Ausführung Dampfbremse an Geschossdecke

Diskutiere Ausführung Dampfbremse an Geschossdecke im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Hallöchen!!! Ich hab folgende Frage zum Dachgeschoss Ausbau. Es handelt sich hierbei um einen Neubau bei dem die Dachschrägen bis zu den...

  1. Maikmann

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    Hallöchen!!!

    Ich hab folgende Frage zum Dachgeschoss Ausbau.
    Es handelt sich hierbei um einen Neubau bei dem die Dachschrägen bis zu den Zangen mit 260 Mineralwolle gedämmt werden , die Zangen ( Dachgeschoss Decke ) wird ebenfalls mit 260 Mineralwolle gedämmt. Der über der Decke liegende Dachspitz wird nicht beheizt aber mit 180 Mineralwolle gedämmt . Der Boden soll begehbar sein und wird im Raster von aller 400mm mit einer Dachlatte belegt auf der dann eine OSB - Platte verlegt werden soll . Meine Frage bezieht sich auf die Anbindung der Dampfbremse die im Bereich der Geschossdecke nicht durchgezogen werden kann ( Mittelpfette) .
    Im Bewohnten Bereich wird die Dampfbremse wie gewohnt an Schräge und Decke angebracht und Luftdicht verklebt .Da im Bereich der Decke keine Dampfbremse an den Schrägen gezogen werden kann habe ich Angst das dort durch Luftzirkulation Kondenswasser entsteht welches sich an der Folie vom Dachspitz niederschlägt und herunter Tropft ( Dachspitz gedämmt aber nicht beheizt) der Boden wird mit Osb Platten belegt und das würde dann wohl ein Sandwich ergeben . Wie soll ich bei der richtigen Anbindung der Dampfbremse verfahren.

    Danke im Voraus
     
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  3. H.PF

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    Sorry, die Planung ist fürn Arsch...

    Wer hat die aufgestellt?
     
  4. #3 Gast943916, 24. Januar 2014
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    steh nur ich auf der Leitung?
     
  5. H.PF

    H.PF

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    Nee, aber der Planer.

    Also: Normal hätte man die Dampfsperre mal vor dem Richten anfangen sollen. Nämlich Mittelpfetten richten, Folie drauf, Sparren drauf. Problem erledigt...

    Die Dachschrägen müssen alle mit Dampfsperre versehen werden!

    Und die OSB, die solltest du auch noch mal kritisch hinterfragen

    WER HAT DEN KACK GEPLANT???

    Schau mal im Forum, hier sind schon einige Bauten mit dieser OSB auf die Nase gefallen (auch wenn es theoretisch gerechnet geklappt hätte...)
     
  6. #5 Gast943916, 24. Januar 2014
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    das kenn ich doch....
     
  7. Maikmann

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    Geplant war das haus ohne Dämmung im Spitzbogen , diese wurde nachträglich vom Bauherrn gefordert . Aus der Nachträglichen Dämmung ergibt sich ja erst das Problem mit dem richtigen anbringen der Dampfbremse .
    Ursprüngliche Ausführung : Schrägen und Decke - 260 Mineralwolle - Dampfbremse luftdicht verklebt - Spitzboden nicht gedämmt - Geschossdecke mit Dachlatten und darauf OSB Platten belegt mit umlaufender 2 cm Fuge zur Mittelpfette - OSB Platten Stöße nicht verklebt .
    Jetzige Ausführung wie oben beschrieben hinzu gekommen ist jetzt das der Spitzboden kein Kaltdach mehr ist sondern Gedämmt wird und mit Dampfsperre versehen wird mein Problem besteht jetzt darin das hinter der Pfette keine Dampfsperre mehr angebracht werden kann und in diesem Bereich Feuchtigkeit in die Dämmung einziehen kann
     
  8. Kalle88

    Kalle88

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    Dann bleibt wohl nur das mühsame abgeklebe der Zangenlange und die Zangenlage durchgehend mit Folie versehen. Sinnvoll ist das Ganze nicht wirklich. Sinnvoller wäre wohl, dass man den Spitz nicht dämmt ;)
     
  9. Maikmann

    Maikmann

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    Ja Die Dämmung in der Spitze ist nun mal nachträglich gefordert das abkleben der Zangen wäre auch meine Option gewesen und wird auch sonst so von mir Praktiziert die Zangen werden dann bis an die Folie ran gedämmt und die Dampfbremse der Decke mit der Folie verklebt , das Problem ist dabei aber jetzt die von oben aufgelegte OSB Platte , die durch die Lattung Zwar hinterlüftet ist aber Trotzdem als Dampfbremse fungiert und somit die Dämmung im inneren von beiden Seiten einpackt ist und somit die Gefahr besteht das die Dämmung absäuft
     
  10. #9 Gast943916, 24. Januar 2014
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    horizontale Hinterlüftung?
     
  11. H.PF

    H.PF

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    Wer plant es? Bedenken anmelden, die OSB kann absaufen. Horizontale Hinterlüftung funzt nicht da die Thermik fehlt...
     
  12. Maikmann

    Maikmann

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    Ja ist dann wohl Horizontale hinterlüftung
     
  13. Maikmann

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    Es hat keiner geplant , der Bauherr möchte nachträglich Dämmung und Fußboden , wir sind mehr oder weniger die angeschissenen die sich jetzt darüber ein kopf machen müssen , wäre von OSB abzuraten
     
  14. Gast943916

    Gast943916 Gast

    ich gehe mal davon aus, dass es sich hier um einen gewerblichen Auftrag von dir handelt,
    wer hat denn die Planung gemacht? Derjenige müsste doch auch die Detailplanung für die DB Anschluss machen (können)
    ich würde mich als HW mit Planung und Vorschlägen zurück halten, sonst bist du noch in der Haftung.
    Also schriftlich Bedenken anmelden...
     
  15. Gast943916

    Gast943916 Gast

    überschnitten...
    erklär mal wie eine horizontale HL funktionieren soll
     
  16. sniper

    sniper

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    moin holger

    damit stößt man leider bei vielen zimmermännchen auf taube ohren
     
  17. Maikmann

    Maikmann

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    Ich hab keine Ahnung ob es funktioniert deshalb frage ich ja ... Wäre nun generell von Osb platten abzuraten
     
  18. Gast943916

    Gast943916 Gast

    und wenn sie es machen zerstöre sie die DB beim Pfetteneinbau
     
  19. sniper

    sniper

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    moin maik

    wenn der bdt-mensch kommt ,lässt du dir mal die druckverhältnisse innerhalb der gebäudehülle erklären

    du must ja eh da sein um leckagen abzukleben
     
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  21. Gast943916

    Gast943916 Gast

    mal einfach ausgedrückt: es wird nicht funktionieren, weil sich unter der OSB (Diffusionsdicht) Kondensat bildet und schimmelt
     
  22. Maikmann

    Maikmann

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    Davon mal abgesehen osb ja , oder lieber Holzboden
     
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