Auflassungsvormerkung und Grundbuch

Diskutiere Auflassungsvormerkung und Grundbuch im Bauvertrag Forum im Bereich Rund um den Bau; Guten Abend, wir planen ein Grundstück von Privat zu kaufen. Dazu habe ich Morgen ein Gespräch mit einem Notar, der in einem Vertragsentwurf...

  1. #1 petermueller, 25. August 2013
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    Guten Abend,

    wir planen ein Grundstück von Privat zu kaufen.
    Dazu habe ich Morgen ein Gespräch mit einem Notar, der in einem Vertragsentwurf enden soll.

    Nun habe ich mich mal über die dabei anfallenden Gebühren informiert und überlege ob ich die Kosten für die Auflassungsvormerkung evtl. sparen kann, da ich die Verkäuferin grundsätzlich als vertrauenswürdig einschätze.

    Das Grundstück kostet 92.000€ die wir mit unserem EK begleichen werden. Wenn ich das richtig verstehe, schützt uns die Auflassungsvormerkung vor einem Doppelverkauf in der Totzeit zwischen Geldübergabe und dem Eintragen unserer Namen im Grundbuch!?

    Wie lange dauert so etwas? Eine Grundschuld muss dann ja nicht eingetragen werden, oder?

    Kann man sonst noch an irgendwelchen Posten sparen?

    Notarkosten.JPG
     
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  3. Einmal

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    Willst Du wegen so einem kleinen Betrag wirklich ein Risiko eingehen?

    Der Notar muss verschiedene Abfragen tätigen (Baulasten, Vorkaufsrecht der Stadt). I.d.R. zwei Wochen. Wenn Du dann gezahlt hast, die Verkäuferin das bestätigt, schreibt der Notar um. Das wird er Dir aber auch selbt bestätigen.
     
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    Es geht nicht nur um vertrauenwürdig. Einem Freund ist der Verkäufer nach der Kaufpreiszahlung verstorben. Ohne Auflassungsvormerkung stellt sich dann bisweilen eine gewisse nächtliche Rastlosigkeit ein...:yikes
    Mit Fremden nie ohne Auflassungsvormerkung (meine Meinung). Natürlich hat aber jeder eine andere Risikoneigung.


    Eine Grundschuld muss nur eingetragen werden, wenn Du finanzieren willst. Ohne Grundschuld rückt die Bank keinen Cent raus. Ist aber kein Problem, die Grundschuld kannst Du unabhängig davon eintragen lassen, ob nun eine Auflassungsvormerkung gewünscht wird oder nicht.
     
  5. #4 Der Bauamateur, 5. September 2013
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    Der Notar mit dem ich auch beruflich häufig arbeite, macht standardmäßig immer (neben den ganzen übrigen Genehmigungsgedöns) die Eintragung der Auflassungsvormerkung zur Vorbedingung der Kaufpreiszahlung. Mit klarem Hinweis: Zahlung vor Eintragung einer Auflassungsvormerkung geschieht auf eigenes Risiko.

    Tod wurde schon als Risiko benannt, es kann auch anders blöd kommen:
    Verkäufer bekommt das Geld, tilgt damit Schulden, geht aber pleite. Insolvenzverwalter ficht den Vertrag wirksam an, müsste jetzt auch die Kohle wieder vom Dritten holen, geht aber nicht weil der auch pleite ist (weil z.B. Subunternehmer). Das Geld wieder zu bekommen kostet mehr als das Grundstück.

    Also es gibt konkrete Risiken dabei und die würde ich nicht eingehen bei den Beträgen.
     
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