Außenwand im Altbau mit Porenbeton vormauern? Gib es da Risiken / Probleme??

Diskutiere Außenwand im Altbau mit Porenbeton vormauern? Gib es da Risiken / Probleme?? im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo zusammen, ich hätte ein spezifische Frage zumm Thema Außenwandmodernisierung im Altbau. Folgender Bestand ist vorhanden: Altbauhaus...

  1. #1 Jens2015, 08.01.2015
    Jens2015

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    Hallo zusammen,

    ich hätte ein spezifische Frage zumm Thema Außenwandmodernisierung im Altbau.

    Folgender Bestand ist vorhanden:
    Altbauhaus von 1952 mit Ziegelmauerwerk.

    Im Erdgeschoss ist die Außenwand rundrum mit 33cm Ziegelmauerwerk vorhanden. Das Erdgeschoss wurde letztes Jahr bereits saniert mit neunen Fenstern, Heizkörpern (Nischen wurden mit Porenbeotn geschlossen) und neuem Fussboden.

    Nun möchte ich mich an die 1 Etage machen. Hier komme ich zu meinem Problem / Frage.

    Hier befindet sich als Außenwand lediglich ein 24cm Ziegelmauerwerk (hat man anscheinend früher so gemacht), was dazu führt das Heizungsrohre, und vor allem die Rolladenkästen unschön im Raum hängen. Dieses möchte ich bei der Sanierung (die ebnfalls Fenster, Heizkörper und Boden beinhalten soll) beheben.

    Hierzu habe ich meiner meinung Nach 3 Möglichkeiten.

    1 Einfach eine Rigipswand mit Hohlraum zur Außenwand davor setzten bis alles verdeckt ist.

    --> gefällt mit nicht wirklich, habe dann rundrum ne hohle Wand und mit Sachen an der Wand
    befestigen (Heizkörper etc.) ist es auch nicht wirklich dolle

    2 Rigipswand mit Dämung dahinter inkl Sperre

    --> Hier gefällt mir das mit der Folie nicht so wirklich zwecks Raumklima, Schäden bei nicht
    sachgerechter Befestigung und auch hier sieht es mit der Befestigung von Sachen auch nicht so schön
    aus.Außerdem ist meine Frau gegen die Folie (zu gefährlich ;) )

    3. Vormauern mit Ytong bzw Porenbeton natürlich ohne Luftspalt.

    -->Vorteil meiner Meinung nach: ich habe ein massive Mauer zwecks Befestigung und wenigstens eine
    leichte Dämmwirkung der Außenwand jedoch ohne eine Folie. Diese Arbeit würde ich mir außerdem
    gut selbst zutrauen durchzuführen.
    --> Ich würde daher erstmal zu Vorschlag 3 tendieren. Könnte mir dazu vielleicht jemand Tips bzw
    seine Meinung sagen ob dies ohne Probleme / Risiken zu machen ist?
    Stelle mir das jetzt erstmal sehr einfach durchzuführen, ist halt zeitintensiv ist aber kein Problem für
    mich.

    Wie sieht es denn dabei mit Feuchtigkeit aus? Kann sich dort zwischen Ytong und Außenwand irgednwas bilden oder kondensieren? Dort ist ja kein Luftspalt oder änliches vorhanden. Habe nur immer mal wieder das Thema Rücktrocknung gelesen, das quasi Wasser, was im Porenbeton aufgenommen wird nur schlecht / schwer wieder abgegeben werden kann. Ist da was drann? Wäre das dann aber nicht generell ein Problem von Ytong also auch von reinen Ytong Wänden?? Und würde diese Feuchtigkeit im Sommer nicht sowieso wieder austrocknen??


    Ich weiß grundsätzlich das eine Innendämmung immer Risiken birgt jedoch wäre es in meinem Falle ja keine richtige (oder nur schwache) Dämmung.

