN! Aber ich denke ein nicht ganz so schlechter und doch recht gut umsetzbarer Vorschlag für eine signifikante Verbesserung der vorhandenen Problematik Luftdichtheit.

    Traufe schreib ich noch was.
    Ebenso wie im Giebelbereich, heb mal die 333 an und lass drunter schauen.

    Viel Erfolg und Grüße
    HAL
     
Thema:

Aufdachdämmung am Gartenhausdach - Holzfaserplatten auf Bitumenbahn - Unterspannbahn nötig?

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