Ausbau meiner DDR-Gartenlaube GL19

Diskutiere Ausbau meiner DDR-Gartenlaube GL19 im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo liebe Forumsteilnehmer, Ich plane die ganzjährige Wohnbarmachung meiner DDR-Gartenlaube. Das Häuschen soll wärme- und schallgedämmt...

  1. #1 Hanna, 12.07.2020
    Zuletzt bearbeitet: 13.07.2020
    Hanna

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    Hallo liebe Forumsteilnehmer,

    Ich plane die ganzjährige Wohnbarmachung meiner DDR-Gartenlaube.

    Das Häuschen soll wärme- und schallgedämmt werden. Dabei muss ich besonderen Wert auf einen guten Brandschutz legen, da der Bestand keinen Feuerschutz aufweist. Geheizt werden soll mit einer Gasheizung mit Thermofühler.

    Der Bestand:

    Es handelt sich bei der Laube um den Typ GL19 mit leicht verändertem Grundriss: Die Wandelemente sind so aufgestellt worden, dass der vorgesehene Freisitz zum Innenbereich wurde.

    Das Betonfundament wirkt sehr robust und trocken.
    Das Dach ist voll intakt und mit Bitumenschindeln belegt.

    Die ca. 36mm dicken Wandelemente (2,5mm Faserplatte / 30mm Styropor / 2,5mm
    Faserplatte) sind außen mit weiteren 20mm Styropor und ca. 15mm Profilholz versehen.

    Mein Plan:

    Zur statischen Absicherung stelle ich mir ein selbsttragendes "Innenskelett" entlang der Außenwandkanten und Giebelschwellen vor, so dass die Innenwände entfernt werden können.
    Unsicher bin ich mir welche Balkendicke dafür notwendig ist - 80x80? 100x100?

    Dieses "Balkenskelett" dient als Grundlage für ein Holzständerwerk mit 80mm oder 100mm Steinwolledämmung und Dampfbremsfolie (innenliegend, weil der U-Wert-Rechner für alle anderen Konfigurationen Probleme mit Tauwasser voraussagte).

    Auch neue Fenster und Türen sollen in dieses Gerüst eingesetzt werden.

    Den Abschluss machen entweder Gipsfaserplatten 12,5 oder Gipskarton 12,5 + OSB3 12,5. Beide Varianten würden etwa gleich viel kosten, wobei die zweite wohl einen besseren Schallschutz böte. Vermutlich ist sie aber schwerer zu realisieren und anfälliger für Rissbildung, da Holz und Gips unterschiedlich arbeiten?

    Den schematische Wandaufbau (Ausgabe des U-Wert-Rechners) habe ich als PDF angehängt.

    An das Dach soll eine gleich aufgebaute Untersparrendämmung kommen, falls das statisch vertretbar ist?
    Alternativ (oder zusätzlich?): Einzug einer Gipskartondecke und Auffüllung des Dachstuhls mit bereits vorhandenen Glaswolle 040 Resten.

    Ist meine Planung grundsätzlich sinnvoll?

    Ich hoffe, ich konnte ein anschauliches und verständliches Bild zeichnen, auch wenn ich bestimmt einige Dinge falsch benannt habe. Leider sind mir nicht alle Baubegriffe geläufig.

    Vielen lieben Dank an alle, die sich Zeit nehmen mir zu antworten, ich weiß die Hilfe sehr zu schätzen!
    Liebe Grüße,
    Hanna

    P.S. Die Fotos sind leider die einzigen, die ich zur Hand habe. Falls es hilft, mache ich sehr gerne weitere/bessere Bilder. (Die abgebildete Wolle im Dachstuhl lagert da übrigens nur und ist kein Versuch einer Dämmung).


    offenes Wandelement.jpeg zu entfernende Innenwände.jpeg Holzverkleidung.jpeg Styropor unter Holzverkleidung.jpeg Dachstuhl1.jpeg Dachstuhl2.jpeg
     

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  2. #2 Andreas Teich, 14.07.2020
    Andreas Teich

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    Innenseitig könnten Pfosten 50/100 mm oder 607120 mm verwendet werden,
    diese mit Dampfbremse versehen,
    darauf Sparschalung,
    dazwischen Holzfaserdämmplatten
    dann Gipsfaserplatten aufschrauben.
    Elektrik kann dahinter verlegt werden-
    die Sparschalung am besten so dick wählen, dass die Hohlwanddosen etwa bis zur Dampfbremse gehen

    Für Wandhohlräume und Dachdämmung würde ich Zellulose-Einblasdämmung verwenden-
    alternativ Holzfaserdämmplatten oder Hanfdämmung aus der Uckermark
     
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