Außenwand Ytong 36,5 (0,1) oder 42,5 (0,08)

Diskutiere Außenwand Ytong 36,5 (0,1) oder 42,5 (0,08) im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Hallo zusammen, unser Bauunternehmen bietet 2 unterschiedliche Wände an und wir sind nun nicht ganz sicher welche wir nehmen sollen. zum...

  1. andre76

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    Hallo zusammen,

    unser Bauunternehmen bietet 2 unterschiedliche Wände an und wir sind nun nicht ganz sicher welche wir nehmen sollen.

    zum einen die 36,5´er Wand (lambda 0,1) mit einem U-Wert von 0,28 W/m2K (als Standart)
    zum anderen die 42,5´er Außenwand (lamda 0,08) mit einem U-Wert von 0,18 W/m2K mit einem Mehrpreis von 4200 EUR für unser Haus

    Ich sehe hier bei der 42,5´er Wand einen Vorteil von 0,1 W W/m2K Außenwand gegenüber dem Standart jedoch ...

    Bei einem Außenwandanteil (EFH) von 160 m2 rechnet sich das ja nicht bzw bekomme ich die 4200 EUR (durch die Finanzierung werden daraus bestimmt 6500EUR) ja erst in 100 Jahren erst wieder raus, wenn ich eine Wärmepumpe als Heizung nehme und heutige Strompreise annehme. Selbst wenn ich den Strompreis vervierfache bleiben noch 25 Jahre bis die 4200 EUR wieder bei 0 sind . !

    Übersehe ich hier etwas oder ist dem tatsächlich so ?

    Eigentlich hatte ich mich schon für die 42,5´er Außenwand entschieden, jedoch hat diejenige, welche gerade meine Heizlast berechnet mir nahegelegt das mal nachzurechnen - nun bin ich nicht mehr so sicher ...


    Die restlichen Bauteile sehen so aus
    Dach 0,14 W/m2K
    Fenster (3-fach) 0,95 W/m2K (Uw- Wert, also Scheibe inkl Rahmen)
    Bodenplatte 0,25 W/m2K


    Gruß
    Andy
     
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  3. R.B.

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    Die große Einsparung ist dadurch sicherlich nicht drin, andererseits ist auch der Kapitaleinsatz moderat. Auch vom Schallschutz dürfte die dickere Variante etwas besser sein.

    Ich würde mich jetzt nicht fragen ob sich die Mehrkosten in x Jahren amortisieren, sondern, ob Du heute ein Haus bauen möchtest das gerade so den aktuellen Energie(dämm)standard erfüllt. Bereits in 3 Jahren ist die EnEV2009 wieder Geschichte und man kann nur vermuten was die EnEV2012 fordern wird.

    Was ich meine, da kommt auch ein Stück persönliche Einstellung mit in´s Spiel.

    Gruß
    Ralf
     
  4. ecobauer

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    Ich würde erstmal hier schauen:http://www.xella.de/downloads/deu/broschures/Energiesparen_mit_YTONG_Porenbeton_18.06.08.pdf

    Da gibt es noch andere Alternativen.

    Da sie offensichtlich monolithisch bauen, sehe ich für die Zukunft bessere Möglichkeiten als heute schon ein WDVS anzubauen. Das kann später da auch noch gemacht werden und so die Dämmung verbessert werden.
    Dass dies Geld kostet, darüber braucht man ja wohl nicht reden. Aber auch die Technik wird sich weiterentwickeln......
     
  5. andre76

    andre76

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    ich denke da muss viel Idealismus dabei sein um die "dicke" Wand zu nehmen.
    Schallschutz spielt bei uns auf dem Land keine große Rolle, da reicht die 36,5´er Wand.

    Ich denke das wir das Geld eher in eine Lüftungsanlage stecken, da ist der Gewinn an Komfort deutlicher und die WRG hilft auch beim Energie sparen.


    Da wir heute bauen spielt ja die kommenden ENEV´s keine Rolle, eher beim evtl. Verkauf des Hauses, was wir aber nicht vorhaben ;-)


    Aber Du stimmst meiner Rechnung zu d.h ich verrechne mich da nicht oder ?

    Gruß
    Andy
     
  6. ecobauer

    ecobauer

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    Ich weiß zwar nicht, ob ich jetzt angesprochen war?
    Aber zur Verdeutlichung: Es gibt doch auch einen 36,5er mit einem etwas besseren Dämmwert. Der Mehrpreis für diesen ist wahrscheinlich nicht halb so hoch. Da würde ich mich wohl für den entscheiden!
    Einfach mal nachfragen!
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Ich kenne ja Deine Pläne nicht, aber so ganz grob gepeilt, solltest Du richtig liegen. Ob sich das 5-10 Jahre früher oder später amortisiert, das kann man bei solchen Schätzungen sowieso nicht sagen.

    Ach ja, genau betrachtet wird sich Dein ganzes Haus niemals amortisieren.....soviel zum Thema Idealismus. ;)

    Gruß
    Ralf
     
  8. #7 ReihenhausMax, 9. August 2010
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    Wenn es ein Entweder/Oder ist (und der Vorschlag von ecobauer nicht
    greift), würde ich auch zur KWL raten. Wir wohnen jetzt seit ein paar
    Monaten in unserem Haus und hatten jetzt ein paar Tage ohne, da einer
    der beiden Lüfter ausgefallen ist. Man merkt den Unterschied. Geld spart
    man damit allerdings wohl auch nicht so viel, das es sich amortisiert,
    neben dem Strom (bei uns etwa 60 Watt) muß man auch noch die Kosten für die Filter dazurechnen.
     
