Auskragende Betonteile nachträglich isolieren

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  1. pruner

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    Hallo,

    Ich wohne in einem Haus Bj. ´71, bei dem zwei Kellereingänge vorhanden sind.
    Diese Eingänge sind überdacht mit Betonplatten die mit der Kellerdecke verbunden sind.
    Über der einen Tür (vorne) ist die Eingangstür, Über der anderen eine Fensterfront verbaut. Die Platten haben eine Breite von ca. 1.10 m und eine Stärke von 20 cm.

    Gibt es ein System mit dem man eine Themische Trennung der aussen und innen liegenden Platten erreichen kann ohne massive Abrissarbeiten vornehmen zu müssen?

    Oder reicht ein Schlitz um dort ein Paar Zentimeter Dämmung einzubringen?

    Ich habe im Netz ein System gefunden das man während der Bauphase einbauen kann, das ist aber kaum in einem bestehenden Haus verbaubar.

    Gruß

    Pruner
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 17. Februar 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Allseitig mit Dämmung einpacken. Andere abrissfreie Lösung gibts nicht!
     
  4. pruner

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    Hallo,

    das allseitige Einpacken geht nur beim hinteren Eingang. Im Bereich der Haustür muß die alte Höhe bleiben, so daß diese einfachelösung nicht funktioniert.

    Ich sehe mal zu das ich davon ein Bild hochgeladen kriege.

    Gruß

    Pruner
     
  5. pruner

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    Hallo,
    nun habe ich die Bilder von vorne eingefügt.

    Gruß
     
  6. ThomasMD

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    Abflexen der Kühlrippen wäre wirklich keine Lösung?
    Wäre für mich erste Wahl, zumal der Eingang ja auch ziemlich finster wird durch das Betondach.
     
  7. pruner

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    naja, dann komme ich nicht mehr ins Haus, ausser durch den Keller.
    Sehe ich nicht so als erste Option.

    Evtl hast Du die Bilder mißgedeutet.
    das erste ist der Türbereich mit Sicht auf den Fußboden im Haupteingangsbereich, das zweite ein Bild derselben Stelle aber von unten.

    Gruß
     
  8. ThomasMD

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    Ah jetzt ja. Klaro ins Haus kommen musst Du. Hatte das nicht kapiert, dass die Haupteingangstür über der Kellertür liegt.
    Da ist guter Rat teuer. Vielleicht doch versuchen, eine dünne Perimeterdämmung unter der Decke und unter den Steinplatten anzubringen? Bei Dir sind die Dinger nur zweimal einen Meter lang.
    Mein Ex-Chef, der absolut beratungsresistent war, muß heute mit einer 17 m langen Kühlrippe entlang seines gesamten Hauses leben und hat im Fitnessraum im Keller Eiskristalle an der Decke. :irre
     
  9. pruner

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    Was ist eine Perimeterdämmung?
    Dieses Wort ist mir noch nicht begegnet
    Gruß
     
  10. pruner

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    Perimeterdämmung ist mir jetzt klar.

    ich weiß nicht ob das klappen kann.
    Ich denke mal laut
    Die alten Betonplatten sind 5cm+3cm Mörtelbett.
    Das alles weg, und ersetzt mit 3cm Bahnenware, z.B. Granit.
    Das würde in etwa 3-4 cm für die Dämmung ergeben. Allemal mehr als jetzt.

    Gruß
     
  11. Julius

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    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Erst mal überschlagen, ob der geringe mögliche Einspareffekt überhaupt irgendeine
    Maßnahme rechtfertigt!

    Es gibt fast immer Stellen am Haus, wo ohne derartige Klimmzüge mit vergleichbarem Aufwand weit mehr erreicht werden kann.
     
  12. #11 Ralf Dühlmeyer, 17. Februar 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Oder Podest weg und eine neue Treppenkonstruktion hinbauen. Schlägt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe.

    MfG
     
  13. pruner

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    Hallo,
    Das Podest wegzureißen hatte ich auch schon in Erwägung gezogen.
    Wir werden sehen.
    Wie hoch schätzt Ihr die Einsparmöglichkeiten ein?

    Ich bin eher an mehr Comfort durch weniger Fußkälte interessiert als an großartigen Energiesparmaßnahmen.
    Aus heutiger Sicht ist dieses Haus ein Energiegrab, wir fangen jetzt aber bei den Fenstern an, Heizung haben wir schon erledigt und habe die Zwangsbelüftung in den Badezimmern (ohne Fenster) zur kontrollierten Belüftung gemacht.
    Wir kommen langsam voran.
    Gruß
    Pruner
     
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  15. #13 Ralf Dühlmeyer, 18. Februar 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Glückwunsch. Dann werdet Ihr nie die erhofften Energieeinsparungen erzielen.
    Denn die Heizung ist auf den schlechtesten Energezustand ausgelegt worden (richtigerweise) und wird mit zunehmender energetischer Verbesserung immer weiter an ihre untere Leistungsgrenze kommen - wo sie ineffektiv arbeitet.
     
  16. ManfredH

    ManfredH Gast

    Ist nicht die empfehlenswerte Reihenfolge, kann zu Feuchtigkeits-/Schimmelproblemen führen; besser ist i.d.R., zuerst (bzw. gleichzeitig mit der Fenstererneuerung) die Aussenwände zu dämmen.
     
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