Aussparung in KS-Außenwand

Diskutiere Aussparung in KS-Außenwand im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo allerseits! Wir bauen gerade eine DHH und brauchen Eure Hilfe, denn uns fehlt einfach die fachliche Kompetenz. Unser Architekt hat...

  1. RaSch

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    Hallo allerseits!

    Wir bauen gerade eine DHH und brauchen Eure Hilfe, denn uns fehlt einfach die fachliche Kompetenz.

    Unser Architekt hat uns das große Sorglos-Packet verkauft. Planung, Vertragsgestaltung und die Bauüberwachung mit eingeschlossen. Aber so richtig kümmert er sich doch nicht und seine Antwort wenig befriedigend.
    Daher müssen wir uns mehr mit Detailfragen beschäftigen, als uns eigentlich lieb ist.

    Unser Feb.-Problem: (Außenwände)
    Allgemein: Innenwände KS, Außenwände KS (17,5), Dämmung und Verblendklinker.

    Das EG wurde gerade im Rohbau fertiggestellt und dabei ist uns folgendes aufgefallen, was in unseren Augen einen Mangel darstellt.

    Es wurden zwei Versorgungsschächte (Aussparung ca. 250mm) direkt in die KS-Außenwand (17,5) gelegt.
    - einmal in die Außenwand zum Wohnzimmer/Bad.
    - einmal in die Außenwand Küche/Schlafzimmer.
    Da die Außenwand in diesem Bereich durch den Schacht ersetzt wurde, denken wir, dass diese Aussparung nicht schadensfrei funktionieren wird (Wärmebrücke, Schallschutz, etc.).
    Es kommt zwar noch Dämmung und Verblendklinker davor, aber die fehlende Außenwand kann dies wohl nicht ersetzten.
    Wir haben den Architekten informiert, aber keine befriedigende Antwort erhalten. Auch aus diesem Grund ist uns eine zweite (Eure) oder dritte Meinung wichtig.

    Wie ist diese Ausführung zu werten? ... Geht das, oder geht das nicht?

    Eure fachliche Kompetenz und Meinung würde uns beim weitern Vorgehen helfen, denn wir denken - es geht nicht.

    Danke...!
     
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  3. #2 VolkerKugel (†), 20. Februar 2006
    VolkerKugel (†)

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    Das müsste man ...

    ... erstmal nachrechnen.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, wird die 17,5er tragende KS Wand an zwei Stellen jeweils 25cm breit (in voller Stärke?) unterbrochen.

    Man müsste jetzt wissen:
    - 17,5cm KS welcher Rohdichte (wahrsch. 1,8 oder 2,0)?
    - Dämmung: wie stark, welches Material, WLG 035 oder 040?
    - Verblender aus KS: wie stark?

    Und dann müsste man noch wissen, was in diesen Schlitz reinkommen soll (Leitungen welchen Durchmessers) und wie geplant ist, diesen Schlitz wieder zu schließen.
     
  4. #3 Ralf Dühlmeyer, 20. Februar 2006
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    Wie soll das denn...

    winddicht werden, wenn da bis aussen kein MW ist?
    Winddichtung über Putzträger und Putz innen?.
    Normalerweise mauert man, wenn schon unbedingt ein Schlitz in die Aussenwand muss, U-Schalen hochkant, damit wenigstens ein Minimum an Wand da ist.
    Ausserdem muss der TWP das als dreisetig gehaltene Wand rechnen.
    MfG
     
  5. #4 VolkerKugel (†), 20. Februar 2006
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    Sach ich doch ...

    .............................
     
  6. RaSch

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    Richtig verstanden, ...

    Hallo Volker, das ging schnell!

    Die Angaben die ich hierzu noch geben kann:

    - 17,5cm KS Rohdichte (1,8)
    - Dämmung: wie stark (?), gesprochen wurde von 10cm, WLG 035
    - Verblender aus Klinker - NF (240x115x71mm)

    Ja, es handelt sich um eine 17,5er tragende KS Wand. Diese wurde an zwei Stellen jeweils 25cm breit, in voller Stärke und Höhe, unterbrochen. Einmal zur Giebelseite und einmal zur Dachseite. In diese Aussparung wurde dann ein Schacht (aus Styropor, ca.1,5cm dick?) gesetzt. Dieser Schacht schließt bündig zur Außenwand und Innenwand ab. Also von außen kommt die Dämmung und von innen Putz drauf. Anders kann ich mir das nicht vorstellen.

    In den Schacht soll das Rohr für Schmutzwasser (sicher) und - vielleicht noch Heizungsrohe ??? Kann ich aber leider noch nicht genau beantworten.

    Dieser Aufbau ist es ja, der uns vermuten lässt, dass wir hier Probleme bekommen (Schall und Wärmebrücke).
    :fleen
     
  7. RaSch

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    Noch etwas ...

    sagt vieleicht noch etwas mehr...
     
  8. #7 VolkerKugel (†), 20. Februar 2006
    Zuletzt bearbeitet: 20. Februar 2006
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    Im Zweifel ...

    ... erstmal für den "Angeklagten".

    Wenn
    - der "Schacht" nach Rohrverlegung mit Hyperlite (o.ä.) verfüllt und
    - an der Innenseite mit Streckmetall ausreichend breit überspannt wird
    gibt´s bezüglich Wärme- und Schallschutz keine Probleme,
    die luftdichte Ebene wird sowieso vom (15mm starken Gips-?)putz übernommen.

    Und wenn
    der "Schacht" in den Bewehrungsplänen vom Statiker mit Wechseleisen berücksichtigt wurde, dürfte es auch keine Probleme in der Decke geben.

    Wenn Alles mit "Ja" beantwortet werden kann, habt Ihr Euch unnütz Gedanken gemacht. Aber schon klar, besser jetzt als zu spät :lock .

    Nachtrag: Also für mich sieht das erstmal nicht schlecht aus.
     
  9. RaSch

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    @VolkerKugel

    Erst einmal Danke für diese Hinweise. Wir werden diese Punkte klären und vielleicht machen wir uns wirklich zu viel Gedanken.
    Aber, besser zweimal zu viel, als hinterher ärgern. Es ist halt schon einiges schief gelaufen.
     
  10. Harald W.

    Harald W.

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    Diese vertikale "Dämmschale"..

    .. sieht nach einem System aus. Frage doch mal den Architekten, wie das heißt und poste das bitte.

    Nebenbei: Was ist das für eine Öffnung in der Fenstermauerbrüstung auf dem Foto?
     
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  12. #10 VolkerKugel (†), 21. Februar 2006
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    Wenn ich mich nicht irre ...

    ... ist das der senkrechte Schlitz für die Entwässerung der Küchenspüle. Scheint mir ein ordentlich geplantes KS-PE-System zu sein.
     
  13. RaSch

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    Werde das nachfragen ....

    ... und melde mich dann wieder!
     
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