  9. andre76

    andre76

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    die KWL ist im prinzip schon fest ins Budget eingeplant vor allem, da ich nun noch den Hinweis bekommen habe das es da sogar eine Förderung bei uns gibt (25 EUR/qm Wohnfläche).

    Wenn die stärkere Wand sich in 10-15 Jahren rechnen würde gäb es keine Frage aber ich komme ja schon ohne Zinsen, also reiner Kaufpreis von 4200 EUR und heutigen Strompreisen darauf das ich 100 Jahre brauche um die Mehrkosten "reinzuholen", bei 4-fachen Strompreisen sind es zwar nurnoch 25 Jahre - alles ohne Zinsen gerechnet, mit zinsen sieht es dann noch schlechter aus für den dicken Stein ...

    Und das Haus "rechnet" sich für uns von Anfang an, viel Platz für unser kleine Maus, Kiga um die Ecke, Schule um die Ecke, wieder auf dem Land wohnen, keine nervigen Nachbarn ;-) usw und die Miete geht ist eigene Haus ...


    der Vorschlag von ecobauer muss ich mal erfragen, was da an Mehrkosten anfällt ...

    Andy
     
  10. R.B.

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    Siehste, das meinte ich mit Idealismus. Rein wirtschaftlich betrachtet rechnet sich ein EFH kaum. Trotzdem ist ein eigenes Haus sinnvoll.

    Ähnlich verhält es sich mit Deinem Mauerwerk. Rein wirtschaftlich betrachtet rechnen sich die Mehrkosten nur sehr schwer.......

    Gruß
    Ralf
     
  11. andre76

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    Und desshalb werde ich mich wohl gegen den 42´er Stein entscheiden, ob die Außenwand 36 oder 42 cm hat spielt für mein Wohlbefinden keine Rolle.

    Die einzige Rolle spielte von Anfang an die Wirtschaftliche betrachtung, sprich Energiekosten sparen - und hier ist die Ersparniss fast nicht vorhanden - daher wird der Stein wohl gestrichen - es sei denn die Baufirma macht da noch ein gutes Angebot ;-)

    Gruß
    Andy
     
  12. #11 Ralf Dühlmeyer, 10. August 2010
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    Welche Stromkosten sind denn da eingerechnet?
    Nur die für den Betrieb der WP oder auch das Heizschwert?

    Denn bei so recht bescheidenen Dämmwerten brauchts entweder eine grosse WP (die viel Strom im Betrieb zieht) oder eine kleine + Heizschwert. Letzteres saugt dann richtig Strom, taucht aber in vielen Berechnungen nicht auf.

    Wenn also eine kleine WP vorgesehen ist und nur der Betreibsstrom gerechnet wurde, ist die Rechnung sowas von Milchmädchen, das gips gar nicht
     
  13. andre76

    andre76

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    Hallo Ralf,

    sorry hab Deinen Beitrag erst heute gelesen...
    Also als Stromkosten sind die heutige Stromkosten (Wärmepumpentarif zu ca 16 cent) zugrundegelegt.
    Bei der Berechnung wurde die Wärmepumpe anhand der berechneten Heizlast so ausgelegt (-16°C) das kein Heizstab benötigt wird (wäre ja auch verrückt).

    Die Dämmung ist ja soo schlecht nicht - hier ging es ja "nur" um die Wand.

    Die Heizlast beträgt übrigends berechnete 4,7 kw, wo natürlich noch Warmwasser und Abschaltzeiten dazugerechnet wurden (alles ohne Heizstab).

    100 Jahre Amortisation sind auf die 16 cent gerechnet, selbst wenn sich der Strompreis auf 64 cent vervierfacht dauert die Geschichte noch 25 Jahre ...

    viele Grüße
    Andy
     
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  15. papabaut

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    Hallo Andy,

    beträgt die Heizlast 4,7kw für den guten oder den schlechten Stein?
    Wieviel teurer kommt die größere Wärmepumpe, welche Du sinnvollerweise für den schlechteren Stein nehmen solltest?
    Zum Thema "ist ja nur die Wand". Wie hoch ist der Anteil der Wand an den gesamten Energieverlusten? Sicher doch nicht ganz unerheblich.

    Ich würde (wieder) die bessere Dämmung nehmen,

    Helge
     
  16. andre76

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    Hallo Helge,

    die Heizlast ist für den "schlechteren" Stein und eine größere WP muss ich nicht nehmen, da es gerade mal 0,5kw Heizlast ausmacht und es so enge Abstufungen bei der WP nicht gibt.
    Die WP (meine Auswahl fällt auf eine Nibe 1245) hat eine Heizlast von 6,1 kw was ich auch brauche (Heizung + WarmWasser+Abschaltzeiten).

    Es gibt dann zwar noch eine kleiner WP mit 4,9 KW aber die wäre inkl Warmwasser doch recht knapp ausgelegt bzw unterdimensioniert und der Heizstab müsste helfen - und das kommt nicht in Frage.
    Außerdem hat die kleine einen anderen Verdichter welcher wesentlich schlechtere Werte bringt Cop 4,1 (kleine WP) zu Cop 4,5 (größer WP).

    Der Wandanteil ist bei 162 qm Wandfläche mit 1,1 kw Verlust beim besseren Stein gegenüber 1,6 kw beim schlechteren Steim zwar recht hoch aber der Mehraufwand (Kosten) für den besseren Stein ist da zu hoch ...


    viele Grüße
    Andy
     
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