    Ebenfalls ist mir klar, dass eine Außendämmung immer besser / einfacher ist, jedoch möchten wir so etwas zum jetzigen Zeitpunkt nicht durchführen und könnte ich ja, im Falle der Ytongwand, später immer noch nachrüsten.

    Außerdem benötige ich für mein Vorhaben sowieso eine Innenwandlösung.

    Über Antworten / Meinungen und Tips würde ich mich sehr freuen

    MfG

    Jens
     
  2. #2 planfix, 09.01.2015
    planfix

    planfix Gast

    geh mal auf die webseite, des bekanntesten herstellers von porenbeton. dort gibt es so was sogar als dämmsystem.

    diesen vorschlag unterbreite einem fachmann oder fachfrau und lasse dir die dämmstärken berechnen und ggf. einen glasernachweis führen.
     
  3. #3 Jens2015, 09.01.2015
    Jens2015

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    Hallo planfix,

    danke für den Hinweis. Das System ist mir bekannt.
    Käme für mich aber erstmal auch nicht in Betracht, da ich eigentlich keine richtige Innendämmung möchte, zwecks Empfindlichkeit und eben auch wegen der gesamt Befestigungsgeschichte (Verankerung in der richtigen Außenwand bei Heizkörpern usw.).

    Möchte mir auch eventuell die Option für eine Außendämmung offenhalten, die ja dann für das gesamte Haus gelten würde und nicht nur für Etage1.

    Die Option mit dem erwähntenn Dämmsystem führt dann dochzu mehr Kosten, was dann rausgeschmissen wäre wenn ich in ein paar Jahren eine Außendämmung nachrüste.

    Würde daher kein richtiges Innendämmsystem in Betracht ziehen sondern mauern.

    Wäre eine Ziegelinnenwand denn vielleicht eine bessere Variante zum vormauern als Porenbeton?
    Gibt ja auch Por...on in 11.5 Stärke, sind halt wesentlich schwerer. Nur dann hätte ich halt keinen Materialunterschied in der Wand
     
  4. #4 planfix, 09.01.2015
    planfix

    planfix Gast

    wohl nicht, ohne weitere analyse. beachte auch statik!

    laß dir mal ein konzept berechnen, daß nicht irgend ein umgeschulter energieverräter macht. der kann dir nämlich nix zu statischen problemem sagen.

    einen außendämmung bringt neben den bekannten physikalischen problemem auch einen ordentlichen kostenaufwand. bevor du da überhaupt weiterdenkst, suche/zahle jemanden, der dir mit ausreichendem sachverstand ein gesamtkonzept erstellt, das du dann auch in abschnitten umsetzen kannst, fall das sinnvoll ist.

    heizkörper lassen sich so oder so verankern, mit und ohne dämmung. du mußt dem installateur nur die richtigen vorgaben machen. eventuell kann man dies auch gleich konstruktiv berücksichtigen.
     
  5. #5 denis1987, 26.04.2018
    denis1987

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    Hallo,

    ich hab die selbe Idee wie der Themenersteller mit dem Porenbeton als Vorsatzmauer, um als Hauptgrund die Heizungsrohre zu verdecken.
    Bei mir geht es um eine 15cm dicke Betonmauer, welche vorher von innen mit 5cm Styropor und Gipskartonplatten gedämmt war.
    Von den Konsequenzen brauch ich euch nicht zu schreiben. Ich habe alles entfernt und jetzt durch die fehlenden ca.7cm, habe ich keine richtige Fensteraibung mehr.
    Das Haus soll deswegen von aussen mit Styropor gedämmt werden.
    Wird das Porenbeton mir trotz , WDVS noch Probleme bereiten in Bezug auf Kondensation?
    Desweiteren hat man beim Bau dieses Fertighauses einen ca.7cm breiten und 3cm tiefen Ausschnitt des Estrichs belassen, damit genau das EPS und Gipskarton reinpassen.


    Ich hoffe, dass mir jemand helfen kann und bin gespannt auf eure Ratschläge.



    MfG
    Gruss
     
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